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Mercedes-Pilotprojekt: Lkw-Begegnungsverkehr nach Pony-Express-Prinzip

28.05.2025 in Transport von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Mercedes-Lkw

Bild: Daimler Truck

Mercedes-Benz Trucks und das Technologieunternehmen Mansio mit Sitz in Aachen lassen die Idee des Pony-Express aus dem 19. Jahrhundert im Rahmen eines Pilotprojekts wieder aufleben.

Im Unterschied zum klassischen Pony-Express, bei dem der Fokus auf dem möglichst ununterbrochenen und damit schnellen Transport der Ware lag, geht es beim daran angelehnten Begegnungsverkehr um die größtmögliche Auslastung des Fahrzeugs. Dabei übergeben Lkw-Fahrer ihre Ladung oder Auflieger an einem Treffpunkt an einen anderen Lkw. Wenn das Fahrzeug schneller wieder zurück im Depot ist, kann es – zum Beispiel nach einem Fahrerwechsel – unmittelbar wieder losgeschickt werden und weiter Geld verdienen.

Damit machen sich Lkw für Transportunternehmen schneller bezahlt. Zudem kann der vorherige Fahrer zu Hause schlafen anstatt im Lkw auf einem Parkplatz. Die Rückkehr nach Hause am Ende der Schicht könne angesichts des zunehmenden Fahrermangels deutlich zur Attraktivität des Berufs beitragen, erklärt Mercedes-Benz Trucks. Begegnungsverkehr sei innerhalb einzelner Unternehmen, die über Depots verfügen, bereits gängige Praxis. Das Pilotprojekt, das im Frühjahr 2025 gestartet ist, soll nun den Weg für Kooperationen zwischen verschiedenen Transportunternehmen ebnen.

Martin Gaissert, Leiter des Projekts bei Mercedes-Benz Trucks: „Der Begegnungsverkehr funktioniert sowohl mit Diesel- als auch Elektro-Lkw. Das Prinzip ergibt jedoch nur Sinn, wenn die Fahrten aufeinander abgestimmt ablaufen und keiner der Lkw auf den anderen warten muss. Ermöglicht wird eine kontinuierliche Synchronisierung und somit die gewünschte Effizienz durch den Austausch von Daten, teilweise in Echtzeit. Dabei handelt es sich um Informationen zum jeweiligen Fahrzeugstandort, zu den prognostizierten Fahrzeiten, zu den Batterieladezuständen bei E-Lkw und zu den geplanten Routen sowie den Auftragsdaten. Die Software von Mansio, die wir bei unserem Pilotprojekt einsetzen, verbindet als Schnittstelle die unterschiedlichen Systeme verschiedener Unternehmen.“

Als einen zentralen Bestandteil des Pilotprojekts will die Spedition Logistik Schmitt aus dem badischen Bietigheim gemeinsam mit einem Logistikpartner sechs Monate lang den täglichen Rundlauf von etwa 1.000 Kilometern zwischen dem Daimler-Buses-Standort Mannheim und einem Zulieferer bei Leipzig nach diesem Prinzip bedienen: Ein vollelektrischer eActros 600 und ein mit Diesel betriebener Actros L treffen sich hierfür an einem definierten Wechselpunkt, der etwa in der Mitte liegt. Dort werden die Auflieger getauscht und die Lkw fahren jeweils wieder zu ihrem Ausgangspunkt in Mannheim und bei Leipzig zurück. Der eActros 600 wird beim Werk in Mannheim und am Hermsdorfer Kreuz, wo sich ein Ladepark von Milence – dem Ladeinfrastruktur-Joint-Venture, an dem auch Daimler Truck beteiligt ist – befindet, geladen.

Der Pony-Express wurde im Jahr 1860 in den USA ins Leben gerufen. Es war ein für damalige Verhältnisse schneller Postdienst, bei dem Reiter die Post über eine 3.200 Kilometer lange Strecke von Missouri nach Kalifornien beförderten. Die Reiter gaben die Post jeweils an den nächsten weiter, um die lange Distanz schneller zu überwinden. Für die gesamte Strecke wurden etwa 10 Tage, 120 Pferde und 40 Reiter benötigt.

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Via: Daimler Truck
Tags: Lkw, Mercedes eActrosUnternehmen: Daimler Truck, Mercedes-Benz
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mark Müller meint

    28.05.2025 um 14:51

    LKW werden die Langstrecke schon bald fahrerlos absolvieren.
    Das hat zwar lange gedauert, aber irgendwann kommt es, und dann wird es sehr schnell gehen.

    • Rüdiger meint

      28.05.2025 um 20:00

      Na logo, ganz sicher. Auf einem Messegelände oder auf dem abgeschlossenen Ladebahnhof fahren die Dinger schon 20 Jahre autonom. Ganz besonders witzig ist ja, das die Leute bei LKW Fahrten immer nur denken das da einer lenkt und nur fährt. Zeigt wie tief derjenige im Thema (nicht) drin ist.

      • Mark Müller meint

        29.05.2025 um 10:38

        Setzer in der Buchdruckerei waren auch sehr hoch qualifiziert und erledigten einen anspruchsvollen Job. Trotzdem sind sie vollständig verschwunden.
        Sorry, ist nicht dein und nicht mein Fehler, aber wird einfach passieren.

        • Future meint

          29.05.2025 um 16:22

          Setzer gibt es immer noch. Die sitzen halt nicht vor dem Satzkasten, sondern vor dem Computer, meistens in Billiglohnländern wie Rumänien. Aber ein gutes Buch muss eben immer noch gesetzt werden. Die KI liefert da noch keine perfekten Ergebnisse,

        • Rüdiger meint

          29.05.2025 um 21:02

          Mark Müller,
          ich kenne sogar heute noch Lithografen… du auch? Und weder Kodak noch Nokia sind pleite, sondern machen Mrd. Gewinne jährlich. Klar, wenn man nur TikTok kennt, kann das nicht so gut einschätzen, wie draussen die Welt funktioniert.

          nochmal zum LKW… da fährt ausserhalb von Privatgrundstücken auch in 30 Jahren kein Truck autonom!

    • Skodafahrer meint

      29.05.2025 um 13:18

      Dann kann man viel leichter die Ladung klauen.

      • Future meint

        29.05.2025 um 16:23

        Haben die Trucks denn keinen Wächtermodus?

    • Future meint

      29.05.2025 um 16:29

      Autonomie wird sich nach den Taxis als erstes bei den LKWs durchsetzen, weil die Kosten dadurch massiv gesenkt werden und die Fahrzeuge rund um die Uhr einsatzbereit sind.

      • Rüdiger meint

        29.05.2025 um 21:04

        ja sischer doch dat, bist ne richtig frohnatur.

        Der Fahrer kostet unmengen an Geld und lenkt nur stumpf das Wagen. alles klar.

  2. Jörg2 meint

    28.05.2025 um 12:08

    Soetwas gibt es seit Jahrzehnten. Es spielt aber eine untergeordete Rolle.

    Viel wichtiger (bei gleicher Pendlerbewegung der Fahrzeuge und Fahrer mit „Fahrer schläft zuhause“) sind die üblichen Depotverkehre mit Voll- und Teilentladung, Ladungs-Neuzusammenstellung… Zug zum Zieldepot, Abkoppeln, Pause mit Zwischenladen, neu Aufsatteln, ab nach Hause… 2x 300..350km… Durch BEV-SZM/Lkw gut zu schaffen. Selbst lebensfremde Hochschulen trauen sich nicht mehr dazu „Studien“ zu machen.

  3. Rüdiger meint

    28.05.2025 um 10:36

    Egal mit welchem Trucker ich mich unterhalte es kommt immer dasselbe, Fahrerkarte. Egal ob Schlepper Betonmischer Containerdienst egal was alle nervt das ständige Auf die Uhr zum gucken. Bin selber den ganzen Tag beruflich unterwegs und mich Stress da eigentlich gar nichts Stress macht man sich immer selber und wenn man wegen einem Stau ins Lenkrad beißen muss sollte man sowieso überlegen ob man den Beruf noch ausführen sollte

  4. Jensen meint

    28.05.2025 um 10:20

    Wenn sich die Fahrzeuge ungefähr in der Mitte der Strecke (also bei ca. 250 km) treffen und nach dem Tausch der Auflieger wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren, dann ist die beschriebene Ladeplanung nicht nachvollziehbar. Wenn das elektrische Fahrzeug in Mannheim (vollgeladen) startet und nach halber Strecke und Aufliegertausch wieder nach Mannheim zurückkehrt, spielt der Ladepunkt am Kreuz Hermsdorf wohl keine Rolle, das das Fahrzeug gar nicht so weit fährt. Andersherum, würde der elektrische LKW aus Leipzig kommen und auch dorthin zurückkehren, würde es ja keinen Kontakt oder Ladestop mit und in Mannheim geben.
    Unabhängig davon ist die beschriebene Vorgehensweise ja im Transportgeschäft schon lange Gang und Gäbe und tägliche Routine. Ob nun bspw. ein Auflieger, ein Anhänger oder das ganze Gespann getauscht werden, und die Fahrer wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurückkehren, ist dabei wohl eher unerheblich.
    Sinnvoller wäre es zudem, wenn man denn schon ein eigenes „Projekt“ daraus machen möchte, dies mit 2 elektischen Fahrzeugen durchzuführen. Dass der Verbrenner diese Strecken ohne Betankung auf der Strecke schafft, dürfte wohl nicht in Frage stehen.
    Bei den geplanten Fahrstrecken ist ohnehin nicht all zu viel Ladezeit unterwegs zu erwarten.

  5. Rüdiger meint

    28.05.2025 um 09:52

    Wenn der Beruf etwas attraktiver wäre würden sie auch mehr Menschen finden die da mitmachen und es muss auch nicht immer der zweite LKW sein sondern ein Fahrerwechsel kann auch von Lkw auf PKW funktionieren damit die Ladung in einem bestimmten Zeitfenster zugestellt werden kann. Einige Speditionen können das handhaben. Abschreckend ist aber für Interessenten die Fahrerkarte, dieses stumpfe viereinhalb Stunden fahren. Ich kenne genug Trucker die mit Leib und Seele dabei waren und sobald die Fahrerkarte aufkam haben die aufgegeben oder haben auf Busfahrer gewechselt hin. Hintergrund du stehst im Stau die Zeit läuft ab und musst dann zusätzlich deine Pause machen obwohl du gerade 30 Minuten im Stau gestanden bist. Dann fährst du weiter und schaffst nicht immer die Abladestelle…

    • Jensen meint

      28.05.2025 um 10:32

      @Rüdiger: Der Beruf wird gerade dadurch attraktiver, wenn der Fahrer nach der Arbeit wieder zu Hause sein kann und das Fahrzeug in der Regel auch nicht außerhalb der Firmenstandorte raren Parkraum besetzt. Die Fahrerkarte ist ein sehr wichtiges Schutzinstrument, um den Verkehr sicherer und den Wettbewerb fairer zu machen. Der Fahrer wird ebenso geschützt. Und ob er 30 min. in Stau, zähfließendem Verkehr oder bei der erlaubten Höchstgeschwindigkeit hinter dem Steuer sitzt, es bleibt anstrengende, verantwortungsvolle Arbeits- und Konzentrationszeit. Was ja auch für Busfahrer gilt, die auch mit Fahrerkarte den Tag verbringen.

      • Rüdiger meint

        28.05.2025 um 13:25

        Von welchen Fahrer sprechen wir jetzt? Der Edeka Fahrer der morgens um 5 Uhr anfängt und fix um 13:40 Uhr fertig ist wird das nicht stören, die eine Pause. Aber der Fahrer der die ganze Woche unterwegs ist und nie genau weiß was die nächste Ladung ist? Der würde nämlich gerne einfach 25 Minuten länger fahren damit die letzte Abladestelle noch funktioniert. Und diese Ausnahmeregelung sollte es schon geben bei einer maximalen Wochenarbeitszeit. Denn genau diese Kleinigkeiten sind das Problem dass dann auf Dauer nervt bei den Truckern

        • Jensen meint

          28.05.2025 um 20:44

          @Rüdiger: Ich bezog mich auf das geschilderte Szenario im Begegnungsverkehr. Der Gesetzgeber hat sich schon etwas dabei gedacht, die Tages/Wochenarbeitszeiten und die entsprechenden Ruhe/Pausenzeiten so festzulegen. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf mögliche Fehler (und Unfälle) durch erschöpfte Fahrer zu minimieren.
          Ich könnte mir gut vorstellen, dass die aktuell mögliche ununterbrochene Lenkzeit von 4,5 h bei umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als zu lang eingestuft wird, da wir es mit einer sehr anstrengenden und weitgehend monotonen, erschöpfenden Tätigkeit hinter dem Steuer zu tun haben. Ausnahmen/Überschreitungen der Lenkzeiten sind auch rechtlich höchst kritisch, insbesondere wenn es bei einer „Ausnahme“ bspw. zu Unfällen kommt.

        • Rüdiger meint

          28.05.2025 um 23:46

          Jensen meint

          28.05.2025 um 20:44

          ……….

          nicht mal meine 3 jährige Tochter braucht alle 250 KM eine Pause, auch der Hund nicht. Aber hey, wir müssen die Trucker schützen bei der intensiven Arbeit nach 4 Std. am Lenkrad halten. Wie gesagt, ich kann selber Truck fahren, auch Bus ohne Personen. aber Pause nerven, wenn die einzig die Uhr tickt, weil ein Beamter das genau ausgerechnet hat.

    • Stefan meint

      28.05.2025 um 12:47

      Das Problem mit dem Stau und der Fahrerkarte ist eben, dass man den geplanten Liefertermin (Uhrzeit) nicht halten kann und erst zwei Stunden später die Ladung abliefern kann oder wenn zwei Stunden später das Lager schon zu ist, erst am nächsten Morgen.
      Und dann muss der Auftrag für den Rückweg auch verschoben werden.
      Der Pony Express war nicht lange in Betrieb und durch die vielen benötigten Pferde kaum kostendeckend – er wurde nach wenigen Jahren durch die Eisenbahn und Telegrafenleitungen ersetzt.

      • Rüdiger meint

        28.05.2025 um 23:48

        Bitte keine Fakten im Internet, Meinung allein ist ausreichend. ;-)

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