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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

EU-Kommission fördert Ladeinfrastuktur europaweit mit 600 Millionen Euro

19.11.2025 in Aufladen & Tanken, Politik von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Aral-Elektro-Lkw-laedt

Bild: Aral

Die Europäische Kommission fördert europaweit 70 Projekte, die die Ladeinfrastruktur für verschiedene Verkehrsträger verbessern sollen. Sie sollen zur Dekarbonisierung des Verkehrs auf der Straße, auf dem Wasser und in der Luft beitragen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken. Die Projekte erhalten insgesamt 600 Millionen Euro aus der Fazilität „Connecting Europe“.

Die EU hat die Förderprojekte im Rahmen des Programms Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) ausgewählt, um die Elektrifizierung und Dekarbonisierung des Verkehrs im transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-V) voranzutreiben – auch in Deutschland.

Unterstützt werden unter anderem über 1.000 neue Ladepunkte mit einer Leistung von 150 kW für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und für schwere Nutzfahrzeuge 2.000 Ladepunkte mit einer Leistung von 350 kW sowie 586 Ladepunkte mit einer Leistung von 1 MW.

Zudem wird die Installation von 38 Wasserstofftankstellen für Pkw, Lkw und Busse gefördert. Die Elektrifizierung von Bodenabfertigungsdiensten an 16 europäischen Flughäfen gehört ebenfalls zu den unterstützten Projekten.

Aus Deutschland werden diese fünf Projekte gefördert:

  • Die Stadtwerke München GmbH erhält über 3,8 Millionen Euro zur Elektrifizierung des Busverkehrs, insbesondere des Ausbaus der entsprechenden Ladeinfrastruktur.
  • BP Europa erhält fast 7,4 Millionen Euro zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Lkw in Deutschland.
  • Die Fraport AG erhält über 2,5 Millionen Euro zur Elektrifizierung der Bodenabfertigungsdienste am Frankfurter Flughafen.
  • Am Hamburger Hafen soll mit über 4,6 Millionen Euro Förderung zwei On-Site Power Systeme für bis zu vier Containerschiffe gebaut werden.
  • Der deutsche Ladesäulenbetreiber E.ON Drive Infrastructure (EDRI) baut mit über 8,8 Millionen Euro Förderung die Lkw-Ladeinfrastruktur in Polen und Ungarn aus.
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Via: europa.eu (ENG)
Tags: EU, Förderung, Ladestationen, Lkw, Schnellladen, Wasserstoff-TankstellenAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Uwe meint

    19.11.2025 um 16:17

    Werden von den 600 Millionen Euro für Europa wirklich nur die 5 genannten Projekte aus Deutschland mit insgesamt 27,1 Millionen Euro gefördert (davon 8,8 Millionen davon für LKW-Ladeinfrastruktur in PL und HU)? Das wäre sehr wenig. Wo versickert der Rest?

    Antworten
  2. South meint

    19.11.2025 um 10:15

    Oh Mann, der Staat wird auch nicht klüger. Für die 275 Mio. die sie in Bayern für H versenken, gehen noch 38 H Tankstellen von EU Fördergelder drauf. Es muss immer, immer einer dabei sein, der ordentlich Privat Geld da reinsteckt, sonst greifen die Firmen nur bereitwillig Fördergelder ab, nach dem Motto, wird ja eh bezahlt. Also wenn für BMW 275 Mio. Förderung bereitgestellt wird, dann muss z.B. auch BMW 500 Mio. dafür bereitstellen, also mithaften, und beide ein Plan haben wo grüner Wasserstoff den herkommen soll… sonst ist das nur Freibier…

    Antworten
    • South meint

      19.11.2025 um 10:18

      Denn dann muss Zipse plötzlich mal seinen Aktionären klarmachen, wo denn das Geld hingegangen ist, was Technologieoffenheit kostet… denn die lassen sich nicht so leicht abspeisen…

      Antworten
    • Peter meint

      19.11.2025 um 10:27

      Die genannten Einzelbeispiele verweisen allerdings auf eine anteilige Förderung. Ergo muss auch jemand anderes ebenfalls „reinbuttern“.

      Und wenn sich ein kleiner Bratwurstkönig sein Feigenblatt finanzieren lässt, aber im Kuhhandel dann auch andere Projekte durchwinkt, sei’s drum. Klar ist diese Verschwendung zur sachfremden Befriedigung eines Einzelego (sehr) ärgerlich, aber gemessen an der Gesamtmenge von Verschwendung und Mitnahmeverhalten (auch der Industrie) auch nicht entscheidend. Es ist halt ein schlechtes Signal, was Nachahmung fördert und Verschwendung und Mitnahmeverhalten salonfähig macht. Aber der Bratwurstkönig und VWL passen sowieso nicht gut zusammen.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        19.11.2025 um 14:34

        Für diese massenhafte Verschwendung gehen viele Menschen täglich hart arbeiten, das wird leider immer wieder vergessen.
        Und die Unzufriedenheit derer wächst, gerade unter jenen aus dem gemäßigten Mittelstand, der der Zahlmeister der Nation ist.
        So geht es nicht weiter.
        Es müsste eine neue, wahrhaft bürgerliche Partei her, die den allgegenwärtigen Filz, der die Gesellschaft mittlerweile untergräbt und Unsummen kostet, an der Wurzel packt. Eine Partei, die die Balance zwischen Ökonomie, Ökologie, und sozialer Gerechtigkeit wieder herstellt.
        Und dazu gehört meines Erachtens ausdrücklich nicht die AgD.

        Antworten
        • Peter meint

          19.11.2025 um 15:02

          Diese neue Partei würde scheitern, weil der Einfluss von Desinformation aus social media und von Lobbyisten viel zu groß ist. Einflussreiche Medien-CEOs, die auch in größerem Rahmen Immobilienvermieter sind. Man denke an eine konsistente und geschlossene 36-monatige mediale Abwehrkampagne gegen eine bestimmte Person in Regierungsverantwortung in den Jahren 2021 – 2024. „Witzbildchen“ bei Facebook, die unterschwellig die Demokratie verunglimpfen. Lautstarkes parlieren über den „wahren Wählerwillen“. Aber eben auch: rücksichtsloses Parteien-Taktik-Geplänkel auf und neben der Regierungsbank.

        • Jeff Healey meint

          19.11.2025 um 16:07

          „Aber eben auch: rücksichtsloses Parteien-Taktik-Geplänkel auf und neben der Regierungsbank.“

          Ja, es wird im höchsten Maße unanständig gehandelt, und…, teilweise auch entgegen des eigenen Namens-Inhaltes, unchristlich.
          Der persönliche Vorteil steht an erster Stelle. Es geht den meisten ausschließlich darum.
          Es ist vielfach eine Schande.

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