Tesla hat Ende Juni den 70.000. „Supercharger“-Schnelllader eröffnet. Den jüngsten Meilenstein für sein unternehmenseigenes Stromtanktstellennetz meldete der US-Elektroautobauer, nachdem eine neue Station mit 12 Ladeplätzen in Burleson, Texas, in Betrieb genommen wurde. Die Anzahl der Säulen ist damit in den letzten acht Monaten deutlich gewachsen.
Mitte Oktober letzten Jahres hatte Tesla verkündet, mittlerweile über 60.000 seiner „Supercharger“-Schnelllader zu bieten. Das Supercharger-Netz ist laut dem Konzern die größte Schnellladeinfrastruktur weltweit und das umfangreichste öffentliche Schnellladesystem in Europa.
Die jüngsten Zahlen für Europa sind schon über ein Jahr alt. Im Mai 2024 hieß es, dass es zu diesem Zeitpunkt in 30 europäischen Ländern mehr als 14.000 Supercharger an über 1.100 Standorten gebe. In Deutschland stünden mehr als 3.600 Supercharger an über 200 Standorten zur Verfügung. Über 99 Prozent des Netzes seien mittlerweile für Nicht-Tesla-Fahrzeuge zugänglich und in naher Zukunft würden weitere Supercharger hinzukommen.
Go anywhere. 70,000 Supercharger posts across 53 countries, and counting! https://t.co/R8rkM6ESZj pic.twitter.com/piOqmBAch8
— Tesla Charging (@TeslaCharging) June 27, 2025
Seit 2023 errichtet Tesla die ersten Supercharger der vierten Generation. Die „V4“-Geräte (Artikelbild) zeichnen sich durch ein neues, höheres Design ohne Aussparung in der Mitte mit schwarzer statt roter Akzentfarbe und ein längeres, erstmals außen angebrachtes Ladekabel aus. Die Ladeleistung beträgt theoretisch bis zu 350 kW. Die vorherige Generation kommt auf maximal 250 kW, was derzeit die höchste von den in Deutschland erhältlichen Tesla-Elektroautos unterstützte Ladeleistung ist. Der nur in Amerika verkaufte Cybertruck kann mit über 300 kW am schnellsten laden.
Im März dieses Jahres hieß es, dass alle 250 unternehmenseigenen Schnelllade-Standorte von Tesla in Deutschland über „Supercharger“ der beiden neuesten Technikgenerationen V3 und V4 verfügen. Dadurch können die Batterien von Elektroautos des US-Herstellers und anderer Marken hierzulande überall mit bis zu 250 kW aufgeladen werden.
Tesla baut sein Ladenetz seit 2012 auf, seit 2014 auch in Deutschland. Anfangs war es nur für eigene Kunden zugänglich, mittlerweile können an fast allen Superchargern auch Elektroautos anderer Hersteller andocken.

Powerwall Thorsten meint
Zurück zum Thema Supercharger:
Highlights:
• Faster charging: Supports 400V-1000V vehicle architectures, including 30% faster charging for Cybertruck. S3XY vehicles get 250kW charge rates they already experience on V3 Cabinet — charging up to 200 miles in 15 minutes.
• Faster deployments: V4 Cabinet powers 8 posts, 2x the stalls per cabinet. Lower footprint and complexity = more sites coming online faster.
• Next-generation hardware: Cutting-edge power electronics designed to be the most reliable on the planet, with 3x power density enabling higher throughput with lower costs.
To be clear, V4 Supercharger stalls have already been out for a while, but this V4 cabinet paired with the V4 stall is what enables 500kW charging (1.2MW for Semi).
Marc meint
Richtig, das ist das, was man machen muss. Alles rausrupfen, wegschmeißen und neu kaufen auf 1000 V Technik. Passiert halt nur gerade noch nicht so richtig.
MichaelEV meint
Welche unsinnigen Annahmen liegen einem solchen Post zu Grunde?
-Glaubt ihr, dass die Ladeinfrastruktur fertig dimensioniert ist, kein weiterer Ausbau stattfindet muss? -> Nein, es ist noch viel weiterer Ausbau notwendig! Und nur der wird auf 1000V umgestellt.
-Glaubt ihr, dass die 400V Fahrzeuge, die zum Großteil den Bestand ausmachen, plötzlich verschwinden werden? Nein, es kommen noch Millionen dazu und die Fahrzeuge haben einen langen Lifecycle. Der Bedarf noch 400V Ladeinfrastruktur nimmt nicht ab, sondern weiter stark zu!
hu.ms meint
Richtig – besonders die kleineren segmente A-C werden wg. der preissensibilität weiterhin bei 400 V bleiben. Deren akkus liegen meist bei max. 60 kwh, da sind 20 min. für 40 kwh nachladen zumutbar.
MichaelEV meint
Danke…
Und mit durchschnittlich 120 kW Ladeleistung wird man ein sehr ungern gesehener Gast an 400 kW Ladesäulen sein…
Aztasu meint
Lol alles Geschwafel. Seit 9 Monaten die Ankündigung der Ladeschränke. V4 alleine bringen nichts und dienen nur dazu Steuergelder abzugreifen. Noch immer steht nicht einer der neuen Ladeschränke. Bis Flächendeckend da was passiert ist vergehen Jahre. Tesla ist völlig veralteter Schrott und wird es auch bleiben.
Powerwall Thorsten meint
Wir wissen ja, aus welcher Ecke immer die Meinung ohne viel Ahnung kommt.
Morgen darfst du dich dann mit deinen Alter Egos an den Quartalszahlen abarbeiten – enjoy
;-)
Marc meint
Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich dabei gerne auch mitmachen. Das wird ein Scheibenschießen!
Aztasu meint
-13,5% im Vergleich zu Q2 2024 und -17,5% im Vergleich zi Q2 2023 lol
hu.ms meint
Wei das hier das aktuellste tesla-thema ist:
Hatte ja bei kauf des tesla-hebel-put bei 325$ aktienkurs sofort hier geschriben.
Aktueller kurs 295 $.
Also rd. 9% gefallen und mein hebel-put um rd. 70% gestiegen.
Es kommen aber noch mind. 280 $ wenn die absatzzahlen Q2 bekannt werden.
Fred Feuerstein meint
Und was haben die Ladesäulen mit dem Aktienkurs von Tesla und deinen diesbezüglichen Wertpapieraktivitäten zu tun? Kann hier bitte mal die Moderation eingreifen? Ich denke das Thema ist in einem Wertpapierforum besser aufgehoben.
Powerwall Thorsten meint
Er braucht das, weil er ist doch aufgrund seines nachziehendem stop loss längst rausgeflogen.
Das kann er natürlich hier nicht zugeben.
Er würde ja sein Gesicht vollends verlieren.
hu.ms meint
Na Thorsten,
bei welchem kurs bin ich denn deiner meinung nach rausgeflogen ?
hu.ms meint
… falls du es nicht gelesen hast: ich bin nach den verlust (ausgestoppt) anlässlich robocab am 25.06. 17h erneut eingestiegen. Sh. tesla-thema dieses tages.
hu.ms meint
… die Q2 absatzzahlen kommen evtl. schon am FR. Dann wirds erst interessant mit dem börsenkurs. :-))
Marc meint
Hahaha, wie ich auf ntv lese kümmert sich Musk jetzt persönlich. Fährt er jetzt bei Flinten-Uschi mit seinen Ladenhütern in Brüssel vor?
Absatz und Manager brechen weg
Elon Musk überwacht Europa-Verkäufe jetzt persönlich
eCar meint
Das beste, das weitverbreiteste und das zuverlässigte Ladenetz ever!
Aztasu meint
Lol, nein. Das dürfte eines in China sein
eCar meint
Du kannst es nicht wissen, da du kein BEV fährst.
Fred Feuerstein meint
Er fährt halt noch mit dem Fahrrad.
David meint
Tesla gräbt sein eigenes Grab mit seinem Museumsladenetz immer tiefer. Man muss auch sagen, so einige der Standorte sind so dermaßen schlecht geplant, dass da quasi zu jeder Zeit nichts los ist. Aber vor allem wird man die Hardware mit Trafo in einigen Jahren komplett wegschmeißen müssen. Und endlich auf den Standard gehen, den alle anderen haben. Genauso wird es übrigens auch mit Radar und Lidar und natürlich auch mit der elektronischen Fahrzeugarchitektur eines Tages werden. Man wird einen Schlussstrich ziehen müssen und alle bisherigen Fahrzeuge abkoppeln vom Fortschritt.
Sebastian meint
Von Stuttgart bis zum Gardasee über 40 Standorte, je nach dem wie du fährt, egal ob München-Brenner oder Fernpass. 40 Standorte! und das mit teils 20 bis über 40 Säulen.
Kannst ja deine tollen Ionity mit 2 bis 4 Säulchen nehmen, wenn dort gerade nicht der Elektrotrucker alles blockiert *gg
Fred Feuerstein meint
Also wir hatten die Diskussion schon mehrfach und du zeigst erneut dass du keine Ahnung davon hast und auch nicht in der Lage bist dir neues Wissen anzueignen.
Tesla muss keine Trafos ersetzen, die sie übrigens in den meisten Fällen besitzen. Sie müssen die Power Cabinets tauschen, die Stalls sind ohnehin schon im normalen Zyklus. Und die Power Cabinets werden sie erst tauschen, wenn es einen echten Bedarf für 800 V Fahrzeuge gibt. Derzeit ist das noch eine echte Nische, wird sich in Zukunft aber ändern.
Aztasu meint
Keine Ahnung hast nur du nicht. Ist halt typisch Ahnungsloser Tesla-Fanboy.
Fred Feuerstein meint
Dann erzähl uns doch mal etwas von der Technik und der Anbindung der Ladestationen, ich bin wirklich gespannt. Du hast jetzt die Chance ganz groß rauszukommen.
Marc meint
„Tauschen“. Entsorgen müssen sie die Museumstechnik und das weißt du auch!
Fred Feuerstein meint
Was müssen sie denn entsorgen? Erzähl mal mehr.
Aztasu meint
Das veralteste Ladenetz der Welt ist keine Bereicherung für die E-Mobilität, im Gegenteil, damit hält man die Branche nun sogar massiv auf
Fred Feuerstein meint
Erzählt ein Theoretiker…
Aztasu meint
Ist ein Fakt. Hat mit Theorie nichts zu tun
Fred Feuerstein meint
Ja klar, es ist hinlänglich bekannt dass du nur die Theorie betrachtest. Und selbst das weder Hand noch Fuß…
volsor meint
ähm … ???
MichaelEV meint
Die Märchenerzählung geht weiter…
Tatsächlich ist es technisch das perfekte Match für >95% der BEVs im Bestand und viele Millionen kommender Fahrzeuge (u.a. für sehr viele VWs).
Andersherum sind andere Ladeanbieter (allen voran Ionity) auf genau diese Fahrzeuge im Volumensegment nicht ausgelegt, sondern auf die Fahrzeuge, die jetzt im Premiumsegment kommen.
Aztasu meint
Viel Ahnung haste nicht lol. Andere setzten auf 400kW-1000kW und zwar an Durchfluss zum Fahrzeug. Wir haben jetzt Juli 2025 und es steht noch immer keine Tesla Ladesäule die 800V Fahrzeuge auch tatsächlich mit voller Geschwindigkeit laden könnte. Seit der Ankündigung der neuen Ladenschränke sind 9 Monate vergangen, und noch immer wurde nicht eine einzige aufgestellt?? Tesla kann absolut nichts blockiert aber weiter schön die Standorte mit den alten Ladern und streicht weiterhin schön Staatsgelder ein. Die gesamte Branche leidet darunter und die E-Mobilität als ganzes.
Mäx meint
Wir gucken nochmal kurz in eu-ev rein.
YTD 2025 alle Länder, erst auf Platz 12 ein Fahrzeug (Q6, Anteil 1,8%) welches bei Tesla langsamer lädt als bei anderen.
Erst auf Platz 24 (Ioniq 5, 1%) und 25 (Macan, 1%) kommen die nächsten beiden Fahrzeuge.
Also sagen wir mal 7,5% der Fahrzeuge aktuell haben 800V und laden dann bei Tesla langsamer.
Im Bestand dürfte der Anteil noch etwas niedriger sein.
Also man kann gerade 95% des Marktes bedienen und hat für die Zukunft einen Upgradepfad um die anderen wieder einzusammeln.
Sebastian meint
Aztasu meint
……..
und was bringen dir 1.000 kW oder in Bälde schon 3MW Ladesäulen, wenn das Gross an BEVs irgendwas zwischen 50 und ca. 200kW zieht?
Ich war vorhin kurz beim Bäcker mit unserem Enyaq, angesteckt mit 34% kurz eine Straße weiter zum Bäcker, zurück angekommen 61%….
Wichtig ist doch viel mehr im Alltag oder auf Reisen, das die Dinger überall stehen und nicht die schiere Leistung.
Fred Feuerstein meint
Danke Mäx, das basiert mal auf Fakten. 👍
MichaelEV meint
Danke Mäx
Upgradepfad ist ja Thema in ferner Zukunft (wenn eh ausgetauscht werden muss). Wenn der Bedarf an 800V steigt braucht es einen Ausbaupfad (zusätzliche Ladesäulen kommen mit 800V, der Bestand verbleibt bei 400V).
Denn Abseits davon, dass der BEV-Bestand aktuell überwiegend 400V ist und da noch sehr viele dazu kommen, werden diese nicht plötzlich verschwinden, sondern haben einen langen Lifecycle.
Und klar ist natürlich, dass kein 400V Fahrer nur einen Cent mehr dafür hinlegt, dass er an 800V laden darf ohne dadurch einen Vorteil zu haben. Sprich die günstigere Lösung hat hier den wesentlichen Wettbewerbsvorteil (im Volumensegment => hohe Stückzahl).
Mäx meint
@Michael
Ich hatte das so verstanden, dass ja gerade der Leistungselektronik + Dispenser Ansatz (Tesla und kommende Alpitronic) dafür gedacht ist, die Leistung im Ladepark variabel zu verteilen.
Alle 400V Fahrzeuge können ja technisch an 800V Säulen laden.
Klar, der Ladeparkbetreiber möchte möglichst viel Umsatz haben also 800V bevorzugen, aber selbst bei 50/50 Verteilung wäre er ja interessiert daran beide Abnehmer zu versorgen, bevor meine Säulen leer stehen.
Und dann hat der eine Dispenser eben nur 400V anliegen.
Da muss ich ja nicht zwei Parallelstrukturen schaffen oder?
MichaelEV meint
„dafür gedacht ist, die Leistung im Ladepark variabel zu verteilen.“
Exakt. So wie Tesla es schon mit V3 die ganze Zeit macht. Schlaues Konzept… 125 kW durchschnittliche Ladeleistung passt gut zu dem was in hohen Stückzahlen im Volumensegment auf den Markt kommen wird (anders als das, was aktuell verbaut wird).
Deinen letzten Teil verstehe ich nicht…
Für 800V Fahrzeuge gibt es Lösungen an 400V Ladeinfrastruktur zu laden, dieser Teil des Marktes bleibt überwiegend offen. Natürlich ist die Ladeleistung begrenzt, aber ist das ein Problem? Es werden weiterhin DC-Ladesäulen anderer Hersteller mit 150kW oder gar 50kW (leistungsgeteilt /2) installiert. Argumentiert man da auch, dass man diese Ladesäulen in Kürze abreißen müsste? Im Gegenteil fordern hier viele genau diese Ladesäulen, weil besser zum Bedarf z.B. an Supermärkten passend.
Die V3 SuCs leisten max. 200/250kW, im Durchschnitt steht jedem Ladepunkt 87,5 kW zur Verfügung (350kW / 4). Das wird noch lange reichen um viele Bedarfe (inkl. dem von 800V-Fahrzeugen) abzudecken.
Und immer daran gedacht, Ladeanbieter verkaufen keine Ladeplätze, sondern Ladestrom in der Einheit kWh (irgendwie nehmen einige das Gegenteil an). Wenn die Auslastung bei 350 kW pro Cabinet klebt ist der Idealzustand erreicht, auch wenn die Hälfte der Ladesäulen leer steht. Zusätzlich lassen sich die V3 SuCs für die Nachfragepeaks noch mit Speichern aufrüsten.
Und mit kosteneffizienteren 400V Ladesäulen können die 800V-Anbieter den Leerstand bei sich nicht vermeiden, denn der Kostenführer kann jeden Versuch immer kontern. Schlimmer noch, mit den bisherigen Ladesäulen können sie einem großen Teil des Marktes kein Angebot machen, weil die Ladeinfrastruktur auf Fahrzeuge mit hohen Ladeleistung ausgelegt ist. Die Fahrzeuge mit niedrigen Ladeleistung passen nicht zum Konzept und sind schädlich fürs Geschäft (außer man könnte EXAKT steuern, dass diese Fahrzeuge nur den Leerstand auffüllen, das ist aber illusorisch).
Mäx meint
Ich hatte das jetzt nicht auf Supermärkte usw. bezogen sondern auf Durchgangsverkehr.
Also ich hab einen neuen Ladepark.
Da stelle ich dann aber doch nicht paar 1.000V Dispenser und paar zusätzliche 400V Dispenser?
Ich setze überall 1.000V Dispenser und wenn ein 400V Fahrzeug laden will kann er das ja. Bevor Leerstand an der Säule herrscht nehme ich doch lieber ein 400V Fahrzeug als gar keins.
Die restlichen Säulen werden davon ja auch nicht belastet.
Einzig zur Hauptreisezeit könnte man sich überlegen, den Preis für „Langsamlader“ an 1.000V Dispensern zu erhöhen.
Aber glaube das vermiest einem eher das Geschäft, als dass es wirklich hilft.
Vielleicht reden wir aber auch aneinander vorbei^^
MichaelEV meint
„Ich hatte das jetzt nicht auf Supermärkte usw. bezogen sondern auf Durchgangsverkehr.“
Tesla baut aber kaum bis gar nicht exklusiv für Durchgangsverkehr, die Standorte haben in aller Regel einen Doppelnutzen.
„Bevor Leerstand an der Säule herrscht nehme ich doch lieber ein 400V Fahrzeug als gar keins.“
Das wird sich aber kaum so fein steuern lassen. Also werden zu langsame 400V Fahrzeuge leistungsfähige HPCs auch dann belegen, wenn leistungsfähige Fahrzeuge die HPCs benötigen (= auch ein Schaden für den Ladeanbieter). Das Problem lässt sich durch Leistungsteilung beseitigen, mit einem HYC 400 rudimentär und noch wenig zufriedenstellend, mit HYC 1000 aber weitestgehend.
Generell hat 400V-Ladeinfrastruktur bisher aber einen Kostenvorteil. Und wer nicht über dem Limit von 400V laden kann oder will, wird diesen Kostenvorteil annehmen und hat kein Interesse daran, ob es jetzt 400 oder 800V sind.
Auch mit leistungsfähigeren Fahrzeugen wird man nicht wollen in 5-10 Minuten laden zu MÜSSEN. Wer 30 Minuten Pause auf der Reise macht, will auch 30 Minuten laden wollen.
Vielleicht reden wir auch am Zeithorizont aneinander vorbei. Langfristig wird das Pendel zu 800V fallen. Aber in Zeiträumen, in denen aktuelle Ladeinfrastruktur sowie am Ende des Lifecycles ist und getauscht wird.
Future meint
Aztasu fährt ja kein Elektroauto. Das merkt man immer wieder an den Kommentaren. Es setzt alles daran, Elektromobilität so lange wie möglich aufzuhalten, damit weiter Verbrenner verkauft werden. Nach seiner Auffassung findet Elektomobilität irgendwann in der Zukunft statt. Aber so wie Aztasu denken viele Verbrennerlobbyisten im Land. Die Verbrennerparty soll halt so lange wie möglich bis zur Rente weitergehen. Es ist eine Wette auf den Untergang.
Aztasu meint
Viel Ahnung haste nicht lol. Andere setzten auf 400kW-1000kW und zwar an Durchfluss zum Fahrzeug. Wir haben jetzt Juli 2025 und es steht noch immer keine Tesla Ladesäule die 800V Fahrzeuge auch tatsächlich mit voller Geschwindigkeit laden könnte. Seit der Ankündigung der neuen Ladenschränke sind 9 Monate vergangen, und noch immer wurde nicht eine einzige aufgestellt?? Tesla kann absolut nichts blockiert aber weiter schön die Standorte mit den alten Ladern und streicht weiterhin schön Staatsgelder ein. Die gesamte Branche leidet darunter und die E-Mobilität als ganzes.
Fred Feuerstein meint
Mäx hat oben dazu schon etwas geschrieben, das ist treffend. Wo ich dir hingegen zustimme, dass die 800 V in Zukunft an Relevanz gewinnen werden. Derzeit und auch noch 2026 ist das noch nicht der Fall, da die breite Masse aus Fahrzeugen mit einem 400 V Netz besteht.
eCar meint
Nun, wer keine Ahnung hat, sollte sich vorher informieren und die ideologische Brille absetzen.
Tatsache ist, dass die SUCs überall vorhanden sind, immer funktionieren, angenehme Preise bieten und für ca. 95% aller BEVs schnell genug sind.
Fred Feuerstein meint
Ja, das stimmt. Mit unseren Fahrzeugen laden wir unter anderem auch bei Tesla. Lediglich der EV6, da funktioniert das wegen des 800 V Netzes nicht vernünftig. Die Ladeleistung liegt da bei max. 90 kW…
Futureman meint
Wer anfängt hat logischerweise auch die ältesten Standorte. Dank ständiger Aktualisierung aber immer wie die Autos auf neuem Stand. Und bei der Verfügbarkeit und preislich unschlagbar. Dabei geht der Ausbau weiterhin schneller als bei jedem anderen Unternehmen.
Aztasu meint
Lol wie sich hier die fanboys und Ahnungslosen tummeln. Es ist schlicht ein Fakt. Tesla hält mit der lächerlichsten Ladetechnik die Branche auf. Aber von Tesla erwartet man ja nichts anderes, die Firma ist nur noch peinlich
Fred Feuerstein meint
Tesla hat so lächerliche Ladetechnik, dass selbst der Marktführer bei einzelnen Ladesäulen Alpitronic das Design mit einzelnen Stalls und vorgelagerten Powercabinet übernommen hat.
Aztasu meint
Klaaar looool. Du weißt schon das die Entwicklung länger dauert als ein paar Monate
Fred Feuerstein meint
Mehr kommt nicht? Wundert mich nicht. Substanzlos wie eh und je…
Halber Akku meint
An einem meiner Arbeitsorte habe ich die Wahl zwischen einer versifften, Abends unbeleuchteten EnBw 50kw Säule, größtes Highlight in der Nähe ist ein ebenso versiffter Baumarkt und einem Supercharger Ladepark mit 20 Säulen inkl. Drogeriemarkt, Supermarkt, Schnellrestaurant und Espressobar gleich daneben. Rate mal, wo ich mich lieber aufhalte, wenn ich dort mal nachladen muss…
Aztasu meint
Das liegt an deinem Standort. Tesla ist eigentlich immer das versiffteste was man finden kann. Die Kabel liegen auf dem Boden, es gibt keine Überdachung die Säulen sind runtergerockt
gnal meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Fred Feuerstein meint
Das beste daran ist, dass die Preise für das Supercharging erneut gesenkt worden sind. Ab 0,29 € / kWh sind mehr als fair.
McGybrush meint
Scheint sehr Regional um z.B. München so günstig zu sein. Um Hamburg bis Berlin sind viele deutlich teuerer als das was man annehmen könnte wenn man die Euphorie um die Preise so hört.
Immer noch günstig aber weit weg von einer 2 vorne oder gar 16Cent die es an einem irgendwo geben soll. Eher immer 42-48Cent Hamburg bis Berlin. Paar Ausnahmen halt.
Fred Feuerstein meint
Ja, das ist regional, aber mehr als 0,45 € / kWh wird eigentlich nirgends im Peak bezahlt. Hier in Düsseldorf sind es 0,27 € / kWh und 0,42 € / kWh. In den Niederlanden sind es 0,23 € / kWh und 0,34 € / kWh…Wüsste jetzt nicht welcher Anbieter bessere Preise anbietet. Das ist vielfach billiger als AC Laden an öffentlichen Standorten.
Mäx meint
Bei den nächsten beiden Parks von mir aus sind es
0,45/0,46€/kWh und Peak 0,58€/kWh
bzw. 0,33/0,34€/kWh und Peak 0,42/0,43€/kWh
Wobei Peak von 8-22 Uhr ist, also eigentlich da wo man meistens unterwegs ist.
Für 10€ pro Monat ein faires Angebot, aber kein Preisschlager.
Wenn man ohnehin Tesla fährt super.
E.Korsar meint
Wie man allerdings sieht, die dynamischen Preise sind intransparent – selbst mit App.
MichaelEV meint
Und? So funktioniert Marktwirtschaft und das ist weithin aus anderen Bereichen bekannt.
Und was ist die Alternative? Sind Maximalpreise über 24h was ihr wollt, nur damit es „transparent“ ist!?
Future meint
Dynamische Preise sind sehr gut. Das machen die alten Tankstellen ja auch so. Als Kunde hat man damit mehr Möglichkeiten.
E.Korsar meint
@MichaelEV
Der Punkt sind nicht die dynamischen Preise an sich. Der Punkt ist die Intransparenz der Preise.
Das sieht man doch ganz klar an den Kommentaren mit unterschiedlichen Preisspannen. (Ich sehe übrigens in der Regel Preise zwischen 0,38 € und 0,51 € pro kWh.)
Fred Feuerstein meint
Also ich sehe da keine Intransparenz, im Display können die klar abgelesen werden. Was mich hingegen bei anderen Ladeanbietern stört: An einer Ladesäule gibt es je nach Ladekartenanbietern höchst unterschiedliche Preise und das gehört eingedämmt.
MichaelEV meint
Und wo ist das Problem!?
Wenn ich z.B. Bahn fahren will, kann man für die selbe Strecke 20€ oder 100€ bezahlen. Ist es ein Problem das es die Preise für 20€ gibt, wäre es besser wenn es für alle 100€ kostet, die Bahn dann halt statt 20€ pro Sitzplatz dafür mit leeren Plätzen fährt!? Weitergedacht bleibt es bei dem Maximum von 100€ dann nicht, dieser Preis steigt zwangsläufig auch, wenn man den Leerstand nicht gefüllt bekommt.
Es wird für alle teurer, keiner gewinnt dadurch. Genau so läuft es beim Netzentgelt und deswegen werden wir mit so hohen Netzentgelten beglückt. Dieser Misserfolg soll nicht, weil es so toll schlecht läuft, auf andere Bereiche übertragen werden.
Future meint
Wieder eine gute Nachricht für die Elektromobilität und das Klima. Tesla macht einfach, während woanders bei den Verbrennerproduzenten und anderen Giftherstellern nur geredet wird, wie sich der Wechsel zur besseren Luft weiter verzögern lässt.