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CATL fährt Akkufertigung in Thüringen weiter hoch

03.03.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

CATL-Thueringen

Bild: CATL

Ende 2022 hat das chinesische Unternehmen CATL nach etwa drei Jahren Bauzeit seine erste Batteriefabrik in Europa in Betrieb genommen. Derzeit arbeitet der Akkuriese an einer weiteren Skalierung der Produktion in Thüringen am Standort Arnstadt.

Seit 2023 werden die nahe Erfurt hergestellten Batteriezellen an Kunden in Deutschland und Europa ausgeliefert. Zu den Abnehmern gehört unter anderem der VW-Konzern für die ersten Modelle auf der Premium Platform Electric von Porsche und Audi.

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur hat (DPA) CATL jetzt einen aktuellen Zwischenstand gegeben. „Das Werk arbeitet derzeit mit einem hohen Beschäftigungsgrad, um die Kundenanforderungen zu erfüllen“, so ein Unternehmenssprecher auf DPA-Anfrage. Der Hochlauf des Werkes hänge auch von der weiteren Marktentwicklung ab.

In dem offiziell von der Contemporary Amperex Technology Thuringia GmbH betriebenen Werk sind nach Angaben des Unternehmens rund 1.700 Menschen beschäftigt. Darunter auch „Fachleute aus China, die bei der Installation von Technik und dem Hochfahren des Werkes eingesetzt sind“, erklärt die DPA. Diese würden aber nach und nach in ihre Heimat zurückkehren. CATL suche daher nach weiteren Fachleuten, der Fokus liege auf Arbeitnehmern aus der Region.

CATL bildet in Arnstadt auch aus. Laut dem Sprecher sind derzeit etwa 30 Personen in der Berufsausbildung, in diesem Jahr sollen „bis zu 30 weitere“ Auszubildende dazukommen. CATL bildet Maschinen- und Anlagenführer für die Produktion, Mechatroniker und Industriemechaniker für die Instandhaltung und Fachkräfte für die Lagerlogistik aus.

Weitere Fachkräfte sucht CATL in Ungarn: Aktuell ist laut dem Portal Electrive in dem Karriere-Portal des Unternehmens die Einstellungswelle für die zweite Europa-Fabrik in Debrecen sichtbar, das dortige Werk soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Betrieb gehen. Derzeit seien 80 Stellen ausgeschrieben.

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Via: CATL & Electrive
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: CATL
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Die Wahrheit meint

    03.03.2025 um 16:59

    Warum sollte CATL einen Mitwerber stark machen?
    VW hat ja auch TESLA nicht geholfen. -:)

    • David meint

      03.03.2025 um 19:38

      Aber Mercedes.

    • Future meint

      03.03.2025 um 20:18

      Natürlich hat VW das gemacht. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie oft Diess davon erzählt hat, so produktiv und gut wie Tesla zu werden. Ständig hat er sich mit Musk gezeigt damals und er hat ihn sogar 2021 zur Konferenz mit 200 VW-Managern per Video zugeschaltet. VW hat also dafür gesorgt, dass Tesla so erfolgreich wurde. Dem Betriebsrat hat das damals natürlich überhaupt nicht gefallen.

      • brainDotExe meint

        03.03.2025 um 21:33

        Gut, dass inzwischen Blume am Hebel ist.

  2. Future meint

    03.03.2025 um 15:02

    Warum hat sich Northvolt nicht ein paar von den Catl-Teams aus China ausgeliehen für die Skalierung? Hoffentlich macht das VW in Sagunto so.

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