In Salzgitter, unweit der Konzernzentrale von Wolfsburg und auf dem alten Gelände der Motorenleitwerke, will VW erstmals selbst Batteriezellen für Elektroautos produzieren. Die dafür entwickelte „Einheitszelle“ der Energietochter PowerCo soll perspektivisch in 80 Prozent aller Elektroautos des Konzerns eingebaut werden. Die Produktion wird nun hochgefahren.
Im Dezember ist in Salzgitter erstmals die Serienfertigung der Volkswagen-Batteriezelle angelaufen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen bis zu 70.000 Stück des blauen Kastens pro Tag entstehen. Zunächst sollen die Akkus in Batteriepaketen für zwei ab Mitte 2026 startende neue elektrische Kleinwagen des Konzerns eingesetzt werden – dem VW ID. Polo und Cupra Raval.
„Fabriken bauen und betreiben, das können wir bei Volkswagen schon eine Weile ganz gut“, sagt Ralf Schmid, der Leiter für die Fabrikprojekte der PowerCo, im Gespräch mit der Zeit. Schmid betreut auch den Aufbau der PowerCo-Werke in Spanien und Kanada. Jedes Detail müsse bei der Produktion stimmen, deshalb seien diese Werke auch relativ kapitalintensiv.
Vor allem in Deutschland kämen hohen Auflagen hinzu, etwa für den Brandschutz oder die chemischen Prozesse. „Da sind unsere Fabrikprojekte in Spanien und Kanada doch ein gutes Stück günstiger“, erklärt Schmid. Für die Baugenehmigung etwa hätten die Behörden in Valencia nur wenige Wochen benötigt, auch seien die Energiekosten in Deutschland am höchsten.
2022 war in Salzgitter die Grundsteinlegung, drei Jahre später läuft das Werk. Verantwortlich für die Batteriestrategie des Konzerns ist Technikvorstand Thomas Schmall. „Wir sind jetzt schon mit unserer Zelle auf dem Preisniveau einer vergleichbaren Zelle, die wir aus China importieren, samt aller Kosten wie Zölle und Transport“, sagt er der Zeit. „Reicht das aus? Nein.“ Wichtig seien für die weitere Entwicklung mehrere Faktoren. Je höher der Konzern skaliere, je mehr Zellen er also produziere, desto tragfähiger werde das Konzept.
Unterstützung aus China gegen Abhängigkeit von China
„80 Prozent der Zellkosten sind Rohstoffkosten. Man muss die Rohstoffkette beherrschen“, merkt Schmall an. „Die ist mindestens genauso kapitalintensiv wie eine Fabrik, hat aber die viel größeren Hebel.“ Es gehe für den Konzern darum, Know-how in der Batterietechnik aufzubauen, das bisher vor allem aus China und Südkorea komme. In der Anlaufphase müsse PowerCo dabei auf Produktionsanlagen aus China zurückgreifen, weil die deutschen Maschinenbauer bisher wenig in diesen Bereich investiert hätten – es habe schlicht „keinen Business Case dafür“ gegeben. Schmall schreibt den Technologiestandort nicht ab, man könne wieder aufholen.
Vor Ort in Salzgitter helfen zu Beginn auch viele chinesische Fachkräfte und schulen die Volkswagen-Mitarbeiter. Das industrielle Beherrschen der Prozesse (Beschichten, Walzen, Stapeln, Reinraumproduktion) kommt maßgeblich aus der Volksrepublik. China dominiert insbesondere auch die Weiterverarbeitung vieler Batterierohstoffe (Nickel, Kobalt, Lithium). Der Aufbau einer eigenen Produktion ist für Volkswagen ein wichtiger Schritt, um sich bei Elektroautos unabhängiger von asiatischen Akku-Lieferanten zu machen.
Volkswagens Technikvorstand betont die Bedeutung der Batterie bei der Transformation hin zur Elektromobilität: „Viele meinen, die Batterie im Elektroauto ist vergleichbar mit dem Tank im Verbrenner“, so Schmall. Das sei jedoch ein Irrtum – „tatsächlich ist die Batterie der Motor“. Reichweite, Ladezeiten, Leistung – das alles werde durch die Batterie bestimmt. Außerdem mache sie 40 Prozent der Kosten und einen Großteil des Gewichts aus. Wer die Batterie beherrscht, „der beherrscht das Auto“.

Öli meint
…wer die Software beherrscht…der ist der Gewinner.
Jörg2 meint
Die aktuellen Ereignisse um den Stromausfall und Waymo/Tesla zeigt aber auch: die „Beherrschung“ des Autos ist eher die Grundschule des Automobilsektors. Die Software für automatisiertes Fahren ist die Hochschulebene.
Aktuell wird hierbei um das Abi gerungen.
Und ja, nicht für alles braucht man Hochschulabschlüsse. Handwerk ist auch wichtig.
hu.ms meint
Bei stromausfall haben alle autos ein problem. Alleine wegen der ausfallenden ampeln.
Wann war bei dir der letzte stromausfall und wie relevant ist das thema folglich ?
Jörg2 meint
hu.ms
Die Sicherheit eines technischen Systems zeigt sich im Krisenfall.
Wann hat sich bei Dir zum letzten Mal der Airbag geöffnet? Welche Relevanz leitest Du davon ab?
Merkst Du eigentlich, dass Du zunehmend „besondere“ Argumentationsgebäude konstruierst?
Beim Stromausfall hat sich gezeigt, dass das eine System eine Vorregulierung der Kreuzungssituation per externer Ampelschaltung benötigt und ohne diese aufgeschmissen ist. Das andere System sich nicht auf solche Externen Vorregulierungen abstützen muss und trotzdem funktioniert. Das erste System wird hier oft, ob seiner vielen Sensoren, gelobt. Dem zweiten System traut man oft wenig zu. Nun gibt es mit dem Stromausfall einen ausgestanzten Stresstest. Das Ergebnis ist nun andersherum, als hier oft vorgeahnt. Deine Reaktion: kleinreden.
Was mich am Stromausfall am meisten wundert: warum fährt ein überlastetes System nicht in der Form herunter, dass die Fahrzeuge geordnet, den Rest nicht störend, am Fahrbahnrand zum Stehen kommt (damit der Nutzer ungefährdet umsatteln kann z.B.)
Hast Du schon etwas zur „Kausalität“ gefunden?
Fred Feuerstein meint
San Francisco war schon sehr beeindruckend. Die Fahrzeuge von Waymo haben den Verkehr behindert und kamen nicht mehr vom Fleck…Die Fahrgäste konnten teilweise nicht gefahrlos das Fahrzeug verlassen. Ich denke das wird in den nächsten zwei Jahren sehr spannend.
hu.ms meint
Jörg, wieder mal meine frage nicht beantwortet.
Jörg2 meint
hu.ms
Wenn Du die Antwort auf Deine abwegige Fragestellung nicht erkennst, muss ich nochmals nachfragen: Was ist Dein höchster Schulabschluss?
Ich würde gern auf Deiner Augenhöhe mit Dir kommunizieren.
Eine Diskussion über Grenzwerte kennen wir eigentlich aus der Grundschule (Du erinnerst Dich? Kurvendiskussion… Grenzwerte… irgendwie 5…7 Klasse). Die scheint das nicht zur Verfügung zu stehen.
hu.ms meint
Nochmal Jörg: wann war bei Dir der letzte stromausfall ?
Bei meinen nachbarn erst letztes jahr, bei mit nicht, da 10kwh akku, von der PV geladen, im keller stehen, den die E3DC steuerung sofort umschaltet.
Fred Feuerstein meint
Jörg, mach dir nicht die Mühe…Er versteht es offenbar nicht. Jetzt faselt er schon etwas von seiner persönlichen Situation.
Powerwall Thorsten meint
@ Jörg und Fred
deshalb habe ich bereits vor Wochen aufgehört mit ihm zu „diskutieren“ er fragt immer komischer werdende Fragen, weicht aber selber Fragen immer aus.
Fall Hums abgeschlossen
robertg meint
Kann der Mensch bei Stromausfall (ausgefallenen Ampeln) fahren. Ja! Den auch für gibt es Regeln. Und autonome Fahrzeuge müssen diese sich beherrschen.
Ich denke, Tesla kann es auch, denn deren Konzept ist es überall fahren zu können ohne dass die Gegend vorher genau digitalisiert wurde, keine Abhängigkeit von HD-Maps (wie bei Waymo), die evtl. online gezogen werden. die KI läuft auf dem Computer im Auto ab. Bei Waymo hat man gesehen, dass diese von einer online-Verbindung zur Zentrale abhängen, nicht gut.
Hoppe 63 meint
Das FSD von Tesla wird nie vernünftig laufen,weil sie immer noch glauben, auch die komplizierten innerstädtischen Situationen allein mit „ein paar schlauen Kameras“ in den Griff zu bekommen…
Wer sicher autonom unterwegs sein will kommt an der Kombi von Laser/Radar/Kamera/Parksensoren nicht vorbei!
Fred Feuerstein meint
Ich hab nochmal nachgesehen, irgendwie handelt der obige Artikel weder von Tesla noch von deren FSD. Seltsame Verirrungen, manche Kommentatoren scheinen nahezu besessen von Tesla zu sein.
Holger meint
Ja, und wenn man zu schnell mit der Eisenbahn fährt wird man verrückt.
Hier geht es um Batterien. Die Stammtischexperten für autonomes Fahren tagen nebenan.
Powerwall Thorsten meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Daniel S meint
Wie werden die Einheitszellen von Salzgitter nach Spaniennbefördert, wo die ID Polo und Cupra Raval gebaut werden? Diesellastwagen?
Peter meint
Ich vermute, sie werden (auch) auf die Bahn setzen, weil die mehr Stückzahl pro Zeit transportiert bekommt, insbesondere weil es bei Start- und Endpunkt der Fahrt(en) nicht viel Varianz gibt.
South meint
„Wer die Batterie beherrscht, der beherrscht das Auto.“
Mja, „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“, wobei da hätte man ja schon vor einem Jahrzehnt draufkommen können, aber da hieß es noch, dass der Accu wäre nur zuzukaufendes Beiwerk…
In der Überschrift sieht man eindeutig noch wo es hakt. Die Angebotspalette. Die meisten Hersteller haben aktuell nur sehr dünnes und zum Teil altes oder überteuertes E Auto Angebot, einige Anbieter wie z.B. Toyota so gut wie gar nix.
Natürlich muss sich auch die Ladesituation bessern, aber das sind aktuell nur billige Ausreden der Hersteller. Der Markt kann mit dem gleichem Ladegebot noch viele E Autos aufnehmen – es fehlt schlicht an guten Preis- Leistungsmodellen.
hu.ms meint
Vor 10 jahren war überhauptnicht absehbar, ob jemals BEV einen interessanten marktanteil erreichen werden.
Bis zu bestimmten stückzahlen an verkauften autos ist eine eigenproduktion auch nicht sinnvoll. Auch tesla hat ja erst mit der zell-eigenproduktion begonnen, als stückzahlen absehbar waren, die eine eigenproduktion rentabel machen. So ist es bei allen herstellern.
South meint
Doch, das es Richtung nachhaltige Mobilität geht, war damals schon absehbar und auch keine Theorie, die Machbarkeit was seit Tesla Model S 2012 gegeben. Allerspätestens seit Juli 2017 mit dem M3. Kann man auch dran sehen, dass es ab so 2016 bei VW mit den ID Planungen losging. Spätestens da war es ersichtlich, dass Accus strategisch wichtig werden. …
Fred Feuerstein meint
Dem stimme ich zu. Ab 2016 / 2017 war klar, dass die Elektromobilität global erhebliche Marktanteile gewinnen wird. China hat ab dem Zeitpunkt massiv eMobilität gefördert, Europa die Grenzwerte verschärft.
hu.ms meint
Du solltest meine beiträge nicht nur lesen, sondern auch verstehen !
Ich schrieb : marktanteil !
Wenn BEVs nicht nachgefragt werden – sh. Verkaufte e-Golf – warum welche entwickeln ?
Als es 2017 absehbarer war, war der MEB dank Diess schon in entwicklung und übernahm 2020 sofort die marktführerschaft in europa.
Und auch 2025 lag die nachfrage nach BEV weit hinter den produktionsplanungen zurück.
hu.ms meint
Und zur akku-produktion:
Warum 2017/19 eine eigene akku-produktion beginnen, wenn der zulieferer LGchem (korea) günstig liefert. Die inzwischen aufgetretenen politischen probleme, die zu rohstoff-lieferschwierigkeiten führen können, waren damals nicht absehbar.
Und tesla, bis 2024 grösster BEV-hersteller, baut auch nur einen kleinen teil der zellen selbst.
South meint
Da ist gar nix missverständlich, sondern schlicht Schmarrn was du schreibst. Es geht darum, dass damals bereits absehbar war, dass Accu’s strategisch wichtig werden würden. Da haben die deutschen Hersteller noch vom hohem Ross was von unwichtigen Zulieferteil gefaselt und wertvolle Zeit vertingelt, was jetzt nur schwer aufholbar ist.
Natürlich galt China damals als stabiler, aber dass eine einseitige Ausrichtung, ein Klumpenrisiko, sehr riskant ist, dass wird in jedem Studium im Grundkurs durchgenommen. Ganz witzig. Obwohl es mit Salzgitter schon erste Versuche gibt, begibt sich VW in noch höhere Abhängigkeiten, obwohl schon die Spaten von den Dächern pfeiffen, dass eine Taiwankrise nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein wird…
Natürlich ist jede unternehmerische Entscheidung mit einer Unsicherheit und einem Risiko belegt, aber die Branche hat sich schlicht aus überheblichen Gründen und später aus kurzfristigen Profitdenken sehr naiv in Abhängigkeiten begeben.
hu.ms meint
Stimme zu die ganze branche hat sich in diese china-abhängigkeit begeben !Und eben genau weil eine taiwankrise sehr wahrscheidlich wird beginnt VW sich aus der china-abhängigkeit zu lösen, indem sie die produktionstechnik für zellen von gotion nach einführung kopieren. Mittelfristig ist ein verhältnis 50 zukauf zu 50 eigenproduktion bei den zellen bei VW beabsichtigt.
Entscheidend ist dabei nicht, woher die technik kommt, sondern diese eigenständig auszuführen (zu kopieren) und vor allem, die notwenidgen rohstoffe zu sichern, die nicht aus china, russland oder deren einflussgebiet kommen.
Welcher andere hertsteller hat diese risiken erkannt, sieht soweit in die zukunft und stellt mittelfristig auf diese quote eigenproduktion mit rohstoffen aus „sicheren minen“ z.b. aus Brasilinen und Australien um ?
South meint
Ja, hu.ms unglaublich wie lange du brauchst, aber es steht doch da…
„DIE BRANCHE hat sich schlicht aus überheblichen Gründen und später aus kurzfristigen Profitdenken sehr naiv in Abhängigkeiten begeben“
Und ja, „DIE BRANCHE hat den strategischen Wert der Accus unterschätzt, obwohl das nun wirklich nicht schwer zu erkennen war.
Übrigens nicht nur deinen komischen Fokus auf die Produktion und der Rohstoffen, sondern auch auf die systematische Entwicklung von eigenen Accutypen.
Auch wirklich tragikomisch. Was hat denn bitte ein Hersteller noch für einen Wert, der die Entwicklung und die strategischen Belange wie Accu etc. nach China abgeben muss? Was ist denn daran bitte noch Deutsch? Fehlt im Grunde nur noch der Umzug der Unternehmensleitung….
hu.ms meint
Na, wieder mal die ablenkung – blos meine frage nicht beantworten !
Also welcher hersteller stellt sich noch mit mittelfristig 50% eigenproduktion auf mögliche politische szenarien ein ?
South meint
Mja, du beklagst dich bitterlich über andere, dass sie vermeidlich nicht lesen könnten, wobei es genau anders herum ist. Also lese mal von oben nach unten sauber durch. Denn auch der xte Post mit neuem Inhalt macht die alte Aussage nicht richtiger, da hilft auch das rumkreisen nix.
Es ging darum, dass es schon vor zehn Jahren absehbar war, dass E Autos und die Accus strategische wichtig werden und das war es ohne Zweifel und das wurde auch ohne Zweifel von der zumeist alten Branche sträflich vernachlässigt, sonst wären wir ja nicht da, wo wir heute sind.
Die strategische Bedeutung des Accus umfasst nicht nur die Rohstoffe, die Produktion, sondern auch die Entwicklung in dem Bereich, oder etwa nicht?
Jetzt fängst du an, von der Zukunft zu faseln, nur von VW und auch nur von der Produktion. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt und sagt nicht viel aus. Denn, dann nehmen wir halt VW, die Abhängigkeiten von VW in China steigt ja sogar noch an, da ja gerade erst die Entwicklung dorthin verlagert wurde.
Und genau auch die Entwicklung ist ja wohl glasklar ein strategischer Bereich in der Accutechnik. Mann, ist ja lächerlich, dass man sowas erklären muss…
hu.ms meint
Und wieder FALSCH !
Vw hat die entwicklung neuer modelle für den chinesischen markt nach china verlegt. Die für europa und amerika bleibt in D. Ausnahme: neue zonenarchitektur für das basissystem der software ist bewusst in USA – weg vom „langsamen tanker“ in D.
hu.ms meint
Axh ja: warum hätten die deutschen und europäischen hersteller schon früher die zellen selbst produzieren sollen, wenn nicht mal der bis letztes jahr grösste BEV-hersteller das im grossen umfang macht, weil eben zulieferer günstiger waren ?
Deine argumentation ist offensichtlich realitätsfremd, da bisher wirtschaftlich unsinnig.
South meint
Da glaubt aber einer an den Weihnachtsmann. Die Entwicklung in China nur für China? Und das alles ausserhalb des Blechbiegens mittlerweile im Ausland ist, reiner Zufall? Und die Zölle auf chinesische Autos? Warum läuft ausshalb von China heute kaum ein Accuproduktion?
Haben wir alles nur, weil vor zehn Jahren alle Hersteller so richtig clever den strategischen Wert der Accus erkannt haben. (Ironie Off).
Und ich gebe dir jetzt keine Nachhilfe, was strategisch und operativ ist. Mal Accus in den Anfangszeiten zuzukaufen, operativ. Strategisch, also für dich mal einfach ausgedrückt „langfristig“, sollte man schon einen besser Plan haben, als , macht alles das Ausland und liefert mir zu. Denn damit wird sich schwerlich langfristig Geld verdienen lassen und genau da kommt gerade der Denkzettel rein…
Aber mir jetzt wurscht. ich bin hier nicht für Nachhilfe zuständig…. nur nochmal soviel „Weitblick“ in der Branche und auch dein Auto wird mal ein Chinese werden…
hu.ms meint
Widerspreche dir ja was die vergangenheit betrifft garnicht:
ALLE BEV-hersteller sind aktuell von chinesischen akkuzellen bzw. rohstoffen dafür abhängig.
VW hat die abhägigkeit strategisch erkannt und beginnt eine eigenproduktion, die mittelfristig 50% des bedarfs decken soll – einschl. rohstoffbeschaffung ausserhalb totalitärer staaten.
Und jetzt nochmal die frage: Welcher andere BEV-hersteller agiert auch so ?
South meint
Die chinesischen Hersteller… ;-)
hu.ms meint
Was hast du gleich oben über nachhilfe geschrieben ?
Du steckst in der sackgasse, wenn es um die absicherung der zukünftigen BEV-produktion in europa geht. Dann auch die koreaner u.a. brauchen die chinesichen rohstoffe.
South meint
Yoa, dann Butter bei die Fische…
hu.ms meint
22.12.2025 um 20:07
Vor 10 jahren war überhauptnicht absehbar, ob jemals BEV einen interessanten marktanteil erreichen werden.
hu.ms meint
25.12.2025 um 12:48
Widerspreche dir ja was die vergangenheit betrifft garnicht:
Na denne… soviel zum Thema Sackgasse… der Rest, ehrlich, nur blablabla… und im Kreis drehen… ;-)
hu.ms meint
Nochmal, dass alle BEV-hersteller in die „china-zell-falle“ getappt sind ist doch inzwischen klar.
Du schreibst nichts zur VW-planung mittelfristig 50% der akkuzellen china-unabhängig selbst zu produzieren – einschl. rohstoffen.
Welcher andere hersteller macht was, dieser „falle“ zumindest teilweise zu entkommen.
Möglicherweise ist VW deshalb der einzige westliche hersteller, der bei einer taiwan- kriese 2028 noch nennenswerte BEV-stückzahlen produzieren kann.
Jeff Healey meint
„Volkswagen-Technikvorstand: „Wer die Batterie beherrscht, der beherrscht das Auto.““
Ich beglückwünsche VW zu dieser (wenn auch recht späten) Erkenntnis.
Und zu diesem deutlichen Statement, welches man einigen hiesigen Politikern sanft um die Ohren watschen sollte.
Nur ganz leicht, zum Aufwecken.
Ich hoffe für Deutschland und Europa auf weitere solcher Aussagen (und dementsprechenden Maßnahmen) aus der Autoindustrie.
Mary Schmitt meint
„Wir sind jetzt schon mit unserer Zelle auf dem Preisniveau einer vergleichbaren Zelle, die wir aus China importieren, samt aller Kosten wie Zölle und Transport“
Da bricht die Tesla-Bande mal wieder ins Essen. VW hat ohne Teslas-Ankündigungstheater sich sehr sparsam gehalten, so dass einige Protagonisten hier schon wagten zu erfinden, Salzgitter sei im Verzug. Die schlecht gealterten Kommentare u.a. von Future werde ich hier noch zelebrieren.
Jetzt gilt es erst einmal, die Genugtuung auszukosten, die man haben kann, weil VW unfassbar schlau und mit langem Atem frühzeitig die Weichen hin zu eigener Produktion stellte. Das Zusammengehen mit Gotion 2020 hatte diesen Fokus in den veröffentlichten Statements. Es war aber von Kaputtscheibern schlicht nicht wahrgenommen worden.
Wenn das jetzt schon finanziell Sinn macht, auch aus dem teuren Deutschland, dann Gnade Gott dem Wettbewerb, wenn die anderen Werke laufen. Und sie werden laufen, das dürfte jetzt klar sein. VW hat das Thema verstanden, sich Maschinen und Menschen von Freunden bestellt und der Sache Zeit gegeben.
BeatthePete meint
Wie jetzt Da-vid, sind nur von führenden Herstellern zugekaufte Batterien jetzt doch nicht der einze wahre Weg? Man bekommt ja Spitzentechnologie für ein Appel und Ei.
Hast du nicht vehement verteidigt, das eine eigene Battetieproduktion weder technisch noch finanziel sinnvoll sei?
Und jetzt?
Ich mach mir Sorgen, du wechselt deine Behauptungen ja schneller wie Elon Musk…
Mary Schmitt meint
Das ist dein Dilemma, nicht meins. Wenn du hinter allen guten Schützen in unterschiedlichen Stellungen nur einen vermutest, hast du oft divergierende Positionen.
Tt07 meint
Netter Versuch…
Fred Feuerstein meint
„ hinter allen guten Schützen“ So eine lustige Selbstüberschätzung von unserem kleinen David. Ist doch hinreichend bekannt, das hinter verschiedenen Namen ein und dieselbe Person sitzt. Lustige Doppelposts und Selbstgespräche gab es ja schon mehrere.Immerhin hast du es geschafft die sprachliche Ebene geringfügig anzupassen. Vokabular und Satzbau ist immer noch identisch.
David meint
Herzlichen Dank Euch, dass ihr mir verschiedenste Kommentatoren zuordnet. Hiermit auch gleich die Entschuldigung an diejenigen, die mir zugeordnet werden: Ich kann nichts dafür. Aber Ihr versteht sicher, dass ich das ganz gut finde?
Fred Feuerstein meint
Arbeite noch ein wenig an der Unterschiedlichkeit der Charaktere. Mary wird ja schon aggressiver, da müsstest du noch das Vokabular und die Art der Argumente anpassen. Ach ja, Doppelposts solltest du auch vermeiden, ist sonst noch peinlicher als es ohnehin schon ist.
Kokopelli meint
Das ist nichts Neues. Er hat das auch bei Elektroautonews durchziehen müssen, wo ihm schnell der Riegel vorgeschoben wurde und sein Name gesperrt wurde. Also musste er sich neue Namen ausdenken. Hier benutzt er einfach die gleichen Namen, aber so offensichtlich, dass es schon lächerlich ist. Er ärgert sich eben, dass Tesla immer noch mehr BEV absetzt als sein Lieblingskonzern VW.
Andi EE meint
@David & Mary
„Jetzt gilt es erst einmal, die Genugtuung auszukosten, die man haben kann, weil VW unfassbar schlau und mit langem Atem frühzeitig die Weichen hin zu eigener Produktion stellte.“
Und ich dachte schon, bei dir sei nach dem Software / OTA, Cariad Desaster Realismus eingekehrt. Offensichtlich verteilst du das Fell des Bären schon wieder bevor du ihn erlegt hast.
„Das Zusammengehen mit Gotion 2020 hatte diesen Fokus in den veröffentlichten Statements. Es war aber von Kaputtscheibern schlicht nicht wahrgenommen worden.“
8 von 10 Leuten bestätigen dich doch hier, auch wenn es immer wieder falsch ist. Du solltest dich nicht beklagen.
„Wenn das jetzt schon finanziell Sinn macht, auch aus dem teuren Deutschland, dann Gnade Gott dem Wettbewerb, wenn die anderen Werke laufen. Und sie werden laufen, das dürfte jetzt klar sein.“
Schön dass du schon alles durchgerechnet hast. Weisst du was das grösste Problem an der Marktwirtschaft ist? Du weißt nie wie tief dein Konkurrent die Preise setzen und profitabel bleiben kann. Es ist ein permanenter Kampf um die Kosten und hier wie du erwähnst, muss man es ja in House machen, nicht einfach den Zulieferer drücken. Du musst dich permanent selber verbessern, ich denke das ist nicht die Stärke von VW.
Ich bin auf der skeptischen Seite, aber für Deutschland wäre es ein Riesengewinn, wenn es funktionieren würde.
hu.ms meint
Komisch Andi, mein ID.3 bekommt alle paar monate updates über das mobilfunknetz.
Das von Diess initierte cariad-projekt war zu ambitioniert. Deswegen sind die VW-MEB und die Porsche/Audi auf der grossen plattform aber trotzdem locker konkurrenzfähig. Und verbesserungen sind ja schon für die PPE initiert.
Anspruchsvolle eigenproduktion wie bei akku-zellen ist erfahrungsache. Da kann nicht schnell skaliert werden. Macht ja tesla auch nicht.
Und wie immer: time will tell….
Tesla stagniert bzw. verkauft immer weniger autos. VW entwickelt sich auf vielen bereichen weiter. Wer hat wohl bei BEV die besseren aussichten.
Andi EE meint
Sicher nicht VW 😄😄😄😄😄🙃, du lebst echt in einer Parallelwelt. Also wenn du es jetzt noch nicht kapiert hast, wann dann. Unfassbar. 🙏
hu.ms meint
Na Andi, wo bleiben deine argumente ?
Du fällst auf das niveau anderer schreiber hier, die nur noch pauschal antworten oder ablenken, wenn sie in der argumentations-sackgasse angelangt sind.
Andi EE meint
Bei dir kommt man mit Argumenten wirklich nicht durch, ich weiss nicht was in deinem Kopf abgeht, aber mit Logik hat das nichts zu tun. Und mit simpler Anerkennung von Mathematik auch nicht. Vielleicht mit Deutschen Verkaufszahlen lesen vielleicht, gefühlt 20x werden diese Zahlen wiedergekäut (Minimärkte wo es noch gut läuft, in kurzen Intervallen berichten), während die wirklich relevanten Zahlen dann nur 1x stehen, … so könnte man deine Wahrnehmungsstörung noch erklären.
hu.ms meint
Und wieder keine argumente zu meinen beiträgen !
Nur pauschal-bla-bla !
hu.ms meint
Und noch zu verkaufszahlen: einfach die in eurer Schweiz und ganz europa ansehen. Tesla verliert immer mehr marktanteile und die der VW-group steigen !
Andi EE meint
Wieder kommst du mit diesen bescheuerten Teilmärkten. Argumentiere doch einfach mit dem BEV-Gesamtmarkt, das ist objektiv.
Übrigens in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll vermutlich im Januar die Zulassung von FSD supervised erfolgen. Es kommt immer näher! 👍👍
hu.ms meint
Ist es eben für mich als europäer nicht !
Es geht um europäische arbeitsplätze und um technisches mithalten mit den chinesen – tesla erwähne ich da garnicht mehr. Die verkaufen schon das zweite jahr immer weniger autos und die robo-cabs brauchen sicherheitsfahrer, während andere schon 250.000 taxifahrten wöchentlich ohne diesen ausführen.
Nochmal für dich und alle tesla-fans:
Tesla war 2017 mit dem ersten langstreckentauglichen BEV mit akzeptablen preis für jahre führend. Sie haben ein zweites SUV-modell nachgeschoben, dass auch gut gekauft wurde, bis die konkurrenz aufschloss und der chef meinte sich in die politik einmischen zu müssen. Jetzt fallen die verkäufe mangels neue modelle und technischer innovationen sowie image-verlust.
Und ganz wichtig: bei den robo-cabs sind sie im RÜCKSTAND. Eine gute entwicklung wie zwischen 2017 und 2022 ist in diesem bereich eben nicht mehr möglich !
Paul L meint
Herzlichen Glückwunsch dem Team PowerCo!
Was bei Cariad schiefgelaufen ist, scheint mit dem Partner Gotion intelligenter gelöst worden zu sein.
Jetzt kommt es nur darauf an, dass das Hochfahren funktioniert.
Sonst kostet das VW Mrd.
Aber „Future“ wird sich daran dann die nächsten halben Jahre mit VW-Bashing abarbeiten.
Die von VW bevorzugte prismatische Zelle hier ist im Zuge von Stop-TP auch ein Vorteil. Zudem kann VW jedes CtP im Grunde gleich aufbauen. MEB+/SSP kann mehr im Baukastenprinzip gebaut werden.
Viel Spaß den OEMs, welche das mit Rundzellen erreichen wollen.
hu.ms meint
Cariad war software – gotion sind akku-zellen. Erkenne den unterschied.
Jörg2 meint
hu.ms
Du erkennst nichtmal mehr, wenn jemand VW lobt.
hu.ms meint
Ich stimme keinem zu, nur weil er VW lobt. Wenn da fehler stehen, werden sie von mir kritisiert – egal welcher hersteller. Das ist einer der unterschiede zwischen dir und mir: Du würdest das bei tesla nie schreiben.
Jörg2 meint
hu.ms
Was ist falsch an der Darstellung?
Cariad ist für Dich ein Erfolg?
Gotion ist falsch aufgestellt?
Was hat Deine Sicht auf die Dinge mit mir zu tun?
hu.ms meint
Na Jörg, wieder mal alles verdrehen ?
Es geht doch um meine antwort von 16:22h
Jörg2 meint
hu.ms
Ja, es geht um diese Deine Antwort.
Jörg2 meint
Marie
„Wir sind jetzt schon mit unserer Zelle auf dem Preisniveau einer vergleichbaren Zelle, die wir aus China importieren, samt aller Kosten wie Zölle und Transport“
Das hast Du also auch nicht verstanden!
Da steht ganz deutlich:
Die Chinesen haben ein Preisniveau X
Das hier verhandelte Unternehmen hat ein Preisniveau von „X+Zollhöhe für Chinaimport+Transportkosten für Chinaimport=Y“ X ist erheblich niedriger als Y.
Das hier verhandelte Unternehmen braucht die aktuellen Regularien um Preisparität zum Chinaimport zu haben.
Was das jetzt mit Tesla zu tun hat? Dein Geheimnis!
Haubentaucher meint
Das halte ich für Unsinn. Batterien werden von den Profis und nicht von VW gemacht. Sie sind jetzt schon eine Massenprodukt, welches natürlich weiterentwickelt wird. Viel entscheidender ist das Batteriemanagement und die Software aber davon hat er vermutlich aus guten Gründen nichts erzählt.
Mary Schmitt meint
Wie herrlich, da spürt man förmlich das Zähneknirschen!
Fuji meint
Software ist eben nach den Zellen das zweitwichtigste Bauteil im Elektroauto. Das ist für die Kunden, die vom Verbrennermotor kommen, natürlich noch alles Neuland und verursacht diese ganze Verunsicherung.
Andi EE meint
@Fuji
„Software ist eben nach den Zellen das zweitwichtigste Bauteil im Elektroauto.“
😄😄 Ist klar, das würde ich auch sagen, wenn ich beim autonomen Fahren nichts am Start habe. Echt ein guter Witz. Autonomie ist alles, das wird die Produktivität so massiv erhöhen, dass das jeder haben möchte. Im privaten Gebrauch ist es nicht ganz so wichtig wie in der Wirtschaft, aber trotzdem wird es in so vielen Bereichen grossen Nutzen und Entspannung bringen. Ob jetzt mit einer Batterie 5-10 Minuten schneller laden kannst und das vielleicht 5x im Jahr, ist so was von egal.
„Das ist für die Kunden, die vom Verbrennermotor kommen, natürlich noch alles Neuland und verursacht diese ganze Verunsicherung.“
Weil die Batteriegeschichte (BEV) nicht so einen klaren Mehrgewinn fürs Individuum darstellt, insbesondere dann nicht, wenn man beim Initialen Kaufpreis so stark drauflegen muss. Die Batterie ist dann für einen OEM wirklich wichtig, wenn die Kosten mit der Plattform signifikant runterkommen, das wäre ein Gamechanger. Die Kosten sind x-fach wichtiger als die Ladegeschwindigkeit. Meinst du die Chinesen würden BEVs kaufen, wenn die Preise von den Deutschen OEMs hätten, wohl eher nicht. 😉
hu.ms meint
Und zum gefühlt 100ten mal:
Teslas fahren nur mit sicherheitsfahrer auf öffentlichen strassen. waymos ohne !
Im gegensatz zu 2017, als tesla für jahre die ersten reichweitenstarken BEV gebracht hat, sieht es bei autonomen fahren aufgrund einiger konkurrenten, die sogar schon weiter sind, ziemlich schecht aus.
Jörg2 meint
hu.ms
Und zum „tausendsten Male“: Kannst Du ausschließen, dass zu Zeiten der Waymo-Testerlaubnisse die Regularien andere waren, als zur Testfreigabe für Tesla?
Kannst Du ausschließen, dass Tesla, entgegen immer mal wieder auftauchender, faktenfreier Schmähung, auf die Sicherheitsregularien noch etwas oben aufgesetzt hat?
Und, letztendlich, welche Kausalität siehst Du im Hinblick auf die Softwarqualität, dies auch im Hinblick auf die Ereignisse um den Stromausfall im Fahrgebiet.
Bisher hast Du dazu keine Antworten gefunden.
hu.ms meint
Interessiert alles nicht bzw. nur schnöde ausreden !
Wer fährt ohne sicherheitsfahrer und wer nicht !
Da ist waymo klar vorne. Nächstes jahr auch in London und Tokyo.
Andi EE meint
@hu.ms
Welche Konkurrenten sollen das sein?
Du kannst ja das Waymo-System nie auf deinen VW übertragen, weil es viel zu teuer ist. Und Alphabet müsste ja jeden Winkel von Deutschland kartographieren. Jeden Radstein 3D mappen, das ist nicht einfach Fotos schießen und zusammenschustern, du brauchst wirklich genau Daten, damit das System die richtigen Entscheide treffen kann (Abstände zum Strassenrand und Spuren, Ampeln …). Bis du dann überhaupt einen Meter mit deinem Fahrzeug „autonom“ fahren könntest.
Und perspektivisch bezüglich wirklicher Autonomie, wie bitte soll ein Roboter mit Waymo in ein Gebäude gehen und sich dort autonom bewegen? Das ist so abartig limitiert, das ist maximal die tiefst hängenden Früchte ernten und das noch auf eine wahnsinnig teure Art und Weise. Das was Waymo hat, ist keine Autonomie, weil es sich ohne die vielen Vorarbeiten, nirgends autonom bewegen könnte. Diese Technik ist im Vergleich zu Tesla, extrem trivial und noch viel schlimmer, extrem beschränkt in weiteren Anwendung.
Und ja, @Jörg erwähnt es richtig. Stell dir mal vor, Tesla würde so ein Fail wie jetzt eben mit dem Stromausfall und dem instant Stilllegen der gesamten Flotte passieren (die Fahrzeuge standen auf den Strassen). Hunderttausende Teslas würden nicht mehr funktionieren, wie ihr damit umgehen würdet?! Das System von Tesla ist bezüglich Autonomie, Waymo um Klassen überlegen. Trotzdem ist FSD noch nicht so sicher, weil Waymo ja den Strassenrand, Spuren und offensichtlich noch andere Dinge, sich nicht autonom realtime erarbeitet. Diese Dinge sind viel schwieriger als die Kollisionsvermeidung die mit Lidar geschieht. Alles was sich kaum unterscheiden lässt oder extrem divers ist (Stassenrand), ist sehr. Sehr schwierig zu programmieren. Deshalb hat es Waymo ja auch nicht autonom umgesetzt, ich hoffe das begreifst du jetzt mal endlich. Hier wurde der 10-100x schwierigere Part auf dem Weg zur vollständigen Autonomie einfach weggelassen.
Und gleich ist es auch mit den chinesischen Robotaxis, die basieren auf der gleichen Technologie wie Waymo.
Jörg2 meint
hu.ms
„Interessiert alles nicht bzw. nur schnöde ausreden !“
Mich interessiert schon, wie Du da auf Kausalitäten kommst. Bisher konntest Du Deine Herleitung nicht offenlegen.
Wenn Dir die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers zur Bewertung ausreichend ist, führt das eigfntlich unweigerlich zu zwei Punkten: 1. das ist mehr als „schlicht“ und 2. was machst Du argumentativ damit, wenn der weggefallen ist?
hu.ms meint
Jörg,
Ganz einfach: wenn der sicherheitsfahrer weggefallen ist, hat tesla zu waymo technisch aufgeholt.
Aber wann 250.000 taxifahrten wöchentlich – wie bei waymo jetzt schon – dann erreicht werden ist fraglich.
Wenn tesla waymo bzw. andere anbieter z.b. im china mit der anzahl der taxifahrten überholt, werde ich das selbstverständlich anerkennen.
hu.ms meint
Ach ja: von dem gedanken, dass ihr eure vorhandenen teslas als taxis laufen lassen könnte, könnt ich euch auch verabschieden.
Das wird höchstens für ab einem bestimmten zeitpunkt neu gekaufte teslas möglich sein – mit entsprechendnen heftigen aufpreis. Tesla will doch von möglichen taxi-umsatz ein gutes stück abhaben.
Andererseits warum baut tesla wohl separate kleine modelle für den einsatz als taxis und setzt keine MY ein ?
Ganz einfach: Da habe sie eine schöne ausrede, dass robo-cabs nur mit den kleinen möglich ist. Die besitzer anderer modellen schauen in die röhre….
Jörg2 meint
hu.ms
Möchtest Du mal nachschlagen, was unter Kausalität zu verstehen ist? Danke!
Und dann schreib doch mal kurz runter, was Deiner Meinung nach der kausale Zusammenhang zwischen der Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers und der Softwareleistungsfähigkeit ist. DARAUF warte ich seit Wochen. Bisher kommt da nur immer aufs Neue Deine Annahme.
BTW: Hättest Du in dem Zusammenhang eine Einschätzung zu dem „Waymo-Stromausfall“ bei gleichzeitigem Weiterfunktionieren der Teslaflotte? Danke!
hu.ms meint
„was Deiner Meinung nach der kausale Zusammenhang zwischen der Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers und der Softwareleistungsfähigkeit ist“
Ganz einfach: wenn die softwareleistungsfähigkeit gross genug ist, kann auf einen sicherheitsfahrer verzichtet werden.
Waymo hatte zu beginn vor 2,5 jahren auch welche an bord. Jetzt sind sie weiter und können auf diesen verzichten. Tesla ist also rd. 2 jahre zurück.
Und glaubt ihr wirklich, dass Elon nicht sofort auf den sicherheitsfahrer verzichten lässt, wenn das system so weit ist – ist es eben aber nicht.
Und stromausfall betrieft alle autos, da die verkehrsampeln ausfallen.
Jörg2 meint
hu.ms
DAS ist Dein Ernst?
Das Vorhandensein eines Sicherheitsfahrers steht im kausalen Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit der Software vs. anderer Lösungsansätze?
Darf ich fragen, was Dein höchster Schulabschluss ist?
Du bemängelst oft bei anderen, sie würden Dir nicht antworten. Mir geht es mit Dir so.
Meine Fragen (seit langer Zeit), wie Du ausschließt, dass der Sicherheitsfahrer eine verschärfte Auflage der Behörden ist (nach behördlichen Erfahrungen mit Waymo) oder einfach eine unternehmensinterne Festlegung… um die Beantwortung drückst Du Dich seit vielen Wochen.
hu.ms meint
Die antwort gebe ich dir gerne.
Gleiches recht für alle !
Waymo erfüllt es und fährt ohne sicherheitsfahrer – tesla offensichtlich nicht und brauch diesen.
Bei deiner annahme müsste ja die genehmigung für waymo wieder zurückgenommen werden. Passiert aber nicht – das system ist – im gegensatz zu tesla – nach zulassungsvoraussetzungen so gut, dass ein sicherheitsfahrer nicht notwendig ist.
Jörg2 meint
hu.ms
Wo hast Du die Kausalität zu Deinem „braucht“.
Wir sehen von außen alleinig das „hat“.
Warum, weshalb, wieso… ist für uns nicht erkennbar.
Du füllst diese Wissenslücke nach Deinem gut Dünken. Ohne Nachweis.
Wie wäre es denn mit:
Die Zulassungsbehörde hat, im Ergebnis ihrer Erfahrungen mit Waymo, die Regeln verschärft. Die alten Waymoregeln haben Bestandsschutz.
Oder: Tesla macht dies aus purem Eigenantrieb.
Du leitest vom äußeren Schein sogar auf die Softwareleistungsfähigkeit Waymo vs. Tesla ab. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze. Jeweils in Entwicklung. Und ignorierst den „Vergleichstest per Stromausfallstresstest“.
Nochmals: Ich würde gern auf Deiner Augenhöhe mit Dir kommunizieren. Was ist Dein höchster Schulabschluss?
hu.ms meint
Genau – und du vermutest bei tesla auf bessere fähigkeiten als zu sehen. Wo doch jeder weiss, dass Elon eher zu früh als auf „nummer sicher zu gehen“ mit den bestmöglichen fähigkeiten der teslas glänzen will. Noch dazu, wo aktuell der gerichtsprozess zum begriff FSD in der nächsten instanz fortgesetzt wird.
Diese fähigkeiten sind aber offensichtlich nicht vorhanden – sh. sicherheitsfahrer.
Jörg2 meint
hu.ms
Ich vermute zur Leistungsfähigkeit von Tesla vs. Waymo garnichts.
Du hast keine Fakten, warum Tesla mit Sicherheitsfahrer fährt.
Dein Beitrag lässt mich erneut fragen: Was ist Dein höchster Schulabschluss. Ich würde meine Kommunikation in Deine Richtung gern Deiner Augenhöhe anpassen.
hu.ms meint
Fakten warum sind sekundär.
Entscheidend ist, dass ein sicherheitsfahrer in den teslas mitfährt, während das bei waymo nicht der fall ist.
Da fällt mir noch ein: offensichtlich bringt tesla nicht mal fahrten mit „fernsteuerungsfahrer“ auf die reihe – es muss ein MA mit im auto sitzen.
Jörg2 meint
hu.ms
Fakten sind sekundär?
Du bist raus.
Powerwall Thorsten meint
@ Jörg
Er war noch nie drin – das will hier nur keiner erkennen
hu.ms meint
Jörg,
du schreibst um den brei herum.
Fakt ist: tesla fährt mit sicherheitsfahrer – andere benötigen diesen nicht.
Klarer rückschluss: tesla ist technisch rückständig.
Wenn der sicherheitsfahrer bei tesla wegfällt, werde ich diese klare meinung korrigieren. Damit habe ich kein problem.
hu.ms meint
Das akku-management ist beim MEB in kombination mit dem 550er motor locker konkurrenzfähig.
Fuji meint
Von China lernen heißt siegen lernen!
Autoritäre Systeme sind einfach effizienter, das wird Deutschland noch lernen müssen wenn es im weltweiten Konkurrenzkampf nicht untergehen will. Es wird höchste Zeit für den politischen Wandel.
Gerry meint
…autoritäres System hatten wir schon in D. Das hat nicht funktioniert, es war vielmehr die größte Katastrophe des 20.Jh., die Älteren werden sich erinnern.
Insofern ist dein Beitrag wohl als Satire zu verstehen.
Und zum Beitrag, niemand hat VW daran gehindert elektrische Kleinwagen auf den Markt zu bringen oder rechtzeitig in die Akkuproduktion einzusteigen. Das dies nicht erfolgt ist war simples Managementversagen, genau wie die Dieselmanipulationen.
Daniel meint
Der einzige größere reine Elektroautohersteller der profitabel ist, Tesla, hat das auch nicht mit elektrischen Kleinwagen geschafft.
Verbrenner Kleinwagen sind ja schon mehr und mehr unprofitabel, um eine 200km-Ladenhüterversion davon reißt sich niemand.
Cisko meint
@Gerry
👍
hu.ms meint
Na Gerry, schon mal nachgesehen, wie gross der e-kleinwagen-markt bisher war ?
Wieviele e-corsa, e-2008, eC3, e-minis u.a. bisher verkauft wurden ?
Warum soll der grösste vollumenhersteller europas fahrzeuge bauen, die nicht ausreichend viel für rentabilität gekauft werden ?
Erst jetzt – vielleicht aber erst 2027 – wird diese rentable absatzmenge erreicht.
Thomas meint
Irrtum. Autoritäre System sind per se ineffizient. Warum die EU es nicht gebacken bekommt, basiert darauf, dass die zwar demokratisch legitimiert ist, aber in der Legislative und Exekutive genauso stark reguliert, wie wir es sonst nur von autoritären Systemen kennen. Wir brauchen daher keine Autoritarismus, sondern echten Liberalismus. Etwas, was man früher schlichtweg Marktwirtschaft nannten.
Auf unternehmerische Ebene sieht man das auch sehr gut bei der Volkswagen AG. Die ist auch nicht anders organisiert, als die BRD.
Ossisailor meint
Und wie sähe die Welt in Europa ohne Regulierungen aus? Verschmutzte Flüsse, stinkende Schlote, katalysatorbefreite Verbrenner, Chemiekeulen allenthalben, verpestete Luft uva.
Und es gäbe keinen Binnenmarkt für die exportorientierte deutsche Industrie (und umgekehrt).
Die Verbesserungen unserer Lebensgrundlagen waren keine freiwilligen Leistungen der Industrie.
Thomas meint
Das alles haben wir aber schon ab den 70er Jahren angegangen und spätestens in den 90er Jahren war’s erfolgreich abgeschlossen. Was aber in den letzten 30 Jahren passiert ist, ist weit über das Ziel hinaus geschossen.
Fuji meint
So ganz falsch liegt mein Namensvetter nicht, wenn man die Meinung der Industrie dazu berücksichtigt. In dem großen Spiegel-Artikel vor ein paar Tagen wurde gut beschrieben, wie sehr sich die Industrie klare und schnelle Entscheidungen per Dekret wünscht, so wie man es von Xi oder Trump kennt. Da wundert es doch keinen, dass sich die deutsche Infustrie auch in autark geprägten Ländern wie China oder Ungarn so wohl fühlt.
Jeff Healey meint
Jo.
Das haben wir ja zuletzt in Russland gesehen, das Wohlfühl-Klima für ausländische Unternehmen.
Zig Milliarden an Investitionen zum Fenster raus.
China braucht nur einmal bisschen vor Taiwan rumzündeln, und schon sind die Investitionen im autoritär geführten Land verbrannt.
Denkt doch einmal ein wenig weiter.
Nur ein Mal wenigstens.
P.S.: Ich hoffe sehr, Chinas KP ist klug genug, den Taiwanesen jährlich einen hübschen Blumenstrauß zu schicken, und um friedliche „Wiedervereinigung“ zu werben.
Vielleicht erkennt man dort ja sogar Vorteile und gliedert sich unter China ein, wer weiß?
Ein militärischer Konflikt zwischen China und Taiwan hätte für alle schwerste Folgen. Für alle.
Es wäre ein Bruch, der über Jahrhunderte nicht zu heilen wäre.
Und eine Vollkatastrophe für den Welthandel und den kulturellen, intellektuellen und technischen Austausch unter den Nationen.
Fuji meint
Ich vermute, dass die deutsche Industrie einen Exitplan in der Schublade hat, falls China in Taiwan einmarschiert. Momentan gibt es jedenfalls weiter Milliardeninvestments der Deutschen in China.
Vielleicht wird es in Zukunft auch ganz normal sein, dass Grenzen nicht mehr respektiert werden. Die NATO-Thinktanks rechnen damit, dass Russland auch Estland und Spitzbergen haben will. Amerika ist ja an Grönland und Panama interessiert. China möchte Taiwan haben. Vielleicht kriegen das alle am Ende auch und die Industrie macht eben auch so weiter wie bisher. Nichts scheint unmöglich.
Jörg2 meint
Aber gerade, was die deutsche Autoindustrie betrifft, gibt es genug Untersuchungen/Veröffentlichungen über ihren Einfluss auf politische Entscheidungen (Lobby, Entsendung in Ministerien, Textvorlagen…).
Die letzten Jahre haben gezeigt, wie deutlich beim Thema „BEV“ die Politik die wechselnden Wünsche der Automobilindustrie nachgezeichnet hat.
Und nun beschwert sich die Autoindustrie? Lächerlich.
hu.ms meint
Volle zustimmung: beziehung schaden nur dem, der keine hat.
Das beginnt schon in der zulassungstelle beim wunschkennzeichen.
M. meint
Das ist in der Pauschalität Unsinn.
Die meisten – vielleicht gibt es Ausnahmen, die ich nicht im Blick habe – autoritären Führer wünschen keinen Widerspruch.
Wer sich mit Ja-Sagern umgibt, glaubt irgendwann alles, was er selbst von sich gibt, weil es ihm (ihr natürlich auch) immer bestätigt wird.
Solange man sich auf einem „vorteilhaften“ Pfad befindet – alles gut.
Aber das ist kein Naturgesetz. Und kommt mal eine Kurve, die man nicht nimmt, ist der Ofen aus. Und der Punkt kommt irgendwann.
mipu meint
Wer eine Dekade pennt und bremst sollte sich nicht wundern, wenn man dann von anderen Nationen abhängig wird, was Know-How und Rohstoffe betrifft. Hätte man alles früher in Gang setzen können, wenn man gewollt hätte.
Thorsten meint
Chinesische Facharbeiter schulen uns. Das sollte uns zu denken geben.
Schön das man es wenigstens in Deutschland versucht. Die Politik sollte genau hinhören, wenn andere Standorte schneller und günstiger sind.
M. meint
Warum sollte uns das zu denken geben?
Man sollte sogar einfordern, dass sie das tun. Wir (gemeint ist der Westen) haben das im Falle der Fahrzeugtechnik über 40 Jahre lang getan. Und die Chinesen haben es nicht nur dankbar aufgenommen, sondern sogar eingefordert.
Das sollte man umdrehen können. Da gibt es keine Regel, wer Schüler und wer Lehrer zu sein hat.
Tinto meint
„Chinesische Facharbeiter schulen uns. Das sollte uns zu denken geben.“
Das ist AFD Sprech. Was wären zb. unsere Universitäten ohne ausländische Professoren oder Dozenten? Oder ohne die Ingeneure, Facharbeiter in der Industrie aus über hundert verschiedenen Nationalitäten.
Das macht Deutschland aus, eine freie offene Gesellschaft.
M. meint
So ist es.
Ich habe schon mit vielen Kollegen aus allen denkbaren Ländern zusammengearbeitet, und dass das Kollegen aus allen denkbaren Ländern sind, fällt allenfalls beim Namen auf.
Kompetent sind die alle, egal ob Brasilianer, Chinesin, Iraner oder Tunesier.
Alle top kompetent, wertvolle Kollegen, die hier in Deutschland arbeiten. Teilweise erst wenige Jahre, teilweise Jahrzehnte.
Reale Beispiele, nichts ausgedacht.