BYD und der Auto-Abo-Anbieter Drivio haben eine Kooperation vereinbart, die die Lieferung von mehr als 2000 Fahrzeugen für das Jahr 2026 vorsieht. Nach der Eröffnung zahlreicher neuer Händlerstandorte in Deutschland will der chinesische Autohersteller den Ausbau digitaler Mobilitätsangebote weiter vorantreiben. Die Partnerschaft markiere einen wichtigen Meilenstein für das weitere Wachstum im Mobilitätsmarkt, so BYD.
Auto-Abos haben sich in Deutschland neben Kauf, Finanzierung und Leasing als vierte Säule etabliert. Zwar ist das Segment insgesamt noch ausbaufähig, dennoch verzeichnete es 2025 spürbares Wachstum, da zahlreiche Hersteller und Autobanken in diesen Markt eingestiegen sind. „Das Auto-Abo überzeugt mit volldigitaler Buchungsstrecke und erschließt damit neue Nutzergruppen“, so Carsten Schopf, Director B2B bei BYD Deutschland.
BYD hat seine Präsenz in Deutschland 2025 deutlich ausgebaut. Die Europazentrale und die deutsche Zentrale wurden durch erfahrene Führungskräfte aus der Automobilbranche verstärkt und zahlreiche Standorte mit etablierten Handelspartnern eröffnet. „BYD hat ein großes Interesse daran, den Kundinnen und Kunden in Deutschland ein langfristig verlässlicher Partner zu sein“, heißt es.
Mit aktuellen und künftigen Investitionen sowie speziell für Europa entwickelten Produkten, darunter der jüngst vorgestellte Kombi BYD SEAL 6 Touring DM-i, bediene man die Anforderungen des deutschen Marktes. Gleichzeitig sollen digitale Kanäle stärker genutzt werden, um die Kundennähe zu erhöhen.
Schopf betont die Bedeutung digitaler Vertriebswege: „Um im entscheidenden Moment auf der Shortlist der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stehen, braucht es starke Handelspartner, kombiniert mit funktionierenden digitalen Vertriebskanälen – und Auto-Abos spielen hier eine zentrale Rolle. Mit Drivio haben wir einen dynamischen, digital erfahrenen Partner gewonnen, der dieses Potenzial konsequent erschließt.“
Die BYD-Produktpalette solle durch technologische Stärke überzeugen, so die Chinesen. Neben rein elektrischen Fahrzeugen stünden auch sparsame Plug-in-Hybride zur Verfügung.
„BYD ist für uns ein hochattraktiver Partner, da wir in unserem jeweiligen Segment sehr stark sind und gemeinsame Ziele verfolgen. Um den Markt zu erobern, benötigt es ein verständliches, transparentes Angebot – und das haben wir“, sagt Gert Schaub, Geschäftsführer von Drivio. „Das Ziel ist klar: Den Erfolg von Drivio ausbauen und als zweitgrößten Anbieter volldigitaler Auto-Abos in Deutschland etablieren.“

R2D2 meint
Wer ist Drivio?
David meint
Das müssen sie auch. Ihre Autos gehen meistenteils in solche Kanäle. Der normale Kunde als Firmenkunde oder Privatkäufer findet kaum statt. Es ist ja nicht nur, dass die Absatzzahlen für Deutschland bei Weitem nicht erreicht wurden, 19 k statt 50 k stehen zu Buche. Sondern man musste die Wagen auch zumeist in solche Mietflotten verschachern. Und jetzt berichtet man stolz, dass man weiterhin in dem Teufelskreis ist.
Jörg2 meint
„VW im Abo mit SIXT+ auto abo“ Quelle: sixt.de
„VW Auto Abo“ Quelle: finn.com
VW scheint da ähnlich zu handeln.
Future meint
Drivio wird Gründe haben, warum sie sich dieses Mal für BYD und gegen Volkswagen entschieden haben. Für BYD sind solche Flotten natürlich wichtig, um sichtbarer zu werden im deutschen Markt. Wenn an jeder Ecke was von BYD steht, dann geht das mit dem Mere Exposure Effect ganz fix.
Tinto meint
Mal wieder Quark von dir. Drivio hat über 10 verschiedene Marken in ihrem Angebot, darunter auch VW, Cupra, Seat. Die haben sich nicht „gegen“ Volkswagen entschieden, sondern jetzt auch BYD in ihre Flotte aufgenommen. Weitere Marken werden folgen.