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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

MAN will ersten vollelektrischen Reisebus auf den Markt bringen

14.05.2025 in Transport von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

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Bilder: MAN

MAN Truck & Bus will als erster großer europäischer Hersteller einen vollelektrischen Reisebus an den Start bringen. Nach der „Lion’s City E“-Familie für den Stadt- und Überlandeinsatz soll der neue Lion’s Coach E nun auch den Reiseverkehr elektrifizieren.

Für den Elektro-Reisebus nutzt MAN die Antriebstechnologie aus seinem bereits in Serie produzierten E-Lkw sowie neue NMC-Batterie-Packs, die im Werk Nürnberg in Großserie gefertigt werden. Der Lion’s Coach E verfügt über eine Energiekapazität von 356 bis 534 kWh mit einer Reichweite von bis zu 650 Kilometern. Sein Designkonzept verringere den Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) auf 0,31 und damit auf einen Wert im Bereich kompakter SUV, unterstreichen die Entwickler.

Im Elektro-Coach sollen bis zu 61 Fahrgäste komfortabel reisen, ohne Einschränkungen beim Gepäckvolumen im Vergleich zum Dieselpendant. Premiere soll der Lion’s Coach E im Oktober feiern. „Mit unserem eReisebus beginnt eine neue Ära des emissionsfreien und geräuscharmen Reisens, auf die viele Kunden gewartet haben. Wir freuen uns, hier ganz vorne mit dabei zu sein und einen so dynamischen sowie innovativen Bus auf die Räder zu stellen,“ so Barbaros Oktay, Head of Bus bei MAN Truck & Bus.

Die „Lion’s City E“-Familie ist bereichts vor sechs Jahren gestartet und seitdem elektrisch für den Stadt- und Überlandbereich unterwegs. Im ersten Quartal 2025 betrug der Absatz insgesamt 283 Elektrobusse, was einem Anteil von mehr als 50 Prozent der von MAN in Europa abgesetzten Stadtbusse entspricht. Nun nimmt MAN auch die Elektrifizierung des Reiseverkehrs in den Blick. „Der MAN Lion’s Coach E wird sowohl den gesellschaftlichen Anforderungen nach Klimaschutz als auch den Kundenwünschen für einen nachhaltigen Reiseverkehr gerecht“, heißt es.

Der Start der Serienproduktion ist für 2026 im türkischen MAN-Werk in Ankara vorgesehen, das in den letzten Monaten auf E-Mobilität umgestellt worden ist. Im Anlauf der Serienfertigung des E-Coach soll eine „Early Fleet“ im kommenden Jahr an ausgewählte Pionierkunden in den europäischen Kernmärkten gehen.

Zunächst Einsatz auf der Kurz- & Mittelstrecke

Die bevorzugten Einsatzgebiete des MAN Lion’s Coach E sollen im ersten Schritt der Entwicklung von Fahrzeug und öffentlicher Ladeinfrastruktur bei einer Reichweite von bis zu 650 Kilometern die Kurz- und Mittelstrecke sein. Dazu zählen Shuttledienste, Werkverkehre und Städtetrips.

„Der eCoach ist zudem eine echte Chance für die Reisebus-Touristik, neue Zielgruppen zu erreichen, für die auch das Thema Nachhaltigkeit wesentlich in der Reiseplanung ist“, sagt Kiess, Leiter Produktmarketing Bus. Insbesondere auch deshalb, weil mit einer CCS-Ladeleistung des Fahrzeuges von bis zu 375 kW in Verbindung mit den gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers schon heute ein ähnliches Einsatzprofil wie mit einem Dieselbus darstellbar sei.

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Noch wird MANs elektrischer Reisebus entwickelt | Bild: MAN

Mit der in Entwicklung befindlichen Megawatt-Ladeinfrastruktur (Megawatt Charging System, MCS, bis 750 kW) sollen sich die Einsatzbereiche des Elektrobusses künftig weiter in Richtung Langstrecke ausweiten.

Bewährtes Fahrzeugkonzept, dynamisches Design

Basis für den elektrischen Reisebus ist der 2017 neu vorgestellte Lion’s Coach. Im ersten Schritt kommt der E-Coach als 13,9 Meter langer, kompakter Dreiachser mit einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von maximal 27,3 Tonnen auf die Straße. Den bis zu 61 Fahrgästen steht ein Gepäckvolumen von minimal 11 bis maximal 13 Kubikmetern zur Verfügung. Nach dem elektrischen Lion’s Coach 14 E als Dreiachser will MAN Zug um Zug bis in die Jahrzehntewende weitere Typen im Reisebus-Segment ausrollen.

Das „Smart Flow Design“ des E-Coach sei zukunftsweisend und setze neue Maßstäbe, erklärt MAN. „Dabei vereint der Lion’s Coach E smartes Design mit bester aerodynamischer Effizienz und innovativen Details. Die aerodynamische Feinarbeit des MAN Design-Teams lässt den beim Reisebus wichtigen Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) dabei von 0,34 auf 0,31 sinken – ein beeindruckender Wert, der sich auch positiv auf die Reichweite auswirkt.“

Auch auch das Innenleben des Reisebusses sei hochmodern, heißt es weiter von dem zum Volkswagenkonzern gehörenden Nutzfahrzeughersteller. „Das innovative digitale Cockpit mit intuitivem MAN SmartSelect Bedienkonzept fügt sich nahtlos ins Konzept des Lion’s Coach E ein. Die absolute Fahrerorientierung sorgt ebenso wie die erweiterten Assistenzsysteme für ein Mehr an Komfort und Sicherheit.“

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Via: MAN
Tags: Elektrobus, MAN eCoachUnternehmen: MAN
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Renes meint

    14.05.2025 um 12:57

    Ich frage mich wieviele kleine Familien Hotels eine Ladestation für so einen Reisebus haben werden

    • M. meint

      18.05.2025 um 10:39

      Ich frage mich, wie viele kleine Familienhotels mal eben so 60 Gäste auf einen Schalg verkraften. Ist das ein realistisches Szenario?
      Außerdem darf sich der Busfahrer selbstständig bewegen, wenn die Hotelgäste im Hotel eingecheckt haben, und einen HPC ansteuern.

  2. Christian meint

    14.05.2025 um 11:17

    Wenn der Antriebsstrang so effizient ist wie beim eTGX sollte die Reichweite kein Problem sein. Klimaanlage braucht natürlich mehr Energie als beim LKW, darf nicht unterschätzt werden.

    • eBikerin meint

      14.05.2025 um 13:06

      Das mit der Klima stimmt natürlich. Aber du übersiehst die deutlich bessere Aerodynamic des Reisebusses gegenüber einem Sattelschlepper. Das sollte das mindestens ausgleichen. Auch wiegt der Bus vollbesetzt weniger als ein voll beladener Sattelschlepper. Ein Reisebus sollte eigentlich einfacher sein. Problem nur: die werden idR für Fernreisen mit zwei Fahrern bestückt – können also wegen der nicht mehr vorhandenen Ruhepause deutlich weitere Strecken zurücklegen.

      • Donald meint

        14.05.2025 um 18:16

        …..was völlig illegal ist.
        Fahrzeit ist Arbeitszeit.
        Du hast in Deinem Beispiel korrekt beschrieben:

        Die ist eine Lenkzeitunterbrechung – aber keine Ruhezeit.

        Weiß inzwischen jedes Kleinkind.

    • M. meint

      14.05.2025 um 15:16

      Klima ist definitiv ein Thema. Vermutlich lohnt es sich, hier etwas mehr Mühe in die Isolierung die Strahlungs-Filterung zu stecken, als das sonst der Fall ist. Aber das wird man bei MAN auf dem Schirm haben.

  3. David meint

    14.05.2025 um 10:52

    Beeindruckend. MAN hat verstanden, was beim LKW auf Sparsamkeit einzahlt und ich bin auf Autobahntests gespannt.

  4. Donald meint

    14.05.2025 um 09:03

    Schöne Basis für einen Volkner.

    • Monica meint

      14.05.2025 um 13:32

      Richtig erkannt. Vermutlich werden die ersten tauglichen Elektro Camper wirklich welche mit min. 12t Gewicht sein.

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