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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

EnBW-Manager: „Das E-Fahrzeug muss kompromisslos erstfahrzeugfähig sein“

22.12.2025 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 53 Kommentare

EnBW

Bild: EnBW

Die EnBW ist eigenen Angaben nach Deutschlands führender Schnellladeanbieter. Das eine App, verschiedene Ladetarife und eine Ladekarte kombinierende Angebot EnBW mobility+ bekommt nun einen neuen Chef. Martin Roemheld hat zuvor bereits die Ladetochter des VW-Konzerns Elli gegründet und zuletzt als globaler Produktchef beim Ladeanbieter BP Pulse in London gearbeitet. Mit dem Portal Electrive sprach er über seine Sicht auf die Elektromobilität.

„Als Ingenieur ist man ja selten euphorisch, aber ich bin schon euphorisch, das Team kennenzulernen und beim Marktführer anzufangen“, sagte Roemheld. „Was mir wichtig ist: Dass die Strategie der EnBW mobility+ zu 100 Prozent zu dem passt, wie ich glaube, dass Elektromobilität massenmarktfähig wird. Dass wir uns also zu 100 Prozent auf High Power Charging konzentrieren und ein Geschäftsmodell aufbauen, das auch ohne Förderung und zu kundenverträglichen Preisen profitabel betrieben werden kann.“

Er habe bei VW den Satz geprägt, „das E-Fahrzeug muss kompromisslos erstfahrzeugfähig sein“. Das bedinge auch, dass die Infrastruktur passend zu diesem Fahrzeug ein Kundensystem bildet. Und an eben dieser passenden Ladeinfrastruktur will Roemheld nun bei EnBW mobility+ mitwirken.

Themen wie Reichweitenangst, eine angeblich mangelhafte öffentliche Ladeinfrastruktur oder die Diskussion um die Verschiebung des EU-„Verbrenner-Aus“ gehen laut dem Manager an der Realität vorbei. Er fahre bereits seit über einem Jahrzehnt E-Auto, habe aber erst seit zwei Jahren überhaupt eine heimische Wallbox – und sei vorher immer gut mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur ausgekommen.

„E-Mobilität ist die günstigere Mobilität“

Die emotionale Debatte, dass ein Auto „blubbern und Krach machen muss“, werde in immer mehr Köpfen abgelegt, glaubt Roemheld. Mittlerweile erlebe man es immer öfter, dass Menschen ein E-Auto kaufen, „weil E-Mobilität die günstigere Mobilität“ sei. Das sehe man an den Ladekosten, aber auch an den Servicekosten, die stark heruntergingen. Er hoffe auf einen Schneeballeffekt in der Bevölkerung, wenn immer mehr Menschen verstünden, dass E-Autos absolut alltagstauglich seien und die Gesamtkosten mindestens gleich zu einem Verbrenner, wenn nicht sogar günstiger.

Von der angekündigten staatlichen weiteren E-Auto-Förderung erhofft sich der neue eMobility-Chef der EnBW, dass der Elektroauto-Anteil in Haushalten mit kleineren und mittleren Einkommen tatsächlich steigt. „Wenn E-Mobilität für alle Bevölkerungsschichten erreichbar ist, dann schließt sich der Kreis zur Ladeinfrastruktur der EnBW und wir können Bewohnern eines Mehrfamilienhauses ohne eigene Ladeinfrastruktur ein attraktives Ladeangebot machen.“

Roemheld geht davon aus, dass weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung in einer voll elektrifizierten Welt „ausschließlich auf das öffentliche Laden angewiesen sein wird und dass wir an der Stelle eben die Aufgabe haben, Produkte zu entwickeln, die für diese Kundengruppe attraktiver sind als der Verbrenner“. Die Kilowattstunde sieht er dabei nicht als „Produkt“ vielmehr sei sie nur „Träger von Produkten“. Schon jetzt habe EnBW mobility+ verschiedene Abo-Modelle, die abbilden, ob ein Kunde viel, wenig oder gar nicht zu Hause laden kann. Dazu könnten bald weitere Produkte für verschiedene Nutzungsszenarien kommen. „Wir müssen Produkte bauen und wir müssen Produkte finden, die auch den Menschen im dritten Stock, im siebten Stock einer Mehrfamilienhaus-Siedlung überzeugen!“

Roemheld hält nichts von „Steckerzählen“

Im März hat die EnBW mitgeteilt, bis 2030 anstatt der angekündigten 30.000 Schnellladepunkte nur noch „über 20.000“ in Deutschland betreiben zu wollen. „Steckerzählen“ bringe wenig, meinte Roemheld dazu. Die technische Entwicklung sei heute „dermaßen schnell, dass alles, was wir vor fünf Jahren diskutiert haben, völlig Makulatur ist“. Vor einigen Jahren sollten noch Mehrfamilienhaussiedlungen mit AC-Ladeinfrastruktur „gepflastert“ werden. Doch die Auslastung dieser Ladepunkte wäre so gering, dass sie nicht wirtschaftlich betreibbar wäre.

„Unser EnBW Hypernetz wurde in der ersten Welle mit 150 und 300 kW Ladepunkten aufgebaut. Jetzt sind wir schon bei 200 und 400 kW und wir haben auf der IAA bereits Fahrzeuge gesehen, die mit einem Megawatt laden“, erklärte Roemheld. Die Anzahl von erforderlichen Ladepunkten hänge von verschiedenen Faktoren wie Anzahl der E-Autos, Ladeleistung, Batteriegröße, Reichweite und geografischer Verteilung ab. Man könne heute nicht exakt sagen, wie viele Ladepunkte es in fünf Jahren braucht.

Mit Blick auf die Leistung sagte der EnBW-Manager noch, dass die Branche bereits an deutlich höheren CCS-Ladeleistungen jenseits der bislang üblichen 400 kW arbeite. „Auf der Infrastrukturseite sind 500, 600 kW und auch Megawattlader angekündigt“, so Roemheld. „Wenn die Ladeleistung hochgeht, werden sich die Ladevorgänge ja verkürzen. Das heißt, für mich ist wichtig, wie sich der Energiedurchsatz verteilt auf die Stecker, wie das Ganze physikalisch funktioniert, welche Peaks ich sehen werde.“

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Via: Electrive
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: EnBW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Matthias meint

    24.12.2025 um 10:26

    Diese Überschrift könnte heutzutage auch lauten: EU-BW-Minister: „Das Einsatzfahrzeug muss kompromisslos erstschlagfähig sein“
    Komischerweise ist „Klima“ und dergleichen kein Thema wenn man mit Leopard und Taurus auf Reisen gehen will und dafür Reichweite bis hinter den Ural „braucht“.

    Antworten
  2. Stef meint

    23.12.2025 um 09:04

    Komisch. Bin die Tage 2x 900km nach Südfrankreich und zurück gefahren. Im Mini SE mit 50 kWh Batterie. Und ich suche noch den Kompromiss den ich eingehen musste?
    Pausen wie immer. Dann eben geladen. Alles bei IONITY. Insgesamt warens im Schnitt 6,50€ auf 100km. Aber ja. Alles ganz schlimme Kompromisse. Dieses Stecker rein stecken…. Schon schlimm.

    Antworten
    • Andi EE meint

      23.12.2025 um 10:07

      Wie kann man sich ein Mini kaufen und dann Langstreckentauglichkeit erwarten?! Es gibt natürlich das Problem mit der Missinformation durch den WLTP-Verbrauch, der nichts mit dem auf der Autobahn zu tun hat. Das ist wirklich schade, dass der Verbraucher so getäuscht wird.

      Antworten
      • Stef meint

        26.12.2025 um 18:40

        Wo liest du denn oben raus was ich genau erwarte?!
        Lies doch bitte nochmal. Und vielleicht versuchst du es auch zu verstehen bevor du schreibst.
        Ich schreibe dass 900 km selbst mit 50 kWh Batterie keinerlei Problem darstellen.

        Antworten
    • R2D2 meint

      24.12.2025 um 15:13

      1.800 km mit einem 50 kWh Akku?

      Antworten
      • Stef meint

        26.12.2025 um 18:40

        Ja?! Eigentlich ja eher 2x 900km.

        Antworten
  3. Gerald Friesen meint

    23.12.2025 um 07:12

    Ich würde gerne an jeder beliebigen Ladesäule zum gleichen Tarif laden für den ich zu Hause den Strom beziehe.

    Antworten
    • eBikerin meint

      23.12.2025 um 08:03

      Dann wird dein Strom zu hause aber etwas teuer werden.

      Antworten
    • hu.ms meint

      23.12.2025 um 08:04

      Und wie sollen sich dann die investitionen (säule, stellplatz, anschluss u.a.) für den betreiber amortisieren ?
      Schätze mal, unter 10-12ct. zuschlag ist das nicht zu machen.

      Antworten
      • eBikerin meint

        23.12.2025 um 08:16

        Grad mal ein bekanntes Vergleichsportal bemüht. Günstiger Hausstromtarif in meiner Gegend sind aktuell 27,85 cent/kWh bei einem Grundpreis von 11,68 Euro.
        EnBW mit 11.99 Euro Grundpreis sind dann 39 cent /kWh – also so ziemlich genau deine 12 cent Aufpreis.

        Antworten
    • Jörg2 meint

      23.12.2025 um 11:12

      Mir würde reichen, wenn es der gleiche Anbieter ist. Ich also nur EINEN Stromlieferanten habe (stationär und mobil). Das mir der dann einen anderen kWh-Preis für die Laderei anbietet, würde ich voraussetzen. Eventuell ja nach Entnahmemenge gestaffelt.
      Das Gesamtpaket müsste für mich stimmen und dessen Bewertung würde meine Entscheidung, wer mein Haus- und Hof-Stromieferant ist, mit beeinflussen.

      Ein Anbieter. An jeder Ladesäule der gleiche Preis für mich. Automatische Legitimation des Autos an der Ladesäule… Eine Abrechnungsstelle. Keine Karten, keine Apps….

      Der Wettbewerb um mein „Ladegeld“ wäre weg vom Quasimonopolismus der wenigen Ladesäulenbetreiber und würde im Wirtschaftsraum der mehr als 1.000 Stromanbieter stattfinden.

      Antworten
      • R2D2 meint

        25.12.2025 um 20:28

        Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        Antworten
  4. R2D2 meint

    22.12.2025 um 23:34

    Wenn ich schaue was manche Hersteller für den obligatorischen jährlichen Service verlangen um ja die Garantie einzuhalten, muss ich leider mitteilen das sich da absolut nix sparen tut.

    Die laufenden Kosten je 100 km sind tatsächlich günstiger.

    Als Ladeanbieter macht enbw eine super Arbeit.
    Kaufpreis Vorteile kann man erst jetzt langsam erkennen.

    Antworten
    • Stef meint

      26.12.2025 um 18:41

      Ja ein Glück dass Verbrenner nicht zum Service müssen.

      Antworten
  5. hu.ms meint

    22.12.2025 um 19:57

    Das entscheidende wort des titels: kompromisslos !
    Für die meisten bedeutet das:
    A) kein zeitmehraufwand – also dort laden wo das auto ohnehin oft steht: zuhause, am AP, bei einkaufen.
    B) keine mehrkosten im vergleich zu stinkern – die geringeren kosten für fahrenergie, wartung, kfz-steuer u.a. müssen den mehrkaufpreis ausgleichen. Soweit die leute überhaupt rechnen können….
    C) wenige ladestopps – also nur bei den wenigen urlaubsfahrten.

    Antworten
    • South meint

      22.12.2025 um 21:55

      Traurig, aber mittlerweile Realität… von den Chinesen lernen … schnelles 800V Laden…

      Antworten
      • Stef meint

        23.12.2025 um 09:01

        Ach so. Das können ja die Deutschen nicht. Richtig? 🤡

        Antworten
      • eBikerin meint

        23.12.2025 um 09:11

        „schnelles 800V Laden…“ mir war so als ob der Taycan das seit 2019 macht?

        Antworten
      • South meint

        23.12.2025 um 12:21

        Na, wollen ja nicht nur in den oberen Klassen Leute ein kompromisslose Erstfahrzeug, oder?

        Antworten
        • Stef meint

          26.12.2025 um 18:42

          Nenn uns doch bitte die günstigen Chinesen mit 800V Plattform und >200kW Ladeleistung. Danke.

      • South meint

        23.12.2025 um 12:35

        .. sorry und sogar da gibts viele Modelle, die keine 800V Technologie haben.

        Antworten
  6. Thomas aus Marl meint

    22.12.2025 um 19:39

    Als ich das letzte Mal geschaut hatte, gab es bei EnBW schon für die Stammkunden, Mitglieder, Karteninhaber, oder wie immer man sie nennen will, drei verschiedene Tarife. Ad hoc Laden wird mit noch einem Tarif eingepreist.

    Für die Kunden bedeutet das, dass von jedem, abhängig von der mit seiner Fahrleistung unterschiedlichen Stromabmahme, ein unterschiedlicher Preis abverlangt wird.

    Man stelle sich das einmal beim Verbrenner vor: Beim Tanken kontrolliert man ihren Kilometerstand, und wenn Sie nicht genug Kilometer auf der Uhr haben, müssen Sie einen höheren Preis bezahlen.

    Vollkommen verrückt. Die Ware, in dem Fall die Kilowattstunde Strom, muss für jeden der an einer Ladestation lädt, gleichviel kosten.

    Dass es am Schnelllader wegen der teureren Infrastruktur mehr kosten muss ist für mich ja noch nachvollziehbar, aber im Prinzip gilt:

    Eine Kilowattstunde ist eine Kilowattstunde, ist eine Kilowattstunde.

    Solange der Gesetzgeber diesen Knoten nicht durchhaut, kann es nichts werden mit der Elektromobilität.

    Antworten
    • Ben meint

      22.12.2025 um 19:54

      Und warum ist ein Liter Diesel dann nicht ein Liter Diesel, ich bin vor 5 Jahren noch an Tankstellen gefahren wo es, laut clever tanken, am günstigsten war oder ich als ADAC Mitglied 2ct/l gespart habe, also warum ist nicht 1 Liter, 1Liter und warum die Preisunterschiede zwischen den Anbietern und den verschiedenen Kunden, bei EnBW bezahle ich in DE überall 0,39€/kWh, kannst du mir sagen was im 14 Tagen in Hamburg bei meiner Ankunft um 10:30Uhr der Diesel kosten wird, also meine kWh wird 0,39€ kosten.

      Antworten
    • eBikerin meint

      23.12.2025 um 08:47

      „Für die Kunden bedeutet das, dass von jedem, abhängig von der mit seiner Fahrleistung unterschiedlichen Stromabmahme, ein unterschiedlicher Preis abverlangt wird.“
      Genauso wie bei deinem Stromvertrag.

      Antworten
    • F. K. Fast meint

      23.12.2025 um 09:00

      > Als ich das letzte Mal geschaut hatte, gab es bei EnBW schon für die Stammkunden,
      > Mitglieder, Karteninhaber, oder wie immer man sie nennen will, drei verschiedene Tarife.
      > Ad hoc Laden wird mit noch einem Tarif eingepreist.

      Na und? Mich interessiert ohnehin nur der Preis ohne Grundgebühr. Warum regen sich so viele Leute über solche Ladetarife auf, beim Spritpreis schlucken sie es, dass es zu jeder Stunde einen anderen Preis hat, bei Mobilfunk gibt es auch tausende Preise und kein Hahn jammert drüber.

      Antworten
      • McGybrush meint

        23.12.2025 um 09:44

        Dann wäre für Dich ja ein XXL Tarif der Beste.

        499,- Grundgebühr und 1Cent das kWh.

        Das so wie der Witz von Opa.
        „Benzin ist wieder teurer geworden!
        Egal, ich tanke eh immer für genau 20Eur.“

        Antworten
  7. Jeff Healey meint

    22.12.2025 um 15:42

    „EnBW-Manager: „Das E-Fahrzeug muss kompromisslos erstfahrzeugfähig sein““

    Das halte ich für übertrieben.
    Viele E-Fahrzeuge sind Zweitfahrzeuge, und werden ausschließlich im regionalen Bereich bewegt.
    Der Zweitwagen in unserer Familie wurde in zwanzig Jahren nur ein Mal über eine längere Strecke von 200 Kilometern gefahren. Es gibt viele weitere solcher Fälle.

    Antworten
    • Realist meint

      22.12.2025 um 16:45

      Als Zweitwagen und für Wenigfahrer ist das E-Auto inzwischen ganz passabel etabliert. Viele Leute denken aber immer noch, dass das auch der einzige Einsatzbereich wäre und lange Strecken nur mit größten Strapazen machbar seien. Insofern hat der Satz immer noch Relevanz, weil es noch genug Skeptiker und (teils durch erfolgreiche Lobbyarbeit) schlecht Informierte gibt, die man überzeugen muss.
      Dazu bräuchte es aber auch eine breitere Modellpalette jenseits von 500+PS SUVs oder Kleinstwagen mit max. 200 km Sommerreichweite.

      Antworten
      • eBikerin meint

        22.12.2025 um 16:52

        Zweitwagen und Wenigfahrer greifen aber oft zu günstigen Gebrauchten. Und da ist es aktuell schon noch schwierig etwas vergleichbares als eAuto zu finden.
        Aus meiner aktiven Pendlerzeit (so ein Glück dass das vorbei ist) kenne ich da ein paar Beispiele. Das Familienauto war was großes und relativ neu – das Auto um zum täglich zum Bahnhof zu kommen war ein gebrauchter günstiger Kleinwagen.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          22.12.2025 um 19:13

          Hallo Realist und eBikerin,
          beide Einwände/Ergänzungen sind richtig 👍

    • Ben meint

      22.12.2025 um 19:57

      Ich hab seit Führerschein besitz immer nur 1 Familienauto für alles und seit 5 Jahren halt ein BEV, kein Plan wo das Problem sein soll außer man hat das Luxusproblem einer Spezialanwendung

      Antworten
  8. MK meint

    22.12.2025 um 13:05

    Kompromisslos Erstautofähig bedeutet dass man mit einem Elektroauto europaweit Laden kann ohne sich Gedanken über Apps, Ladekarten und horrende Aufpreise beim Ad-hoc-Laden machen muss. Das wäre die dringendste Aufgabe für die Ladesäulenanbieter wie EnBW. Die Autohersteller haben geliefert. Jetzt müssen die Ladesäulenanbieter liefern.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      22.12.2025 um 13:37

      Die Ladesäulenanbieter haben in vielen Fällen geliefert … aus jetziger Perspektive eher zu viel und jetzt steht man ziemlich blöd da.
      Die Autohersteller müssen liefern. Der Rest kommt dann von alleine.

      Antworten
      • RudiFaehrtTesla meint

        22.12.2025 um 14:47

        Nein. Solange das Laden nur mit Apps und Abos halbwegs bezahlbar ist und bei Adhock gnadenlos abgezockt wird, wirst du keine weiteren Neu-BEV-Fahrer überzeugen können. Und das ist Fakt!

        Antworten
        • eBikerin meint

          22.12.2025 um 15:09

          Warum steigen dann die Zulassungszahlen an?
          Die sind ja tatsächlich ein Fakt.

        • Fuji meint

          22.12.2025 um 15:24

          Vielleicht sind es bei den neuen BEV vor allem die Vertreter in ihren Dienstwagen. Da spielt der Preis an der Ladesäule ja keine Rolle.
          Aber ich vermute, dass sich auch alle Privatmenschen, die einen Handyvertrag bekommen haben, schnell an einen Ladevertrag gewöhnen. Wenn man den Benzintankern erzählt, dass es mit App 20 Prozent Rabatt an der Ladesäule gibt, dann hätten die sowas auch gerne an der Zapfsäule.

        • Isso meint

          22.12.2025 um 16:51

          Das ist Quatsch. Viele Menschen interessiert es auch für einen Erstwagen herzlich wenig, ob und zu welchem Preis sie im Ausland laden.
          Entweder fliegen sie oder reisen innerhalb Deutschlands. Oder man schließt dann eben fur einen Monat ein Abi ab, während man vielleicht doch mal ins Ausland fährt.
          Das ist kein Problem.
          Ein familientaugliches Auto zum bezahlbaren Preis zu finden ist da schon deutlich schwieriger.

      • Farnsworth meint

        22.12.2025 um 17:22

        Würde man vernünftige AdHocPreise ohne Abos anbieten, würde ich da ja hinfahren. Aber so lange wie da keiner auf die Idee kommt den Wettbewerb richtig zu öffnen fahre ich einfach weiter zu Tesla. Da hat man im Prinzip ein Leben lang ein Supercharger Abo und nicht wie bei anderen Herstellern nur ein 3 Jahres Abo. Ich würde ja bei EnBW laden, aber da zahle ich mit meiner EnBW Karte 59ct. Mit Kreditkarte noch mehr. Dann halt nicht.

        Es muss eigentlich reguliert werden. Ad hoc muss der günstigste Preis sein (Barrierefreier Zugang). Diesen ganzen Roaming Quatsch benötigt auch keiner. Bei AC Ladesäulen ist es quasi Roulette was man an einer Säule bezahlt und meist auch teurer als DC. kein Wunder, dass die wenig benutzt werden. Die Ladesäule vor unserem Lidl ist übrigens fast immer belegt. Ich frage mich woran das wohl liegen könnte.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          22.12.2025 um 21:23

          Und wenn es reguliert wird und der Preis ist höher als jetzige Adhoc-Preise, bezahlst du dann bereitwillig?

          Natürlich „muss“ der Adhoc-Preis nicht der günstigste sein… In den meisten Fällen und vor allem in der jetzigen Situation wird er Logischerweise das exakte Gegenteil sein.

    • RNB meint

      22.12.2025 um 14:44

      Richtig ! Herr Roemheld sollte sich mal Gedanken machen warum der Strom Zuhause nur halb soviel kostet wie an seinen Ladestationen ?! Ist das ein anderes Produkt oder gibt es Goldstrom von besserer Güte ??? ENBW macht sich die Taschen voll , so wird das nichts mit der Energiewende. AdHoc laden für unter 40Cent wäre fair, da verdienen die sich immer noch dumm und durmmelich . Also Schluss mit der Abzocke
      LG an Herrn Roemheld

      Antworten
      • eBikerin meint

        22.12.2025 um 15:28

        „Herr Roemheld sollte sich mal Gedanken machen warum der Strom Zuhause nur halb soviel kostet wie an seinen Ladestationen ?“
        Weil du zuhause keinen HYC400 stehen hast und EnBW auch keine Standortmiete bei dir zuhause zahlen muss?
        „AdHoc laden für unter 40Cent wäre fair, da verdienen die sich immer noch dumm und durmmelich“
        Aktuell verdient irgendwie kein Anbieter wirklich Geld – also wenn Sie weiter ausbauen sollen. Wie kommst du also darauf, dass 40 cent so viel ist, dass die sich wie du es nennst d und d verdienen?

        Antworten
    • South meint

      22.12.2025 um 15:38

      Was ein Märchen. Die Autohersteller haben noch überhaupt nicht geliefert. Die meisten Anbieter haben nur eine extrem dünne E Palette, einige Anbieter so gut wie überhaupt nix… von veralteten E Modellen oder überteuerten Modellen mal ganz zu schweigen. Du kannst noch nicht einmal einen 3er BMW oder nen A4 geschweige den einen Touring kaufen, von „ausgefallenen“ Modellen wie nem Touran oder den unteren Klassen ganz zu schweigen. Vergleiche doch mal die Verbrenner mit der E Palette, wirklich kein Hexenwerk.
      Natürlich muss auch was an der Ladeinfrastruktur gemacht werden, aber dafür haben wir noch viele, viele Jahre Zeit, denn der Bestand tausch sich langsam aus. Das drängendste Problem sich immer noch volumenfähige E Autos. Die meisten Hersteller können und wollen das nicht oder haben es nicht eilig, weil die Marge so gering ist…

      Antworten
    • South meint

      22.12.2025 um 15:43

      Ne, reine rausreden der Anbieter. Die dringendste Aufgabe ist es erstmal eine volumenfähige E Autopalette anzubieten… schau dir mal die paar E Modelle an…

      Antworten
      • Stef meint

        23.12.2025 um 09:06

        Was vermisst du denn? Nen touring? Den außer Deutsche niemand kauft?

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          23.12.2025 um 09:43

          Ich vermisse mehr Auswahl unterhalb von 20 tausend Euro.
          Vor allem auch mal was anderes als KleinSTwagen wie VW Up, Leapmotor T03, BYD Dolphin Surf, Citroen e-C3, Dacia Spring, Renault Twingo e, etc…, irgendwas mit ordentlich Kofferraum und gutem Zugang (siehe Heckklappen-Ausschnitt und Übergang zum Kofferraum beim Opel Meriva A!)

          Alles AUSNAHMSLOS KleinSTwagen und Mini-Kofferräume!
          Es ist ein Kreuz mit den Herstellern…

        • South meint

          23.12.2025 um 17:05

          Es zeigt deutlich, dass der Markt strukturell unterversorgt ist. Und ist doch komisch, da frag ich mich immer nach dem Motiv. Du reitest jetzt plötzlich auf dem Tourer rum, der natürlich auch fehlt aber… auf den fehlenden 3er, A4 oder auch der iX3 mit exorbitanten Lieferzeiträume gehts du nicht ein. Warum?

  9. Skodafahrer meint

    22.12.2025 um 13:00

    Das Elektroauto muss nicht unbedingt erstfahrzeugfähig sein.
    Aber das Erstauto sollte ein Elektroauto werden.

    Antworten
    • Kasch meint

      22.12.2025 um 14:02

      Nö, solange im BEV-Innenraum 0,0 an Wärmeisolierung gedacht wird und Akkupacks nicht als entlüftbare Thermobehälter ausgeführt werden, ist für mich im Winter mein BEV nahezu tabu. EU-Raum und Innovation – das war mal ! Gibt aber glücklicherweise innovative und trotzdem höchst zuverlässige chinesische BEVs und Tesla :-)

      Antworten
      • Stef meint

        23.12.2025 um 09:07

        Tesla. Hahaha. Der war gut. 2020 stehen geblieben.

        Antworten
    • Farnsworth meint

      22.12.2025 um 17:25

      Ist es doch automatisch. Sobald Du ein E-Auto hast fährst Du mit dem Verbrenner fast gar nicht mehr. War bei uns genauso. Und dann ist es doch Definitionssache. Das Erstauto ist das was man am Häufigsten nutzt. Seit 3 Jahren gibt es keinen Verbrenner mehr im Haushalt.

      Antworten
  10. paule meint

    22.12.2025 um 12:44

    Erstfahrzeugfähig – greift man sich an den Kopp. Kann man sich nicht ausdenken.

    „Guten Tag Herr Autoverkäufer. Schöne Autos haben Sie hier. Welcher von denen ist bitteschön erstfahrzeugfähig?“

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    • Dagobert meint

      22.12.2025 um 13:02

      Die Frage war die letzten 50 Jahre schlicht unnötig. Dann wurde das Märchen erfunden, es würde sowieso niemand mit einem Fahrzeug unter der Kompaktklasse auf der Autobahn fahren, um mickrigen BEV-Reichweiten zu relativieren. Neue Probleme bringen neue Wörter hervor. „An den Kopp packen“ muss man sich höchstens weil die Frage neuerdings beim Autokauf notwendig geworden ist..

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      • MichaelEV meint

        22.12.2025 um 15:42

        Vermutlich hat nie jemand von NIEMAND geredet. Andersherum wird’s stimmig…

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