Ein laut Mercedes-Benz nur leicht modifizierter EQS als Erprobungsträger mit einer Lithium-Metall-Festkörperbatterie hat Ende August die 1.205 Kilometer lange Strecke von Stuttgart nach Malmö ohne Ladestopp absolviert. Mit dieser Leistung übertraf der modifizierte EQS den bisherigen Rekord des Vision EQXX von Stuttgart nach Silverstone um drei Kilometer und erreichte sein Ziel in Malmö mit einer Restreichweite von 137 Kilometern.
„Die Kombination aus hoher Reichweite, Effizienz und technologischem Reifegrad macht diese Fahrt zu einem Meilenstein für die Festkörpertechnologie und unterstreicht das Potenzial für künftige Serienanwendungen. Als Erfinder des Automobils betont Mercedes-Benz mit dieser Pionierleistung einmal mehr seinen Anspruch, die Mobilität der Zukunft aktiv zu gestalten“, so die Stuttgarter.
Zum Vergleich: Mit einer Batteriekapazität von 118 kWh bietet der aktuelle EQS 450+ bereits über 800 Kilometer pro Ladung. Technische Daten zur in der Erprobung befindlichen Festkörperbatterie verrät Mercedes nicht. Man verrät lediglich, dass das Gewicht und die Größe vergleichbar zu der Standard-Batterie eines EQS seien.
Nach der Ankündigung der Straßentests im Februar war die Testfahrt von Stuttgart nach Malmö Teil eines Validierungsprogramms zur Festkörperbatterietechnologie bei Mercedes-Benz. Neben digitalen Absicherungen und Tests in Anlagen am Entwicklungscampus in Stuttgart-Untertürkheim und Sindelfingen wird das Fahrzeug und die Batterie unter Alltagsbedingungen auf der Straße erprobt. Ziel ist es laut Mercedes, die Leistungsfähigkeit des Gesamtfahrzeugs in unterschiedlichen Klimazonen und Routenprofilen zu bewerten und den Weg zur Serienreife zu beschleunigen. Die aktuelle Fahrt nach Malmö ergänzt diese Erprobung nun um ein reales Langstreckenszenario.
Die Route führte über die Autobahnen A7 und E20 durch Deutschland und Dänemark bis nach Malmö in Schweden. Die optimale Route für das Navigationssystem wurde mit Mercedes-„Electric Intelligence“ unter Berücksichtigung von Topografie, Verkehrslage, Umgebungstemperatur, Energiebedarf für Heizung und Kühlung sowie ohne Nutzung von Fähren kalkuliert.
„Die Festkörperbatterie ist ein echter Gamechanger für die Elektromobilität. Mit der erfolgreichen Langstreckenfahrt des EQS zeigen wir, dass diese Technologie nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße überzeugt. Unser Ziel ist es, Innovationen wie diese bis zum Ende der Dekade in die Serienproduktion zu bringen und unseren Kunden ein neues Maß an Reichweite und Komfort zu bieten“, sagt Technologiechef Markus Schäfer.
Technologischer Hintergrund
Die Entwicklung des Festkörperbatterie-Systems erfolgte in Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG High Performance Powertrains (HPP), dem Formel-1-Technologiezentrum der Mercedes-Benz Group in Brixworth, UK. Die im Fahrzeug eingesetzten Lithium-Metall-Zellen stammen vom US-amerikanischen Zellhersteller Factorial Energy und basieren auf der FEST-Technologie (Factorial Electrolyte System Technology).
Um die Zellen während der für diese Technologie typischen Volumenänderungen zu unterstützen und gleichzeitig den notwendigen Anpressdruck auf die Zellen zu gewährleisten, ist die Festkörperbatterie mit pneumatischen Aktuatoren ausgestattet. „Die Aktuatoren reagieren auf die Änderung des Zellvolumens während des Ladens und Entladens und stellen so die einwandfreie Funktion der Batterie dauerhaft sicher“, erklären die Entwickler. „Der nutzbare Energieinhalt der Batterie konnte um 25 Prozent gesteigert werden, dabei sind das Gewicht und die Größe der Batterie vergleichbar zu der Standard-Batterie eines EQS. Weitere Gewichts- und Energieeffizienz wird durch eine passive Luftstrom-Batteriekühlung erreicht.“
Die Festkörperbatterie verwendet anstelle eines flüssigen einen festen Elektrolyten. Sie gilt als vielversprechend, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Zu den Vorteilen gehören höhere Energiedichte, eine höhere Sicherheit und schnellere Ladezeiten. Problematisch sind jedoch Volumenveränderungen beim Laden und Entladen, insbesondere bei Siliziumanoden. Diese wirken sich negativ auf die Lebensdauer und Leistung der Batterie aus. Aktuell sind Festkörperbatterien zudem noch deutlich teurer als herkömmliche Lithium-Ionen-Speicher.
Mercedes-Benz will die Festkörperbatterie in wenigen Jahren in die Serienproduktion bringen. Entwicklungschef Markus Schäfer sagte im Juli: „Wir gehen davon aus, dass wir die Technologie noch vor Ende des Jahrzehnts in den Serieneinsatz bringen können.“

Sebastian meint
Daniel S meint
09.09.2025 um 23:20
……….
Was bringt diese ICH-Brille??? Wenn du keine 1.200 KM brauchst, kannst bei mir ne Zoe kaufen, die hat 22 kWh Akku und kann ganz toll AC laden…
Powermax meint
Top Entwicklung die vorhersehbar war.
1200km braucht man sicher nicht aber 600km Autobahnreichweite passen gut.
Es bleibt für die kommenden Volumenmodelle bei 100-150er Akkus.
Mäx meint
150er Akku sind wir jetzt schon?
Daniel S meint
Ich bin die letzten gut 20 Jahre noch nie 1000km am selben Tag gefahren, geschweige denn am Stück. Und ich fahre über 20k km im Jahr, die letzten zehn Jahre mit BEV.
Aber man kann ja mal ein Auto kaufen das so weit fährt für teuer Geld. Beruhigt wohl die Reichweitenangst :))
McGybrush meint
Ich fahre seit 5 Jahren elektrisch. Mit 400km Autobahnreichweite.
Habe schon Urlaube mit 1800km (pro Richtung) gemacht. Und hätte das auch mit einem Model 3 S+ statt einem LR hinbekommen.
ABER.
Im Alltag nerven diese nur 400km.
Da hätte ich gerne 800WLTP.
Ich komme 2x pro Woche nach einer 200km Autobahn strecke nach Hause. Wohne in einer Mietwohnung. Jetzt habe ich 10% im Akku. Muss also laden. Will aber auch nicht auf 100% laden. Also max auf 80%. Dann muss ich 5min zur Ladesäuke rennen. 4x die Woche. Bekomm dann aber Nachts kein Parkplatz mehr.
Oft muss ich nach den 200km nochmal 50km fahren. Im Winter hab ich aber nur insgesamt 350km Reichweite. Und ich fahre ja nur mit 80% los und will auch nicht unter 20% abstellen.
Also als Mieter nerven 400km reale Reichweite. Als Reisender komm ich auch mit 300km aus. Als „Wohnender“ hätte ich gerne Echte 600kn. Denn im Alltag als Mieter nervt das laden einfach und die Zeit die mir dadurch verloren geht. In meinem Speziellen Szenario jeden Freitag ist unterwegs laden auch keine Option.
Ich hätte gerne noch mehr Reichweite als das an sich schon gute Model 3 LR. denn es nervt einfach.
Tim Leiser meint
Das bringt es auf den Punkt. Für mich ist dieses Szenario zur nur im Urlaub relevant, aber es bedarf keine gedankliche Höchstleistung dieses Szenario auf einen Mieter zu übertragen.
ein E-rfahrener meint
Auch seit mehreren Jahren elektrisch unterwegs (ebenso regelmäßig Langstrecke (mit > 400 km eine Richtung) und ich kann das nur bestätigen. Natürlich braucht niemand 1000 km ohne Pause, das Alltagszenario ohne Lademöglichkeit daheim oder auf Arbeit macht es aber logistisch einfach anstrengend.
Und ja viele rechnen auch gerne mit 100% Reichweite, wohingegen bei 80% auf 20% ja nur noch 60% zum „verfahren“ übrig bleiben. Evtl. bringt aber auch hier eine Zellchemie (LFP geht ja in diese Richtung), welche es erlaubt das Fahrzeug ohne Haltbarkeitseinbußen mit 100% abzustellen, bereits einen Mehrwert bei gleicher Akkugröße.
M. meint
Dauerhaft 100% SoC mag auch LFP nicht. Das ist da „entspannter“, aber egal ist das nicht. Das geht auch dort auf die möglichen Zyklen. 0% ebenso.
Aber 90-10 kann man recht gut machen – ist nur aus dem gleichen Grund schwer darzustellen: die Spannung ändert sich kaum. Das BMS sieht kaum, ob es 50 oder 90% sind – 100% sieht man gut, dass steigt die Spannung sprunghaft an.
https://www.researchgate.net/figure/The-curve-shows-the-relationship-between-the-V-OCV-with-SOC-of-LiFePO4-battery-N3_fig1_331675419
Sebastian meint
Tim Leiser meint
…..
Bei Leute wie dir frage ich mich, zu was ihr eigentlich ständig Kommentare absendet? Wenn du echt nur 1 bis 3x auswärts laden muss, geniess dein Leben. Halte dich aber tunlichst zurück, diesen Quatsch auf andere zu übertragen.
Gibt Mio. Leute, die sind am Wochenende unterwegs und das nicht nur zum örtlichen Kaufland um Sprudel zu kaufen.
Die besuchen Freunde, hin zurück ist dann eben mehr als ein Akku. Wir sind im Jahr locker 9x am Bodensee auf Tagesausflug… obwohl wir geografisch fast dort wohnen, müssen wir JEDES mal zwischenladen. Und diese Ausflüge sind eigentlich gar nicht erwähnenswert in einer Diskussion über Reichweite, Ladezeit etc.
Mein Frisör hat mich mal ausgelacht, als ich dem gesagt habe, wie oft man grob laden müsste, von Süddeutschland an die Ostsee… Und da hab ich nur gesagt wie oft zwischenladen. Nicht das man mit 100% startet und mit 4% am Ziel ankommt!!!!!
Sebastian meint
Endlich mal echte news und die Kommentare? priceless.
1.200 km packt mein alte ford pickup diesel im daily betrieb. Da kam komisch nie ein Reporter zu mir und wollte wissen warum das möglich ist.
one.second meint
Langsam wird es lächerlich. „Solange EVs nicht mindestens 2000 km am Stück fahren können, sind sie nicht alltagstauglich!“
South meint
Yoa, echt absurd, also ich hatte noch nie ein Auto was weiter als 750km hätte überhaupt fahren können und erschütternd, selbst diese 750 habe ich noch nie vollständig ausgereizt… und ich lebe noch!
Zudem fehlt mir der Erfahrungswert wie man sich stundenlang mit 180kmh ohne Pause durch die Gegend quält und seine Zeit mit Gas geben, bremsen, drängeln verbringt. Also ich fahre da in den Urlaub und bin nicht auf der Flucht….
Und hey, bitte vergesst die 2000 PS nicht, und bitte ein „Sport“ SUV… ;-)
Also ich habe im Leben schon etwas schöneres mit Geld vor, als mein Geld in sinnlose große, teure, olympiareichweitenstarke Boliden zu stecken… aber hey… ja, es gibt die Zielgruppe…aber hier tut man immer so, als ob das völlig normal wäre. Dabei sind die allermeisten Autos Mittelklasse und unterhalb angesiedelt…. die SUV dort eher zwei Beilagscheiben extra…
Matthias meint
Nur „um drei Kilometer“ weiter, aber im normalen EQS anstatt im Prototypen? Da will man wissen wie weit der gleiche Akku im Vision EQXX gekommen wäre. Oslo?
Anonymous meint
Solche Tests zeigen doch vor allem eines, dass es keine „Technologieoffenheit“ braucht, Wer will denn bei solchen Werten noch mit was anderem wie z.B. Wasserstoff argumentieren. Das geht doch nur unter totaler Realitätsverweigerung.
Das wissen doch auch die Manager, der Grund für das Geschwätz auch von Zipse aktuell ist doch das man Zeit gewinnen will um noch möglichst lange mit der bereits abgeschriebenen Technik hohe Margen einzufahren. Manche Politiker sind dumm genug da mitzuspielen. Die sollen sich von mir aus bis 2035 noch dumm und dämlich mit Verbrenner verdienen aber dann muss Schluss sein damit.
hu.ms meint
Mercedes fährt jetzt auch mit festkörperakkus ?
Ich dache die haben nur die „super“-chinesen. Die top-marken scheinen schnell aufzuholen.
Ach ja, da gabs mal einen US-firma mit guten verkäufen. Was haben die so an neuen akkus in pkws ?
MrBlueEyes meint
Keine Daten zu Zeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Akkugröße… solche Artikel oder Presseshowmeldungen kann man auch bleiben lassen… lässt sich schwer beurteilen, ob das gut war und WARUM das gut war…
South meint
Wirklich sehr beeindruckend. Solche Technik bietet echten Mehrwert, damit kann man sich von der Konkurrenz absetzen. Ob man nun solche Reichweiten braucht, fraglich, aber in der Klasse wird das vom Kunden erwartet. Natürlich muss da noch abwarten und Mercedes redet da noch von Potential für Serienanwendung, aber man sieht deutlich, beim E Auto ins noch viel Potential, viel Luft nach oben….
eBikerin meint
Kann mir das jemand erklären: der aktuelle EQS hat in der max. Range eine WLTP Reichweite von 816 km. 25% mehr würden dann 1000 km geben – und zwar WLTP.
Ich weiss das MB alle seine Testfahrten tatsächlich realistisch macht – also kein Hypermiling.
Fehlen ja selbst auf den WLTP Wert 200km. War da doch ne größere Batterie drin, oder wurden noch einige wichtige Komponenten getauscht?
E.Korsar meint
„Ein laut Mercedes-Benz nur leicht modifizierter EQS als Erprobungsträger mit einer Lithium-Metall-Festkörperbatterie [..]“
Dabei haben die vielleicht auch die Kapazität „leicht modifiziert“. So ein knappes Drittel mehr…
BEV meint
„Zu den Vorteilen gehören höhere Energiedichte“
das ist ja gerade einer der angepriesenen Vorteile, die höhere Energiedichte
ID.alist meint
Es gab eine erste Pressemeldung, wo die Fahrt angekündigt wurde. Da spricht man über die 1000 km WLTP (816 + 25%). Nichtsdestotrotz haben die mit dieser fahrt den WLTP Wert stark übertroffen. Man muss aber sagen, dass man nicht richtig weiß wie die gefahren sind. In den einen Video die von Mercedes publiziert worden ist, kann man nur einmal den Tacho sehen, und der zeigt 75km/h. Und weil der Tacho klar zu sehen ist und länger, ist zu erwarten, dass diese die normale Fahrtgeschwindigkeit ist. Darüberhinaus waren in fast alle Autobahnaufnahmen LKWs hinter dem Wagen, was dafür spricht, dass das Auto etwas langsamer als die LKWs unterwegs war.
Trotzdem sind 1200km mit einem EV schon respektabel. Ja es waren laut dieser 25% Angaben um die 142kWh, aber im selben Volumen und mit einem ähnlichen Gewicht, d.h. Mit der Technologie würde eine EQE eine Batterie bekommen mit der gleiche Kapazität wie ein EQS jetzt, und würde sogar leichter sein.
Momentan ist alles noch Zukunftsmusik, aber es dauert nicht mehr lange und die EQS oder ähnliche Autos werden kein Unterschied mehr zu benziner haben, was Langstreckentauglichkeit angeht.
hu.ms meint
Ist doch logisch, dass solche reichweiten mit der akkukapazität nur mit geringem luftwiderstand bei niedrigen geschwindigkeiten zu erreichen ist.
Mein ID.3 schafft wltp auch nur bei max. 90 kmh.
Aztasu meint
1340km Gesamtreichweite? Selbst auf der Autobahn mit 180km/h kommt man damit doch bestimmt knapp 720km weit. Also hat auch die Schnellfahrfraktion keine Argumente mehr warum man nicht E-Auto fahren kann (zumindest in dieser Preisklasse)
BEV meint
das kann man nur hoffen, allerdings hat die Zielgruppe den EQS bisher nicht besonders gut angenommen
Dagobert meint
Da unterschätzt du aber den exponentiell steigenden Verbrauch erheblich. Mercedes hat bei JSMB die Verbäuche bei Konstantfahrt für den EQS veröffentlich: Konstant 180 km/h bedeuten 30 kWh/100 km. Für 700 km bei dieser Tempo müsste der Akku also mindestens 210 kWh groß sein. Das wird auch mit Feststoffbatterien nicht funktionieren, der um 25 % höherer Energiegehalt der Technologie reicht dafür einfach nicht aus. 25% mehr Akku bedeuten beim EQS 107,8 * 1,25 = 134,75 kWh –> Bei einem Verbrauch von 30 kWh / 100 km kommt man maximal 450 km weit. Wohlgemerkt theoretisch, von 100 – 0%…
McGybrush meint
Glaube die +25% sind von einer ohnehin schon hohen Dichte einer Feststoffbatterie ausgehen die aber NICHT unter Druck steht oder mit Aktuatoren unter druck gehalten werden. Also ich lese das es von diesem Akku dann nochmal 25% sind.
Und am ende Wurscht. Egal ob aus einem 130kWh Akku oder einem 200kWh Akku. Beides gut.
Ersteres wegen dem Verbrauch. Zweiteres wegen der Energiemenge die mitgeführt wurde.
Egal wie man‘s dreht. 1200km sind 1200km. Auch wenn‘s nur ein Prototyp war.
Yogi meint
Mich würde als regelmäßiger A7 Fahrer wirklich brennend interessieren, wie du 700km kontstant mit 180km/h fährst….ich bin diese Autobahn auch nachts noch nie im Leben unter 3-10 Baustellen gefahren und ohne Tempolimits…..verrate uns doch, wie macht das ein „pro“ 700km in Deutschland bei 180km/h?
Dagobert meint
Ich habe nur auf Azasu’s „Selbst auf der Autobahn mit 180km/h kommt man damit doch bestimmt knapp 720km weit.“ geantwortet, es mit den offiziell von Mercedes veröffentlichten Verbrauchswerten verglichen, und eingeordnet, dass es nicht stimmt. Wie macht mich das jetzt zum Bösewicht?
E.Korsar meint
„Konstant 180 km/h bedeuten 30 kWh/100 km. Für 700 km bei dieser Tempo müsste der Akku also mindestens 210 kWh groß sein.“
Ein Worst-Case-Szenario, das nicht eintreten kann – mangels einer solchen Strecke.
Pro-Tipp: Fahre niemals bei konstanter Steigung von 8% über 700km. Da landest du sonst in der Mesosphäre.
MrBlueEyes meint
Ein aktueller EQS verbraucht bei 180 Km/h laut Berechnung ca. 29 KWh/ 100 Km… macht bei ca, 140 KWh Akku keine 500 Km bei konstant 180… aber wäre natürlich dennoch absolut überzeugend… will das nicht schlecht reden…
Der iX3 verbraucht bei 180 ca. 33 KWh laut Berechnung… was immer noch für rund 320 Km reichen würde… auch nicht schlecht für ein MidSize-SUV…
Matthias meint
Wer mit konstant 180 km/h 450 km weit fährt ist zweieinhalb Stunden unterwegs, das war früher die Maximalfahrdauer beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring, danach musste der Fahrer 2 Stunden Pause einlegen. Wenn es die Leute übertreiben mit Geschwindigkeiten und Fahrtstrecken ohne Pause, egal ob real oder nur als Angeberei, dann werden irgendwann Abschnittskontrollen eingeführt die zu hohe Reiseschnitte und Marathonfahrten unterbinden.
ID.alist meint
Wie hast Du es bei dem iX3 berechnet? Aus den aktuell bekannten Daten, wäre es ziemlich gewagt.
David meint
Das Fahrzeug haben wir auch schon mal gesehen. In der Tat kommen wir der Solid State Batterie ein kleines Stück näher. Nur wird sie nicht mehr in diesem Fahrzeug die Serie sehen. Sondern in einem Nachfolger, dessen Optik nicht am Markt vorbeidesigned wurde und der damit vielleicht sogar noch mehr Reichweite realisiert.