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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

ADAC-Verkehrspräsident plädiert für niedrigeren Ladestrom- und höheren Spritpreis

05.01.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 32 Kommentare

Skoda_Octavia

Bild: Skoda (Symbolbild)

ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) zum Jahresende 2025 über seine Sicht auf die Elektromobilität gesprochen. Statt auf Kaufanreize zu setzen, sollte seiner Meinung nach der Ladestrom verbilligt werden. Diesel und Benzin will der ADAC stattdessen verteuern.

Die EU-Kommission hat kurz vor Ende des zurückliegenden Jahres vorgeschlagen, das auch nach 2035 neue Autos mit klassischem fossilen Antrieb noch neu zugelassen werden können. Dies sei einerseits industriepolitisch motiviert, andererseits stoße die Elektromobilität aktuell noch nicht auf ausreichend Akzeptanz bei Verbrauchern, sagte Hillebrand dazu.

„Eine Öffnung für andere Antriebstechnologien ist richtig, doch sie fällt zu kompliziert aus. Es wurde versäumt, alternative Kraftstoffe, die es ja auch für den Bestand braucht, ausreichend anzureizen“, meinte der ADAC-Verkehrspräsident. Höhere Quoten würden auch Investitionen der Energiebranche in die Produktion dieser erneuerbaren Energien attraktiver machen.

Europa müsse an ehrgeizigen CO2-Minderungszielen festhalten, „denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen“, betonte Hillebrand. Dazu bekenne sich der ADAC „ganz klar“. So zu tun, als gäbe es den Klimawandel nicht, wäre „ein fataler Irrweg“. Deutschland sei aber „das Land der Ingenieure, wir sind ein Hochtechnologie-Standort und können es uns leisten, einen echten Wettbewerb der Technologien zuzulassen“.

„E-Mobilität prägt die Zukunft, ganz klar“

„Die E-Mobilität prägt die Zukunft, ganz klar“, unterstrich der ADAC-Mann. Die deutschen und europäischen Autobauer dürften sich nicht von der Konkurrenz aus China abhängen lassen. Der Vorschlag der EU-Kommission enthalte im auch einige Anpassungen, die der E-Mobilität zusätzlichen Schwung geben würden – etwa die neue Fahrzeugklasse kleiner E-Pkw und vor allem die Vorgaben zur Elektrifizierung der Unternehmensflotten. Dadurch werde sich auch der Gebrauchtwagenmarkt in Richtung Elektro verschieben.

„Unter dem Strich brauchen wir für den schnellen Anstieg von E-Autos mehr als günstigere Fahrzeuge. Gerade bei den Ladekosten und beim Thema Ladeinfrastruktur muss sich noch eine Menge tun“, sagte Hillebrand. Er verwies darauf, dass es schon Modelle gebe, die mit einer Batterieladung 700 Kilometer weit kommen und in wenigen Minuten wieder voll sind. Es sei eine stetige Evolution, die heutigen E-Autos aber mit den ersten Batteriewagen schon nicht mehr zu vergleichen. Das „typisch deutsche“ Thema der „Reichweitenangst“ habe sich eigentlich erledigt. Außerdem würden Batteriezellen günstiger und die Hersteller böten zunehmend kleineren Modelle an.

Dazu, dass E-Auto-Strom an öffentlichen Schnellladern oft mehr kostet als Sprit, erklärte Hillebrand: „So darf es nicht bleiben. Deswegen fordern wir mit Nachdruck mehr Transparenz beim Stromtanken. An jeder Säule muss gut sichtbar angezeigt werden, was eine Kilowattstunde und was der komplette Ladevorgang kosten.“

„Eine Senkung der Stromsteuer würde dabei natürlich helfen“

Die Preise seien vor allem für diejenigen hoch, die vertragsfrei Strom tanken, also keine Anbieterkarte haben. Das müsse der Gesetzgeber regulieren und eine Markttransparenzstelle wie beim Kraftstoff einrichten. „Wenn eine Kilowattstunde einen Euro kostet, steigt die Masse nicht um. „Nur, wenn der Ladestrom günstiger als der Sprit wird, kommt die E-Mobilität richtig in Gang. Eine Senkung der Stromsteuer würde dabei natürlich helfen“, so der ADAC-Verkehrspräsident. Die Äußerungen zu höheren Spritpreisen sorgten schnell für Unmut unter Mitgliedern, einige drohten mit Kündigung.

Der ADAC halte auch die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute bräuchten den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen. „Aber dass sich die EU dabei etwas mehr Zeit lässt und Preisspitzen verhindert, um die Belastungen nicht zu stark werden zu lassen, das ist absolut in Ordnung“, so Hillebrand. Zumal eine Preiserhöhung nur dann positiv wirke, wenn auch ausreichend Möglichkeiten bestehen, diese mit alternativen Angeboten zu vermeiden.

Mit Blick auf die neuen Kaufanreize für E-Autos, die die Bundesregierung plant, sagte Hillebrand: „Den Strom günstiger zu machen, wäre die sinnvollere Vorgehensweise gewesen, um auch Leute mit schmalem Geldbeutel von der E-Mobilität zu überzeugen.“ Denn wer auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sei und dort mehr zahle als an der Zapfsäule, fühle sich „wie der Dumme“.

„Auch Plug-in-Hybride müssen gefördert werden“

„Dennoch: Wenn die Kaufanreize auf Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen begrenzt bleiben, tragen wir das mit“, unterstrich der ADAC-Verkehrspräsident. Die konkreten Förderkriterien stehen noch nicht fest. Wichtig sei dem Verkehrsclub: „Auch Plug-in-Hybride müssen gefördert werden, wenn deren Akkuleistung für mindestens 80 Kilometer ausreicht, das Fahrzeug also eine relevante Fahrleistung rein elektrisch absolvieren kann.“

Ein weiterer Punkt sei, dass die Förderzusage ab Kaufvertragsabschluss gelten soll und nicht erst, wenn das Fahrzeug übergeben wird. Sonst müssten viele Autofahrer fürchten, die Zuschüsse zu verlieren, wenn das Auto beim Auslaufen der Förderung nicht rechtzeitig geliefert wird.

Es gibt auch Vorschläge, das das Leasen von E-Autos nach sozialen Kriterien zu fördern. Der ADAC ist beim „Social Leasing“ zurückhaltend: „Da kommen auch die Restzahlungen am Ende der Leasingdauer oder Haftungsfragen bei Unfällen ins Spiel“, erklärte Hillebrand. „Wer noch mal eben 4000 Euro für eine Extra-Lackierung zahlen muss, kommt schnell in die Bredouille. Es kommt sehr genau auf die Konditionen an, wodurch gleich wieder überbordende Bürokratie droht.“ Social Leasing wäre nach Ansicht des ADAC auf jeden Fall der komplizierte Weg, Hillebrand halte direkte Kaufanreize für zielführender.

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Via: NOZ
Tags: FörderungUnternehmen: ADAC
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    05.01.2026 um 20:44

    Falls jemand Zugriff auf Internet, TV und allgemeine Bildung besser als 6te Klasse Hauptschule und die letzten 2 Tage online war und das mit venezia vernommen hat…

    Das Erdöl deutlich günstiger wird, vermutlich sogar halbiert.

    Antworten
    • Gerry meint

      06.01.2026 um 08:52

      Ist doch gut, da kann der CO2-Preis um dieselbe Spanne erhöht werden und es steht genug Geld für die notwendige Energiewende zur Verfügung 👍.
      Selbst der Original-R2D2 läuft schon immer elektrisch 😉.

      Antworten
    • South meint

      06.01.2026 um 09:33

      Mja, Erdöl könnte durch den Überfall der Amerikaner tatsächlich günstiger werden. Trump steht vor dem Scherbenhaufen seiner kurzsichtigen undurchdachten Politik. Seine Zölle haben nur die Inflation angetrieben, das Wachstum in den USA ist bröckelig, deshalb sind die Ölpreise aktuell auch so niedrig, schon vor Venezuela. Die Politik ist aus den 70ern, die Problem sind wie in den 70ern. Fehlt nur noch eine Stagflationsspirale. ;-)
      Es ist ein Konjunkturprogramm mit Kanonen, der enormen langfristigen aussenpolitischen Schaden anrichtet.
      Aberrr… der Ölpreis ist noch erstaunlich stabil. Weit, weit weg von einer Halbierung? Deshalb mal eine Frage an R2D2, der sich ja mit Wissen brüstet, warum könnte der Effekt überschätzt werden? Kleiner Tipp. Die Bildzeitung schreibt sowas nicht…

      Antworten
  2. Thomas meint

    05.01.2026 um 18:31

    Ich bin auch eindeutig für eine Beimischungsquote von eFuels zu fossilem Kraftstoff. Das würde diesen hanebüchenen Unsinn sofort entzaubern. Die Kosten liegen aktuell im Bereich von ca. 100 EUR pro Liter, und selbst bei großtechnischer Herstellung in Zukunft mit angenommenen Lernkurven sind unter 5 EUR pro Liter auf Endkundenebene unrealistisch (ca. 3,50 EUR reine Herstellungs- und Transportkosten ohne Steuern und Distribution, siehe Fraunhofer ISE H2Global Studie).

    Antworten
    • Gunar Stockmann meint

      08.01.2026 um 15:23

      Der Ammi wirds nicht günstig hergeben. Der Aufwand in Venezuela ist erheblich.

      Antworten
  3. Werner Mauss meint

    05.01.2026 um 16:37

    Was ist ein ADAC Verkehrspräsident???

    Antworten
    • M. meint

      05.01.2026 um 17:58

      Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt….

      Aber versuch‘ doch mal, dieses neue Ding (Internet) zu benutzen, vielleicht findest du ja was.

      Antworten
      • Werner Mauss meint

        05.01.2026 um 18:10

        😂😂A……, hast recht, im Artikel steht’s ja. Ein ADAC Mann.

        Antworten
  4. Gernot meint

    05.01.2026 um 16:06

    Kaum sagt der ADAC ausnahmsweise mal etwas Zukunftsgerichtetes, fährt das Blatt der Niedertracht eine massive Kampagne gegen den ADAC, denn Bild kämpft für fossile Energie. Sofort sind 4 Artikel erschienen, in denen das Drecksblatt wie immer mit falschen Narrativen und Zahlen hantiert. Es wird behauptet, dass eine Umstellung auf Elektromobilität ga nicht möglich sei, weil wir nicht den Strom dafür hätten.

    Stand jetzt werden wir frühestens 2055 100% Elektromobilität im Straßenverkehr erreichen. Der Strombedarf steigt dadurch um ca. 22%. Bild erzählt seinen Lesern praktisch, dass das in 30! Jahren nicht zu erreichen wäre. Erneuerbare Energien haben 2025 bereit 57% unseres Strombedarfes gedeckt und wenn wir beim Ausbaupfad laut §4 EEG bleiben, werden wir allein bis 2030 die EE-Kapazität noch mal knapp verdoppeln. In nur 5 Jahren.

    Wir sollten uns vielleicht nicht nur über Desinformation auf Twitter etc. aufregen, sondern sie auch mal im Inland bekämpfen. Was Bild, Welt und Co machen, wirkt Gesellschafts- und Demokratie-zersetzend. Es schadet der Wirtschaft. Sie versuchen die deutsche Bevölkerung ganz genau so zu manipulieren, wie es Putin versucht.

    Antworten
    • Skodafahrer meint

      05.01.2026 um 17:48

      Heute wird die ADAC-Motorwelt vom Medienkonzern
      Hubert Burda Media produziert, gedruckt und vermarktet.
      In der 2000er Jahren wurde die Motorwelt in der Darmstädter Axel Springer Tiefdruckerei, wo ich angestellt war, gedruckt.
      Daher gibt es kein Eigeninteresse am ADAC mehr, man möchte wohl lieber mehr Nachfrage an Produkten vom Axel Springer Auto-Verlag.

      Antworten
  5. mipu meint

    05.01.2026 um 12:33

    Hach, ja, der Auto Darf Alles Club. Warum hatte der nochmal so viele Mitglieder verloren? Egal, er hat ja noch über 22 Mio davon. Und wenn wegen solcher Äußerungen dann nochmal ein paar Tausend abspringen, ist das für den Club auch kein relevanter Verlust.

    Antworten
  6. hu.ms meint

    05.01.2026 um 12:31

    Ich halte es für falsch, den stinker-bestand mit stinker-neukäufen gleichzusetzen.
    Letztere müssten über ein hohe kfz-steuer stärker belastet werden, da es spätestens ab jetzt emissionsärmere alternativen gibt.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      05.01.2026 um 13:17

      Mit welcher Begründung?
      Stoßen die Neuwagen anderes/mehr CO2 aus als Bestandswagen?

      Antworten
      • Steffen meint

        05.01.2026 um 13:54

        Ja, neues CO2 ist schlimmer als altes. Spaß beiseite, es sollte ja einleuchten, dass die Hürde einen vorhandenen Verbrenner zu verkaufen höher ist, als sich beim Neuwagenkauf eben auch BEVs anzusehen und sich für eins zu entscheiden.

        Antworten
      • hu.ms meint

        05.01.2026 um 15:07

        Mit leseschwäche sollte man hier nicht antworten.

        Antworten
        • Tt07 meint

          05.01.2026 um 15:45

          1+
          manchmal sind wir tatsächlich einer Meinung

  7. South meint

    05.01.2026 um 12:08

    Naja, die Mitglieder des ADAC fahren nun mal noch weit überwiegend Verbrenner, da wird die Reaktion nicht überrascht haben. Liest man weiter wie „Es wurde versäumt, alternative Kraftstoffe, die es ja auch für den Bestand braucht, ausreichend anzureizen“, kommen einen Zweifel, ob das Statement tatsächlich das E Auto unterstützen sollte oder eher das Reizthema am köcheln halten sollte.
    Man kann es auch provokant so verstehen, dass es absehbar war, dass die meisten Mitglieder da heute aufbegehren und es eher ein gezielter Bärendienst war…
    Da sollte man sich keine Illusionen machen, die alte Garde tut alles zur Besitzstandswahrung….

    Antworten
    • M. meint

      05.01.2026 um 18:04

      Es sind nicht speziell die ADAC-Mitglieder, die weit überwiegend Verbrenner fahren, es sind knapp 97% der Bevölkerung.
      Und auch unter den Mitgliedern gibt es welche, die BEV fahren. Sogar der ADAC selbst. ;-)

      Antworten
      • South meint

        05.01.2026 um 19:46

        Yoa, klar, gilt auch für Nicht ADAC Mitglieder, aber die Relevanz kommt bei einem Club davon, dass es die Mitglieder sind… das gleiche gilt für BEV Fahrer des Clubs, die sind zwar auch Mitglieder, aber du wirst es ahnen, eher in der Mi nd erh eit….
        Wenn der Wahrheitsfindung dient… eine Relevanz hat der Hinweis von dir nicht… ;-)

        Antworten
      • Tinto meint

        05.01.2026 um 20:25

        Noch in der Minderheit, aber es werden mehr. Ich zb.,BEV Fahrer und ADAC Mitglied. Deren Ladekarte war sogar ganz gut, leider wurden die Preise erhöht.

        Antworten
  8. R2D2 meint

    05.01.2026 um 11:43

    Etwas Ahnung von BWL würde so manches Thema im Keim schon ersticken….

    Warum hat das Smartphone gegenüber dem Wählscheibentelefon gewonnen? Genau, weil es technisch deutlich im Vorteil war.

    Beim Elektroauto geht man einen anderen Weg. Viel zu teuer, zu umständlich und im Fall von Laternenparkern wird das BEV zum Tamagothi. Nicht über 80 Prozent laden… nicht unter 20 Prozent, welcher Ladeanbieter, ist die Ladestation frei, und und und.. und gerade jetzt bei minus 10 Grad macht öffentlich laden so richtig Spaß.

    Antworten
    • Deity meint

      05.01.2026 um 12:08

      Dein Smartphone Vergleich ist gut, nur dein Adaption für das E-Fahrzeug ist falsch herum.

      Ja man muss sich umgewöhnen, aber es ist keinesfalls so dass die Nutzung komplizierter ist. Stell dir vor jemand würde versuchen jetzt Verbrenner einzuführen:

      – Man darf bei kaltem Motor nicht die volle Leistung abrufen weil es sonst dem Motor schadet
      – Tankstellen an Autobahnen sind viel teurer?
      – Man muss extra zum tanken zu Tankstellen und kann das nicht während des Einkaufs, auf Arbeit, oder daheim machen? So ein Zeitverlust
      – Einen Verbrenner mit seinen Abgasen in Tiefgaragen lassen? Das ist doch gefährlich…
      -etc.

      Wie gesagt, es ist nicht komplizierter, man hat nur andere Gesichtspunkte die man beachten muss.

      Ansonsten ist es günstiger in der Wartung und im Verbrauch und weniger komplex. Die Jugend die heute direkt mit E-Fahrzeugen aufwächst stellt sich die Fragen gar nicht.

      Antworten
      • banquo meint

        05.01.2026 um 12:20

        Absolut richtig Deity, kann ich nach 5 Jahren Erfahrung mit einem EV und zuvor 15 Jahre Diesel nur bestätigen.

        Antworten
    • Leon meint

      05.01.2026 um 12:20

      „Beim Elektroauto geht man einen anderen Weg. Viel zu teuer, zu umständlich und im Fall von Laternenparkern wird das BEV zum Tamagothi.“
      Zu teuer ist der einzige Punkt über den man ernsthaft diskutieren muss. Die Richtung stimmt (man schaue zB mal, wie viele BEVs unter 30k es vor 3 Jahren gab und wie viele heute), aber es dauert zu lange. Wer ein BEV umständlich findet, ist in der Regel aber noch keins gefahren. Das sage ich übrigens als Laternenparker.

      Antworten
      • R2D2 meint

        05.01.2026 um 12:42

        Ich fahre seit über 10 Jahren bev. Aber auch Verbrenner im eigenen Firmen Fuhrpark. Ich glaube meine Betrachtung ist um Längen aussagekräftiger…

        Und klar man kann sich arrangieren, bei minus 10 Grad mit einem eiskalten Akku… als Laternerparker…

        Antworten
        • xordinary meint

          05.01.2026 um 13:18

          Die Temperatur spielt beim AC-Laden halt mal genau hat keine Rolle. Also von daher gerne ich auf deinen eigenen Fuhrpark und deine tollen Erfahrungen mal hat nichts. Und im Bezug auf DC ist jeder Laternenparker. Und nur da wiederum Spiel die Temperatur eine Rolle.

          Also es ist halt immer noch so: Wer nach einem Problem sucht, wird unter Garantie eines finden …

        • xordinary meint

          05.01.2026 um 13:19

          (ich liebe die Auto-Korrektur …)

        • South meint

          05.01.2026 um 13:32

          Irgendwie schwer zu glauben. Aber du bist Yoshi mit dem ID.4. Also dann fährst du schlicht das falsche E Auto. Wenn du tatsächlich eine höheren Bedarf an Reichweiten hast, dann musst du dir halt auch ein entsprechendes E Auto kaufen, größerer Accu oder gute Schnellladefähigkeit… ich fahre sehr viele Kilometer und auch oft Langstrecke, ja dann ist es eben den Kaufpreisaufschlag Wert. Übrigens in der Firma müsste sich ja das BEV doch immer rechnen… bei mir rechnet sich das BEV ja sogar privat…

        • Steffen meint

          05.01.2026 um 14:04

          xordinary, da hast du den Pop:ulisten gut enttarnt, der widerspricht sich selbst (was mir gar nicht gleich aufgefallen ist) bzw. hat wenig Ahnung.

        • Marcel meint

          06.01.2026 um 08:27

          Siehst du Gespenster Süd?
          Mit dem hab ich nichts zu tun. Gib mir doch Mal einen Tipp, welches E Auto lädt nach einer Nacht bei 0 Grad denn schnell, ohne vorher 45 Minuten die Batterie zu heizen?
          Und warum soll ich mir ein anderes E Auto kaufen, jeder Diesel kann das. Dank der Venezuela Sache wird Verbrenner fahren auf lange Sicht auch wieder deutlich billiger, da können diverse Kommentatoren noch so oft 20 Cent pro km fordern :)

    • South meint

      05.01.2026 um 12:23

      Naja, wenn du wirklich auch nur die Basis von BWL verstehen würdest, dann wüsstest du auch, dass das hanebüchener Un si nn ist, was du da schreibst.
      Denn es gibt externe Effekte, also schädliche Kosten die der Allgemeinheit aufgebürdet werden und genau das ist hier der Fall. Mit deinem Argument müsste jeglicher Umweltschutz wie Filter in Kraftwerken, KAT etc. und Sicherheitsvorkehrung wie Gurte, Airbag, ESP etc. gestrichen werden.
      Da kommt sogar noch obendrauf, dass das E Auto auch in wirtschaftlichen Belangen Stück für Stück dem Verbrenner den Rang abläuft. Mal davon abgesehen steigern auch deutlich weniger lokale Abgase und weniger Lärm die Lebensqualität und natürlich ist auch der deutlich geringer CO2 Abdruck ein supergroßer Mehrwert.
      Nur weil ein Kunde diese Punkte nicht auf seiner Einkaufsliste sieht, heisst das noch lange nicht, dass deshalb kein Mehrwert entstünde. Bei einem Kraftwerk sind sogar Filter drauf, wo du nicht einmal mitkriegst, das es sie gibt, aber supergroßen Nutzen haben. Schau mal bei Waldsterben in den 80er nach…

      Antworten
    • Nur so... meint

      05.01.2026 um 18:29

      Smartphone und Wählscheibentelefon haben komplett andere Verwendungszwecke und unterschiedliche technische Grundlagen.
      Ebenso könnte man einen Kohleofen mit einem USB Taschenwärmer vergleichen.
      Und auch das Smartphone ist ungleich komplizierter als die graue Maus, jeder Hersteller hat seine Eigenheiten, es gibt 1000e Tarife, man benötigt eine SIM, es muss dauernd aufgeladen werden und hat nicht überall Empfang.
      Trotzdem gibt es genug Wagemutige Nutzer…

      Antworten

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