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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Fraunhofer-Studie entkräftet Elektroauto-Mythen

22.05.2025 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 34 Kommentare

VW-ID.3

Bild: VW (Symbolbild)

Eine neue Übersichtsstudie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) bestätigt: Elektroautos schneiden in der wissenschaftlichen Bewertung klar besser ab als Verbrenner. Studienleiter Martin Wietschel betont, dass viele gängige Vorbehalte aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar seien. Über 70 Studien wurden für den Bericht ausgewertet, der als aktualisierte Fassung eines früheren Überblicks dient. Insbesondere technische Fortschritte bei Batterien stärken demnach die Position der Stromer.

Ein zentrales Ergebnis der Analyse betrifft die Klimabilanz: Obwohl Elektroautos in der Herstellung mehr Treibhausgase verursachen, gleicht sich dies durch die deutlich niedrigeren Emissionen im Betrieb aus. Über den Lebenszyklus hinweg weisen Mittelklasse-Elektroautos in Deutschland heute rund 40 bis 50 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß auf als vergleichbare Verbrenner – unter der Annahme des aktuellen Strommixes und durchschnittlicher Fahrleistung. Extremfälle – etwa große, ineffiziente E-Autos mit geringer Nutzung – relativieren diesen Vorteil allerdings.

Die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos wird häufig unterschätzt. Laut Wietschel können E-Autos unter bestimmten Bedingungen, etwa bei eigener Ladeinfrastruktur zu Hause oder am Arbeitsplatz, schon heute nach drei Jahren günstiger sein als Verbrenner. Besonders ins Gewicht fallen dabei die niedrigeren laufenden Kosten, neben günstigem Strom vor allem geringere Wartungskosten. „Wir gehen dabei von Neuwagen aus, mit billigeren Gebrauchtwagen könnte das noch deutlicher zugunsten des Elektroautos ausfallen“, so Wietschel.

Ein zusätzlicher wirtschaftlicher Vorteil ergibt sich durch technologische Entwicklungen wie das bidirektionale Laden, bei dem das Fahrzeug nicht nur Strom aufnimmt, sondern auch wieder abgeben kann – etwa ins eigene Hausnetz. Das kann laut Wietschel jährlich bis zu 1.000 Euro sparen helfen. Auch gesteuertes Laden über Smart Meter trägt zur Kostenersparnis bei, da Strom in umweltfreundlichen Phasen oft günstiger ist.

Die häufig geäußerte Sorge vor Brandgefahr bei E-Autos lässt sich laut der Metastudie nicht belegen. Im Gegenteil: Einige Studien deuten auf eine sogar geringere Brandwahrscheinlichkeit im Vergleich zu Verbrennern hin. Die Datenlage sei zwar noch dünn, doch ein erhöhtes Risiko lasse sich derzeit nicht nachweisen.

Beim Thema Feinstaub schneiden Elektroautos durch ihr höheres Gewicht schlechter ab als Verbrenner – nicht wegen des Motors, sondern wegen des Reifenabriebs. Hier seien jedoch Fortschritte in der Reifentechnologie zu erwarten, die den Nachteil ausgleichen könnten.

„Es gibt umweltfreundlichere Arten, sich fortzubewegen als ein Elektroauto“, fasst Wietschel zusammen. „Aber ein Elektroauto ist immer noch klar umweltfreundlicher als ein vergleichbarer Verbrenner.“

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Via: Fraunhofer ISI & Tagesspiegel
Tags: Emissionen, Feuer, Nachhaltigkeit, UmweltbilanzAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dagobert meint

    22.05.2025 um 16:45

    Wirtschaftlichkeit: Nicht unwahr, dafür muss man aber die Möglichkeit haben billig zu laden und die hohen Anschaffungskosten stemmen können. Wer den Aufpreis zum Elektroauto mit 5% p.a. verzinsen muss und gezwungen ist teuer öffentlich zu laden schaut dumm aus der Wäsche. Ich habe den Smart #1 vorletzten Sonntag voll gemacht und dafür noch 6 € bekommen. Gruß geht raus an den Steuerzahler, der dafür einem PV-Anlagenbetreiber 11 € bezahlt hat…

    Umweltbilanz: Verständlicherweise können in Studien nur Äpfel mit Äpfeln verglichen werden, ob das auch bei der Anschaffung realistisch ist steht auf einem anderen Blatt. Elektrische Kleinwagen kamen bei uns nicht mal als Zweitwagen in Betracht, die Autobahnreichweite muss schon bei deutlich über 200 km liegen. Bei uns muss es sich also ein elektrischer kompakt SUV gefallen lassen gegen einen Verbrenner Kleinwagen gerechnet zu werden, die nicht von technischen Herausforderungen wie Winzakku und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit geplagt werden. So oder so sind für mein Empfinden selbst 40-50% nicht wahnsinnig viel, sondern eher „dann kann man es auch bleiben lassen“ – Territorium. Vor allem angesichts des EU-Fake-Labels das uns 0 g / 100 km vorgaukelt ist das, selbst schön gerechnet, eine sehr ernüchternde Zahl.

    Bidirektionales Laden: Coole Geschichte, es sind aber noch keine Systeme kommerziell käuflich zu erwerben. Wann das kommt steht in den Sternen, perspektivisch wird das aber sicherlich mal interessant. Da gibt es aber noch HOHE regulatorische Hürden, wie z.B. Dienstwagenfahrer, die Montags umsonst beim der Arbeitgeber laden, und dann ihr Haus von Di-So im Homeoffice mit gratis Strom versorgen.

    Sorge vor Brandgefahr: Mag sein, dass die nicht häufiger Brennen, auch nach Unfällen. Woran Verbrenner aber nicht leiden ist spontane Selbstentzündung im Stand. Ich halte die technischen Herausforderungen was das angeht aber Grundsätzlich für Beherrschbar. Es bleibt aber ein Problem für den Ruf des Elektroautos. Es reicht schon ein Fall pro Jahr, der es in die Medien schafft, um Vertrauen zu zerstören.

    Feinstaub: Ich „freue“ mich jetzt schon auf die EU-Regelung die allen Elektroautos ohne Bremsstaubabsauganlage die Einfahrt in Innenstädte verwehrt – Eingeklagt mit freundlicher Unterstürzung der DUH…

    • South meint

      22.05.2025 um 17:17

      Naja, Wirtschaflichkeit, klar hängt das von den Umständen ab. Der PV Rest hat mit E Auto erstmal nix zu tun.
      Umweltbilanz. Selbst im Vergleich mit dem Kleinwagen ist das E Auto der Kompaktklasse auf jeden Fall umweltfreundlicher und dein Vergleich ist auf alle Fälle ein Äpfel Birnen Vergleich, weil ja eben nicht gleiche Klasse nimmt.
      Und mein E Auto fährt mehr als 200km Autobahn bei 130kmh. Das sollte mittlerweile auch viele E Modelle können.
      Bidirektional. Stimmt. Das lohnt noch nicht.
      Brandgefahr. Ist kein Problem, ob der Ruf tatsächlich dauerhaft schlecht sein wird, warum? Die Selbstentzündung ist keine Gefahr für den Fahrer, sondern der richtigen Behandlung nach dem Unfall. Das wird keine Auswirkung mehr haben.
      Feinstaub. Wir kommt man auf sowas? Ein Auto rekupiert und muss eben meistens gar nicht oder nur gering Bremsen… der meiste Feinstaub in den Städten kommt auch nicht vom Bremsen… alte Diesel sind ja wohl ne ganz andere Liga….
      da wünscht sich eher einer was zusammen und drückt den E Autos ordentlich die Daumen :-)

      • PP meint

        22.05.2025 um 21:49

        Zum Thema Feinstaub :

        Durchschnittliche Feinstaubquellen bei Autos (PM10 – Partikel < 10 µm):
        Reifenabrieb ca. 30–35 %
        Bremsabrieb ca. 20–25 %
        Straßenabrieb/Aufwirbelung ca. 30–40 %
        Abgase (Verbrennungsmotor) ca. 5–10 % (teils sogar weniger bei modernen Autos mit Filter)

        Je schwerer das Fahrzeug, umso mehr Feinstaub logischerweise.

        • South meint

          22.05.2025 um 22:11

          Naja, kein Verbrennungsmotor, Null Feinstaub durch Verbrennung und der Abgaswert der Verbrenner ist supergeschönt, weil die meisten Verbrenner eben kalt deutlich mehr produzieren und nicht alle Bestandverbrenner neu sind. Das Fahrverbot bezieht sich ja auf alte Verbrenner.
          Und ich kenne jetzt keine genauen Zahlen zum Bremsverhalten von E Autos, aber ein E Auto muss deutlich weniger stark bremsen, weil ja rekupiert wird, wenn man überhaupt die Bremse braucht…
          Wie auch immer, auch bei lokalen Emissionen hat das E Auto die Nase deutlich vorne…

  2. Till meint

    22.05.2025 um 14:17

    …eine Metastudie… …die sich bestimmt auf Metastudien bezieht… …die ihre Infos aus Metastudien haben…

    „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit“… …besagen seit Jahrzehnten unendlich viele Metastudien. Der Ursprung ist eine „Studie“ der Firma Kellogs, um ihre Frühstücksdickmacher zu verkaufen.

    Und der Rest? Ein E-Auto veruirsacht mehr Feinstaub als ein Verbrenner?? Wegen des Reifenabriebs? Bremsen, Kupplung, Auspuff zählen nicht? Wurden gleichartige Autos verglichen? Oder ein Verbrenner Smart mit einem Porsche Taycan? Und warum habe ich (anekdotisch) nach inzwischen über 7 Jahren in diversen E-Autos nicht mehr Reifenverschleiß als mit Verbrennern?

    Die Co² Bilanz ist besser… …ab einer gewissen Laufleistung im Drittelstrommix. Ab welcher Laufleistung? und welches Auto? Da schwanken die „Studien zwischen 20.000 und 200.000 Kilometern.

    Bidirektionales Laden gibt es in Deutschland nicht. Ob und wann das flächendeckend kommt, steht in den Sternen, zumal fast alle aktuellen E-Autos das gar nicht können. Somit bleibt bidirektionales Laden klar ein Mythos.

    Die „Wirtschaftlichkeit“ ist was für Eigenheimbesitzer mit Solaranlage. Ohne Solaranlage wird schon knapp, und in Relation zum Kaufpreis ein Nullsummenspiel, wenn man nicht gerade mehr als 20.000 Km p.a. fährt. Und für „Laternenparker“ die ständig auf öffentliche Ladeinfrastuktur angewiesen sind, ist das E-Auto unwirtschaftlich, bei den derzeitigen Spritpreisen.

    Die technische Brandgefahr mag deutlich geringer sein. Die politisch motivierte Brandgefahr hingegen ist schon groß.

    • Peter meint

      22.05.2025 um 16:42

      Mit anderen Worten: Du hast es nicht gelesen (nicht mal den Artikel), kennst die Verwendung von Metastudien nicht, aber hast sicherheitshalber erstmal wortreich gemotzt.

  3. Peter meint

    22.05.2025 um 10:58

    Vielleicht sollte man das Umwelt-/CO2-Argument nicht mehr an allererster Stelle nennen (sondern als Eines von Mehreren). Es gibt ja auch andere Vorteile, die mehr in Richtung Fahrspaß und Praktikabilität gehen. Eine relevante Käufer-Zielgruppe interessiert das Umweltargument ja gar nicht, oder schreckt es ja offenbar eher ab. Alte weiße Männer (dem Habitus nach) bezeichnen das (wissenschaftlich berechtigte) Umweltargument ja gerne als „Ideo.logie“.
    Auch die in Tests recht dominante Diskussion von Reichweite und Ladezeit wird (in ihrer zentralen Dominanz) dem aktuellen Stand der Technik nicht mehr so ganz gerecht, auch hier wäre es vielleicht besser, sich stärker auf andere Dinge, wie Fahrkomfort, Einfachheit des Fahrens und Praktikabilität zu beziehen und Reichweite und Ladekurve nur als einen Aspekt von Vielen zu betrachten.

    • Stefan Mahlau meint

      22.05.2025 um 17:11

      OH DOCH, man sollte die Umwelt-/CO2-Argumente unbedingt an allererster Stelle nennen, und zwar aus folgenden Gründen: Viele schauen immer nur auf die CO2-Emmisionen – aber was ist mit all den giftigen Abgasen im Betrieb eines Verbrenners – Z.B. Kohlenmonoxid, Kohlendioxid etc. etc.
      Und was ist mit all den extrem schädlichen und ungefilterten Kaltstart-Abgasen!?!?!? Millionen über Millionen Autos legen jeden Tag ein bis zwei Kaltstarts hin – ich verweise hier insbesondere auf die Studie der schweizerischen EMPA!
      Und: Auch Krach (sprich Motorkrach) kann uns alle krank machen – wird leider auch immer wieder gerne übersehen!
      Alles zusammen genommen kann man nur feststellen, dass der Verbrennungsmotor ganz sicher die größte technische Fehlentwicklung aller Zeiten war und ist, für Mensch UND Umwelt!!!

  4. Gerry meint

    22.05.2025 um 10:47

    Keine neue Erkenntnis, dass eAutos wirtschaftlicher und umweltfreundlicher sind als Verbrenner👍.
    Also Leute worauf wartet ihr noch ?

    • hu.ms meint

      22.05.2025 um 11:38

      Die meisten auf lademöglichkeit dort wo das auto lange steht (zuhause und am AP).
      Nur wenige wollen für laden zusätzilch zeit aufwenden und die preise an schnelladern sind auch wesentliche höher als der haushaltsstromtarif von rd. 33ct.

      • Micha meint

        22.05.2025 um 15:00

        Die meisten wollen auch für Tanken keine zusätzliche Zeit aufwenden, hält aber keinen davon ab, einen Verbrenner zu kaufen, obwohl der Arbeitgeber keine eigene Zapfsäule hat. Und Schnelllader braucht man entweder selten, dann ist es egal, ob der Strom etwas teuerer ist, oder man hat ein Abo und lädt für 39 ct.

        • Peter meint

          22.05.2025 um 16:48

          Das ist ziemliche Schönfärberei. Wenn das eAuto in der breiten Masse ankommen soll, muss es auch ohne eigenen Ladepunkt und mit öffentlicher Ladeinfrastruktur gut funktionieren. Die ist zwar deutlich besser als oft beschrie(b)en, aber eben auch in der Benutzung sehr oft nennenswert teurer als der Haushaltsstrompreis. Ein gewisser Aufpreis ist ja sicherlich tragbar, aber aktuell schießen Einige doch sehr übers Ziel hinaus. Die Preisfrage für das Gesamtmodell ist halt aktuell noch ein Knackpunkt. Aber da wird sich ja was tun.

  5. South meint

    22.05.2025 um 10:22

    Ich kann das aus der Praxis bestätigen, ein E Auto kann deutlich günstiger sein als ein Verbrenner. Was ein wenig fehlt, das hängt natürlich von den persönlichen Gegebenheiten ab. Zum einen die jährliche Kilometerfahrleistung (muss über so 8Tkm liegen) und im Alltag Laden zu annähernd normalen Stromtarif.
    Der Rest wie noch alte Schauermärchen wie die Brandgefahr, immer Teuer niemals Rentabel, nicht besser für das Klima oder Feinstaub.
    Einzig das bidirektional Laden für den Haushalt, geht m.W. noch nicht oder ist auf alle Fälle momentan noch nicht wirtschaftlich…

  6. F. K. Fast meint

    22.05.2025 um 10:10

    Nur blöd, dass viele, die gegen BEV wettern, wissenschaftliche fundierten Argumenten nicht offen sind.

  7. Fritzchen meint

    22.05.2025 um 09:57

    Es wäre schön, wenn das Institut eine einfach Tabelle veröffentlichen könnte, in der 2 vergleichbare Fahrzeuge mit allen Kosten aufgelistet sind. Dabei sollte es sich um Fahrzeuge handeln, die für Menschen mit einfachem Einkommen bezahlbar sind.
    –
    Genau das kann das Institut nicht. Es ist nichts anderes als eine Durchhalteparole.

  8. Andi EE meint

    22.05.2025 um 09:50

    Viel zu lasch, die ganzen Schadstoffe die direkt von Verbrennern ausgestoßen werden, müssen doch in so einem Vergleich erwähnt werden … kein Thema beim Frauenhofer Institut? Auch deutlich mehr Lärm innerorts generiert wird und dort auch wirklich massiv stört, fehlt auch. Es ist in Ordnung, dass man den erhöhten Feinstaub durch den Reifenabrieb erwähnt, aber das sind dann auch primär die BEVs aus Deutscher Produktion die so schwer sind und hier deutlich schlechter als Verbrenner abschneiden.

    Aber immerhin das Märchen mit dem CO2 etwas relativiert. Auch da, ich kann doch nicht den Strommix jetzt als Maßstab nehmen, wenn ich das Fahrzeug über 15 Jahre Lebensdauer beurteile. Es ist wichtig, dass man kommuniziert, dass man hier die CO2-Emission nochmal deutlich senken kann, wenn die erneuerbaren Energien ausgebaut und vor allem die Kohle endlich aus dem Mix verschwindet.

    • M. meint

      22.05.2025 um 19:54

      „Auch deutlich mehr Lärm innerorts generiert wird und dort auch wirklich massiv stört, fehlt auch.“
      Weil es ja nicht stimmt.
      Es könnte stimmen, aber dank der beim BEV mittlerweile vorgeschriebenen Geräuschgeneratoren höre ich hier eigentlich nur BEV vorbei fahren. Die aber immer.
      Und den Mustang von 2 Häuser weiter (und den Troll mit seiner AMG G-Klasse, aber der macht das selten).
      Verbrenner (gebaut in diesem Jahrtausend) hörst du ansonsten kaum, höchstens Abrollgeräusche.

  9. Donald meint

    22.05.2025 um 09:42

    „Aber ein Elektroauto ist immer noch klar umweltfreundlicher “
    Naja, vielleicht ein klein weniger umweltschädlich. Das war es dann aber auch schon.

    • F. K. Fast meint

      22.05.2025 um 10:11

      Das „klein weniger“ sind, wie oben zu lesen, 40-50% weniger.

      • Donald meint

        22.05.2025 um 10:28

        Wenn man alles für das Autofahren notwendige Drumherum ausblendet, ja vielleicht.

        • South meint

          22.05.2025 um 13:42

          Weiß nicht, was es da zum rumeiern gibt, so um die Hälfte im Vergleich zum Verbrenner-Pendant…das ist glasklar erheblich….Punkt.

        • Jeff Healey meint

          22.05.2025 um 14:02

          Hallo Donald,
          wie viel Öl brauchst für einen Verbrenner pro Ölwechsel?
          Und das auf zig Millionen Fahrzeuge umgerechnet…
          Nur um das mal zu veranschaulichen.
          Mobilität kostet Ressourcen.
          Immer.
          E-Mobilität im Vergleich jedoch deutlich weniger.

      • Lotti meint

        22.05.2025 um 10:30

        Mit effizientem EAuto(Tesla), PV und Ökostromanbieter sind wir schon bei +-80%.
        Das ist ERHEBLICH

        • Andi EE meint

          22.05.2025 um 10:47

          ❤️ Bravo Lotti, so ist es!

        • Donald meint

          22.05.2025 um 11:19

          Lotti, leider muss auch für unsere Teslas Natur versiegelt werden, Ressourcen abgebaut, Wälder gerodet und Fabriken gebaut werden. Das ist alles umweltschädlich, und vermutlich in vergleichbarem Maß wie für selbe Anzahl Verbrenner.
          Klaro, beim Betrieb der Fahrzeuge sieht es ganz anders aus.
          Ich verwehre mich aber gegen den Begriff „umweltfreundlicher“. Fas ist so falsch wie „artgerechte Haltung“.
          Bin weit weg von Grün, muß mich aber nicht selbst ver al ber n.

        • Andi EE meint

          22.05.2025 um 11:40

          @Donald
          „Lotti, leider muss auch für unsere Teslas Natur versiegelt werden, Ressourcen abgebaut, Wälder gerodet und Fabriken gebaut werden. Das ist alles umweltschädlich, und vermutlich in vergleichbarem Maß wie für selbe Anzahl Verbrenner.“
          Nein auf keinen Fall, die Metalle einer Batterie musst du doch nicht wieder neu aus buddeln, die kannst du hochprozentig recyceln und das mit grüner Energie!!!

          Alleine das raffinieren des Erdöls braucht ein Drittel der Fahrtenergie eines BEVs. Du brauchst 15x das Gewicht eines BEVs an Erdöl um mit deinem Verbrenner zu fahren. Das wird alles verbrannt, das CO2 in der Atmosphäre freigesetzt. Das ist abartig schlecht. Das BEV kannst du in der Herstellung und Produktion nahezu komplett dekarbonisieren.

          „Ich verwehre mich aber gegen den Begriff „umweltfreundlicher“.“
          Ich auch, es ist viel umweltfreundlicher und wenn man es mit Robotaxis umsetzt, ist es noch, viel, viel mehr klimafreundlicher.

          „Fas ist so falsch wie „artgerechte Haltung“.
          Bin weit weg von Grün, muß mich aber nicht selbst ver al ber n.“
          Das siehst du komplett falsch, der .Verbrenner ist ein unfassbarer Schwachsinn im Vergleich zu einem BEV. Er hat auch null Zukunft, da das Erdöl eine endliche Ressource ist und wir die Ressourcen für Kunststoffe dringend benötigen, dieser Werkstoff ist so flexibel einsetzbar, wir haben in vielen Bereichen keinerlei adäquaten Ersatz.

        • M. meint

          22.05.2025 um 12:25

          Ein selten ehrlicher Beitrag von „Donald“. Beim Grad der Verblendung gibt es offenbar noch Unterschiede – zu Ungunsten von „Lotti“.
          In der Tat ist es ja so, dass BEV bei der Produktion gleich zweifach benachteiligt sind:
          1. Energieverbrauch
          Das wird besser, und kehrt sich über die Betriebszeit in den allermeisten Fällen um. Aber nicht bei jedem um -80%, dazu gehört eine gewisse Laufleistung, und die ökologische Amortisation der PV-Anlage ist da zumeist auch ausgeblendet. PV macht deutlich weniger CO2 als Kohle, natürlich. Aber „0“ stimmt nicht. Das stimmt nur lokal.
          (Natürlich muss man solche Faktoren auch bei ICEV reinrechnen, aber das wird den Meisten hier schnell zu komplex).
          2. Materialaufwand
          Zum einen sind BEV meist schwerer als ICEV, vor allem aber ist der hohe Einsatz seltener Materialien durchaus problematisch – im Hochlauf der E-Mobilität. Auch da wird vermehrt vor Umweltverbrechen gewarnt, und die (geologisch zufällige, aber politisch genutzte) Ungleichverteilung dieser Stoffe fördert das noch zusätzlich.
          Das ist selbstredend kein markenspezifisches Problem, aber natürlich haben es autokratisch geführte Länder hier einfacher, schlechte Nachrichten einzudämmen als Hersteller in Ländern mit einem „Lieferkettengesetz“ (an dem deswegen aktuell gesägt wird).
          Wichtig ist hier, den Einsatz dieser Stoffe zu reduzieren, sich bei der Beschaffung breit aufzustellen, und natürlich das bestmögliche Recycling.
          Da sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen.

        • Lotti meint

          22.05.2025 um 13:27

          Ihr seid so richtige Schlaumeier.
          Frag doch einfach mal die KI!
          Ergebnis:
          „Unter der Annahme, dass das Tesla Model 3 100 Tage im Jahr mit Photovoltaikstrom und die restlichen Tage mit Ökostrom geladen wird, ist es über 200.000 km etwa 73,7 % ökologischer als der Audi A3 1,5 l Benziner, gemessen an den CO₂-Emissionen.“

          und das, obwohl die Berechnung sehr konservativ zu Gunsten des Verbrenners ausgefallen ist. Außerdem ist zu beachten, dass meine LFP Batterie wahrscheinlich erheblich länger hält als ein Motor. 5000 Ladezyklen sind durchaus möglich. Ihr könnt ja mal ausrechnen, wie viel Kilometer das sind.🧏‍♀️

        • South meint

          22.05.2025 um 13:53

          Lotti hat vollkommen recht. Es ist ein relativer Vergleich und da schneidet das E Auto deutlich besser ab.
          Alles andere ist doch nur sabbeln. Es geht um erheblich effizienter. Punkt. Keiner hat was von Nullemissionen geschrieben und Donald, Verbrenner wachsen auch nicht auf Bäumen… musst du uns mal genauer erklären, wie man den auf so nen Unsinn kommt…

        • Donald meint

          22.05.2025 um 14:00

          Du verstehst echt garnichts.
          Meine Aussage: BEV sind ein klein wenig umweltschädlicher als Verbrenner.
          Alles andere interpretierst du hinein, gehst weg von der Aussage, oder schreibst Dinge komplett aus dem Zusammenhang. Und dann erst die wirren Sprüche!

        • South meint

          22.05.2025 um 16:55

          Donald, nö, da gabs nicht misszuverstehen. E Autos sind glasklar deutlich weniger umweltschädlicht und nicht wie du schreibst, ich zitiere Wörtlich nicht „klein weniger umweltschädlich“.
          Dein Vergleich mit der Fabrik ist schlicht quatsch, denn es fließt bei dem Vergleich ja mit ein.
          Da gibts kein Missverständnis. Es ist schlicht falsch was du schreibst.

        • mabra meint

          22.05.2025 um 19:13

          Ich gebe Donald recht: Autos sind nie umweltfreundlich. Aber ein E-Auto ist umweltfreundlicher als ein Verbrenner. Das ist richtig. Aber wenn man ein Zweit/Drittwagen sein Eigen nennt, dann kann man nicht von umweltfreundlich reden. Sondern von „weniger umweltschädlich“, meinetwegen auch von „erheblich weniger umweltschädlich“.
          Umweltfreundlich wäre: Strecken unter 10km mit dem Rad. Probiert es mal aus. Mein Internist war beim letzten Check-Up mal wieder erstaunt: „Man merkt Ihren Gefäßen an, dass Sie sich viel bewegen. Die danken es Ihnen.“
          Trotzdem: Ich freue mich als Stadtbewohner über jedes BEV. Das macht die Luft in den Städten besser.

      • hu.ms meint

        22.05.2025 um 11:41

        So ist es.
        Wenn die leute arbeitsplatz-nah wohnen würden, könnten sie mit dem pedalec zur arbeit fahren. Für den wocheneinkauft / -ausflug ein BEV mieten kommt günstiger als es dauern besitzen.
        Aber dieser „umdenken-prozess“ ist für viele einfach nur unvorstellbar !

    • Peter meint

      22.05.2025 um 16:51

      Das „Bessere“ ist der Feind des „Guten“.
      Warum also beim „Schlechteren“ bleiben, wenn was „Besseres“ verfügbar ist?

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