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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

EU-Kommission will wohl „Verbrenner-Aus“ kippen

12.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 58 Kommentare

Mercedes-CLE-Coupe

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Zuletzt hat sich der Druck auf die EU-Politik stark erhöht, das für 2035 geplante Aus für fossil betriebene Verbrenner-Autos abzuschwächen oder ganz zu kippen. Derzeit wird in Brüssel darüber beraten, noch 2025 soll es eine Entscheidung geben. Laut Berichten zeichnet sich ab, dass es der Automobilindustrie in der Region leichter gemacht wird.

Die EU-Kommission wolle eine Rücknahme des sogenannten Verbrenner-Aus vorschlagen. Das berichten die Nachrichtenagentur dpa und die Frankfurter Allgemeine Zeitung übereinstimmend. Der Vorschlag müsse noch vom Kollegium der EU-Kommissare angenommen werden. Anschließend müssten auch das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten zustimmen. Laut einem Entwurf für die Tagesordnung der EU-Kommission sollen die neuen Regelungen in wenigen Tagen auf den Weg gebracht werden.

Zuvor hatte der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP) Manfred Weber das Aus für das Verbrenner-Aus in der Bild-Zeitung angekündigt. Bei Neuzulassungen ab 2035 solle nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO₂-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden. Laut Weber soll es dann auch keine spätere Verschärfung der Vorgaben auf 100 Prozent CO₂-Reduktion bis 2040 geben. „Damit ist das Technologieverbot für den Verbrenner vom Tisch“, erklärte er. Diese sei ein wichtiges Signal an die gesamte Autobranche, das „zigtausende Industriearbeitsplätze“ sichere.

Die bisher geplanten EU-Flottengrenzwerte werden von vielen als „Verbrenner-Aus“ bezeichnet. Mit den Obergrenzen legt die Politik fest, wie viel Kohlendioxid (CO₂) alle neu zugelassenen Pkw eines Herstellers jährlich im Schnitt ausstoßen dürfen. 2035 sollen die Obergrenzen nach aktuellem Stand auf null sinken. Das bedeutet in der Praxis das Aus für klassische Verbrennermotoren und den Umstieg auf Elektroautos sowie Wasserstofffahrzeuge.

Gegen die EU-Pläne macht insbesondere Deutschland Druck. Union und SPD hatten sich Ende November darauf geeinigt, sich auf EU-Ebene für eine Lockerung der Regelung einzusetzen. Das wird mit den großen Herausforderungen der hiesigen Autohersteller begründet, die derzeit vor allem mit hohen Kosten, schleppender Nachfrage und starkem Wettbewerbsdruck durch chinesische Elektroautobauer zu kämpfen haben.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht die von Weber angekündigte 90-Prozent-Regelung nicht weit genug. „Das ist ein sehr gutes Signal, wenn auch nur ein erster Schritt, denn nur zehn Prozent Verbrenner reicht noch nicht“, sagte er. Das EU-Parlament könne bei der konkreten Ausgestaltung des Vorschlages „sicher noch deutlich weitergehen“.

„Eine Aufweichung der Ziele ist schlecht für den Wirtschaftsstandort Europa“, meinte dagegen die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament Terry Reintke. Ein Schlingerkurs erzeuge Planungsunsicherheit, statt die europäische Autoindustrie an die Spitze der Entwicklung der Elektromobilität zu führen.

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Via: Zeit.de
Tags: Emissionen, EU, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Stefan S meint

    13.12.2025 um 21:51

    10% oder 0% ist doch eigentlich kein unterschied. Für 10 % Verbrenner wird keiner mehr ein Auto entwickeln. Die dann ggf. noch verkauften Autos sind dann fast Unikat die sich nur sehr reiche Leute leisten können. Also macht es keinen Unterschied. Nur die Politiker können sich auf die Schulter klopfen und die Lobbyisten auch. Aber ändern tut sich dadurch eigentlich dar nichts. Welch eine Zeitverschwendung.
    Danke dafür an S. und M. Ihr seit ja sooo Toll. Zum Glück habt ihn in der Zeit keinen größeren Unsinn angerichtet.
    Schönes Wochenende 😏

    Antworten
  2. eHannes meint

    13.12.2025 um 20:53

    Ich glaube diejenigen, die jetzt voreilig das „Aus vom „Verbrenneraus““ bejubeln, werden sich in Kürze die Augen reiben, wenn sie sehen, wie wenig sich an den aktuellen Regeln ändern wird. Ähnliches erwarte ich für das Gebäudemodernisierungsgesetz, welches nächstes Jahr das Gebäudeeneergiegesetz ablösen soll: Graichen und Habeck haben da einfach sehr gründlich vorgelegt, waren aber anfangs einfach zu stürmisch…

    Antworten
  3. Steffen meint

    12.12.2025 um 18:22

    Jaja, Söder, diese falsche Schlange. Früher noch so: „Söder sprach sich als CSU-Generalsekretär für ein Verbot von Neuzulassungen für Verbrennungsmotoren ab 2020 aus, um ehrgeizige Klimaziele zu erreichen.“ (KI)

    Antworten
    • R2D2 meint

      12.12.2025 um 19:43

      Jo. Söder sollte seine Industrie einstellen und vor allem det A. Sozialen Länderausgleich.

      Antworten
  4. R2D2 meint

    12.12.2025 um 17:42

    Gute Entscheidung aus Brüssel. Vermutlich die erste mit etwas brain.

    Jetzt kann der die das Kundende entscheiden ob er die das Verbrenner kauft, mit 10x 1.70 Euro oder ein BEV mit max. 20x 0,20 Euro.

    Antworten
    • hu.ms meint

      15.12.2025 um 08:26

      Nich von sich auf die masse schliessen:
      100km stinker rd. 11 € – 100km BEV mit HH-strom 6 €, am schnellader 11 €.

      Antworten
  5. Haubentaucher meint

    12.12.2025 um 16:06

    Das ist so als würde man einem Dorgensüchtigen auf Entzug noch „etwas“ geben.
    Was passiert jetzt:
    Man fährt weiter zweigleisig und verschendet Geld für Dinotechnik, was den nötigen Invest in Speicher und Batterie und Software und effizientere Produktion reduziert.
    China wird die Nachicht mit einem Lächeln zur Kenntnis nehmen.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      12.12.2025 um 20:33

      Lächeln?
      Die krampfen mittlerweile vor Lachen.

      Antworten
  6. Elvenpath meint

    12.12.2025 um 15:58

    Das wird der Sargnagel für die deutsche Autoindustrie. Für eventuelle, kurzfristige Gewinne, wird die Zukunft verdaddelt.
    Wieder wird Deutschland eine Zukunftstechnologie aus der Hand geben. Aber, wenn man nicht aus Fehlern lernt, muss man dann eben mit den Konsequenzen leben. Mit Deutschland geht es bergab. Weil jetzt, wo Mut und Kommitment für die Zukunft gefragt wären, rückwärtsgewandtes Denken und Vollbremsungen hingelegt werden.
    Zuerst Chinesen, dann Inder und später noch viele andere Staaten werden an Deutschland und der EU vorbeiziehen. Staaten, die unser Zaudern mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis nehmen.

    Antworten
    • R2D2 meint

      12.12.2025 um 17:44

      Hast du jemals aus eigener Hand Geld verdient? Warum sollte ich 80 bis 90 Prozent einer Klientel ausschließen? Nur de…. machen so was.

      Antworten
      • Steffen meint

        12.12.2025 um 18:25

        Sind doch jetzt schon viel weniger als 80 %, die sich neu einen Verbrenner zulegen.

        Antworten
      • Elvenpath meint

        12.12.2025 um 18:54

        Siehst du, genau das ist das Problem. Leute, wie du, oder Herr Söder und Merz können gerade mal bis morgen denken.
        In fast 10 Jahren bist du eben nicht mehr bei 80-90%, die Verbrenner fahren wollen. Sondern bei viel, viel mehr. Immer mehr Länder canceln Verbrenner. Die Technologie macht rasante Fortschritte. Das führt dazu dass von der Leistung und vom Preis die E-Autos immer attraktiver sein werden. Und wer jetzt den Anschluss an diese Technologien verpasst, weil er lieber Verbrenner weiter entwickelt (oder von seiner verbohrten Kundschaft dazu getrieben wird), ist am Ende gekniffen.
        Denn Käufer in Ländern, die keine emotionale Bindung zum Verbrenner haben, werden E-Autos kaufen.

        Antworten
  7. M. meint

    12.12.2025 um 14:38

    Naja.
    Dann hoffen wir mal, dass die Hersteller trotzdem – allen CEO-Äußerungen zum Trotz – verstanden haben, um was es geht.
    Und die paar Verbrenner einfach bauen, aber die Entwicklung auf BEV konzentrieren.

    Antworten
  8. hu.ms meint

    12.12.2025 um 12:19

    10% fossile emissionen möglich bei neuzulassungen ab 2035.
    Aktuell liegen wird bei etwa. 85 % bei den neuzulassungen.
    Und wer soll die 10% nutzen können ?
    Bekommen die hersteller kontingente für die verschiedenen antriebsarten ?
    Jeder neuwagen durch einen range-extender-generator ?
    Oder vielleicht doch der, der die mehrkosten über kfz-steuer bei neuwagen für fossile emissionen bezahlt ?

    Antworten
    • Steffen meint

      12.12.2025 um 18:27

      Ja, das wird ne interessante Frage. Verlosen die Autohersteller ihre Verbrenner ab 2035 dann? Ähnlich wie in China, wo halt der Staat oder die Stadt o.ä. die Lose ausgibt?

      Antworten
    • hu.ms meint

      14.12.2025 um 08:59

      Es geht ja nicht um 10% der autos sondern um 10% der emissionen aus fossilen treibstoffen pro hersteller, die vermutlich weiterhin untereinander gehanelt wrden können. Da kann man einige plug-ins und range-expander verkaufen, da diese ja nur mit 50g/km
      angerechnet werden, anstelle von gefahrende verbrenner-km auslesen und dafür 20ct kfz-steuer/km bezahlen. macht dann 5.000 km = 1.000 €.
      Zahlen die „petrol-heads“ doch gerne für „brum-brum“.

      Antworten
  9. Gerry meint

    12.12.2025 um 11:36

    Ein paar fossile Ewiggestrige wirds wohl immer geben. 🙄😂
    In 2035 wird es mehr als lächerlich sein wenn sich noch jemand einen neuen Verbrenner zulegt.

    Antworten
    • Harald meint

      12.12.2025 um 14:14

      Nein, lächerlich wird es nie sein. Lächerlich ist es, sich über das Leben von anderen Gedanken zu machen, weil man kein eigenes hat. Wer Lust drauf hat und es sich leisten kann, soll sich einen Verbrenner kaufen. So einfach ist das.
      Zu den Ewiggestrigen zählen streng genommen die Leute wie du. Das Elektroauto war vor dem Verbrenner auf den Straßen unterwegs. 😉 Einfach mal Gedanken machen welche Technik älter ist.

      Antworten
      • Elvenpath meint

        12.12.2025 um 15:51

        Lächerlich ist ein Sache. Verantwortungslosigkeit eine andere.
        Wer Lust hat, die Lebensgrundlage anderer Menschen zu zerstören, soll sich doch gerne einen Verbrenner kaufen. Das ist, im Klartext, was du sagst.

        Und dass die Befürworter von E-Autos „ewiggesterig“ wären, ist eine Faktenverdrehung um 180 Grad und so eine schwachsinnige Aussage, dass sie den dümmsten Verschwörungsmythen gerecht wird.

        Antworten
        • Steffen meint

          12.12.2025 um 18:29

          Vielleicht produziert aber 2035 kein Hersteller mehr ein Verbrenner-Cabrio, weil es sich nicht lohnt, hähä.

        • Harald meint

          12.12.2025 um 19:34

          @Elvenpath: Einfach mal schlau machen und richtig nachdenken. Das erste Elektroauto ist 1881 auf den Straßen gefahren und der erste Verbrenner 1886 (Patentwagen von Carl Benz). Ihr Elektrofans reitet immer auf der Dinosaurier Technik „Verbrenner“ rum. Nur zu dumm, dass eure geliebte Technik älter ist. Das Elektro die Zukinft ist, ist mir auch klar.
          Die 10%, die jetzt beschlossen wurden, ist für Ferrari, Lamborghini und Co. interessant, aber für keinen Massenhersteller. Kannst dich also beruhigt zurücklehnen und den Aufstieg von deinen langweiligen Elektroautos feiern. 😉

        • Powerwall Thorsten meint

          13.12.2025 um 09:34

          Blöd nur, wenn das Lastenrad der HR-Moni zuerst auf dem Seitenstreifen parkt. Viel Spaß dir bei der Parkplatzsuche – im Gegensatz zu ihr ist dir ein alternatives Parken auf dem Gehweg nämlich nicht gestattet.

      • hu.ms meint

        14.12.2025 um 09:04

        „Wer Lust drauf hat und es sich leisten kann, soll sich einen Verbrenner kaufen.“
        Auch nach 2035. Entscheidend ist das „leisten kann“. Da müssen einfach 20ct/km kfz-steuer für jeden mit fossilen gefahrenen drauf. Macht 20€ für 100km + mind. 12 € für den treibstoff 2035. Elektro kostet 6 € zuhause laden und 12€ am schnellader für 100 km.
        Und es bleibt beim lieblingsbegriff der politiker: technologieoffen.
        Und das verursacherprinzip wird endlch realisiert: wer emittiert muss für den schafen aufkommen.

        Antworten
  10. David meint

    12.12.2025 um 11:29

    Spielt überhaupt keine Rolle. Jetzt können sich die Politiker populistisch geben, wo es noch viele Menschen gibt, für die ausschließlich die Natur in ihrer unendlichen Weisheit eine ausgezeichnete Lösung gefunden hat, um dennoch Fortschritt zu ermöglichen. Aber in ein paar Jahren dreht sich das Bild. Man merkt aktuell im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis, dass das Elektroauto seinen zweiten Aufschwung nimmt, aktuell steigt die early majority hinters Lenkrad von Elektroautos. Die Karawane ist also gar nicht mehr aufzuhalten.

    Antworten
  11. South meint

    12.12.2025 um 11:14

    Der Branche tun man damit überhaupt keinen Gefallen und ganz superklar keinem einzigem Arbeitnehmer. Deshalb haben auch schon einige Hersteller auf die kurzsichtige Denke mit Kopfschütteln reagiert. Es ist eine reine Showveranstaltung zur Beruhigung von Populisten, vermutlich die einzigen, die auf den lachhaften Winkelzug reinfallen.
    Was soll denn bitte eine Hersteller mit 10% anfangen? Anders ausgedrückt er muss zu 90% umstellen… und sogar die restlichen 10% sind auf Zeit erkauft. Kein Hersteller kann mit sowas planen…
    Superlustig ist der Hinweis von Weber, dass das bis 2040 so bleiben soll. Sind fünf Jahre für 10% eh ein Witz, aber nicht einmal das kann er versprechen, denn jede künftige Konstellation kann das Gesetz kippen, zu jederzeit. Nur mal als Hinweis, das Verbrennerzulassungsverbot hat es gerademal auf 2 Jahre geschafft…
    Aber eines hat er erreicht. Er hat Druck aus der Diskussion genommen und genau darum ging es der EVP. Ändern wird das Ganze so gut wie gar nichts…

    Antworten
    • tutnichtszursache meint

      12.12.2025 um 13:32

      gar nicht mal unrealistisch, die Reederei F. Laeisz ist bis in die 1950 mit den Flying P-Linern um Kap Horn nach Chile gefahren. Mit dem Untergang der Pamir endete dieser Dienst 1957. Mit diesen Frachtseglern waren unter Segeln 17-19 Knoten möglich, schneller und günstiger als die meisten (Fracht-)Dampfer.

      Antworten
    • Steffen meint

      12.12.2025 um 18:36

      Nur dass die mit den heutigen Ozeanriesen mit 24.000 Standardcontainern in keinster Weise vergleichbar oder gar konkurrenzfähig wären (analog Supertanker).

      Antworten
    • Jeff Healey meint

      13.12.2025 um 01:17

      Kann der doch nicht.
      Zwecklos.
      Hopfen und Malz verloren.
      Kannste auch mit ner Wand reden.

      Antworten
  12. hu.ms meint

    12.12.2025 um 11:07

    Die 10% ergeben sich automatisch, wenn man die fossil gefahrenen km für neuwagen ab 2035 mit entsprechend hoher kfz-steuer belegt. Fossile km auslesen – jährlich vom hersteller online oder beim TÜV-termin – denn steuerbescheid mit lastschrift macht dann die KI:
    Wenn 100km fossil bei neuwagen dann mind. 30 € kosten, kommen 90% die das nicht zahlen können / wollen automatisch zum strom für 6 € zuhause / 12 € am schnellader für 100km.
    Das es nur um fossile km geht, bleiben elektrische bei plug-ins und range-expander oder auch e-fuels von der regelung unberührt.

    Antworten
  13. Jensen meint

    12.12.2025 um 10:23

    Der aktuelle Stand der Dinge erschliesst sich ja weitgehend aus dem, was Manfred Weber gegenüber der Boulevard-Presse herausposaunt hat. Jetzt geht das erstmal in mehreren Schritten durch die EU und dann wird man sehen, was am Ende noch an Verbrenneranteil beim ansonsten elektrisch fahrenden Antrieb übrig bleibt. Wenn man dem Ganzen glauben schenken darf, sind Voll-Hybride als auch reine Verbrenner vollständig raus !!! Die BEV’s werden weiter mit großen Schritten in alle Märkte vordringen, die Varianten werden von Tag zu Tag mehr und wieviel Platz in gut 10 Jahren Neuzulassungen für Fahrzeuge bleibt, die irgendwas zusätzlich mit teuren Sonderflüssigkeiten verarbeiten, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Bestandsflotten werden weiter vor sich hinstinken und -giften, soweit es die Eigentümer bezahlen können.

    Antworten
  14. Halber Akku meint

    12.12.2025 um 09:55

    Nun also 90% weniger Schadstoffe und nicht 100%. Mich würde mal interessieren, wie ein Autohersteller, der alle Antriebsarten derzeit im Programm hat, nun bis 2035 planen will. Für einen immer kleiner werdenden Verbrennermarkt in Neuentwicklungen investieren? Sicher nicht. Ich denke es läuft so, wie es sich bei Stellantis aktuell bei der nächsten Generation des Opel Corsa andeutet. Der soll 2027 nur noch rein elektrisch kommen. Den bisherigen baut man als Verbrenner weiter, so lange es noch einen Markt dafür gibt. Das kann noch einige Jahre so weiterlaufen, aber irgendwann ist dann endgültig Schluss. Wenn überhaupt sinnvoll, gebe ich nur Range Extendern eine reelle Chance, da sich zusätzliche Entwicklungskosten bei ohnehin vorhandenen E-Plattformen weit mehr in Grenzen halten als zusätzlich noch einen Plug-In Hybrid zu entwickeln.

    Antworten
    • Andi EE meint

      12.12.2025 um 10:41

      @Halber Akku
      Du glaubst doch nicht, dass es bei diesen 90% bleiben wird. Das wird laufend reduziert, je nach Konkurrenzfähigkeit der europäischen Autoindustrie. Hatten wir ja schon vor 4 Jahren, dass es genau so kommen wird.

      Antworten
      • Future meint

        12.12.2025 um 11:40

        Davon gehe ich auch aus. Söder kritisiert die 90 Prozent schon heute und will ja Bundeskanzler werden. In 2035 ist das dann bei 20 Prozent, damit die Party erstmal weitergehen kann oder auch nicht.

        Antworten
        • Andi EE meint

          12.12.2025 um 19:01

          Es ist ja nicht klar, was alles noch gestrichen wird. Da kann noch mehr kommen.

      • Halber Akku meint

        12.12.2025 um 13:08

        @Andi EE: Wenn man die Entwicklung im Bereich BEV von 2015 bis heute 10 Jahre weiterdenkt, kommt man auf ganz etwas anderes: Der batterieelektrische Antrieb wird im Jahr 2035 fossilen Antriebsformen soweit überlegen sein, dass sich das Thema Verbrenner in PKW´s ohnehin erledigt hat. Es stellt sich nur die Frage, ob unsere Industrie dann noch mitspielt oder nicht.

        Antworten
        • Andi EE meint

          12.12.2025 um 19:07

          Ich sehe es auch so. Das was jetzt beschlossen wird, ist ein Hilfspaket für die OEMs in Europa, damit sie nicht in noch größere finanzielle Schwierigkeiten geraten. Aber so ausdeutschen darf das ja niemand. Das heisst dann Technologieoffenheit und hocheffiziente Verbrenner … blabla, auf dem Niveau von ad blue. 🙏

        • hu.ms meint

          14.12.2025 um 09:09

          Jo – 500 km mit 130kmh auf der AB sind dann für leute die oft solche strecken fahren möglich.
          Für mich bleibt das problem laden !
          Kaum jemand will zusätzlich zeit dafür aufwenden. Also dort laden wo das auto ohnehin lange steht. An der wohnadresse und am AP.
          Und der preis darf auch nicht über HH-strom = 33ct kwh liegen.
          Bei Aldi gibts ja schon max. 50kwh für 44ct. Also in 20 min. einkaufen bis zu 100km neue reichweite für 7,33 €.

    • hu.ms meint

      12.12.2025 um 12:10

      Einen Golf 8 Diesel kann man 2035 nicht neu kaufen.
      Es geht ja nur um neuwagen !

      Antworten
    • Steffen meint

      12.12.2025 um 18:43

      Blahblah. Wer wird denn in Europa E90 produzieren? Hier gibt’s nicht so viel Pflanzen, wir wollen ja auch noch was essen (in 10 Jahren wird die Klimakrise einiges an Ernte hinwegraffen in Europa). Und das Zeug importieren, wenn man bequem Strom vor Ort hat? Glaubste doch selbst nicht dran.
      Das ist dasselbe wie EFuels – wird’s nicht geben in großen Mengen.

      Antworten
  15. brainDotExe meint

    12.12.2025 um 09:53

    Ein guter Kompromiss, in die Richtung wäre auch mein Vorschlag gegangen, nur wahrscheinlich mit 5 statt 10%.

    Ich hole schonmal Popcorn 😉

    Antworten
    • Nek meint

      12.12.2025 um 10:02

      Finde ich auch. Politik lebt halt nun mal von Kompromissen. Und es wird klar sein, dass du die 90% nicht mit einem reinen Verbrenner hinbekommen wirst. Also werden wir in Zukunft dann nur noch Plug-Ins und EREV Autos mit Motor haben und das ist doch auch schon ein Erfolg.

      Und der Rest kommt dann von ganz alleine.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        12.12.2025 um 10:12

        Es geht um Flottengrenzwerte, nicht um den Ausstoß pro Auto.
        Du könntest also Hersteller jetzt also über 2035 noch reine Verbrenner (ohne Hybrid) verkaufen, wenn du entsprechend viele BEVs verkaufst.

        Antworten
        • South meint

          12.12.2025 um 10:28

          Yoa, theoretisch könnte man das als Hersteller tatsächlich tun, aber das ist eine extreme Denke uns sehr unwahrscheinlich. Denn der Hersteller würde dann quasi seinen CO2 Freiraum für wenige reine Verbrenner mit sehr hohem CO2 Anteil verballern und könnte keine Hybride oder Range Extender mehr anbieten.
          Zum Zweiten. Jedes Gesetz kann geändert werden. Wenn die E Autos tatsächlich den Markt beherrschen, dann sind die Widerstände deutlich geringer. Schwer vorstellbar, dass man dann diese Ausnahmen in zehn Jahren noch aufrecht erhält.
          In Kürze. Es wird ganz sicher eine noch schärfere Regelung folgen, ob das dann 2035 oder 2037 ist… Popcorn raus… ;-)

        • Ben meint

          12.12.2025 um 11:54

          Ja stimmt es geht um die Flottenwerte…also müssen 9 von 10 Fahrzeugen am Auspuff 0% haben oder darf nur nachweislich mit Klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden.

        • Futureman meint

          12.12.2025 um 13:15

          Dann müssten es ca 90% BEV sein, also kaum Markt für Verbrenner. Außerhalb Europas wird es eh keinen Markt geben.

        • brainDotExe meint

          12.12.2025 um 17:51

          Futureman

          Genau, davon gehe ich auch aus. Das scheint realistisch, man muss sich nur mal den Markt in Norwegen anschauen.

          Wir reden hier schließlich nicht von Alltagswagen, die werden mittelfristig fast ausschließlich BEVs sein.

      • Steffen meint

        12.12.2025 um 18:46

        Tja, nur dass man dem Klima und der Physik dahinter eben keine Kompromisse abringen kann. Aber was soll’s…

        Antworten
    • Lanzu meint

      12.12.2025 um 10:08

      Es hängt noch was daran, wie die Regelungen für PHEV entwickelt werden. Im Moment sind Verschärfungen anhand realer Fahrdaten geplant und wurden teilweise umgesetzt. Wenn man das verzögert, aufhält oder zurückdreht, dann kann man ordentlich was für Verbrenner freischaufeln.

      Nach WLTP-Werten schaffen es PHEV schon auf unter 20% der Grenzwerte.

      Antworten
      • Steffen meint

        12.12.2025 um 18:49

        Ja und ist ein Riesenbeschiss.

        Antworten
    • A-P meint

      12.12.2025 um 10:19

      Ab 2035 würden die Autohersteller, selbst wenn sich die Investition in eine weitere Technik lohnen würde, am Ende nur noch PHEVs anbieten (Plug-in-Hybride), die z. B. einen 50-kWh-Akku und einen 5-Liter-Benzintank auf den Markt bringen. Dann wäre der Verbrennungsmotor ein überflüssiger Kropf im PHEV.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        12.12.2025 um 10:21

        Wer soll denn sowas kaufen wollen?

        Antworten
        • A-P meint

          12.12.2025 um 10:29

          Eben!

        • brainDotExe meint

          12.12.2025 um 10:43

          Deswegen, werden sie ja entweder maximal Mild-Hybride oder PHEV mit < 20 kWh Akku anbieten.

  16. A-P meint

    12.12.2025 um 09:45

    Da wird die Autoindustrie trotzdem weiterhin stark auf Spritspar- und Abgasreduktions-Technik setzen. Es ist technisch fast unmöglich, den CO2-Ausstoß auf 10% zu reduzieren. Das macht die zusätzliche Technik unbezahlbar und würde den ‚abgasarmen‘ Verbrenner stark verteuern. In diesem Fall werden E-Autos auch bei der Anschaffung deutlich günstiger als der Verbrenner ab 2035 sein!

    Antworten
    • brainDotExe meint

      12.12.2025 um 09:52

      Es geht ja nicht darum den Ausstoß pro Auto auf 10% zu reduzieren, sondern der Durchschnitt über die Flotte.
      Wenn man also entsprechend viele BEVs verkauft, kann man sich die paar Verbrenner leisten.

      Antworten
      • A-P meint

        12.12.2025 um 10:14

        Das ist ein guter Punkt. Allerdings passiert dann Folgendes:

        Das beste Beispiel ist, dass einige Hersteller, als es bis vor einigen Jahren immer strengere Abgas-Vorgaben für Dieselfahrzeuge gab, speziell für Kleinwagen, alle Dieselmotoren aus dem Angebot nahmen. Jetzt fangen sogar die Kompaktwagen-Angebote an, diese Strategie zu fahren (siehe aktueller T-Roc, nur noch Benziner und Benziner-Hybrid).

        So ungefähr wird es dann auch im Jahr 2035 passieren: Die Hersteller werden sagen: „Die ‚hocheffizienten‘ Verbrenner sind zu teuer, selbst als Nischenprodukt. Wir schaffen sie ab. Ab jetzt gibt es nur noch reine BEVs.“

        Antworten
        • brainDotExe meint

          12.12.2025 um 10:17

          Darauf wird es hinauslaufen, das war doch absehbar.
          Es ist nun allerdings weiterhin möglich Nischenfahrzeuge als Verbrenner anzubieten.
          Porsche 911er zum Beispiel.

  17. ID.alist meint

    12.12.2025 um 09:43

    Es ist sehr schwer bei diesem Thema rational zu bleiben, aber Herr Weber und Herr Söder denken leider nur innerhalb deren Lebenserwartungszeitraums.
    Genau das wird viele Arbeitsplätze kosten, vielleicht etwas verzögert, aber Arbeitsplätze.

    Leider ist die Europäische Klasse nicht besser als die Gesellschaft, und genauso wenig zu gebrauchen.

    Viel Spaß mit dem ständig gegen die Wand laufen.

    #stopburningthings

    Antworten

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