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Bundeskanzler kündigt Autogipfel an, Grüne: „Die Zukunft liegt in der Elektromobilität“

08.09.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 78 Kommentare

Friedrich-Maerz-CDU

Bild: CDU | Tobias Koch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwäche der deutschen Automobilindustrie einen Autogipfel in seinem Amtssitz angekündigt. Ziel sei es, zentrale Herausforderungen der Branche zu diskutieren und mögliche Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

Unions-Vizefraktionschef Sepp Müller betonte gegenüber der Welt die Bedeutung der Branche für Deutschland: „Die Automobil- und Zulieferindustrie ist die Lebensader der deutschen Wirtschaft. Mit 770.000 direkt Beschäftigten sichert sie Wohlstand und steht für Innovation.“ Müller forderte wettbewerbsfähige Energiepreise, Bürokratieabbau sowie steuerliche Anreize und sprach sich gegen das geplante EU-weite Aus für mit fossilen Kraftstoffen betriebene Verbrennungsmotoren aus. Stattdessen brauche es einen technologieoffenen Wandel.

SPD-Co-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist für die Prüfung weiterer staatlicher Förderungen für Elektroautos. „Klar ist, die Zukunft der Automobilbranche ist elektrisch“, sagte er vor einer SPD-Klausur. Besonders der Ausbau der Ladeinfrastruktur solle priorisiert werden. Bereits im Koalitionsvertrag beschlossene finanzielle Kaufanreize würden nun in Vorbereitung auf den Autogipfel überprüft, um mögliche zusätzliche Maßnahmen auszuloten.

Ähnlich äußerte sich Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Die Zukunft liegt in der Elektromobilität. Unsere Unternehmen können das, darauf muss der Fokus liegen“, sagt der Politiker der Welt. „Die Bundesregierung sollte das Hochlaufen der Elektromobilität zur Priorität machen.“ Konkrete Maßnahmen seien unter anderem ein „Social-Leasing“-Programm für einkommensschwächere Haushalte, Investitionen in die Ladeinfrastruktur, günstiger Strom für alle und ein Schutzmechanismus gegen chinesisches Preisdumping.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) setzte eigene Akzente und äußerte die Hoffnung, dass Messe IAA Mobility in München eine „wichtige emotionale und inhaltliche Weichenstellung“ liefern werde. Gleichzeitig warnte er mit Blick auf den geplanten Autogipfel vor einem „Auto-Kaffeeklatsch“. In einem Zehn-Punkte-Plan, über den die Bild am Sonntag berichtete, fordert Söder unter anderem die Rücknahme des EU-„Verbrennerverbots“ ab 2035. „Der Verbrenner hat mit E-Fuels und neuen Technologien Zukunft. Das EU-Verbrennerverbot 2035 gefährdet Hunderttausende Arbeitsplätze“, sagte Söder der Zeitung.

Die Grünen reagierten scharf auf Söders Vorstoß. Fraktions-Vize Audretsch warf CDU und CSU vor, rückwärtsgewandte Politik zu betreiben. Söder und die Union machten „mal wieder Kampagne gegen fortschrittliche Technologien und Innovationen“. Mit ihrem Kurs gefährdeten sie „Hunderttausende Jobs“ in Deutschland und würden lediglich an den Symptomen der Krise arbeiten, ohne sich mit deren Ursachen auseinanderzusetzen.

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Via: Welt.de (kostenpflichtig)
Tags: Förderung, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gerry meint

    08.09.2025 um 19:18

    Das Thema Ausstieg aus dem fossilen Verbrenner alle paar Wochen neu zu diskutieren führt nur zu Verunsicherung. bei Autohersteller wie -käufer.
    D.ü.m.m.e.r geht’s nicht, wann begreift die Politik das mal 🙄.

    • Future meint

      09.09.2025 um 08:47

      Die Politik lebt von der Verunsicherung, weil das Stimmen bringt. Allerdings bringt das nicht unbedingt Stimmen für die richtige Partei.

      • Kirky meint

        09.09.2025 um 09:27

        Was die richtige Partei ist, liegt im Auge des Betrachters. Alles außer grün und blau ist aus meiner Sicht richtig. Rot fragwürdig, weil man den Menschen mit ausgedachten Fantasiepreisen auf co2 das Leben schwer machen will, was kommt als nächstes, Steuer fürs atmen?
        Merz lenkt den Kurs von Träumereien wieder hin zu mehr Realismus – wie unser Freund und Verbündeter, die USA.
        Wenn’s nicht passt, der kann ja nach China ziehen und sich diktieren lassen, welches Auto er fahren darf. Manche Menschen bezahlen ja auch Geld dafür, sich auspeitschen zu lassen – muss eine Art Fetisch sein.

        • Future meint

          09.09.2025 um 12:30

          Es spielt keine Rolle, was in Deutschland gefahren wird, denn über 70 Prozent der deutschen Autoproduktion wird exportiert. Also bestimmen das unsere Feunde in China oder USA. Die Industrie wird es sich aber nicht leisten können, in alle Antriebe zu investieren.
          Da der Verkehrssektor in Deutschland die CO2-Ziele der EU bis 2030 nicht erreichen wird, müssen die deutschen Steuerzahler dann viele Milliarden an Ausgleichszahlungen an Spanien und Belgien überweisen, die die Ziel übererfüllen werden. Das wird ein Spaß. Aber vielleicht kriegt es Weidel ja hin, dass Deutschland vorher noch die EU verlässt, dann bleibt das viele Geld schön im Land. Bestimmt wird Trump ihr dabei helfen.

  2. hu.ms meint

    08.09.2025 um 16:26

    Ich vermute, die politik bleibt bei „technologieoffen“.
    Was bedeutet, dass das EU-verbot auf neue fossil betriebene verbrenner ab 2035 einschränkt.
    Wer e-fuels oder wasserstoff tankt kann weiterhin auch mit neuen autos brum-brum machen.
    Den rest regeln ganz einfach die kosten für die nutzungszeit:
    BEV kosten spätestens 2030 gleich viel wie stinker und die fahrenergie ist mind. 30% billiger.
    Aber das sagen sie jetzt natürlich nicht – hauptsache keinen verprellen und „technologieoffen“ klingt doch wirklich gut.

  3. Sebastian meint

    08.09.2025 um 15:59

    Die Zukunft ist elektrisch, niemand hat das je in Frage gestellt. Was aber nicht geht, ist den Kunden und der Wirtschaft mit dem Baseball Schläger auf den Kopf schlagen und so tun, als ob das Thema BEV allgemein gültig wäre. Wenn die Technik weiter so geht wie aktuell mit dem EQA und dem neuen BMW dann ist das wirklich bahnbrechend und wird sich durch setzen. Ebenso sind die laufende Kosten pro 100 KM auch deutlich geringer.

    Soll der Kunde selber entscheiden, genauso wie im Supermarkt. Da gibts auch lecker Sushi und Gemüse und daneben liegt das Gammelfleisch das so gewürzt ist, das man nicht weiß ob das gestern geschlachtet wurde, oder vor 3 Jahren…

    • Anonym meint

      10.09.2025 um 14:51

      Also die Entscheidung im Supermarkt ist ziemlich gelenkt durch Lobbyismus, Steuern, Subventionen und Werbung/Marketing sowie Platzierung.
      Also frei ist die Entscheidung definitiv nicht.
      Naja die Wirtschaft hat seit mittlerweile 15 Jahren zeit sich auf das Thema E-Mobilität einzustellen. Finde nicht, dass da mit dem Baseball Schläger auf den Kopf geschlagen wird.

  4. THeRacer meint

    08.09.2025 um 15:37

    … 2035 werden „neue“ Verbrenner sowas von alt aussehen, daß man sie direkt als Oldtimer nur noch an Hardcore Petrolheads, romantisch verklärte Nostalgiker oder sturköpfige senile Altrentner verkaufen kann. Der Aufwand dürfte sich für derartige Randgruppen kaum noch lohnen. Außerdem werden wir in 10 Jahren solche Umweltprobleme haben, daß Verbrenner fahren im Alltag keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr haben wird, – wird dann eher peinlich sein und als bemitleidenswert gelten.
    EFools werden dann nur noch für die kleine Wochenendausflugstour erschwinglich sein, und Strom zumindest für diejenigen, die heute richtig investieren, konkurrenzlos günstig sein. … die gegenwärtige Diskussion ist eine rückwärts gewandte Scheindiskussion … 🤨

    • M. meint

      08.09.2025 um 17:35

      Ich fahre ja noch einen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis der den Weg in die Presse findet. Alleine die Idee, danach nochmal einen Verbrenner zu kaufen…
      Nicht, weil der Verbrenner schlecht war/ist. Aber das Thema ist einfach überholt. Technisch ist das seit Euro 4 beim Diesel nur noch Flickschusterei. Mit immer mehr Aufwand immer kleinere Fortschritte bei der Emissionsreduzierung betreiben. Und das wird nicht mehr besser.
      Dann die Abhängigkeiten von Erdölstaaten. Egal, wie viel es von dem Zeug noch gibt – es ist unmöglich, dass es noch endlos viel ist, und irgendwann geht das Hauen und Stechen um das Zeug los.
      Klar, auch Lithium & Co. muss man erstmal haben, aber dann ist es da und wird nicht verbrannt – das kann man zurückgewinnen, wenn man weiß wie. Technisch mögliche Rückgewinnungsquoten über 99%.
      Bei Benzin ist die Quote 0%.

      Die Verbrenner hatten ihre Zeit, ohne sie hätte es die technische Revolution in der Art nicht gegeben, aber die Zeit läuft ab. Das muss man jetzt erkennen, und statt zu motzen die Köpfe zusammenstecken, wie man einen Spitzenplatz in der Technologie erobern und halten kann. Wer sich auf die Euro 8 vorbereitet, verliert nur Geld und Zeit, das ihm woanders fehlt.
      Manche Firmen haben das verstanden, verschiedene Politiker noch nicht.

      • THeRacer meint

        08.09.2025 um 19:12

        … so sieht’s aus. Sinnlos verbrannte Zeit, Ressourcen und Lebensenergie …

      • Kirky meint

        09.09.2025 um 10:15

        Öl hat sich doch über einen langen Zeitraum mal von selbst gebildet. Wenn die Vorräte lange genug halten, bildet sich in der Zeit wieder neues. Ein ewiger Kreislauf.
        Oder hat der liebe Gott das Öl dahingezaubert?

        • Future meint

          09.09.2025 um 12:33

          Dann ist Öl ja genauso unendlich wie Wind und Sonne.
          Das hat sich der liebe Gott ja alles gut ausgedacht. Wir sollten also dankbar sein und auch wieder häufiger in die Kirche oder die Moschee gehen.

    • Deine Mudder meint

      08.09.2025 um 21:37

      Ich denke Kanzler Höcke wird das bis dahin anders sehen.

      • Future meint

        09.09.2025 um 08:52

        Weidel wird Kanzlerin, weil sie als Unternehmensberatern weiß, wie das geht. Chrupalla muss Wirtschaftsminister wrden, weil er als Malermeister schon nah dran ist. Höcke wird natürlich Kriegsminister, denn er ist Geschichtslehrer. Das Autothema ist bald ein gute Chance, um zu übernehmen. Danach spielt die deutsche Autoindustrie allerdings auch keine Rolle mehr.

  5. Ossisailor meint

    08.09.2025 um 14:06

    Da immer mehr Firmenflotten auf BEV umstellen, auch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge, kommen immer mehr Menschen, die ansonsten Verbrenner fahren, in den Genuss, BEV zu fahren. Die Akzeptanz verbreitet sich über die Firmenflotten. Selbst große Skeptiker werden erkennen, dass viele Vorbehalte – Reichweitenangst etc. – sich auflösen und überlagert werden durch das größere Fahrvergnügen.
    Ich bin da ganz entspannt. Nicht aber angesichts solcher Ignoranten wie @Kirky.

    • Dagobert meint

      08.09.2025 um 14:43

      Bei uns in der Firma sind die meisten, die sich von den Steuergeschenken zu einem BEV als Dienstwagen haben locken lassen, ziemlich enttäuscht. Da herrscht eher die Meinung, „Na ja, ich werde die 3 Jahre schon irgendwie hinter mich bringen“. Wer einen Superb Diesel auf deutschen Autobahnen gewohnt ist kommt von einem 500 km Trip zum Kunden und zurück in einem iD 4 Pure ziemlich ernüchtert zurück. Da kann man Plötzlich nur noch 160 statt 220 fahren, und wenn man das macht steht man mit dem Pure nach 150-180 km zum ersten mal an der Ladesäule und kommt danach mit 80% vielleicht noch 120 km. Klar zum Berufspendeln und Kinder in die Kita bringen funktionieren die super, aber wehe man versucht damit den Außendienst-Superb zu ersetzen – dann erlebt man den blanken Horror…

      • Andi EE meint

        08.09.2025 um 15:18

        @Dagobert
        – Wieso kauft man dann so ein aerodynamisch schlechtes Fahrzeug, wenn die Angestellten 160km/h fahren müssen?
        – Und was ist das für ein Job, wo man regelmässig 500km am Tag fahren muss? Das würde ja bedeuten, dass 60% des Jobs für sinnloses Autofahren draufgeht? Da ist man ja nicht produktiv.
        – Macht ihr euch Gedanken über FSD? Das könnte ja diese Angestellten mehr als doppelt so effektiv arbeiten lassen, indem man fürs Fahren ja nicht die Arbeitszeit verschleudert. Das eure Firma extrem gut, wenn die Angestellten administrative Dinge auf der Reise erledigen könnten.

        • Dagobert meint

          08.09.2025 um 16:31

          Die Dienstwagen suchen sich die Kollegen selbst aus – und ja, SUVs sind beliebt. Wer im VW-Konzern (Firmenvorgabe) ein E-Auto fahren will, hat nicht gerade die große Auswahl. Mit einem Dienstwagenbudget von 51.000 € Listenpreis landet man dann fast automatisch beim kleinen Akku. Das ist eben der Unterschied zum Verbrenner: Bei E-Autos wird die Reichweite plötzlich nach Geldbeutel gestaffelt.

          500 km am Tag klingen viel, sind im aber keine Ausnahme. Die meisten haben solche Strecken ein- bis zweimal im Monat, über viele Abteilungen, und aus den unterschiedlichsten Gründen – und ganz ehrlich: schon das nervt die Kollegen massiv.

          Unterm Strich zeigt sich: Für solche Einsatzprofile sind die Fahrzeuge schlicht nicht geeignet. Ein Verbrenner hat das – selbst als Polo vor 30 Jahren – ohne Einschränkungen bewältigt. Es wird nicht gelingen das den Kunden als Fortschritt zu verkaufen. Die Elektromobilität ist hier ganz nüchtern betrachtet ein massiver Rückschritt.

          Autonomes Fahren? Klingt nett in der Theorie, bringt uns aber aktuell null. Level 3 gibt’s nur in ein paar Premium-Modellen und dann auch nur unter Idealbedingungen. Level 4 im Massenmarkt ist noch viele Jahre entfernt. Und selbst wenn: Das ist antriebsunabhängig. Ich persönlich sitze lieber eine halbe Stunde weniger im Auto und esse mit meiner Familie zu Abend, als noch irgendwelche „Administrativen Aufgaben“ im Cockpit zu erledigen.

        • Andi EE meint

          08.09.2025 um 17:05

          @Dagobert
          Schon die initiale Vorgabe der Firma ist doch ein Schwachsinn. Wenn man so ein Fahrprofil hat, muss man doch ein effizientes Fahrzeug bei Autogeschwindigkeit bevorzugen. Das ist wie man eine Software kauft, die einem bei der Arbeit unnötig verlangsamt, Kauf ich die, wenn es was deutlich Besseres gibt / sich die Mitarbeiter drüber beschweren?

          „500 km am Tag klingen viel, sind im aber keine Ausnahme.“
          Eben, anständige Akkugröße und hohe Autobahneffizienz spart dem Arbeitgeber Geld. Es gibt weniger Stopps, die Angestellten haben weniger Arbeitsausfall / weniger Ärger.

          Wieso beschränkt man sich auf Marken die es nicht auf die Reihe kriegen. Man könnte ein Tesla M3 nehmen, hätte ein hervorragendes Ladenetzwerk, eine hohe Autobahn-Energieeffizienz und für den Preis noch den grösseren Akku.

          „Die Elektromobilität ist hier ganz nüchtern betrachtet ein massiver Rückschritt.“
          Weil man sich mit der Fahrzeugauswahl beschränkt.

          „Autonomes Fahren? Klingt nett in der Theorie, bringt uns aber aktuell null. Level 3 gibt’s nur in ein paar Premium-Modellen und dann auch nur unter Idealbedingungen.“
          Das ist doch absurd kurzsichtig gedacht und hat nur mit euren/unseren EU-Regeln zu tun (Artenschutz). Das könnte sich von heute auf Morgen ändern und eure Mitarbeiter kämen entspannt beim Kunden mit FSD ankommen, so wie das in den USA möglich ist. Und es ist durchaus möglich, dass die vollständige Autonomie bald möglich ist, wieso binde ich mir dann ein Fahrzeug ans Bein, dass das garantiert nie können wird?

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 17:41

          Der Polo vor 30 Jahren (Polo 6N1) hat also 220 erreicht und konnte dann 500 km fahren? Ja, ne ist klar. Selbst bei 160 km/h hat der keine 500 km erreicht, Mit dem Benziner nicht und auch mit den seinerzeit schwächlichen Dieselmotoren nicht.

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 21:47

          Andi, mit einem Tesla kann man nun Mal nicht zum Kunden.

      • Stromspender meint

        08.09.2025 um 16:04

        G’schichten aus dem Paulanergarten.
        Oder der Fuhrparkmanager ist der schlechteste Fuhrparkmanager seit Erfindung der Kutsche: Wieso beschafft der Kollege VW ID.4 mit der 52 kWh Batterie für Außendienstmitarbeiter, die 500 km am Tag fahren (müssen)?

        • hu.ms meint

          08.09.2025 um 16:29

          … wo es doch einen mit 77kwh gibt und man das laden ganz einfach auf die mittagspause legen kann.
          Wie schon geschrieben: Paulanergarten !

        • Dagobert meint

          08.09.2025 um 16:35

          Der Fuhrparkmanager ist super – die Poolfahrzeuge sind nämlich ausnahmslos Verbrenner. Die nutzen aber ohnehin nur die Azubis, da bei uns hat fast jeder Festangestellte das Anrecht auf einen Dienstwagen hat. Da lässt sich der eine oder andere dann eben von der 0,25% Regelung verführen, um sich dann beim Mittagessen darüber auszukotzen.

      • Ben meint

        08.09.2025 um 20:13

        10 Stunden auf der Autobahn + Kundenbetreuung ? Welcher normale Chef bezahlt so viel verschwende Arbeitszeit und lässt noch zusätzöich die massig Überstunden anfallen ?

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 21:48

          Verstehst du nicht, du dürftest maximal schräubchen eindrehen. Das ist ne Nummer zu hoch für dich.

  6. Gunnar meint

    08.09.2025 um 12:15

    „Die Grünen reagierten scharf auf Söders Vorstoß. Fraktions-Vize Audretsch warf CDU und CSU vor, rückwärtsgewandte Politik zu betreiben. Söder und die Union machten „mal wieder Kampagne gegen fortschrittliche Technologien und Innovationen“. Mit ihrem Kurs gefährdeten sie „Hunderttausende Jobs“ in Deutschland und würden lediglich an den Symptomen der Krise arbeiten, ohne sich mit deren Ursachen auseinanderzusetzen.“

    Exakt meine Meinung.
    Wenn wir nicht konsequent genug den Weg der Elektromobilität bestreiten, dann verspielen wir die gesamte deutsche Automobilbranche.
    Und unsere Hersteller haben eigentlich ziemlich gute Produkte für die nächsten Jahre im Köcher.
    Der VW-Konzern zeigt gerade mit den neu vorgestellten Kompakten und Kleinwagen von VW, Cubra uns Skoda, wie man auch in unteren Segmenten die Emobilität voranbringt. Die werden sich sehr gut verkaufen.
    BMW hat mit dem iX3 einen richtigen Kracher gelandet, genauso Mercedes mit dem CLA, beides 800km-Autos.
    Genau jetzt brauchen wir etwas Geduld, da durch die stark gesunkenen Akkuzellpreise der letzten ein zwei Jahre deutlich günstigere BEVs machbar sind.

    • hu.ms meint

      08.09.2025 um 16:33

      Sehe ich anders:
      „technologieoffen“ hört sich gut an und schliesst e-fuels und wasserstoff nicht aus.
      Damit kann aber das EU-verbot ab 2035 für neue verbrenner, die fossil betankt werden aufrecht erhalten werden. Technologieoffen beschränkt sich eben auf fossilfrei.
      Nur das sagen sie natürlich jetzt nicht. Sie wollen ja niemand verprellen.

    • hu.ms meint

      08.09.2025 um 16:34

      …und es ist auch kein „verbrennerverbot“, denn wasserstoff und e-fuels dürfen in neuwagen ab 2035 weiterhin verbrannt werden.

  7. South meint

    08.09.2025 um 11:50

    Naja, das Verbrennerzulassungsverbot 2035 wurde auf EU Ebene als Leitplanke für die Industrie beschlossen, mit der klaren Absicht, das Ziel (glaub 2026) zu überprüfen. E Fuels ist ein offensichtlicher Schildbürgerstreich und der wurde auch nur unter großem Unmut auf Druck der FDP, einem Winzling, aufgenommen, nur, um das nicht an so einem Unsinn in letzter Minute scheitern zu lassen.
    Also mal Denken. E Fuels bringt nix, und wir haben auch auf absehbarer Zeit nicht die Ressourcen, das gleiche gilt für H. Also länger Verbrenner heisst schlicht mehr CO2 in die Atmosphäre. Das ist sowas von sicher nachweis und vorhersehbar.
    Rettet das Festhalten dann wenigsten die Industrie? Auf den ersten Blick Ja, die Autohersteller verdienen aktuell mehr Marge mit den Verbrennern, da sind wir Marktführer. Auf Dauer müssten aber die Hersteller aber dann in zwei Antriebsstränge investieren und das ist teuer, zumal es neben dem Gesetz un den Herstellern einen Dritten Part gibt. Den Kunden. Der wird auf Dauer die bessere Lösung kaufen und da ist das E Auto größtenteils schon mit der heutigen Technik ebenbürtig und da ist noch deutlich Luft nach oben.
    Das Verbrennerzulassungsverbot 2035 ist symbolischer Natur, es wird sich schlicht die bessere Technik durchsetzen. Das wird nicht über Nacht passieren und in einem Ruck passieren. Spätestens Mitte der 30er Jahre werden deutlich mehr E Autos als Verbrenner verkauft. Ob dann 2035 oder 2037 der wirklich letzte Verbrenner zugelassen wird, das wir ganz, ganz sicher keinen Hersteller auch nur merken, geschweige denn „retten“…..

    • M. meint

      08.09.2025 um 12:09

      Gute Analyse, mit kleinen Einschränkungen:
      den Kunden. Die sind verunsichert, auf allen Ebenen: viele haben die Technik noch nicht verstanden (auch hier nicht), und dann steht die urbane Infrastruktur nicht. Dann kommen noch Politiker um die Ecke und stellen alles in Frage. Was sollen die Menschen machen?
      Daher braucht das natürlich auch ein klares Bekenntnis der Politik, um das in den nächsten 5 bis 7Jahren (nicht in 10, die Menschen wollen erst überzeugt werden, DANN kaufen die, und Überzeugung kommt nicht über Nacht) hinzubekommen.
      Infrastruktur ist auch der bessere Platz für Investitionen und Subventionen als in Neufahrzeuge – die kaufen die Menschen sowieso nicht, die kaufen meistens gebraucht. Erste ID.3 für 15k€, das kommt allmählich in die relevanten Bereiche.

      • Owl meint

        08.09.2025 um 13:49

        Richtig M.! Beim Lesen der heutigen Lokalzeitung war ich wirklich überrascht, wieviel Aufhebens um die jüngsten Äußerungen von Källenius gemacht wurden. Liest man die hier oder einem anderen Fachportal, winken wir nur noch müde ab. Nichts Neues, kalter Kaffee, immer die gleiche Leier, der Källenius halt. Dabei unterschätzt man wahrscheinlich die negativen Auswirkungen in der Öffentlichkeit, wenn insbesondere eine fachfremde kleinere Tageszeitung die Agenturmeldungen kopiert und zur Einordnung nicht in der Lage ist oder der Redakteur sie vielleicht gar nicht will. Am Ende steht dann da sein Kommentar mit dem Tenor, „Erlaubt weiterhin Verbrenner, rettet die deutsche Automobilindustrie.“ Ich kann mir gut vorstellen, wie sich das auf unentschiedene Kaufinteressenten auswirkt.

      • South meint

        08.09.2025 um 14:20

        Das mit symbolischer Natur war vermutlich missverständlich. Ich bin klar für das Verbrennerzulassungsverbot 2035 und ja, auch die Verbraucher und natürlich auch die Industrie würden weniger verunsichert sein. Trotzdem ist es fraglich, ob das Verbot letztendlich nicht kontraproduktiv war. Die E Technik wird sich sowieso durchsetzen und ich denke die Quote hätte gereicht. Meiner Meinung nach hätte ein Verbrennerzulassungsverbot erst ab einem E Marktanteil von um die 50% erlassen werden sollen. Aktuell wird das von vielen Kunden, die noch keine Ahnung von E Technik haben, pauschal einfach als unrealistisch abgetan, eine Nische. Das hätte vermieden werden können. Also am besten erst ein Verbot, wenn viele bereits sehen können, dass es realistisch ist… das hätte die Akzeptanz deutlich erhöht…

        • hu.ms meint

          08.09.2025 um 16:38

          Ich bin nur für ein verbot von fossil betriebenen verbrennern ab 2035.
          Mit e-fuels und wasserstoff können neue verbrenner weiterhin betrieben werden. Damit ist die versprochene „technologieoffenheit“ gegeben.
          Über die kosten dann wird ja jetzt nicht gesprochen. Die ergeben automatisch, dass BEV viel günstiger bei den gesamtkosten sind.

    • Powermax meint

      08.09.2025 um 12:22

      Klasse nun sind wir uns doch einig mit 2035 und den Volumenmodellen.
      Es wird leider das gekauft was die Industrie vordiktiert.
      Um die Umwelt geht es nicht den VW steigt in die Rüstungsindustie ein.

      • M. meint

        08.09.2025 um 14:14

        VW diktiert BEV.
        Kapiert?

      • South meint

        08.09.2025 um 14:26

        Na Maik, da bleibt die Schallplatte seit Jahren an der gleichen Stelle hängen. Knapp 20% BEV Anteil an den Zulassungen, dass ist ungefähr der Anteil der Diesel… würdest du also sagen, dass du keine Volumenauto fährst?
        Bist du dir ein E Auto kaufst, habe ich tatsächlich schon mein erstes E Autos ein gutes Jahrzehnt gefahren…. und du musstest weg. der paar tausend Euro trotz der vorteilhaften PV ein Jahrzehnt rumnageln… also echt, Leute gibts….aber hey, was einen halt glücklich macht… ;-)

        • Powermax meint

          08.09.2025 um 14:55

          Der Golf7 und 8 sind und bleibt ein Volumen Auto mit hervorragenden Ersatzteilversorgung.
          Du mußt halt mit deinem langsamen MEB noch ein paar Jahre fahren.
          Aktuell war ich wieder auf Langstrecke unterwegs. Wie immer krauchen die Emobile auf der rechten Spur von Ladesäule zu Ladesäule.
          Im November darf ich täglich 240km auf der Autobahn mit einem Eauto rumkrauchen.
          Gut möglich das ich nach dem ersten Versuch meinem leisen tdi (die Rollgeräusche sind viel viel lauter als der diesel bei 2500u/min und 160kmh) nehme. Der schaft die Arbeitswoche kompfortabel ohne jegliche Zeitverluste.

        • South meint

          08.09.2025 um 15:15

          Ist doch schön, wenn jeder glücklich bist…. du zahlst brav an der Tanke… bei mir vergeht das fünfte Jahr, in dem ich mit PV unter 4€ auf 100km fahre… ;-) … Ladesäulenbesuche sind in der Praxis eher selten, da reichen jährlich die Finger zum zählen…

  8. Kirky meint

    08.09.2025 um 11:49

    Dass ich nochmal Söder-Fan werde hätte ich auch nicht geglaubt…
    Der Mann hat’s verstanden, jetzt noch retten was zu retten ist. 30% Bev-Quote, darauf wird es weltweit wohl hinauslaufen. Die andern 70% dürfen wir keinesfalls verschenken.
    Meine Stimme hat der Mann!

    Achtung: Wer gerne deutlich mehr fürs Heizen und Tanken ausgeben möchte, der muss Grün oder Rot wählen.

    Ein kurzes Gastspiel der Grünen in der Regierung und schon geht die Wirtschaft den Bach runter.
    Hr. Merz, führen Sie dieses Land weg von den irren Weltuntergangsphantasien der Klima-Kultisten, zurück auf den bürgerlich-konservativen Weg des Wachstums!
    Der Großteil der Wähler steht hinter ihnen, also hören sie auf deren Willen! KEIN VERBRENNER AUS! WIR LASSEN UNS UNSERE MOBILITÄT NICHT NEHMEN! AM WOCHENENDE ZIEHE ICH DIE GELBE WESTE AN UND GEHE AUF DIE STRAẞE, WER IST DABEI?

    • South meint

      08.09.2025 um 11:58

      Also Ironie sollte man Kennzeichnen, denn es gibt tatsächlich ein paar Knaller, die das Glauben. Übrigens gab es in der BRD keine Gelbwesten, dass war in Frankreich…

      • Kirky meint

        08.09.2025 um 12:01

        Das ist keine Ironie. In Frankreich war man ja damit erfolgreich, warum nicht auch hier? Friedlicher Protest im Rahmen angemeldeter Demonstrationen.
        Die Spritpreisbremse kam ja sogar ohne Demos, stellt euch vor was bzgl Verbrenner Aus möglich ist, wenn die kleinen Leute auf die Straße gehen, denen ihr die Mobilität wegnehmen wollt.

        • Gunnar meint

          08.09.2025 um 12:08

          „wenn die kleinen Leute auf die Straße gehen, denen ihr die Mobilität wegnehmen wollt.“
          Niemand will irgendjemandem die Mobilität wegnehmen. Woher hast du denn die abenteuerliche Behauptung?
          Und wer von Klima-Kultisten spricht, den kann man eh nicht ernstnehmen.

        • Nabilio meint

          08.09.2025 um 12:33

          Niemand muss euch was wegnehmen. Das wird die Weltgemeinschaft, die Wirtschaft und die Natur schon von ganz alleine machen.
          Und wenn der kleine Mann irgendwann noch Auto fahren will, muss er früher oder später umsteigen. Ansonsten kann er sich mit dem Busfahrplan vertraut machen.

        • Stromspender meint

          08.09.2025 um 14:12

          Ja, in Frankreich war man damit so erfolgreich, dass man dort jetzt den vierten Ministerpräsidenten in zwei Jahren braucht und die Regierung handlungsunfähig ist.
          Pleite ist Frankreich ohnehin. Und gewaltlos waren die Proteste nur in deiner Fantasie (aus Wikipedia: Zu den Protesten gehörten Demonstrationen und die Blockade von Straßen und Treibstofflagern. In manchen Fällen entwickelten sie sich zu größeren Unruhen, die als die gewalttätigsten seit den Anschlägen vom Mai 1968 gelten.).
          Du bist echt ne Nummer…

        • Deine Mudder meint

          08.09.2025 um 18:30

          Deutschland ist auch bald unregierbar, wenn man den Klimabanditen nicht das Handwerk legt und zurück zur gesunden Vernunft kommt.

        • THeRacer meint

          08.09.2025 um 19:03

          … die Vernunft scheint den „Klimabanditen“ tatsächlich abhanden gekommen zu sein.
          Wie sonst könnten sie auf die Idee kommen in einer geschlossenen Garage ( 3 km dicke Schicht Biosphäre rund um die Erde) das Verbrennerauto und die Fossil-Heizung ohne Schornstein laufen zu lassen, und die über Jahrmillionen abgelagerten Kohle-, Öl- und Gasvorkommen in nur 150 Jahren zu verheizen und zu meinen, das bliebe ohne lebensbedrohliche Folgen !?!
          Das ist auf dem Niveau von Lemmingen kurz vorm Absturz in den Abgrund.

      • South meint

        08.09.2025 um 12:33

        Hahaha, Geil, ja, mein Fehler. Damit bist du ein Knaller und hast das richtigerweise nicht als Ironie gekennzeichnet…
        Wo soll den bitte eine Partei wie die Grünen, die in mehreren Jahrzehnten geradeeinmal eine Legislaturperiode an einer Regierung übrigens als Juniorpartner beteiligt war („Ampel“), denn so das Steuerruder rumgerissen haben?
        Und wo kommen denn die 30% BEV her?
        Man kann ja gerne gegen was sein, keine Frage, aber bei dem dumpfen Level könnten wir uns auch über Kunstrasen austauschen…

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 12:40

          „Damit bist du ein Knaller“😂😂😂
          Wohl eher du mit deiner Minderheitsmeinung. Bei der nächsten Wahl wirst du Augen machen.

        • South meint

          08.09.2025 um 13:02

          Na, dann drück ich die Daumen, dass musst du in deinem Alter je ernst mal schaffen solange zu leben …. und falls doch, wirst du sehen wie sich die E Autos langsam durchsetzen, da kannst du noch so senil hier rumlungern…

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 13:08

          Wenn ich nicht von deinesgleichen wegen meiner Meinung ermordet werde muss ich dir die Hoffnung nehmen, ich bin Mitte 30.
          Und die Angst habe ich tatsächlich. Ihr dreht ja völlig durch wenn jemand euch nicht nach dem Mund redet.

        • South meint

          08.09.2025 um 13:40

          Klar, Mitte 30…. ;-) … und bitte. Da krieg ich ja schon Bauchschmerzen vor Lachen. Ein Mo rdopfer der mo rdlü ster nen Grü nen, wer kennt die denn nicht… sollte ich mal eine Komödie drehen bist du auf Platz 1….

        • South meint

          08.09.2025 um 14:00

          Mja, und mal auch etwas ernster, auch wenn das vermutlich Zeitverschwendung ist. Das stimmt schlicht nicht, was du dir da in deinem Aluhut so zusammenklamüserst.
          Mann kann durchaus gegensätzlicher Meinung sein, aber es muss eben eine fundierte Meinung sein, zumindest irgendwie logisch zusammenpassen. Das was du hier machst, einfach erfundene Zahlen, hohle Phrasen vom AfD Stammtisch rausdreschen, Lösungen, welche ein Grundschüler sogar als Witz entlarven würden, und dann pauschal noch die Leute hier zu bel eidi gen, ist nun mal das genaue Gegenteil. Lustigerweise beklagst du dich dann auch noch bitterlich, dass da dir dann die Leute nicht applaudieren. Da fehlt es doch offensichtlich schon weiter…
          Also nochmal. Wo ist denn eine seriöse Quelle, dass die BEV bei 30% stagnieren werden? Welcher Impact der Grünen, immerhin der Juniorpartner EINER Legislaturperiode war den so desaströs?
          Und es kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dass bei dem Problem des Klimawandel einen Umzug in die Arktis vorschlägst….
          Falls ja, dann mit Verlaub, dann habe ich ja wohl bitte auch das logische Recht, dich als Knaller bezeichnen zu dürfen…

        • South meint

          08.09.2025 um 14:01

          Mja, und mal auch etwas ernster, auch wenn das vermutlich Zeitverschw endung ist. Das stimmt schlicht nicht, was du dir da in deinem Al uhut so zusammenklamüserst.
          Mann kann durchaus gegensätzlicher Meinung sein, aber es muss eben eine fundierte Meinung sein, zumindest irgendwie logisch zusammenpassen. Das was du hier machst, einfach erfundene Zahlen, hohle Phrasen vom A fD Stammtisch rausdreschen, Lösungen, welche ein Grundschüler sogar als Wi tz entlarven würden, und dann pauschal noch die Leute hier zu bel eidi gen, ist nun mal das genaue Gegenteil. Lus tigerweise beklagst du dich dann auch noch bit terlich, dass da dir dann die Leute nicht applaudieren. Da fehlt es doch offensichtlich schon weiter…
          Also nochmal. Wo ist denn eine seriöse Quelle, dass die BEV bei 30% stagnieren werden? Welcher Impact der Grünen, immerhin der Juniorpartner einer Legislaturperiode war den so desaströs?
          Und es kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dass bei dem Problem des Klimawandel einen Umzug in die Arktis vorschlägst….
          Falls ja, dann mit Verlaub, dann habe ich ja wohl bitte auch das logische Recht, dich als Kna ll er bezeichnen zu dürfen…

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 14:10

          Mhhh ja hihi, vielleicht kannst du mir erst mal erklären, woher du glaubst meine Altersklasse zu kennen. Als Ossi und Blauwähler hast du mich ja schon identifiziert, nun meinst du ich sei ein alter knacker. Kurzer Fakt: alles 3 falsch, ob du es glaubst oder nicht. Und da bist du nicht der einzige.
          Da ist es für mich logisch, dass du dir alles andere in deinem Kopf auch so zusammenspinnst, wie es dir passt.

        • Stromspender meint

          08.09.2025 um 14:16

          „… muss ich dir die Hoffnung nehmen, ich bin Mitte 30.“

          Das freut mich, ehrlich. Dann wirst du das Privileg haben so ab dem Jahr 2050 ff. die dann wirklich beschissenen Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels genießen zu dürfen.

        • South meint

          08.09.2025 um 14:55

          Yoah, siehts du Kirky, der verblüffenderweise genauso schreibt wie Dieseldieter, da sind wird doch schon beim Kern.. Dicke die Backen aufblasen und wenn es um Substanz geht, dann gäähnende Leere… dann noch rumheulen, weil es keinen Applaus gibt…
          Ob du nun alt bist, ein Ossi (wobei ich das gar nicht geschrieben habe), Dieseldieter, oder der Kaiser von China, hey, ist mir völlig wurscht.
          Hihihih, du bist ein Knaller ohne Substanz… und genau das kann man sehen, wenn man die Zeile hier list…. da reicht mir …;-)

        • South meint

          08.09.2025 um 14:56

          Yoah, siehts du Kirky, der verblüffenderweise genauso schreibt wie Die sel die ter, da sind wird doch schon beim Kern.. Di cke die Bac ken aufblasen und wenn es um Substanz geht, dann gäähnende Leere… dann noch rumhe ulen, weil es keinen Applaus gibt…
          Ob du nun alt bist, ein Os si (wobei ich das gar nicht geschrieben habe), Die sel die ter, oder der Kaiser von China, hey, ist mir völlig wurscht.
          Hihihih, du bist ein Knaller ohne Substanz… und genau das kann man sehen, wenn man die Zeile hier list…. da reicht mir …;-)

        • Kirky meint

          08.09.2025 um 16:45

          Klar, Didi und ich sind ja auch die gleiche Person. Wenn ein Mick nicht mehr durchgeht, kommt halt ein anderer. Das haben die Betreiber davon, mich mundtot machen zu wollen.
          Dem echten Kirky hab ich den Namen geklaut, weil er mir mit dem Sackkarrenrädern und Hyundai so auf den Sack gegangen ist, dann hat er unter meinem nick geschrieben.
          Die eigene Medizin scheint ihm nicht zu schmecken.
          Du schreibst doch auch als M. oder? Sei ehrlich.

    • M. meint

      08.09.2025 um 12:11

      Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      • Kirky meint

        08.09.2025 um 12:41

        Haha M., bleib sachlich 😂

    • Futureman meint

      08.09.2025 um 12:40

      Keine Angst, nächste Woche hat der Söder wieder eine andere Meinung.
      Dazu ist ja auch noch die IAA, der werden die Hersteller aus anderen Ländern schon zeigen, dass die Zukunft nicht beim Verbrenner liegt.

    • Deity meint

      08.09.2025 um 12:45

      30% als Grenzwert? Bei dem Satz musstest du doch selber schmunzeln oder?
      Ich vermute mal wir werden dieses Jahr bei ca. 20-30% am Ende raus kommen.

      2024 waren wir bei 14% BEV Anteil weltweit. Und dabei hat der europäische Markt geschwächelt und China als Haupt Treiber war bei gerade einmal 27,7%.

      Mittlerweile zieht der Europäische Markt wieder an und China meldet regelmäßig zahlen über 50%. Und es deutet sich nicht an, dass wir hier gegen einen Grenzwert kämpfen.

      Das es wirklich noch Leute gibt, die denken das BEV nur so eine Mode ist die wieder vergeht.

      • Kirky meint

        08.09.2025 um 13:35

        Ich rede vom Bestand.

      • Kirky meint

        08.09.2025 um 13:36

        Und China meldet NEV, nicht BEV. Die Hälfte davon hat einen Auspuff. Wie kann man so das Maul aufreißen, wenn man so schlecht informiert ist?

    • Thrawn meint

      08.09.2025 um 14:30

      Milliarden Fliegen fressen Kot. Ich mag ihn trotzdem nicht. UND ICH LASSE MIR MEIN E-AUTO NICHT WEGNEHMEN! SCHON GAR NICHT VON EIN PAAR HONKS IN GELBEN WESTEN.
      Ich empfehle zur gelben Weste übrigens noch eine möglichst großen Traktor unter dem Hintern. Davon wird zwar die Argumentationskette nicht besser, aber man kann mehr Leuten auf den Senkel gehen.

    • Stromspender meint

      08.09.2025 um 16:30

      „KEIN VERBRENNER AUS! WIR LASSEN UNS UNSERE MOBILITÄT NICHT NEHMEN! AM WOCHENENDE ZIEHE ICH DIE GELBE WESTE AN UND GEHE AUF DIE STRAẞE, WER IST DABEI?“

      Och, schade, jetzt ist auch noch deine Tastatur KAPUTT!

      Aber wo du so schön demonstrieren gehen möchtest, hier ein oller Kalauer von Otto (den man heute so auch nicht mehr Schreiben würde…):
      „Gestern sollte auf St. Pauli die Demonstration der Jungfrauen von Hamburg stattfinden, die wurde aber abgesagt.
      Ach, warum denn?
      Die Eine war krank und die Andere wollte alleine nicht los!“

      Viel Spaß am Wochenende…

      • Kirky meint

        08.09.2025 um 16:45

        Danke werde ich haben 😘

    • hu.ms meint

      08.09.2025 um 17:01

      „Achtung: Wer gerne deutlich mehr fürs Heizen und Tanken ausgeben möchte, der muss Grün oder Rot wählen.“
      Geanu das muss keiner !
      Wenn das nächste auto oder eine neue heizung ansteht ganz einfach fossilfrei wählen.
      Meine gasheizung war 28 jahre alt. Von den kosten der WP, hätte eine neue gasheizung 40% gekostet, weiteres 40% bekam ich förderung und die restlichen 20% hole ich die nächsten 8 jahre wieder rein. Denn der strom in ersten jahr hat ziemlich genau die hälfte als gas gekostet. Bei mir war allerdings eine fachfirma am werk, die schon 400 WP verbaut hatte und erst mal umfangreich das haus angesehen und berechnungen durchgeführt hat.

  9. LOL meint

    08.09.2025 um 11:43

    wenn ich den Typ schon sehe …

  10. Future meint

    08.09.2025 um 11:23

    Unions-Vizefraktionschef Sepp Müller hat noch vergessen, zu erwähnen, dass die Automobilindustrie nur 4,5 Prozent zur Wertschöpfung im Land beiträgt.
    Vielleicht sollte der Kanzler auch mal einen Gastronomiegipfel einberufen, denn die Branche hat auch schon einen Anteil von 3,5 Prozent an der Wertschöpfung. Da geht bestimmt noch mehr, weil viele ja jetzt immer mehr Zeit haben.

    • eBikerin meint

      08.09.2025 um 11:26

      Wenn die 4,5 % von der Automobilindustrie wegfallen – um wie viel wird dann wohl die Gastronomie schrumpfen?
      Wenn man kein Geld hat, kann man auch schlecht in Gasthaus gehen.
      Oder ums einfach zu machen: Industrie mit Dienstleistung zu vergleichen ist wie Äpfel mit Pumps – so weit entfernt ist das.

      • Future meint

        08.09.2025 um 11:33

        Die Automobilindustrie ist eben viel weniger bedeutsam, als sie sich immer selbst darstellt. Andere Branchen sind viel wichtiger. Die lautstarke Lobby ist eben mächtig. Die Industriearbeitsplätze werden auch mit dem Verbrenner immer weniger, denn die Produktion wird eben verlagert ins Ausland. Innerhalb eines Jahres hat die Autoindustrie über 50.000 Arbeitsplätze abgebaut. Das ist ein normaler Prozess, den es auch in anderen Industrien bereits gab und gibt.

        • eBikerin meint

          08.09.2025 um 11:38

          Welche andere Branche ist denn bitte wichtiger? Über 70% bringen die ganzen Dienstleistungsbereiche zusammen auf. Aber nur von Dienstleistungen ist es etwas schwierig den „Karren am Laufen zu halten“.

        • BEV meint

          08.09.2025 um 11:47

          … man hätte z.B. mal die Branche Unterstützen können, die dafür da ist, dass du hier sinnlose Beiträge Posten kannst .. die Elektronik / IT Branche .. mittlerweile gibts ja kaum noch deutsche Firmen, die hier Produkte herstellen, die ganze Consumer Electronics, das Auto ist eins der wenigen Endkundenprodukte, die (teilweise) noch in Europa entwickelt und produziert wird, warum sollte es hier am Ende anders sein als beim Fernseher, Computer und Smartphone?

        • Future meint

          09.09.2025 um 12:41

          SAP als Leuchtturm ist das einzige deutsche Techunternehmen, das zu den wertvollsten Unternehmen der Welt gehört. Warum gibt es da keine anderen?
          Automobilproduktion hat in Deutschland mittelfristig keine Zukunft mehr, weil das hier nicht produktiv genug ist. Mit vielen anderen traditionellen deutschen Industrien wie Bergbau oder Schiffbau war es ähnlich. Man muss sich also rechtzeitig darauf einstellen, dass es vorbeigeht. Mit dem Ende des Verbrenners geht auch eine Kernkompetenz der deutschen Industrie verloren.

    • ID.alist meint

      08.09.2025 um 11:27

      Davon abgesehen, mit den aktuellen Aussagen der Union (auch die Christlich-Soziale) wird man eher die Deutsche Automobilindustrie zerstören.

    • Futureman meint

      08.09.2025 um 13:10

      Die Automobilbranche zahlt aber mehr an ? Und in einigen Regionen ist der Staat sogar direkt beteiligt. Ähnlich wie in der Energiebranche. Da reicht manchmal schon ein Beratungsposten mit vierstelligen Vergütungsbetrag pro Jahr, um Politik entsprechend der Unternehmenswünsche zu beeinflussen.
      Den Rest übernimmt die Bild-Zeitung mit reißerischen Überschriften.

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