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Škoda-Chef Zellmer: „Wir müssen flexibel bleiben“

14.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 32 Kommentare

Skoda-Elroq

Bild: Skoda

Laut Škoda-Chef Klaus Zellmer benötigt die Automobilbranche mehr Zeit, um das EU-Ziel von emissionsfreien Neuwagen zu erreichen. Nach aktuellem Stand sollen ab 2035 nur noch neue Fahrzeuge ohne Auspuffemissionen zugelassen werden dürfen. Doch dagegen regt sich in der Autobranche zunehmend Widerstand.

Das EU-Vorhaben bedeutet in der Praxis den Umstieg auf Elektro- und Wasserstofffahrzeuge. Die Elektromobilität hänge vom Kunden, vom Angebot und den Rahmenbedingungen wie dem Strompreis und der Ladeinfrastruktur ab, sagte Zellmer im Gespräch mit dem Portal Electrified. Eine so hohe Akzeptanz wie etwa in Norwegen sei eine große Herausforderung.

„Wir arbeiten darauf hin, haben aber auch immer gesagt, dass wir flexibel bleiben müssen“, so Zellmer zum EU-Ziel. Die gesetzlich definierten CO₂-Ziele müssten regelmäßig überprüft und realistisch an die jeweilige Marktentwicklung angepasst werden. Škoda biete Modelle vom effizienten Verbrenner über hybride Antriebsstränge bis hin zu batteriebetriebenen Fahrzeugen – man stelle sich auf das ein, was der Kunde verlangt.

„Bestrafen hat noch nie funktioniert“

„Wir sehen aktuell, dass sich vor allem Privatkunden beim Kauf von E-Fahrzeugen zurückhalten“, erklärte der Manager. „Für Flotten und Dienstwagenfahrer gibt es Anreize und aus meiner Sicht braucht es diese auch für Privatkunden. Bestrafen hat dagegen noch nie funktioniert.“ Klar sei aber auch: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sollte es keine zusätzlichen Anreize brauchen.

Als ein gutes Anreizsystem bewertet Zellmer „alles, was es für Kunden attraktiv macht, sich für ein Elektroauto zu entscheiden“. Die Gesamtbetriebskosten eines E-Fahrzeugs müssten sinken. Günstiger Ladestrom wäre ein entscheidender Faktor oder eine geringere Mehrwertsteuer. Entscheidend sei dabei, dass diese Anreize möglichst europaweit umgesetzt werden. Europa sei mehr als nur Deutschland, auch wenn es für Škoda der wichtigste Einzelmarkt ist.

Das Elektro-SUV Elroq hat die tschechische Volkswagentochter ausstattungsbereinigt in den meisten Ländern Europas auf den gleichen Preispunkt gesetzt wie das Kompakt-SUV Karoq. Die Margen seien aber sehr unterschiedlich. „Doch die Investitionen, die wir brauchen, um unsere Zukunft abzusichern, müssen erwirtschaftet werden“, unterstrich Zellmer. „Die Ergebnisse dafür kommen noch nicht aus den batterie-elektrischen Fahrzeugen. Daran arbeiten wir.“

Mit Blick auf die immer strengeren CO2-Vorgaben der EU für Autos forderte der Škoda-Chef Flexibilitäten innerhalb der bestehenden Regulierung. Für die Hersteller bedeuteten insbesondere die ab 2030 geltenden CO2-Grenzwerte eine enorme Herausforderung. Er appelliere an alle, sich genau anzuschauen, wie sich die Adaptionsgeschwindigkeit an die E-Mobilität wirklich entwickelt. Sollte die Transformationsgeschwindigkeit nicht reichen, müsse man gegensteuern.

„Elektromobilität ist die Technologie der Zukunft“

Elektromobilität sei die Technologie der Zukunft, bekräftigte Zellmer. Für den Übergang brauche es „sehr wahrscheinlich“ stärker als geplant auch Plug-in-Hybride und sogenannte Range Extender. Škoda habe vor Jahren eine Transformationskurve avisiert und daran seine CO2-Limits ausgerichtet. Man stelle nun aus den verschiedenen Gründen fest – Infrastruktur, Reichweitenerwartungen, auch Energiekosten –, dass das noch nicht funktioniert. „Wir diskutieren daher aktuell, wie diese Ziele auch wirtschaftlich verträglich erreicht werden können und sollten die Ziele gemeinsam regelmäßig überprüfen und realistisch an die jeweilige Marktentwicklung anpassen“, so der CEO.

„Je eher wir Klarheit und somit Planungssicherheit haben, desto besser. Die ewigen Diskussionen schaffen vor allem Verunsicherung bei den Kunden“, betonte Zellmer. Der Pfad zu 100 Prozent E-Mobilität müsse dabei „einen realistischen Gradienten haben – und den haben wir in Europa noch nicht“. Es gebe nach wie vor Länder in Südeuropa oder im Osten Europas, in denen der Zulassungsanteil elektrischer Fahrzeuge bei unter zehn Prozent liegt. Hier brauche es klare Unterstützung seitens der Politik und ein voneinander Lernen der Mitgliedstaaten beim Thema der besten Anreizsysteme.

Es gebe noch viele Fahrer, die mit dem Thema Elektro fremdeln, die 30.000 bis 40.000 Kilometer im Jahr fahren, sagte der Škoda-Boss. Da brauche man ein Auto mit guter Ladeleistung und Reichweite – etwa die für nächstes Jahrzehnt geplante Serienversion der Kombi-Studie Vision O. Für einen früheren Start dieses Modells sei man bei Škoda „und auch um uns herum“ noch nicht so weit.

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Via: Electrified
Tags: Emissionen, EU, Verbrenner-VerbotUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thorsten meint

    14.10.2025 um 20:45

    Alle, die hier labern: Škoda tut nichts.
    Škoda hat auf dem Markt:
    – Elroq
    – Enyaq
    2026 kommen:
    -Epiq
    -Space
    Alle Autos kommen aus Brownfield-Fabriken, welche mal nicht eben transformiert werden.
    Škoda muss auch im Konzern für die Batterienproduktion (Salzgitter/Sagunto/Nysa) und für die Software Geld mit den BEV‑Verkäufen reinholen.
    Wo bremst Škoda jetzt hier?

    Klar ist eins: Wenn der Verbraucher bei der Anschaffung nicht mehr zu bezahlen hat, dann liegt das nicht am Hersteller.
    Dazu haben nicht alle die Privilegien, in einem EFH zu wohnen und eine eigene PV-Anlage zu besitzen wie ihr hier.

    Ich bin eh der Meinung, Produzenten müssen sich mal an den Netzausbau beteiligen. Das ist auch eine Sauerei, dass einfach WKA und PV gebaut werden, aber die Netzkosten bezahlen die Mieter …

    Frage:
    Wenn keiner mehr Diesel/Benzin tankt, wer bezahlt dann die Rente und die Straßen?

    @Jeff: Wenn BEV so gut ist, warum braucht es überhaupt noch Verbote?
    Das ist ein Thema, welches 2040 keinen mehr interessiert.
    Ihr seid sowas von jahreszahlfixiert, der Chinese lacht uns aus, dort kommt jetzt erstmal das Thema EREV in Schwung.

    Antworten
  2. LarsDK meint

    14.10.2025 um 13:53

    Tolle Einstellung. Es sieht so aus als wenn wir unser Ziel nicht erreichen, was machen wir? Härter arbeiten oder einfach das Ziel anpassen?
    Vielleicht sollten wir einfach der Autoindustrie überlassen welche Ziele sie erreichen wollen.

    Antworten
  3. M3P_2024 meint

    14.10.2025 um 13:40

    „effizienten Verbrenner“

    Wo gibts denn so was?

    Antworten
    • Envision meint

      15.10.2025 um 10:22

      Zumindest gegenüber – ihren Vorgängern – gibt es ordentliche Entwicklung.

      2023er 218i Active Tourer „Benziner“ in Familenflotte verbraucht unter 6l auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit, für „Minivan“ ganz ordentlich, 1,5l 3 Zylinder mit „Miller Brennverfahren“ also Teillast mit sehr hoher Verdichtung, noch kein Hybrid, aber Segeln und in normale (größere) Autobatterie etwas beim Bremsen einspeisen kann er.
      Vorher bin ich gleiches Profil mit 2018er 2l Diesel um 5,5l gefahren, finde da ist schon auf der Bezinerseite ein Fortschritt.

      Antworten
      • Realist meint

        20.10.2025 um 10:56

        Schön dass ihr es schafft, mit so niedrigem Verbrauch unterwegs zu sein. Allerdings entspricht selbst dieser für viele unerreichbare Wert 45-50kWh/100 km, also rund das dreifache eines ähnlich zart bewegten BEV gleicher Dimension.
        Gleichzeitig wird der technische Aufwand für mehr Effizienz und weniger Schadstoffausstoß immer höher und somit teurer.
        Und auch da jammert die Autoindustrie über zu kurze Fristen und zu strenge Vorgaben.
        Da sich bisher aber zu wenig getan hat, braucht es eher strengere als laschere Vorgaben, um nicht den Kipppunkt untätig zu überschreiten.

        Antworten
  4. hu.ms meint

    14.10.2025 um 10:59

    Mehrere leute in meinem umfeld warten schon auf den Epiq mit 56kwh akku.
    Und förderung gibts bei 33K kaufpreis sicher auch.

    Antworten
    • M. meint

      14.10.2025 um 12:00

      Die Förderung ist doch noch gar nicht offziell beschlossen!?
      Das ist bisher nur eine Absichtserklärung, die finale Ausgestaltung fehlt noch.

      Antworten
    • Werner Mauss meint

      14.10.2025 um 23:19

      Tatsache ist doch eher, daß sich kein vernünftiger Mensch ein E Auto von VW privat kauft. Die Kaufprämie wird lediglich gemacht um die unverkäuflichen Eigenzulassungen bei den Händlern loszuwerden. Eine versteckte Subvention für VW, mehr nicht.

      Antworten
  5. South meint

    14.10.2025 um 10:12

    Nicht die Industrie braucht Zeit. Der VW Konzern braucht Zeit. Das Angebot klemmt. Die neuen Modelle kommen nicht, die Ladeleistung, die Software und der hohe Preise mit mangelnder Reichweite schrecken die Kunden ab. Alles Stand vor nem halben Jahrzehnt.
    Fairerweise sind viele Konkurrenten auch nicht besser, auch Toyota, Tesla, Hyundai und auch die Premiumanbieter liefern bis dato nur alte Technik oder superteure Modelle.
    Der Kunde will 500km echte Reichweite, so 20 Minuten laden und das zu einem Preis, was er vom Verbrenner her gewohnt ist. Das ist ohne Probleme schon weit vor den noch knapp verbleibenden zehn Jahren zu schaffen, aber eben nicht für alle Hersteller. Wer sich nicht umstellen kann, der wird eben auf der Strecke bleiben, wie bei jedem anderem Markt auch…
    Ob jetzt die 100% 2035 oder 2038 erreicht werden, dass juckt mit Verlaub den deutschen Statisten. In bereits fünf Jahren wird der Markt zum großen teil elektrisch sein und die Politik sollte sich tunlichst auf Begleiten und nicht auf das Behindern konzentrieren.
    Wenn auf Dauer solche Modelle nicht von der einheimischen Industrie kommen sollten, ja, dann können wir halt keine markttauglichen Autos mehr, dann muss der Markt geöffnet werden. Ich mein, wir haben den Smartphonemarkt ja auch nicht abgeschottet, nur damit Siemens weiter Mobiltelefone verkaufen kann…

    Antworten
    • Andi EE meint

      14.10.2025 um 10:17

      @South
      „Nicht die Industrie braucht Zeit. Der VW Konzern braucht Zeit.“

      Bravo, das bringt es auf den Punkt. 👍👍

      Antworten
      • hu.ms meint

        14.10.2025 um 12:59

        Und wie lange dauert der kleine tesla für 30K ?

        Antworten
        • Andi EE meint

          14.10.2025 um 13:49

          Das Robotaxi kommt, da darfst du dich immer wieder in der Dauerschleife melden. 😉 Das wird etwas weniger kosten.

          Du weißt ja, kleine BEVs keine Marge, miserable Aerodynamik, geringe Reichweite, zu teuer, benötigt viel Produktionsfläche für wenig Ertrag.

          Beim Robotaxi löst man alle Kleinwagenprobleme gleichzeitig, das Fahrzeug kann nochmals verkleinert werden, da das Fahrzeug nur temporär für die Fahrt gemietet wird, es braucht so gut wie keine PP, es kann viel mehr pro Tag ausgelastet werden, es wird viel weniger Energie in Herstellung und Betrieb verbrauchen.

          Das Produktionsverfahren fürs Cybercab jetzt konkret bei Tesla ist absolut revolutionär, die 6 Grund-Komponenten werden verklebt, die Bauzeit benötigt als ein Fünftel von einem normalen Pkw. Die Crashtests würden übrigens schon erfolgreich absolviert.

      • brainDotExe meint

        14.10.2025 um 13:45

        Der VW Konzern ist de facto „die Industrie“.

        Antworten
        • Werner Mauss meint

          14.10.2025 um 23:26

          Jeder ist ersetzbar, auch wenn man es nicht glauben will. VW ist ein Komplex zur Leistungslosen Geldvermehrung durch Umwidmung von Steuergeld in Dividenden.

    • hu.ms meint

      14.10.2025 um 10:57

      Solange kein konkurrent ein besseres P/Lverhältnis bietet ist das doch völlig egal und reine theorie. Der BEV-marktanteil der VWgroup in europa liegt bei 28 %. Tesla 10%.

      Antworten
      • Andi EE meint

        14.10.2025 um 14:15

        Witzig wie du Europa als Maßstab immer heraushebst. Wieso nicht China oder die USA? Und in Europa profitiert VW noch in Makentreue und Patriotismus, das wird alles abnehmen, weil die Leuten checken, dass diese Autobauer kein gutes P/L und keine Software können.

        Schau dich mal an, du bist ein Patriot durch und durch, dir könnte man Scheixxe verkaufen, wenn es Deutsch wäre, würdest du es vorziehen. Deshalb ist das Robotaxi der viel bessere Weg, den Markt der Dienstleistung Transport von A nach B, Haustür zu Haustür zu erobern. Es ist viel einfacher mit einer gemieteten Dienstleistung, irrationale Kaufentscheide zu umgehen.

        Antworten
      • Andi EE meint

        14.10.2025 um 15:16

        Willkommen in deiner Parallelwelt.

        Antworten
        • OMG meint

          20.10.2025 um 11:26

          Klar dass für Menschen mit Realitätsverlust die Realität wie ein Paralleluniversum wirken muss…

      • Jeff Healey meint

        14.10.2025 um 19:13

        China findet bei einigen hier irgendwie gar nicht mehr richtig statt.
        Die werden auch weiterhin „angreifen“, und die Stärksten kommen um zu bleiben.
        Ich fürchte, das wird noch heftig für einige europäische Hersteller.

        Antworten
    • Isso meint

      20.10.2025 um 11:02

      Der VW Konzern verkauft seine E-Autos besser als der Rest, wenn auch nicht in der Dimension wie erhofft. Außer Tesla als reinem BEV Hersteller und den staatlich subventionierten Chinesen tun sich alle schwer. Auch weil die alte Verbrenner Technologie höhere Gewinne bei niedrigeren Investitionen bringt und die Politik die falschen Anreize und alles andere als Klarheit für Verbraucher und Industrie schafft

      Antworten
  6. volsor meint

    14.10.2025 um 10:10

    „Laut Škoda-Chef Klaus Zellmer benötigt die Automobilbranche mehr Zeit, um das EU-Ziel von emissionsfreien Neuwagen zu erreichen.!“
    In 2025 noch so eine Aussage macht mich Sprachlos.
    Seit 2015 allerspätestens sollte auch die Deutschen Hersteller begriffen haben wo hin die Reise geht.
    Mir tun nur Mitarbeiter leid.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      14.10.2025 um 10:25

      Die letzten Jahre wahren so viele Umbrüche im Markt, das konnte man in 2015 noch überhaupt nicht absehen.
      Ich denke erst ab 2022 war ungefähr absehbar, wie sich der Markt heute entwickeln wird.

      Antworten
      • Haubentaucher meint

        14.10.2025 um 10:40

        Was für ein Quark. Man hatimmer gehofft das Elektroauto kommt nicht. Man hat alles ignoriert, klein und schlechtgeredet und geglaubt die Politik wird es schon hinbiegen. So war man es eben jahrzehntelang gewohnt. Man sieht ja an den aktuellen Bestrebungen wie man sich an den Verbrenner klammert. Die Party ist vorüber und man will es immer noch nicht glauben. Gier frisst Hirn.

        Antworten
      • South meint

        14.10.2025 um 11:01

        Nein, das stimmt definitiv nicht. Wie schnell sich der Markt auf E Mobilität umstellen wird, dass mag noch offen gewesen sein, weil man eben auch die Entwicklung, die Haltbarkeit der Accus etc. nicht richtig einschätzen konnte, aber dass der Verbrenner durch das E Autos abgelöst wird, ist mindestens seit 2015, kam ja das Tesla M3 schon 2016 auf den Markt, absehbar gewesen. Genau wie man auch heute schon sehr sicher absehen kann, dass bis spätestens in 5-7 Jahren der Automarkt in den Kernmärkten auf über 50% E Neuzulassungen entwickeln wird…
        Der Markt hatte bestenfalls Entwicklungen, aber keine Umbrüche vor dieser Zeit. Die Branche war bis 2015 ja in einem Dornrößchenschlaf. Trotzdem, es ist eine Jahrhundertumstellung, da wird harzen vom Markt stark bestraft…

        Antworten
        • brainDotExe meint

          14.10.2025 um 11:53

          „Wie schnell sich der Markt auf E Mobilität umstellen wird, dass mag noch offen gewesen sein“

          Das war meine Aussage.

          „aber dass der Verbrenner durch das E Autos abgelöst wird, ist mindestens seit 2015, kam ja das Tesla M3 schon 2016 auf den Markt, absehbar gewesen“

          Absolut nicht nicht. Ein Modell eines Newcomers ändert daran nichts.
          Absehbar war es als nahezu alle Hersteller brauchbare Modelle gebracht haben.
          Und „abgelöst“ werden ist auch falsch, der Verbrenner wird langfristig auch in einer Nische mit max. 5% Anteil bestehen bleiben.

      • hu.ms meint

        14.10.2025 um 13:30

        … und hat (speziell bei VW) für europa einiges mehr an BEV-verkäufen bis 2025 erwartet. Mangels nachfrage trifft es jetzt die BEV-hersteller und deren zulieferer.
        Man kann keinen neuwagenkäufer zwingen ein BEV zu nehmen !

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          14.10.2025 um 19:28

          Man ändere den Satz um, in:
          „Man kann keinen Neuwagenkäufer zwingen ein (vergleichsweise) ÜBERTEUERTES BEV zu nehmen !“
          Dann stimmt es wieder.
          Die deutsche Autoindustrie hat so lange auf Zeit gespielt, zur Errettung kurzfristiger Dividenden und Boni auf Gedeih und Verderb den Verbrenner über die Zeit zu retten versucht, dass man die Zellproduktion und somit die Wertschöpfung nicht mehr im eigenen Haus hat. Und jetzt kommen noch obendrein die chinesischen Hersteller immer öfter mit den bezahlbaren kleinen Volks-E-Autos um die Ecke, trotz Schutzwall-Zöllen durch die EU, trotz aller Maßnahmen gegen die Flut.

      • BTW meint

        20.10.2025 um 11:18

        Das ist Quatsch, spätestens seit dem Skandal 2015 war klar, dass der Diesel nicht der erhoffte Heilsbringer bei der Reduzierung des CO2 Ausstoß ist und zudem nicht die sonstigen Schadstoffprobleme lösen kann.
        Aber genauso wie die Autolobby für das Verschleppen und Abmildern von Euro7 gesorgt hat, hoffte und hofft man immer noch, dass der Termin 2035 gekippt oder zumindest verschoben wird.
        Wenn nix mehr hilft zieht man halt wieder den Joker dass die Autoindustrie wichtiger Industriezweig und Arbeitgeber ist und mit Samthandschuhen angefasst zu werden hat…

        Antworten
  7. stdwanze meint

    14.10.2025 um 09:59

    Elektro ist die Zukunft, falsch Elektro ist heute. Zukunft ist das neue technologieoffen.

    Antworten
    • Ben meint

      14.10.2025 um 10:03

      Zellmer labbert in der Öffentlichkeit auch nur das nach was sein Verbrenner liebender E-Fuel schnüffelnder Chef Blume ihn erlaubt hat zu sagen, selbst glaubt er doch nicht wirklich daran wenn er auf seine Verkaufzallen von Skoda schaut.

      Antworten
      • Yoshi meint

        14.10.2025 um 11:05

        Liebt der Verbrenner oder Autos mit Marge, Reichweite und Mega-Schnelladefähigkeit (3 Minuten)?
        Warum man auf Krampf gegen den Kundenwunsch agieren sollte wird mir immer ein Rätsel bleiben.
        Aber Friedrich und co sind ja gerade bereit, die Schienen wieder von grünem Tagtraum Richtung Realität zu stellen.
        Dann geht’s bei VW vielleicht so weit bergauf, dass du zukünftig wieder die Sanitäranlagen dort reinigen darfst.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          14.10.2025 um 19:57

          Fritze und Kathie sind gerade mal in Ämtern, und wir wissen jetzt schon dass die nächsten Wirtschafts-Dellen ihre Namen tragen werden.
          Man erinnert sich hoffentlich bei den nächsten Wahlen dran:
          Altmeier-Delle,
          Merz/Reiche-Delle,
          (to be continued?)….

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