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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Neue Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Kaufprämie nicht für Gebrauchtwagen

11.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 16 Kommentare

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Bild: Smart

CDU/CSU und SPD haben sich auf eine neue Kaufprämie für Elektroautos geeinigt. Auch Plug-in-Hybride sollen bezuschusst werden. Das gilt unter bestimmten Voraussetzungen, insbesondere einem maximalen Einkommen der das Fahrzeug anschaffenden Haushalte. Gefördert werden außerdem exklusiv neue Pkw – zumindest vorerst.

Zuschüsse für Gebrauchtwagen würden „kein Bestandteil“ der neuen E-Auto-Förderung sein. Das erklärte jetzt laut dem Portal Autohaus.de eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums.

Die 2026 erwartete neue Prämie gilt beim Kauf und Leasing neuer Elektroautos und Plug-in-Hybride. Die Förderung von mindestens 3.000 Euro richtet sich an „Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen“. Die obere Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 3.000 Euro erhalten einen weiteren Zuschuss von 1.000 Euro. Wenn im Haushalt Kinder leben, gibt es noch einmal mehr Geld. Maximal wird der E-Auto-Kauf mit 5.000 Euro staatlich gefördert.

Noch vor Kurzem hieß es, das Bundesumweltministerium erwäge, auch den Kauf von gebrauchten E-Autos mit einer Prämie zu fördern. „Wir werden auch Regelungen für Gebrauchtwagen vorschlagen“, hatte eine Sprecherin gegenüber dem SWR geäußert. Die Prüfung der möglichen Regelungen erfordere allerdings Zeit, ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung stehe daher nicht fest.

Bei der Prämie für gebrauchte Elektroautos müsse sichergestellt werden, dass Verkäufer die Zuschüsse auch an die Käufer weitergeben, so die Sprecherin. Zudem sollten neue Käufe gefördert werden, nicht ohnehin geplante. Bei Gebrauchtwagenkäufen müssten voraussichtlich andere Einkommensgrenzen gelten als bei der kürzlich beschlossenen Förderung für neue E-Autos und Plug-in-Hybride.

Nun hat man sich aber ganz gegen die Förderung von gebrauchten Stromern entschieden. Die Bundesregierung behält sich laut Autohaus.de allerdings vor, die Förderung zu einem späteren Zeitpunkt auf gebrauchte Stromer auszuweiten. Vorschläge für entsprechende Regelungen würden geprüft, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums.

Die neue staatliche Förderung folgt auf die Ende 2023 wegen Sparzwängen frühzeitig eingestellte E-Auto-Prämie „Umweltbonus“. Diese mehrere Jahre verfügbare Subvention gab es für Neu- wie Gebrauchtwagen. Letztere sollten nach Meinung einiger wieder gefördert werden, da gerade für Haushalte mit niedrigem Einkommen der Kaufpreis entscheiden sei. Eine große Herausforderung für den Gebrauchtmarkt ist jedoch die schnelle technologische Entwicklung bei E-Autos. Es gibt zudem Sorgen vor bei der Leistung schnell nachlassenden oder defekten Batterien.

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Via: Autohaus.de
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jeff Healey meint

    12.12.2025 um 12:28

    Das ist eine gute Nachricht.
    Dazu passt der heutige Artikel hier bei Ecomento, in dem Autoscout24 von weiter sinkenden Preisen bei den gebrauchten E-Autos ausgeht, bedingt durch die E-Neuwagen Förderung im nächsten Jahr.
    Jetzt könnte man vielleicht noch darüber streiten, ob das vor dem Hintergrund von immer mehr E-Auto-Leasing-Rückläufern die in den Gebrauchtfahrzeug-Markt drängen, nicht ohnehin geschehen würde
    (also, weiter sinkende Gebrauchtwagen-Preise auch ohne die Neufahrzeug-Förderung 2026).

    Antworten
  2. Gerry meint

    11.12.2025 um 15:58

    Gebrauchtwagen fördern war von Anfang an eine Schnapsidee. Interessant, dass die Politik das nach monatelangem hin und her auch endlich gecheckt hat. 🙄

    Antworten
    • Gerry meint

      11.12.2025 um 16:08

      Die selbe Schnapsidee ist es plugin zu fördern. Hat die Politik noch nicht gecheckt 🙄.
      Aber ist ja ohnehin lustig dass man eAutos fördert und gleichzeitig auch 13 Milliarden Euro jährlich für die Förderung von Verbrennern ausgibt (Dienstwagenregelung etc.) 😆.

      Antworten
      • M. meint

        11.12.2025 um 17:34

        Die Dienstwagenregelung ist nicht auf Verbrenner beschränkt. Da sind BEV sogar deutlich im Vorteil.

        Antworten
        • Gerry meint

          11.12.2025 um 18:05

          Grds. richtig, aber gemessen am tatsächlichen Volumen ist die Verbrennerförderung um ein Vielfaches höher.
          Und es ist irgendwie doch absurd eine Transformation unterstützen zu wollen und gleichzeitig die Uralttechnik mit Milliarden Euro zu fördern 🙄.

        • M. meint

          12.12.2025 um 19:44

          Dass noch immer mehr Verbrenner geordert wetden, ist aber kein Fehler der Dienstwagenregelung.
          Man könnte das natürlich anpassen:
          BEV 0,25
          PHEV 1,0
          ICE 1,5

          Dann würde man schon sehen.
          Aber mit Merz und dem König aus Bayern natürlich schwierig.

    • Calimator meint

      12.12.2025 um 09:08

      Ich bin generell gegen Subventionen und wenn dann sollte es unkomliziert sein. Also entweder für das gleiche alle oder für niemand. Die 80k machen auch keinen Sinn. Wer das in Ostdeutschland auf dem Land lebt hat ist vielleicht fast schon wohlhabend und in München reicht das für eine Familie eben gerade mal um gut über die Runden zu kommen. Vor allem die Gebrauchtwagenfördung hätte wahrscheinlich Tür und Tor für Missbrauch geöffnet. Daher gut, dass diese nicht kommt.

      Antworten
  3. McGybrush meint

    11.12.2025 um 12:41

    Also ich Single, wenn ich 3000Netto oder 80.000 Jährlich habe dann schaue ich mich nach einem Zweitwohnsitz auf IBIZA oder Kroatien um.

    Also ich hab als Single mit 35.000 Netto im Jahr damals ein 45.000Eur Auto gekauft.

    Wird bei den 80.000 gar nicht zwischen Single oder Pärchen unterschieden?

    Bei 79.000 im Jahr kauf ich mir jedes Auto in Bar ohne Förderung ohne Kredit.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      11.12.2025 um 12:51

      Ich komme also Single etwas über diese Werte, aber warum sollte ich mir einen Zweitwohnsitz suchen?

      Ich bin schon bei meinem Hauptwohnsitz beschäftigt genug, für einen Zweitwohnsitz habe ich keine Zeit.

      Antworten
      • Future meint

        11.12.2025 um 15:30

        Die Clubs in Ibiza sind halt ziemlich gut. Die besten DJs der Welt sind da und natürlich die interessantesten Menschen. Kroatien kenne ich allerdings auch nicht, aber es soll da nette Ecken haben.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          11.12.2025 um 15:40

          Ok, wenn man auf sowas Wert legt.
          Mit Clubs und DJs kann ich aber nichts anfangen.
          Urlaub mache ich lieber auf der bekanntesten Mittelmeerinsel 😜

    • Deity meint

      11.12.2025 um 12:59

      Die 80.000 Euro Jahreseinkommen (!) sind Brutto. Wären Netto ca. 4500 Euro im Monat bei einem Single (Wovon Ich mir nicht unbedingt einen Zweitwohnsitz leisten würde). Als zwei Personen Haushalt deckst du damit ca. 70% der Vollzeitarbeitskräfte in Deutschland ab. Ich glaube kaum, dass du da Pauschal als reich zählen würdest bzw. „… jedes Auto in Bar ohne Förderung ohne Kredit…“ kaufen würdest

      Ich Finde die Staffelung ok.

      >4500 Euro –> Keine Förderung
      3000 bis 4500 Euro –> 3000 Euro Förderung
      4000 Euro Förderung

      +Kinderpauschale

      Antworten
      • Deity meint

        11.12.2025 um 13:01

        Jetzt hat es irgendwie meine Nachricht zerschossen bzw. die Hälfte nicht mitgenommen. Kann es leider nicht bearbeiten. Ich hoffe es ist dennoch soweit verständlich

        Antworten
      • Andreas meint

        11.12.2025 um 17:25

        Die 80k sind zu versteuerndes Einkommen, da sind die Sozialabgaben bereits abgezogen. Steuern und Soli noch nicht.

        Antworten
        • Tscherno Bill meint

          12.12.2025 um 13:34

          Ich gehe auch fest von zvE aus, aber wie erfolgt der Nachweis? Steuerbescheid? Von wann? 2024? Selbst von 2024 werden viele mit Antragsveranlagung keine Steuererklärung abgegeben haben. Es gibt sicher Lösungen, die Frage ist nur wie bürokratisch es ausfallen wird. Am einfachsten wäre natürlich ein automatischer Datenabgleich mit der Finanzverwaltung, aber das ist in unserer föderalen Datenschutzrepublik natürlich eine Utopie. Die Politiker blasen irgendwas raus, aber von der Umsetzung haben sie in der Regel keine Ahnung. Bin schon sehr gespannt.

      • Calimator meint

        12.12.2025 um 09:14

        80k Brutto im Jahr sind für einen Single bei Steuerklasse 1 auf jeden Fall unter 4000 Euro Netto im Monat. Auf 4500 kommt das Ehepaar mit 1 bis 2 Kindern.

        Antworten

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