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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Bugatti stellt Plug-in-Hybridantrieb des Tourbillon vor

17.06.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

BUGATTI-Tourbillon-Ep.8-Electric-Parts-(1)

Bild: Bugatti

Im neuesten Kapitel der Bugatti-Dokuserie „A New Era“ steht die komplexe Technik hinter dem Plug-in-Hybridantrieb des Tourbillon im Mittelpunkt. Die auf dem YouTube-Kanal der Luxusmarke verfügbare Episode 08 soll einen Einblick bieten, „wie die Symbiose zwischen modernster Elektrotechnik und einem V16-Saugmotor ein völlig neues Paradigma für die Performance von Hypersportwagen schafft“.

Bugatti firmiert heute unter dem Namen Bugatti Rimac, nachdem die französische Firma 2021 in ein Joint Venture überführt wurde. Dieses entstand aus einer Partnerschaft zwischen dem kroatischen Elektroautobauer und -zulieferer Rimac Automobili sowie der Volkswagentochter Porsche. Rimac hält mit 55 Prozent die Mehrheit an Bugatti Rimac. Der für 2026 angekündigte Tourbillon ist der erste elektrifizierte Supersportwagen von Bugatti.

Die Philosophie hinter dem Konzept stelle konventionelle Denkweisen hinsichtlich der Elektrifizierung von Hochleistungsfahrzeugen infrage, erklärt Bugatti. Elektromotoren dienten hierbei nicht als Ersatz für den Verbrennungsmotor, sondern als Befähiger: „Als kraftvolle und vielseitige Hilfsmittel, die das emotionale Potenzial eines hochdrehenden V16-Saugmotors optimal zur Geltung bringen“.

„Der elektrische Antriebsstrang mit seiner hochmodernen Technologie und seiner enormen Leistungsfähigkeit macht diesen emotionalen Verbrennungsmotor erst möglich. Das wird nur durch die perfekte Integration der Elektro- und Hybridkomponenten mit dem Verbrennungsmotor möglich“, so Mate Rimac, CEO von Bugatti Rimac.

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Die Episode 08 zeigt das Antriebssystem der Hinterachse, bestehend aus einem 8,3-Liter-V16-Saugmotor, einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe mit Torque Vectoring und einem 250-kW-Elektromotor, der bis zu 24.000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Das gesamte, 1324 kW (1800 PS) Leistung erzeugende Aggregat wiegt den Angaben nach 430 Kilogramm und entspricht damit fast dem Gewicht des Motors des Tourbillon-Vorgängers Chiron allein.

Ergänzt wird dieses System durch die vordere Elektroachse mit zwei unabhängigen Elektromotoren und zwei Wechselrichtern, die in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind. „In Kombination mit der Batterie zeigt das komplette Hybridsystem eine intelligente Integration, die ohne Kompromisse bei Design, Gewicht oder Platzbedarf mehr Leistung bietet“, heißt es.

Leichter, schneller, geräumiger als der Vorgänger

Trotz seiner Hybridarchitektur wiegt der Tourbillon den Angaben nach weniger als sein Vorgänger und bietet gleichzeitig eine verbesserte Leistung, eine höhere Höchstgeschwindigkeit und ein größeres Gepäckvolumen. „Diese Leistung spiegelt einen ganzheitlichen Ansatz in der Konstruktion wider, bei dem jede Komponente und jede Designentscheidung von Anfang an genauestens durchdacht wurde“, so die Entwickler. „Dazu gehören insbesondere Neuerungen wie 3D-gedruckte, topologisch optimierte Fahrwerkskomponenten, die 45 % leichter sind als die bisherigen, bereits technologisch anspruchsvollen Bauteile.“

Der zeitaufwändige und kostenintensive Entwicklungsprozess hat sich Bugatti zufolge letztendlich ausgezahlt: Während herkömmliche Saugmotoren mehrere Gangwechsel erforderten, um ihren optimalen Leistungsbereich zu erreichen, reagierten die Elektromotoren des Tourbillon blitzschnell. „Wo der Verbrennungsmotor seine volle Leistung nicht sofort entfalten kann, kann es der Elektromotor“, erklärt Mate Rimac und beschreibt, wie Fahrer die unmittelbare Leistung „mit dem unglaublichen Klang eines V16-Saugmotors“ erleben.

07-BUGATTI-Tourbillon-Ep.8-Battery
Die Batterie hat eine T-Form und wird mitsamt der Ölkühlung in das Monocoque integriert | Bild: Bugatti

Mit einer Spannung von 800 Volt dienen die E-Motoren gleichzeitig als Anlasser, Generatoren und Performance-Booster. Damit machen sie das herkömmliche 12-Volt-Startsystem überflüssig und können die Batterie während des Betriebs aufladen. Die 25-kWh-Batterie in T-Form stellt laut Bugatti einen Meilenstein in Sachen Integration und Effizienz dar. Sie bestehe aus über 1.500 einzelnen Zellen und verfüge über eine fortschrittliche Ölkühlung, die nahtlos in die Karosseriestruktur integriert ist. Dies trage nicht nur zur strukturellen Steifigkeit des Fahrzeugs bei, sondern optimiere auch die Gewichtsverteilung und ermögliche mehr als 60 Kilometer E-Reichweite.

Zudem trage die durchdachte Konstruktion nicht nur zur Gewichtsreduzierung bei, sondern verringere auch die Grundfläche des Tourbillon. Die niedrige Silhouette des Hypercars sei kompakt und verfüge gleichzeitig über die charakteristischen kurzen Überhänge. Und das trotz des längeren V16-Motors, zwei elektrischen Frontmotoren, verbesserten Kühlsystemen, einem T-förmigen Akkupack und mehr Gepäckraum.

Mate Rimac abschließend: „Wenn ich dieses gesamte Antriebssystem sehe, bin ich sehr stolz auf das, was unsere Teams erreicht haben. Wir haben nicht einfach Elektromotoren zu einem Verbrennungsmotor hinzugefügt, sondern eine harmonische Synthese geschaffen, die das Beste aus beiden Welten vereint. Der V16 liefert die Seele und Emotion, die nur ein Saugmotor bieten kann, während die Elektromotoren die Präzision und spontane Reaktion bieten, die moderne Performance erfordert. Genau so sollte Elektrifizierung das Fahrerlebnis verbessern, ohne Kompromisse einzugehen.“

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Via: Bugatti
Tags: Bugatti TourbillonUnternehmen: Bugatti
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Frank Klaus meint

    17.06.2025 um 10:02

    Alle gut und schön, aber: warum sollte man denn SO etwas Kaufen, wenn man den viel besseren Roadster 2 haben kann?
    Der ist und bleibt einfach der unangefochtene Maßstab, in der Welt der luxuriösen Performancecars.

    • M. meint

      17.06.2025 um 13:58

      Du bist scheinbar aus dem Jahr 2030 zu uns gereist.
      Daher für dich: den Roadster 2 gibt es nur digital und als Reservierung.
      Und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben.

  2. Dieseldieter meint

    17.06.2025 um 08:56

    Selbst ein Traditionshersteller von Hypercars setzt auf nachhaltige Antriebe, eine sehr gute Entwicklung!

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