Hyundai gibt den Bestellstart des Facelifts des Ende 2022 eingeführten Ioniq 6 bekannt. Die stromlinienförmige Limousine wurde in zentralen Bereichen weiterentwickelt und verbindet nun laut dem Hersteller ein noch markanteres Design mit verbesserter Effizienz, moderner Technologie und einem erweiterten Ausstattungsangebot.
Das Facelift präsentiert sich mit feinen Exterieur-Retuschen wie modellierter Front- und Heckpartie, neuen LED-Signaturen sowie aktualisierten Farb- und Felgenoptionen. Das Haifischprofil des Ioniq 6 kommt nach dem Facelift noch markanter zur Geltung, nicht zuletzt durch die schmalen Scheinwerfer und die längere Karosse. „Im Innenraum setzen wertige Materialien, ein erweitertes Ambiente-Lichtsystem und neu gestaltete haptische Bedienoberflächen zusätzliche Akzente“, heißt es.
Gleichzeitig profitiert das Modell von größeren Batterien, die von 53 und 77,4 kWh auf jetzt 63 und 84 kWh gewachsen sind. Damit ergibt sich nach WLTP-Norm eine erhöhte Reichweite von bis zu 680 Kilometern, bisher waren maximal 614 Kilometer pro Ladung mit der Baureihe möglich. Als Verbrauch werden kombiniert 15,9 – 13,4 kWh/100 km angegeben.
Fünf verschiedene Ausstattungslinien
Im Zuge des Facelifts hat Hyundai neben der Basisversion die Centriq-Version und die Uniq-Version sowie erstmals die sportliche N Line und N Line X eingeführt. Die Basisversion der elektrischen Limousine gibt es mit unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Voll-LED-Scheinwerfern, Rückfahrkamera, Batterie-Vorkonditionierung sowie beheizbarem Lenkrad ab 45.550 Euro mit Heckantrieb, 63-kWh-Batterie und 125 kW/170 PS. Für 1.200 Euro kann die Wärmepumpe hinzugebucht werden.
Ab der Ausstattungsvariante Centriq gibt es den Ioniq 6 wahlweise mit einer 63- oder 84-kWh-Batterie, in dieser Version verfügt die elektrische Limousine immer über Heckantrieb. Die Preise starten hier bei 52.050 Euro. Abweichend zur Basisvariante bietet die Variante Centriq Matrix-LED-Scheinwerfer, Sitzpolster in Stoff-Leder-Kombination sowie elektrisch ausklappbare Türgriffe. Optional können sich Kunden für ein Glas-Schiebedach für 700 Euro Aufpreis sowie das Technik-Paket mit unter anderem Head-up-Display, 360°-Kamera und digitalem Fahrzeugschlüssel 2.0 für 2.600 Euro entscheiden.
Bei der auf Komfort ausgelegten Ausstattungslinie Uniq starten die Preise bei 60.500 Euro. Bei dieser Version wird die 84-kWh-Batterie entweder mit Heck- oder Allradantrieb kombiniert. Serienmäßig an Bord sind das Bose-Soundsystem, der Parkassistent mit Fernbedienung 2.0, eine 360°-Kamera, ein Head-up-Display, Sitzbelüftung für Fahrer und Beifahrersitz sowie das Lenkrad mit beleuchteten LED-Pixeln. Als Zusatzoptionen bietet Hyundai für den Ioniq 6 in der Uniq-Variante 20-Zoll-Leichtmetallfelgen (600 Euro), ein Glas-Schiebedach (700 Euro) und digitale Außenspiegel (1.300 Euro) an.
Die sportliche Variante N Line ist mit 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, N-Line-Exterieur und -Interieur mit 84-kWh-Batterie und entweder Heck- oder Allradantrieb ab 58.300 Euro erhältlich. Als Hecktriebler liefert der Motor 168 kW/229 PS, in der Allradversion sind es 239 kW/325 PS. „Die N Line betont den sportlichen Charakter des Fahrzeugs zum einen durch sein Außendesign mit speziellen Leichtmetallfelgen und zum anderen durch die exklusive Stoff-Leder-Polsterung der Sitze mit roten Ziernähten und roten Applikationen im Innenraum“, wirbt Hyundai. Für den Ioniq 6 N Line können zusätzlich ein Glas-Schiebedach für 700 Euro oder das Technik-Paket für 2.600 Euro erworben werden.
Die N Line X als nahezu vollausgestattete Variante bietet zusätzlich zur N Line das Bose-Soundsystem, eine 360-Grad-Kamera, ein Head-up-Display, ein mit LED-Pixeln beleuchtetes Lenkrad sowie eine Sitzpolsterung in Alcantara-Leder-Kombination. Die Preise starten bei 62.000 Euro für die Variante mit 84-kWh-Batterie und Heckantrieb und 65.250 Euro für den Allradantrieb. Optional erhältlich sind ein Glas-Schiebedach für 700 Euro sowie digitale Außenspiegel für 1.300 Euro.












Cisko meint
Einen Meter kürzer und drei Türen. Das fände ich interessant.
Calimator meint
Da bei dem Design hilft kein Facelift mehr, da ist ein neues Model nötig. Dass man auch schöne Autos mit gutem cw-Wert bauen kann beweisen inzwischen sehr viele Hersteller.
R2D2 meint
Besonders bemerkenswert finde ich das Bild vom Cockpit. Das hat so richtig was von der guten alten Zeit, Mitte der 90er. Was mir an diesem Manifest Bildgewalt fehlt, ist das Siemens Kabel Telefon in der Mittelkonsole. Aber hey, wir sind jetzt in der Neuzeit, das ding lädt mit 800 Volt.
Steffen meint
Sieht halt jetzt schon seltsam aus, wie zwei unterschiedliche Autos, die zusammengedängelt wurden. Hinten dieselbe Farbe hätte ich harmonischer gefunden (bei dem eh schon gewöhnungsbedürftigen Design).
Halber Akku meint
Ist nur bei der N-Line so, ebenso die nicht durchgehende Heckleuchte. Warum auch immer. Alle anderen Varianten haben das Heck in Wagenfarbe bei durchgehendem Heckleuchtenband. Gefällt mir optisch besser und kostet keinen weiteren Aufpreis.
Steffen meint
Ah, okay. Mir würde das besser gefallen, wenn das Rot noch ein bisschen weiter runtergezogen worden wäre. Untenrum durchgehend schwarz (ähnlich wie beim ID.7) sieht ja ganz schick aus, aber halt nicht, wenn es zu weit hochgezogen wird.
Halber Akku meint
Rot ist laut Konfigurator diesmal die einzige nicht aufpreispflichtige Grundfarbe, da kann sich auch ansehen, wie das Heck in Normal ohne N-Line in Wagenfarbe aussieht.
Andi EE meint
Das ist ein gutes Beispiel, wo das Design wirklich ein Problem ist. Hier haben wir ein technisch sehr gutes Produkt, was aber dem Durchschnitt nicht gefällt. Und deshalb wird es nicht gut verkauft, so simpel ist das.
Die Dummköpfe die behaupten, Teslas haben schlechtes Design, sollten dieses Beispiel analysieren, wieso so was nicht läuft, bei den Herstellern, die sie eigentlich gut finden. 😉
Für mich ist das Problem primär das Heck. Teslas haben auch aerodynamisch sehr gute Fahrzeuge, aber hinten haben sie den Kompromiss mit dem breiten (etwas) ausgestellten Heck, was eigentlich nicht optimal für die Aerodynamik ist.
Man sieht es sogar beim Cybercab welches jetzt hinten zusammenläuft und das Heck nur ansatzweise noch oben optisch stärker erscheinen lässt. Dieser Kompromiss ist hier wirklich stark in Richtung Aerodynamik optimiert. Bei S,3 und Y ist das Heck viel dominanter und attraktiver für private Käufer ausgeprägt.
Beim Hyundai hat man jetzt versucht die Banane mit dem vielen Schwarz im unteren Bereich zu brechen (Farben brechen Formen). So wirklich geglückt ist es nicht, das Fahrzeug hat auch ein optisches Problem, wieso es nicht verkauft wird. Das ist Wahnsinn, wenn die Form nicht passt, kann die Technik noch so gut, es wird nicht verkauft. Damals beim Prius (Toyota) war es auch so. Relativ zur Grösse von Toyota hätte das Fahrzeug ja extrem verkauft werden müssen.
NeutralMatters meint
Das Model Y ist kein proportional gut gestaltetes Auto, es stellt lediglich ein aufgeblähtes Model 3 dar – und durch den Preis und durch das vor wenigen Jahren noch begrenzte Angebot, verkaufte es sich gut.
Aber bspw. bei Spritmonitor sieht man, wie doch trotz aller Aerodynamik die Modelle bei Tesla nicht sparsamer sind, als Kleinwägen, die vermeindlich einen höheren Luftwiderstand haben müssen – es ist eben nicht immer nur die Stromlinie, die den Verbrauch bestimmt!
Horst meint
Teslas haben schlechtes Design
Future meint
Tesla: Schlechtes Design gepaart mit schlechter Effizienz.
Future meint
Falscher Future: Falschbehauptungen bringen nichts. Tesla gehört zu den effizientesten Elektroautos. Man muss sowas anerkennen können und man kann sich ja trotzdem für ein anderes BEV entscheiden. Geld genug haben die Leute ja offensichtlich, um verschwenderisch zu sein beim Autokonsum. Hauptsache, die Verbrenner kommen weg.
Future meint
Sagt wer?
PS. Alle Future sind echt, oder hast du ein Recht auf den Namen? Dann verklag mich!
Future meint
Das hatten wir hier doch seit Jahren immer wieder im Blog. Das Model 3 rangiert mit Werten um 12,5 bis 15,1 kWh/100km an der Spitze von allen Effizienzlisten. Einfach mal die Suche einschalten. Natürlich muss man Tesla deshalb nicht mögen und es gibt auch andere sparsame Modelle, falls einem das wichtig sein sollte. Warum ist Deutschland denn so auf Tesla fixiert – ist das wegen dem Werk in Ostdeutschland? Ich denke, Deutschland wird das Werk früher oder später auch noch verlieren.
Leseempfehlung als Ergänzung vom 30.05.2025 in diesem Portal – wieder mal ein Ranking vom ADAC mit Tesla auf Platz 1: »Im Gesamtranking bietet das Tesla Model 3 über alle Fahrzeugklassen hinweg das beste Gesamtpaket: Für einen Listenpreis von 44.990 Euro erhält der Kunde 702 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm, zahlt also 64 Euro pro Kilometer.«
So sind sie halt, die Deutschen ;-)
Future meint
Schln und häs slich ist immer Geschmacksache. Die Effizienz des Hyundai hat wohl auch mit der Form zu tun. Man kann nicht alles haben: Die ganzen uneffizienten Schrankwände müssen weg von den Straßen. Die sind auch alle nicht hübsch.
Andi EE meint
Hahaha 😄😄, sind wieder gleich weit.
MrBlueEyes meint
Auf der Webseite stehen noch die WLTP Verbräuche der alten Version
Für den Allrad mit 20 Zoll Felgen werden kombiniert 16,9 KWh angegeben…
Der iX3 als SUV hat mit AWD und 20 Zoll ca. 15,5 KWh (inkl. AHK)… da sieht man einfach mal, wo der Bartel den Most holt… obwohl der Hyundai 6 so aerodynamisch günstig designt ist, schlägt ihn ein Deutsches SUV dennoch in den WLTP-Werten…
Halber Akku meint
Der bisherige Ioniq 6 hat in der AWD Version mit 18 Zoll Felgen einen WLTP Verbrauch von 15,1 KWh. Der Unterschied zu den 20 Zöllern ist hier – auch beim RWD – schon sehr deutlich. Ich selber habe mit dem kleinen 53 KWh Akku (WLTP 13,9 KWh) nach 20 Monaten und 38.000 gefahrenen Kilometern einen Verbrauch von insgesamt 14,1 KWh bei 60% Landstraße, 20% Innerorts und 20% Autobahn (meist Richtgeschwindigkeit oder auch mal schneller wenn wenig los ist). Mit Ladeverlusten sind es in etwa 15 KWh, da will ich nicht meckern.
Gunnar meint
Zwei wichtige Infos fehlen:
1. Reichweite für die Version mit kleinem Akku.
2. Startpreis für die Version mit großem Akku.
@Redaktion: könnt ihr das nachliefern?
Redaktion meint
Wir haben die vollständigen technischen Daten bereits angefragt. Hyundai hat bisher nur die obigen Informationen veröffentlicht.
VG | ecomento.de
Halber Akku meint
Rund 500 Kilometer WLTP sollten für die Version mit kleinem Akku drin sein. Die 10 KWh mehr als bisher sind genau die Menge, die ich bisher bei meinem Basismodell paar Mal im Jahr vermisse.
Halber Akku meint
Laut inzwischen freigeschaltetem Konfigurator:
max. elektrische Reichweite bei voller Batterie (km) nach WLTP
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