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Umweltbundesamt: So ist das nationale Klimaziel 2040 erreichbar

11.12.2025 in Studien & Umfragen, Umwelt von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

VW-ID3

Bild: VW (Symbolbild)

Das Ziel der Treibhausgasneutralität in 2045 in Deutschland kann weiter erreicht werden, zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Die kurzfristigen Klimaschutzziele bis 2030 müssten weiterhin konsequent verfolgt werden. Bis 2040 brauche es fortwährend eine ambitionierte Klimaschutzpolitik, die bereits in einen robusten Korridor hin zur Treibhausgasneutralität einschwenkt. Nach Einschätzung des UBA ist eine Emissionsminderung von über 90 Prozent gegenüber 1990, also über die Vorgaben des bisherigen Bundes-Klimaschutzgesetzes hinaus, möglich.

„Die kommende Dekade von 2030 bis 2040 ist entscheidend, um in 20 Jahren die Treibhausgasneutralität in Deutschland sicher zu erreichen“, sagt Dirk Messner, Präsident des ⁠UBA⁠. „Bereits heute müssen wir die notwendigen Weichenstellungen vornehmen, um die verschiedenen Sektoren in ihre Zielkorridore zu leiten.“ Dafür benötige es nach 2030 eine Weiterentwicklung des derzeitigen Bundes-Klimaschutzgesetzes.

Das UBA zeigt, wie eine solch ambitionierte ⁠Klimaschutz⁠-Roadmap aussehen kann und welche Schritte die Politik in den einzelnen Sektoren und sektorübergreifend umsetzen kann. Wichtig sei, dass die Zwischenziele und Leitplanken bereits heute auf ein treibhausgasneutrales Wirtschaften ausgerichtet werden und keine fossilen Pfadabhängigkeiten entstehen. Denn einmal eingeschlagene Entwicklungspfade und getätigte Investitionen ließen sich nur nach langen Abschreibungszeiträumen oder mit enormen Umstellungskosten verändern. „Eine kluge Klimaschutzpolitik hat zugleich auch immer die Wettbewerbsfähigkeit im Blick“, so Messner. „Deutschland und Europa können Vorreiter einer starken, klimaneutralen Wirtschaft werden.“

Treibhausgasneutralität werde erreicht, indem bereits die Erzeugung von Treibhausgasen so weit wie möglich vermieden wird. Grundlage für die emittierenden Sektoren, um zum Erreichen der Treibhausgasneutralität beizutragen, sei der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. Auf Basis eines konsequenten Ausbaus der erneuerbaren Energien müssten Prozesse weiter elektrifiziert werden. Zum Transport der benötigten Strommengen sowie zur intelligenten Stromnutzung seien der Ausbau und die Digitalisierung des Stromnetzes zentral.

UBA
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: UBA

Der Ausbau und die Dekarbonisierung bestehender Fernwärmenetze sei Basis für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung und verschränke die Energiewende mit der Wärmewende. Die grüne Wasserstoffwirtschaft und deren Hochlauf sei das Fundament der Transformation insbesondere in der Industrie, Chemie, der Energiewirtschaft und Teilen des Verkehrs – wie dem Schiffs- oder Luftverkehr. Sie biete die Chance als Zukunftstechnologie für Innovation und Maschinenbau und könne für Europa und Deutschland mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit schaffen. Für dieses Potential der Treibhausgasminderung brauche es in der Energiewende Planungssicherheit für Unternehmen und Privatpersonen.

„Diese Veränderungen bedeuten eine Kraftanstrengung für unser Land, öffnen jedoch zugleich die Tür zu zukunftsfähiger Wohlstandsentwicklung und reduzieren die Kosten, die ungebremster ⁠Klimawandel⁠ impliziert. Wir brauchen hierfür einen breiten gesellschaftlichen Rückhalt“, sagt Messner. „Die Transformation darf nicht auf Kosten vulnerabler Gruppen erfolgen – soziale Härten müssen abgefedert werden. Zugleich benötigt die Wirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen für diesen Modernisierungsprozess.“

Für unvermeidbare Restemissionen müssten parallel Kohlenstoffsenken „massiv aufgebaut werden“. Als Senke sei dafür der Landnutzungs- und Landnutzungsänderungssektor (⁠LULUCF⁠) unverzichtbar. Er speichere große Menge von CO2, wenn Wälder und Moore intakt sind, die Landwirtschaft eine schonende Bodenbewirtschaftung wählt und langlebige Holzprodukte stärker in unserem Bauen genutzt werden. Die Senkenleistung des Sektors werde geschützt und gestärkt, indem zum Beispiel die Laubholzentnahme deutlich reduziert, der Walderhalt und klimaresiliente Waldumbau gefördert werden sowie die Wirtschaftlichkeit langlebiger Holzprodukte ermöglicht wird. Zur Emissionsreduktion leisteten die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren und die Wasserstandoptimierung von Feuchtgebieten einen wesentlichen Beitrag.

„Der LULUCF-Sektor hat mit dem aktuell vorgeschlagenen Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) die Chance auf einen Zielerreichungspfad gesetzt zu werden. In Kombination mit einem moderaten Hochlauf technischer Senken ist der Landnutzungssektor essentiell zur Zielerreichung“, so das Umweltbundesamt.

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Via: Umweltbundesamt
Tags: Emissionen, Nachhaltigkeit

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    11.12.2025 um 17:14

    Co2 bleibt hunderte Jahre in der Atmosphäre….

    Antworten

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