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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

VW spart laut Bericht bei Volumenmarken eine Milliarde Euro in der Produktion

12.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

VW-Markengruppe-Core

Bild: VW

Die Markengruppe Core ist der organisatorische Zusammenschluss der Volumenmarken des Volkswagen-Konzerns. Sie umfasst die Marken Volkswagen, Škoda, Seat/Cupra und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Mit einer neuen Markengruppen-Struktur will der Konzern in der Produktion bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Euro sparen. Das erfuhr die Automobilwoche aus Konzernkreisen.

Die Pläne von Brand-Group-Core-Chef Thomas Schäfer sehen demnach vor, 600 Millionen Euro beim Personal und 400 Millionen in der Fertigung selbst einzusparen, etwa durch die gemeinsame Nutzung von Plattformen. Die Maßnahmen seien Teil der Performance-Programme der Marken.

Die neue Struktur sieht der Automobilwoche zufolge vor, dass die Werke regional gemanagt werden statt von den Marken. Fünf Weltregionen habe die Markengruppe dafür definiert: Mitteleuropa mit Deutschland, Iberische Halbinsel, Osteuropa/Indien, Nord- sowie Südamerika.

Um China kümmere sich der Konzern selbst. Begonnen habe der Umbau bereits in Spanien und Portugal. „Eine deutliche Steigerung der Synergie ist dringend erforderlich, um die Ziele zu erreichen“, sagte ein Insider der Branchenzeitung.

Die Markengruppe Core

Mit mehr als der Hälfte des Fahrzeugabsatzes des Konzerns und über 200.000 Mitarbeitern aus fünf Marken sei die länderübergreifende Markengruppe Core die Antwort auf viele der Herausforderungen, die dem Unternehmen derzeit begegnen, so Volkswagen offiziell. Innerhalb der Gruppe arbeiteten die Schwestermarken Volkswagen, Škoda, Seat/Cupra und Volkswagen Nutzfahrzeuge eng zusammen, um gemeinsames Wachstum zu erzielen – und die Gesamteffizienz der fünf Marken deutlich zu steigern.

„Ermöglicht wird dies durch die konsequente Realisierung bestehender Synergie- und Skaleneffekte im Automobilbau, durch die markenübergreifende Kostenvorteile erzielt werden. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt dabei inhaltlich auf sechs gemeinsam vereinbarten Kern-Handlungsfeldern, den so genannten Core-Drivern“, erklärt Volkswagen. „Dazu gehören die Stärkung der E-Mobilität als Technologie, eine Harmonisierung der markenübergreifenden Vertriebsleistung, die generelle Reduktion der Fahrzeugkomplexität, eine deutliche Beschleunigung der Entwicklungsgeschwindigkeit neuer Modelle, die Optimierung der Herstell- und Vertriebskosten sowie die Stärkung der Zusammenarbeit im Sinne einer gemeinsamen Kultur.“

Ziel der Markengruppe Core sei es, Spitzentechnologie zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise werde Mobilität für Kunden weltweit zugänglich, attraktiv und bezahlbar gemacht. Dabei gelte es, als starker und differenzierter Markenverbund nach außen aufzutreten – und gleichzeitig im Innenverhältnis effizient, abgestimmt und gemeinsam zu handeln.

Die Markengruppe Core lebe von der Zusammenarbeit und verfolge eine klare Strategie. „Sie profitiert von den individuellen Stärken, der Erfahrung und dem Wissen der Mitarbeiter in den Einzelmarken – die diese wiederum in die Markengruppe einbringen. Kompetenzen werden gebündelt, Problemlösungen gemeinsam erarbeitet – und so die Performance des Volkswagen Konzerns insgesamt verbessert.“

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Tags: Kosten, ProduktionUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    12.01.2026 um 19:09

    Bei mind. 40 mrd. kosten ist eine mrd. 2,5%. Wow ?
    Wird das an die käufer weitergegeben oder erhöht das die marge ?

    Antworten
  2. Haubentaucher meint

    12.01.2026 um 12:46

    Übersetzt heißt das der Wasserkopf wir verkleinert. Solange es lief sicher undenkbar da jeder Landesfürst seinen Hofstaat behalten wollte. Jetzt haben sie es wohl zähneknischend akzeptiert und das dürfte nocht nicht das Ende der Maßnahmen sein.

    Antworten
  3. Future meint

    12.01.2026 um 12:31

    In dem Bericht heißt es, Schäfer spart 600 Millionen Euro beim Personal. Hat sich die IG Metall dazu schon geäußert oder hat man sich dazu längst heimlich im Hinterstübchen geeinigt? Manche werden sich vielleicht fragen, warum man erst jetzt das viele Personal einspart, wenn alles offensichtlich auch ohne diese Mitarbeiter schon gut funktioniert hätte.

    Antworten
    • Ossisailor meint

      12.01.2026 um 12:53

      Im Gegensatz zu amerikanischen Unternehmen erfolgt bei VW der Personalabbau sozialverträglich und gestreckt über einen gewissen Zeitraum. Die Maßnahmen beinhalten auch finanzielle Anreize bei freiwilligem vorzeitigen Ende der Beschäftigung etc. Alles abgesprochen mit dem Betriebsrat und schon vor Monaten kommuniziert.
      Das ist eben der Unterschied zum Hire and Fire in den USA.

      Antworten
      • Paule meint

        12.01.2026 um 14:26

        Noch ein Grund, nicht von VW zu kaufen. Keine Lust, sowas zu finanzieren.

        Antworten
        • M. meint

          12.01.2026 um 16:05

          Du finanzierst lieber Wahlkampfbudgets in bestimmten anderen Ländern… das läuft ja auch richtig gut.

        • Paule meint

          12.01.2026 um 16:14

          Ja, finde ich besser, weil das kleinere Übel.
          Kein Cent für VW! Die können sowieso nicht mit Geld umgehen. Hundert jahre im Geschäft, und unterm Strich eine dicke rote Zahl.

        • Future meint

          12.01.2026 um 22:33

          Aber die Autos sind toll, um das geht es doch hier, um g.eile Autos!

  4. Mäx meint

    12.01.2026 um 11:20

    So wie es formuliert ist, ist das kumuliert; pro Jahr wäre ja beachtlich.
    2024 hatte man 140 Mrd. € Umsatz; 7 Mrd. € op. Ergebnis.
    Kumuliert hieße das bis 2030 (Berichtsjahr) also 5 Berichtsjahre (gerechnet ohne 2025 weil ja schon abgelaufen).
    Käme das alles im Ergebnis an würde man dieses summiert bis 2030 immerhin um 2,8% steigern…oder 0,56% durchschnittlich pro Jahr.

    Antworten
    • Paule meint

      12.01.2026 um 19:11

      Das wird den Laden aber nicht retten. Im Geschäftsbericht 2024 sind hohe Finanzschulden von 137 Mrd. € für den Gesamtkonzern aufgeführt, die hohe Zinsbelastungen verursachen. Das ist nicht das Ziel üblicher Geschäftstätigkeit, Banken zu füttern.

      Antworten
      • Future meint

        12.01.2026 um 22:37

        Peanuts im Vergleich mit den US Staatsschulden, da belaufen sich die jährlichen Zinszahlungen alleine auf 1Billion Dollar! Höher als die jährlichen Rüstungsausgaben.
        Was sind da 137 Milliarden Schulden dagegen. Lächerlich!

        Antworten

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