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Designwerk lädt Elektro-Lkw erstmals mit über 1,1 Megawatt Leistung

29.08.2025 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Mega-Charger-Designwerk-1

Bild: Designwerk Technologies

Das Schweizer Unternehmen Designwerk hat unter realen Bedingungen erfolgreich eine Ladeleistung von über einem Megawatt für Elektro-Lkw erzielt. Im Rahmen eines vom hiesigen Bundesamt für Energie unterstützten Demonstrationsprojekts wurde ein E-Lkw-Prototyp mit einer Spitzenleistung von 1.140 kW geladen.

Damit übertraf das Unternehmen die ursprüngliche Zielmarke von 1.050 kW um acht Prozent. Die 1.000-kWh-Batterie des Lastwagens wurde in 42 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen – mit einer durchschnittlichen Ladeleistung von 906 kW. Durch das Megawatt Charging System (MCS) flossen 625 kWh.

Die Tests fanden bereits im Juli auf dem Werkhof des Nationalstrassen Gebiets VI in Oberbüren (SG) statt. Beteiligt war auch die Spedition Galliker Transport, ein Pilotkunde von Designwerk, der bereits eine Designwerk-Ladestation mit dem derzeit üblichen Schnellladestandard CCS nutzt. Vor dem eigentlichen Megawatt-Ladevorgang wurden mehrere Testreihen durchgeführt, um die Kommunikation zwischen den Komponenten sowie die Steuer- und Leistungselektronik abzustimmen.

Die eingesetzte Ladeinfrastruktur basiert auf einem Megawatt-Ladesystem, das Designwerk als Containerlösung entwickelt hat. Es wurde bereits 2022 vorgestellt und verfügt über integrierte Batteriespeicher. Diese ermöglichen das Zwischenspeichern von Energie aus dem Stromnetz oder aus lokal erzeugter erneuerbarer Energie. Auf diese Weise können kurzfristig hohe Ladeleistungen bereitgestellt werden, ohne das Netz zu überlasten. Zudem lassen sich auch gebrauchte Batterien aus E-Lkw integrieren, was ökologische und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.

Mega-Charger-Designwerk-5
CCS-Typ-2- und MCS-Ladestecker im Vergleich | (Zum Vergrößern anklicken) Bild: Designwerk Technologies

Das getestete Fahrzeug war ein Prototyp mit einem MCS-Ladeanschluss und einer Batterie mit einem Brutto-Energiegehalt von 1.000 kWh, aufgeteilt in vier Batteriepacks zu je 250 kWh. Aktuelle E-Schwerlastfahrzeuge verfügen meist nur über Batterien mit 500 bis 600 kWh. Mit der größeren Batterie will Designwerk auch Einsatzszenarien im Fernverkehr abdecken, bei denen Zwischenladungen während gesetzlich vorgeschriebener Pausen ausreichen müssen.

Bei E-Lkw mit kleineren Batterien kann der CCS-Standard in Kombination mit leistungsfähigen Ladesäulen genügen. Doch für das schnelle Laden einer 1.000-kWh-Batterie innerhalb von 45 Minuten ist laut Designwerk der MCS-Standard zwingend erforderlich. Ziel sei es, mit dieser Technologie Tagesreichweiten von bis zu 1.000 Kilometern zu ermöglichen – auch für energieintensive Transportaufgaben.

Zwar hat Designwerk bereits Lkw mit 1.000-kWh-Batterien ausgeliefert, diese verfügen jedoch noch über CCS-Anschlüsse, wodurch die Ladezeiten länger als die Fahrpausen ausfallen. Die neue Kombination aus großer Batterie und hoher Ladeleistung soll nun einen Betrieb ermöglichen, der mit Diesel-Lkw vergleichbar ist. „Ein 40-Tonner lädt dank Mega Charging so schnell wie ein Elektroauto – nur mit deutlich mehr Leistung“, erklärt Niels Ross, Projektleiter Ladetechnik bei Designwerk.

Laut Designwerk läuft derzeit die Kleinserienproduktion des Systems. Parallel wird das finale Kommunikationsprotokoll für das Megawatt Charging System implementiert. Zudem sollen in den kommenden Monaten Funktionen zur intelligenten Steuerung und Netz-Einbindung weiterentwickelt werden. Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Schritt zur Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs.

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Via: Designwerk & Electrive
Tags: Ladestationen, Lkw, SchnellladenUnternehmen: Designwerk
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Sebastian meint

    01.09.2025 um 10:12

    Passend zum Artikel gibt es ein Video (auf youtube) vom Elektrotrucker zu den unterschiedlichen Fahrzeugen von Designwerk. Absolut sehenswert.

  2. Sebastian meint

    29.08.2025 um 15:16

    Ich stell mir grad vor, bei welcher Anwendung ich einen Truck mit 1.000 kWh (also locker 1.000 KM Reichweite) in unter einer Stunde wieder aufladen müsste. Technisch sicher ne ganz tolle Nummer, aber im Alltag fällt mir grad absolut gar nix sein.

    • Mark Müller meint

      29.08.2025 um 17:10

      Und wie steht es mit 500 kWh in einer halben Stunde?
      Kann das eine Anforderung sein?

    • FahrradSchieber meint

      30.08.2025 um 14:54

      Kommt auch auf die Nebenantriebe an (z. B. hat ein Frigoblock bis zu 32 kW etc.).
      40-Tonner für Transport je nach Quelle zwischen 90 und 150 kWh/100 km, Lkw z. B. zum Schneeräumen oder auch Kanalreiniger zwischen 300 und 400 kWh/100 km.

  3. IDFan meint

    29.08.2025 um 10:10

    Beeindruckend. Da geht es auch im Serienbau hin. Allerdings auf LFP-Basis. Mittelfristig sind sicher 2 C bei 1MWh Akkukapazität drin. Peak und regelbare Ladeleistung natürlich, damit man sie an die zur Verfügung stehende Zeit anpassen kann. 30 Minuten, wenn nötig, 10 Stunden, wenn möglich.

    • Stefan meint

      29.08.2025 um 10:31

      Bei weitem nicht alle LKW werden in Zukunft 1 MWh haben oder brauchen, aktuell git es davon nur wenige. 1 MWh beim LKW entspricht beim Auto etwa einem Akku von 100 kWh. Schon mit 600-700 kWh kann ein LKW meist den den ganzen Tag ohne Laden fahren, also ca. 600-800 km Reichweite.

      • simon meint

        29.08.2025 um 13:11

        Für Fahrten mit zwei Fahren, Baustelle oder Wechselbrücke.

      • Mark Müller meint

        29.08.2025 um 17:11

        Oder ohne Fahrer.

        • Futureman meint

          01.09.2025 um 08:47

          Dann ist es auch kein Problem, wenn der LKW nur 60kmh fährt. Dadurch hat er mehr Reichweite und kommt dank keiner notwendigen Pausen für den Fahrer trotzdem schneller an.
          Das autonome Fahren wird bei LKW´s in spätestens 10 Jahren Standard sein. Da es zum einen immer weniger Fahrer gibt und die verfügbaren immer teurer.

        • Sebastian meint

          03.09.2025 um 08:06

          Falsch. Auch in 10 Jahren wird kein einziger LKW irgendwo öffentlich autonom fahren. Wer glaubt ein LKW Fahrer ist rein fürs fahren zuständig, präsentiert offenkundig nur seine grenzenlose Naivität.

        • Stefan meint

          09.09.2025 um 11:51

          Der LKW-Fahrer ist oft auch für das Einladen/Ausladen zuständig und für die Ladungssicherung im Fahrzeug. Bei autonomen LKW würden dann die Staplerfahrer im Lagerhaus das Ein/Ausladen und die Ladungssicherung vornehmen.
          Geht nicht überall, aber würde oft genug funktionieren.

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