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Skoda bleibt bei Kleinwagen vorerst bei Verbrennern

20.10.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Skoda-Epiq

Bild: Skoda (Symbolbild)

Skoda baut seine elektrische Modellpalette aus. Die kompakteste und erschwingliche Baureihe ist derzeit das ab 33.900 Euro kostende, knapp 4,5 Meter lange Kompakt-SUV Elroq. Darunter folgt im nächsten Jahr das 4,1 Meter lange SUV Epiq (Artikelbild), wohl zum Preis ab 25.000/26.000 Euro. Bei noch kleineren Modellen bleibt die tschechische Automarke vorerst beim Verbrennerantrieb.

Während VW ein Elektroauto für um die 20.000 Euro angekündigt hat, wird die darunter positionierte Schwestermarke Skoda keine Alternative zu dem kommenden kleinen Stromer der Wolfsburger bringen. CEO Klaus Zellmer ist laut der Automobilwoche skeptisch, ob sich ein Elektroauto für 20.000 Euro in Europa profitabel am Markt platzieren lässt.

Weil die Autos und damit auch die Batterien kleiner seien, müsse eine bessere Zellchemie für akzeptable Reichweiten eingesetzt werden, das koste Geld. „Wir werden unsere Einstiegsmodelle wie Fabia, Kamiq oder Scala bis mindestens zum Ende der Dekade als Mild-Hybrid elektrifizieren, aber nicht rein elektrisch ins Rennen schicken“, so der Manager.

Zellmer kritisierte in diesem Zusammenhang auch das von der EU für 2035 festgelegte Datum für ein Aus fossil betriebener Verbrenner. Die großen Märkte wie USA, China, Europa oder auch Indien hätten einen Weg zur Dekarbonisierung vorgegeben. Europa sei aber der einzige Markt mit einem starren Datum für die Antriebsumstellung und laufe in die komplett falsche Richtung.

Verbrenner-Aus laut Zellmer nicht mehr haltbar

Wenn die EU für alle Länder CO2-Regeln vorgebe, dann müsse es auch ein europäisches Programm zur Förderung der Elektromobilität geben, um die Technologie voranzubringen, forderte der Skoda-Chef. Seiner Meinung nach ist der aktuelle Zeitplan der EU für das Verbrenner-Aus nicht mehr haltbar.

Der Manager bemängelte auch die Rahmenbedingungen in Deutschland für den Aufbau einer Batteriezell-Produktion im großen Stil. In den USA würden für eine Kilowattstunde vier bis fünf Cent fällig. In China liege der Preis ähnlich hoch, hier sei er jedoch deutlich zweistellig. „Nehmen wir als Beispiel einen Unterschied von zehn Cent, dann bedeutet dies Mehrkosten von 500 Millionen Euro am Ende des Jahres“, so Zellmer.

Dieser Nachteil lasse sich kaum über eine höhere Produktivität ausgleichen. „Das ist wirklich ein Problem, das muss die Politik erkennen“, sagte der Skoda-Boss. Am Ende werde immer Kapital da eingesetzt, wo sich damit auch Geld verdienen lasse. „Und wenn das woanders besser möglich ist, weil die gesetzlichen Bestimmungen oder die Energiepreise dies erleichtern, dann werden wir nach hinten durchgereicht.“

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: EU, Verbrenner-VerbotUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Hans Meier meint

    20.10.2025 um 10:05

    „Weil die Autos und damit auch die Batterien kleiner seien, müsse eine bessere Zellchemie für akzeptable Reichweiten eingesetzt werden, das koste Geld.“

    Der Hersteller erwartet akzeptable RW, der Kunde alltagstaugliche RW in einem Kleinwagen. Wir geben uns weiter einen Grund nichts zu tun. …meanwile Batteriepreise mittlerweile unter 30$ pro kWh… lasst uns weiter Verbrenner verkaufen…

    • Powermax meint

      20.10.2025 um 10:35

      Also vor 2030 kommt nix? Leider die Wahrheit seit vielen Jahren.
      Auch wenn der 60er Akku 60×50=3000€ kostet will Skoda lieber kein Eauto verkaufen.
      Es liegt wie bisher nicht am Akkupreis sondern an der Ölindustrie.
      Diese will Kraftstoffe verkaufen.

      • Hans Meier meint

        20.10.2025 um 16:28

        Kleinwagenbatterie zwischen 30 bis 42 kWh bei 30$ = 900$ bis 1260$, reicht locker für Kleinwagenpreis zwischen 12k und 15k für 200 bis 280km AlltagsRW. Perfektes Fzf für den Alltag.

        They don’t want.

        Renault ZoE mit 52 kWh Batterie hat im 2019 neu 27k gekostet, jetzt haben wir 2025. Wir lassen uns nicht vera… Leute auch wenn ihr immer wieder neue Ausreden findet. :)

    • Skodafahrer meint

      20.10.2025 um 12:45

      Ein Kleinwagen braucht teurere NCM – Zellen für eine Reichweite, die man bei einem größeren Fahrzeug noch mit preisgünstigeren LFP – Zellen erreichen könnte.
      Ist das kleinere Auto dann noch preisgünstiger?

      • Mäx meint

        20.10.2025 um 15:48

        Das ist das Problem.
        Wer kauft einen Kleinwagen für 25.000€ mit 300km Reichweite, wenn er ein größeres Auto mit 300km Reichweite zum gleichen Preis bekommt, weil LFP Zellen drin sind. Oder eventuell sogar mehr Reichweite.

  2. Futureman meint

    20.10.2025 um 09:05

    Wenn so oft auf die angeblich so hohen Industriestrompreise hingewiesen wird, sollte doch ausweisbar sein, wie hoch die Stromkosten pro produzierten Fahrzeug anteilig überhaupt sind. Wäre spannend dagegen die Kosten der Aufsichtsräte pro produzierten Fahrzeug zu stellen. Danach kann man schauen, wo größeres Sparpotential besteht.

    • hu.ms meint

      20.10.2025 um 09:32

      Warum nur diese beiden kostenfaktoren ?
      Alle wären interessant: händler-spannen, materialeinsatz, lohne, getrennt nach produktionshalle und schreibtischen, energie, marketing, AfA auf maschinen u.v.m.

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