Mercedes hat kürzlich den AMG Concept GT XX vorgestellt. Die Sportlimousine gibt einen Ausblick auf das erste eigene vollelektrische Modell der Performance-Tochter der Schwaben. Die Serienversion soll neue technologische Maßstäbe für elektrische Sportler setzen. Für Fahrspaß wollen die Ingenieure Geräusche und Getriebetechnik von Verbrennern simulieren.
In einem Gespräch mit Autocar anlässlich der Vorstellung des AMG Concept GT XX meinte Mercedes-Technikchef Markus Schäfer, dass Schaltvorgänge und die Vibrationen eines V8 simuliert werden könnten, um das Fahrgefühl zu verbessern.
„Wie fühlt sich das Auto an, was die Geräusche, den Geräuschpegel, die Vibrationen, die Schaltung angeht? Es muss die emotionale Seite von Ihnen berühren. Und wenn das nicht der Fall ist, erfüllt es seine Aufgabe nicht. Das ist es, was AMG-Autos ausmacht, und genau das haben wir Stück für Stück in diesen AMG GT XX übertragen.“
Es wurde bereits bestätigt, dass die 2026 startende Serienversion des GT XX über Lautsprecher das Geräusch eines AMG-V8 erzeugen wird. Nach Schäfers jüngsten Äußerungen könnte das Modell zudem wie der Hyundai Ioniq 5 N einen hochdrehenden Verbrennungsmotor simulieren. Ein von AMG über Social Media geteiltes Video gibt bereits einen Ausblick darauf.
„Er muss authentisch sein, wenn es um Leistung, Fahrbarkeit und Rennstrecken-Performance geht“, so Schäfer zum GT XX. „Aber der AMG ist auch in akustischer Hinsicht ein emotionales Erlebnis, wenn es um Geräusche und Vibrationen geht, und das ist genau das, was man auch von diesem Auto erwarten sollte“. Es sei eine Herausforderung, „Hardcore-V8-Fans für ein E-Auto zu begeistern. „Ein reines Elektroauto erfüllt diese Aufgabe nicht“, findet der Mercedes-Technikchef.
Der Concept AMG GT XX bietet laut dem Hersteller nicht nur einen Ausblick auf einen künftigen, viertürigen Serien-Sportwagen von Mercedes‑AMG, er diene auch als wegweisendes Technologieprogramm. Viele technische Lösungen des 5.204 Millimeter langen, 1.945 Millimeter breiten und 1.317 Millimeter flachen Elektroautos seien für den späteren Serieneinsatz in der „High Performance AMG Electric Architecture“ (AMG.EA) vorgesehen.
Mit drei E-Motoren und 1.000 kW (1.360+ PS) Systemleistung kann der Concept AMG GT XX mehr als 360 km/h erreichen. „Im Zusammenspiel mit der neuen High Performance Batterie können die drei Axial-Fluss-Motoren jedoch insbesondere im Bereich der Dauerleistung völlig neue Maßstäbe setzen“, so die Entwickler. Das Concept AMG GT XX könne immer und immer wieder an seine Grenzen getrieben werden. Die Batterie bleibe auch bei forciertem Fahreinsatz in einem optimalen Temperaturbereich, der neben der Leistung auf der Straße auch besonders schnelles Laden ermögliche.

NeutralMatters meint
Ohne groß auszuholen muss ich sagen, was für einen Nonsense AMG hierbei plant. Diese Aspekte gleichen in der Anmutung Trash-TV, nur eben auf den PKW übertragen.
Donald meint
Ist bei der Getriebesimulation auch ein Öltropfer mit dabei?
Daniel S meint
Ich hätte gerne auch noch Rauch und Feuerwerk.
Till meint
Der AMG… …eine „Gummipuppe“ für die Tipico Klientel.
Dieseldieter meint
Macht es dich wütend, dass sich die Topico-Klientel so etwas leisten kann und ein aufgeklärter intelligenter Mensch wie du nicht?
Elvenpath meint
Ja, die wenden ihr gesamtes Geld für die Leasingraten auf :-D
Dieseldieter meint
2000€ Leasingrate und Unterhaltskosten und dann noch leben kommen, das können sich einige die hier große Töne spucken aber eher nicht leisten :)
Allen voran du, sonst hättest du dir wohl kaum so einen Müllhaufen mit Mino-Reichweite zugelegt🙈
brainDotExe meint
Es sei eine Herausforderung, „Hardcore-V8-Fans für ein E-Auto zu begeistern. „Ein reines Elektroauto erfüllt diese Aufgabe nicht“.
Damit ist eigentlich alles gesagt und er hat vollkommen Recht.
Aber das werden einige hier von der Umweltlobby nie verstehen ;)
Tt07 meint
Ich nehm Dein Stöckchen mal auf und springe drüber. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Da gibt es auch nicht viel zu verstehen. Das was wirklich verstanden werden muss, ist dass Verbrenner so schnell wie irgend möglich verschwinden müssen. Und erst recht die Fzg. (nebst Fahrer), die unnötig und überproportional viel Lärm, Abgase etc. erzeugen..
brainDotExe meint
Schön übers Stückchen gesprungen, sage ich doch die Umweltlobby wird es nie verstehen.
Die stören sich selbst an E-Autos die einen Verbrenner imitieren um Fans abzuholen und gönnen anderen nicht ihren Spaß.
Elvenpath meint
Das hört sich bei dir fast so an, als ob „Umweltlobby“ etwas schlechtes wäre.
brainDotExe meint
Tja, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich bin zumindest kein Freund davon.
Bei den Kollegen hier hört es sich auch manchmal fast so an, als ob „Autolobby“ etwas schlechtes wäre.
Favone meint
Fehlt nur noch der Elektroauspuff mit Fakeendrohren wie beim Diesel.
Wenn man nicht mehr weiter weiß und keine Innovationen wie chinesische Hersteller hat, dann kommt man mit Fake auspuff um die Ecke.
Alkibiades meint
Bezüglich der technischen Daten dieses Fahrzeugs würde mich schon interessieren welche Innovationen Dir konkret fehlen.
Favone meint
Megawatt laden, autonomes Fahren, 200KW Akku
Alkibiades meint
Megawattladen kann kein einziges am Markt befindliches Fahrzeug. Auch die BYD/Xpeng-Fahrzeuge sind lediglich Demonstratoren, die keine klar definiertes Datum für die Markteinführung haben. Der AMG wurde mit 800W-Peakleistung spezifiziert (also 80% der avisierten Megawatt-Leistung) und ist für nächstes Jahr angekündigt.
Autonomes Fahren: Kein chinesischer Hersteller bietet L3 an wie es Mercedes anbietet. Flottenbetrieb mit L4-Taxis ist etwas vollkommen anderes (Geofenced, Fernüberwacht).
Kein einziger am Markt befindlicher E-Sportwagen bietet einen 200kW-Akku (im Wesentlichen aus Gewichtsgründen).
Simon meint
Im Innenraum ist es eine gute Sache, warum nicht. Wenn es paar Leute überzeugt das Auto zu kaufen. Außerhalb gehört das auch beim Verbrenner verboten, auch das AVAS ist viel zu laut. Teilweise lauter als beim Verbrenner. Cool würde ich finden wenn es eine leisere Fußgängerhupe gäbe.
CaptainPicard meint
Ob man unbedingt einen V8 simulieren muss weiß ich nicht aber grundsätzlich finde ich simulierten Sound nicht so problematisch wie viele andere hier. In einem Film oder Videospiel muss ein futuristisches Fahrzeug oder Raumschiff ja auch keinen Sound machen, trotzdem macht man es, weil es einfach interessanter und atmosphärischer ist als keinen Sound zu haben. Und gerade bei Spielen bringt Audio auch noch zusätzliches Feedback, Information die sonst verloren geht.
Warum soll das nicht auch für Elektroautos zutreffen dürfen?
Mäx meint
Bei der Aufregung geht es meiner Meinung nach viel mehr um den Sound außerhalb des Autos.
Ob es das braucht, damit der AMG Fahrer weiterhin mit Sound in der Innenstadt an der Eisdiele loshämmern kann?
Im Innenraum hingegen ist es mir komplett egal, sollen die Insassen das so laut machen können bis die Ohren bluten, wenn sie es brauchen.
Ebenso simulierte Schaltvorgänge.
Kann doch ab und an ganz witzig sein. Am Ende ist es nur Software und sehr wahrscheinlich ja auch abschaltbar bzw. zuschaltbar (wie beim Ioniq 5).
Das schadet ja genau gar keinem.
Elknipso meint
Haben sich italienische und besonders deutsche Automobilhersteller über den Ioniq 5 N und Schaltsimulation sowie Sound echauffiert, obwohl man bei seinen stinkigen Dieseln Fake Auspufanlagen, Fakeendrohre und extra Soundgeneratoren eingebaut hat, um den tuckernden Diesel zu sportlichem Sound zu verhelfen.
Nun macht man es nach bei den E Autos. Made my day.
Mäx meint
Welcher Hersteller hat sich denn über den Ioniq 5 echauffiert?
Aztasu meint
Keiner hat sich darüber echauffiert. Fiat hat z.B. das mit dem Sound im 500 Abarth ja schon seit längerem gemacht. Und von deutschen Herstellern habe ich nur gelesen das man auch über eine simulierte Schaltung nachdenkt. Bei Porsche war das anders, aber Porsche denkt an die maximale Performance und die Schaltung macht dich langsamer. Porsche setzt ja auf ein richtiges 2-Gang Getriebe und in Zukunft wird man wohl auch auf 3-4 Gänge gehen. Da braucht man dann auch nichts mehr simulieren
Aztasu meint
*die simulierte Schaltung macht dich langsamer
MrBlueEyes meint
Stimmt nicht… bei GRIP mit dem 5 N und dem direkten Vergleich auf der Rennstrecke, war Niki Schelle im Simulationsmodus sogar schneller… ;-)
Mäx meint
Bei Grip war der Unterschied 6 Hunderstel (0,06s).
Eine Kurve schlechter besser, eine Bremszone verhauen, bei dem einen 3 Runden vorher die Bremse/Reifen heiß gefahren beim andern nur 1 Runde, dazu Streckenführung etc.
Evtl. hat man mit den Gängen ein besseres Fahrgefühl, womit man besser zurecht kommt und sauberer fährt.
Der Hersteller sagt selber, dass der Modus langsamer ist und die werden das simuliert haben.
Das würde ich eher glauben als einem Unterhaltungsmagazin.
MrBlueEyes meint
Wer hat sich denn echauffiert? Quelle?
Ich denke, vom Fahrgefühl her, wer Verbrenner kennt, ist das schon ganz witzig… bei GRIP wurde ja mal der 5 N getestet und selbst Alex, ein eingefleischter Tesla-Fahrer, hatte großes Grinsen im Gesicht…
Elknipso meint
https://ecomento.de/2024/09/02/porsche-nicht-von-simulierter-schaltung-fuer-elektroautos-ueberzeugt/
Porsche hat sich klar gegen Schaltsimulationen positioniert.
VW und andere Hersteller wie Stellantis halten auch nichts von künstlichen Auspuffgeräuschen und kopieren sie nun wie im Fiat Abarth 500 Elektro
Yupi meint
@Elknipso lass es sein. Die Bürogemeinschaft um Aztasu scheint eh immer was sie denkt über spezielle Accounts und stellt Verbindungen zu Tesla und VW her wo keine sind
Alkibiades meint
Bei welchem Modell von VW ist das denn so?
MrBlueEyes meint
Danke… naja, ich denke, Porsche ist da aktuell einfach zu faul für… wenn das aber bei den Konkurrenten zünden sollte, dann wird sich da die Meinung u.U. ganz schnell ändern…
Ich denke, dein „echauffieren“ war das falsche Verb… „für nicht notwendig erachtet“ passt eventuell besser…
Elknipso meint
https://www.welt.de/motor/article144075690/Fake-Auspuffrohre-bei-VW-Skoda-und-Mercedes.html
Fakeauspuff bei VW….
Dieseldieter meint
Sehr gut, genauso holt man die AMG-Fans ab👍🏻
Nicht mit sachlich-nüchternem Verzicht. Hoffentlich gibt der Wagen den Sound auch entsprechend nach aussen ab, damit wir Autofans uns weiter daran erfreuen können wenn einer vorbeifährt.
ID.alist meint
Verzicht? Worauf?
Menschen die das Auto nur durch den Krach definieren, finde ich schon merkwürdig. Ich meine, mir ist egal wie laut der Motor ist, aber wenn das Fahrwerk schlecht ist, kann ich nicht schnell um die Kurve.
Und nach 1000km ist man froh wenn man nicht 4000-5000 mal pro Minute eine explosion hören muss.
Dieseldieter meint
Verzicht auf Sound. Und ich höre Explosion immer gerne.
Frank Klaus meint
Das 4-takt Prinzip verstanden, nicht.
Tom meint
Sorry, aber Lärmverschmutzung und Abgase sollten möglichst vermieden werden, und Gesundheit für Mensch und Tier geht vor Vorlieben einzelner Egoisten!
Dieseldieter meint
Neeeee
Wenn man dadurch ein paar Benzin Fans zum elektro bringt, sollten Leute wie du Mal zurückstecken. Dann gibt’s weiter Lärm, aber weniger CO2.
Hättest du es lieber umgekehrt?
Paul Merki meint
Nö. Lärm nervt dermassen….
Dieseldieter meint
Na dich Spaßbremse vielleicht
brainDotExe meint
Das ist wieder typisch Umweltlobby, nicht kompromissbereit.
brainDotExe meint
Das war an Paul gemeint.
Wenn Mercedes dadurch Leute vom Verbrenner weglockt, hat man viel CO2 eingespart. Wenn der „Preis“ dafür ist, dass sich ein paar wenige an dem „Lärm“ stören, dann ist das halt der Kompromiss.
Elvenpath meint
Im Innenraum ist es ja ok. Ich finde es lächerlicher, aber wer es braucht…
Aber nicht jeder teilt deine Begeisterung für „Motorsound“. Für andere ist es schlicht eine Lärmbelästigung. Und in diesem Fall ist sie völlig überflüssig.
Und ich sage es mal ganz deutlich: Wer andere unnötig mit Lärm belästigt, nur weil es ihm Spaß macht, ist ein rücksichtsloser Egoist.
Im Übrigen bin ich mir ziemlich sicher, dass diejenigen, die alle anderen mit ihrem Lärm beglücken wollen, ein Problem mit ihrem Ego haben und um Aufmerksamkeit betteln.
Mäx meint
Du meinst also ein Harley Fahrer mit besonders lautem Auspuff, der mit Absicht Gas gibt wenn er an Leuten vorbeifährt hätte ein kleines Ego?
Interessante Theorie.
Was meinst du dazu Dieseldieter?
Elvenpath meint
@Mäx: Die haben nicht nur ein kleines Ego. Die sind meist fett und fette Männer haben meist einen kleinen Willie.
Dieseldieter meint
Ich meine, dass es mir persönlich einfach Freude bereitet. Ob Elektroroller-Fahrer mir deshalb ein kleines Ego unterstellen, ist mir egal. Ist aus meiner Sicht nur Neid.
Dieseldieter meint
Und hier schon wieder, diesmal von Elvenpath😅 es gibt anscheinend keine andere Community, die so von Vorurteilen zerfressen ist wie die Bev-Fahrer.
Teil deine Einschätzung doch Mal mit einem Harley-Fahrer, am besten einer mit Kutte mit weiß roter Aufschrift. Aber das wird genauso wenig passieren, wie einem AMG SUV in Neukölln die Luft aus dem Reifen gelassen wird. Das machen die feinen Herren Aktivisten nur bei de harmlosen Mami nebenan.
Elvenpath meint
@Dieseldieter: Ist dir echt noch nicht aufgefallen, dass die meisten Harley-Fahrer fett sind?
Dieseldieter meint
Im örtlichen MC nicht, nein. Die weiblichen beifahrerinnen schon gar nicht, bekanntlich darf der Hintern nicht breiter sein als das Hinterrad.
Elvenpath meint
@Dieseldieter: Ich habe einfach mal bei der Google-Bildersuche den Begriff „Harleyfahrer“ eingegeben. Der Anteil der Übergewichtigen erscheint mit doch ziemlich groß.
Dieseldieter meint
Valide Quellenauswahl 👍🏻 sagen dir solche Quellen auch ,dass du mit deinem Auto die Welt rettest? Dann wird mir einiges klar. Überzeug dich doch selbst, geh ins nächste Clubhaus und frag dort nach den Mini Schniedeln.