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VW Konzernlogistik: „Batterie-elektrische Trucks sind die Zukunft“

15.01.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 23 Kommentare

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Bild: MAN (Symbolbild)

Die Konzernlogistik von Volkswagen mit Sitz in Wolfsburg steuert die globalen Logistikketten des Automobilkonzerns. Sie vernetzt 8.500 Lieferanten, 112 Fabriken und mehr als 150 Absatzmärkte. Diesel-Lkw sind dabei weiterhin ein zentrales Transportmittel, jedoch besonders CO2-intensiv. Für Logistikchef Simon Motter ist die Richtung klar: „Batterie-elektrische Trucks sind die Zukunft“, sagte er gegenüber dem Portal Electrive.

Rund 800 Mitarbeiter koordinieren mehrheitlich von Wolfsburg aus den Warenfluss rund um die Werke aller Marken der Volkswagen-Gruppe. Die Konzernlogistik verantwortet europaweit sämtliche Landverkehre auf Straße und Schiene sowie interkontinental die See- und in seltenen Fällen Lufttransporte. Damit nimmt sie eine Schlüsselrolle im Supply-Chain-Management ein, während Landverkehre außerhalb Europas separat organisiert werden.

Oberste Priorität hat die Versorgungssicherheit, doch Effizienz und Nachhaltigkeit gewinnen an Bedeutung. Besonders im Straßengüterverkehr rücken Elektro-Lkw in den Fokus. Volkswagens Konzernlogistik ist ein Verlader und besitzt selbst keine Lastwagen. Das Unternehmen vergibt Transportaufträge an Speditionen, die über Fahrzeugtyp und Antrieb entscheiden. Einfluss nimmt man vor allem über Kommunikation und Zielvorgaben.

Motter verweist dabei auf die Klimaziele des Konzerns: „Wir sind dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet, also müssen wir CO2 reduzieren.“ Diese Erwartung werde klar an Partner und Lieferanten kommuniziert, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen. Eine verpflichtende Vorgabe für E-Lkw sei theoretisch möglich, wichtiger sei jedoch, die Spediteure vom Wandel zu überzeugen.

Hoher Strompreis bremst Elektro-Lkw

Der Hochlauf der Elektromobilität im Schwerlastverkehr scheitert aus Sicht Motters weniger an der Technik als an den Rahmenbedingungen. Insbesondere der hohe Strompreis in Deutschland bremse Investitionen. „Der Schlüssel zur Antriebswende ist ein guter Preis für den von Logistikern genutzten Strommix: Ich muss wissen: Wann kann ich wo zu welchen Preisen laden.“ E-Lkw könnten künftig den Wettbewerb verändern, da sich Unternehmen mit der neuen Technologie und dem neuen Ökosystem Vorteile sichern.

Als idealen Einsatzbereich sehen die Wolfsburger Logistikplaner mittlere Distanzen. Im Regionalverkehr gelten sie bereits heute als weitgehend alltagstauglich und konkurrenzfähig. Viele regelmäßig bediente Strecken der Werkslogistik könnten nach Einschätzung des Unternehmens schon jetzt umgestellt werden. Perspektivisch werde der Anteil der wirtschaftlich darstellbaren Strecken weiter steigen.

Im europäischen Materiallogistiknetz sind bei den beauftragten Dienstleistern der Volkswagen-Logistik eine mittlere vierstellige Zahl an Lkw im Einsatz. Die Zahl der Elektrofahrzeuge ist laut Motter„noch überschaubar“, da sich der Markt erst im Aufbau befindet – insbesondere bei den für die Autoindustrie wichtigen Low-Linern. Dennoch erwartet Volkswagen einen deutlichen Zuwachs.

Obwohl der Straßentransport bei der VW Konzernlogistik weniger als die Hälfte der Transportleistung ausmacht, verursacht er mehr als 50 Prozent der CO2e-Emissionen. „Deshalb sehen wir Elektro-Lkw als die geeignetste Technologie für eine klimafreundlichere Nutzfahrzeugflotte“, sagt Motter. Überall dort, wo möglichst grüner Strom und Infrastruktur vorhanden sind, werde der Einsatz Batterie-elektrisch betriebener statt fossil angetriebener Lkw gefördert. Parallel bleibe das Ziel bestehen, weitere Güter auf die CO2-arme Schiene zu verlagern – auch wenn der Zustand der Infrastruktur Sorgen bereitee.

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Via: Electrive
Tags: Lkw, NachhaltigkeitUnternehmen: VW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gunnar meint

    16.01.2026 um 08:21

    Interessant wäre zu wissen, wie viele Fahrten es für die VW Logistik in Summe gibt und wie viele davon schon rein elektrisch sind. Leider kann oder will man so etwas nicht mitteilen. Lieber wird schön unscharf und schwammig kommuniziert anstatt Klartext zu reden.

    Antworten
  2. Matthias meint

    16.01.2026 um 01:46

    Tesla Konzernlogistik: „Batterie-elektrische Trucks sind die Zukunft“

    Der musste jetzt sein. 2017 wurde der Semi vorgestellt. Ein Jahrzehnt als Vaporware.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      16.01.2026 um 09:12

      „Viele regelmäßig bediente Strecken der Werkslogistik könnten nach Einschätzung des Unternehmens schon jetzt umgestellt werden.“
      Bei VW ist es „könnten“, bei Tesla werden Strecken der Werklogistik schon länger mit dem Semi bedient.

      Ansonsten gibt es halt so ein paar Dinge aus der Unternehmensrealität, die da rein spielen:
      -LKWs brauchen jede Menge Akkus, an denen hat es so schon (vor allem aus lokaler Produktion) gemangelt.
      -LKWs brauchen die passende Ladeinfrastruktur, die man parallel eigenständig bedarfsgerecht ausrollen muss (anders als die am Rockzipfel des Staats hängenden Konkurrenten).
      -Für die Ladeinfrastruktur wird man jede Menge stationäre Speicher brauchen, die Megapacks waren so schon überwiegend ausverkauft.
      -Bei LKWs hat die Wirtschaftlichkeit höchste Priorität. Es hat nie auch nur den Ansatz einer Sinnhaftigkeit gegeben, Mengen aus dem PKW-Geschäft für LKWs aufzugeben.

      Und trotzdem betreibt Tesla das in der internen Logistik, was VW irgendwann mal „könnte“. Und würde man Mengen der Konkurrenten auf das reduzieren, was beidseitig wirtschaftlich ohne Förderung für Fahrzeug und Ladeinfrastruktur funktioniert, wäre das Ergebnis wohl eine glatte 0.

      Antworten
      • Gunnar meint

        16.01.2026 um 10:57

        „bei Tesla werden Strecken der Werklogistik schon länger mit dem Semi bedient.“
        Kannst du mir dazu eine Quelle nennen?
        Ich weiß nur, dass der Semi noch nicht in der Serienproduktion ist. Die paar Semis, die aufgebaut wurden, sind Einzelstücke, die handverlesen irgendwelchen Firmen zum Testen zur Verfügung gestellt wurden. Und es gibt immer noch keinen offiziellen Termin für den Start der Serienproduktion.

        Was allerdings schon in der Serienproduktion ist:
        Mercedes eActros,
        Volvo FH Electric,
        Scania S-eWay,
        Renault e-tech T,
        MAN eTGX,
        DAF XF electric

        Alle für den Fernverkehr geeignet.

        Antworten
  3. Jensen meint

    15.01.2026 um 15:20

    Da kann sich VW doch richtig in Position bringen. E-LKW hat man bei MAN im Angebot, Strom könnte man an den Rampen und in Wartezonen zu verlässlichen Preisen bereitstellen. Und vielleicht belohnt man die Partner ja auch noch mit einem kleinen Umweltzuschlag auf den Frachtpreis – schließlich helfen die ja auch beim erreichen von Klimazielen.

    Antworten
    • Ossisailor meint

      15.01.2026 um 16:21

      VW-Logistik arbeitet mit Spedieuren zusammen, u.a. mit Duvenbeck. Die haben neuerdings 15 MAN eTGX für den Pendelverkehr in Betrieb.

      Antworten
  4. Paule meint

    15.01.2026 um 14:59

    „Volkswagens Konzernlogistik ist ein Verlader und besitzt selbst keine Lastwagen. “

    Das zu ändern wäre doch mal ein Anfang.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      15.01.2026 um 17:13

      Kann Tesla machen. Bisher liefern sie in Übereinstimmung mit der gestrichenen Nachhaltigkeit in ihren Zielen nur per Verbrenner aus. Könnten sie ja mal ändern. Es wäre gerade ein guter Zeitpunkt, denn so viele Tesla sind dieses Jahr in Europa nicht mehr auszuliefern. Ich empfehle die elektrischen MAN wegen der niedrigen Aufbauhöhe. Ihr „eigener LKW“ kommt nicht in Frage, der ist seit fast 10 Jahren ein Fake. Nachdem der FSD in den USA endlich nicht mehr verkauft wird, wäre es Zeit, auch bei dem Thema endlich mal Farbe zu bekennen und den Semi zu beerdigen.

      Antworten
      • RudiFaehrtTesla meint

        15.01.2026 um 17:34

        Bleib bitte bei der Wahrheit. FSD ist als ABO verfügbar.

        Antworten
      • Paule meint

        15.01.2026 um 17:51

        Schön festzustellen, dass jedes noch so belanglose VW-Thema bei dir nur eine Reaktion im Kopf erzeugt: Du musst ab Tesla denken.

        Glaube, du hast es nicht leicht. Da muss in der Vergangenheit mal ein extrem einschneidendes Erlebnis bei dir stattgefunden haben.

        Antworten
        • Ben meint

          15.01.2026 um 17:57

          Da Marry ja ein offensichtlich von VW bezahlter Schreiberling ist um Tesla zu Shitalken ist er natürlich immer froh wenn Themen von VW hier kommen die andere Betriebe schon seit knapp 10 Jahren machen. Aber hey so lungert er nicht am Alex rum.

        • Paule meint

          15.01.2026 um 18:05

          „ein offensichtlich von VW bezahlter Schreiberling “
          Ich traue VW vieles zu – aber so weit zu gehen, für diese Texte zu zahlen, das glaube ich nun wirklich nicht.

          Klar, der Beitrag kommt von VWC, ist in einem Werbeblog okay. Aber diese Kommentare – niemals.

        • Gunnar meint

          16.01.2026 um 08:07

          „ein offensichtlich von VW bezahlter Schreiberling “
          Ich denke, solche Unterstellungen sollten wir ein für alle mal ins Reich der Fabeln verweisen. Dieser Typ macht das freiwillig, ohne dafür bezahlt zu werden. Kann sein, dass er bei VW arbeitet, muss aber nicht.
          Letztendlich ist seine Motivation trotzdem nur erbärmlich.

        • Future meint

          16.01.2026 um 09:07

          Ist aber nicht falsch was er erzählt. Deshalb regen sich viele hier auf, eben weil er die Tesla Fails auf den Punkt bringt. Das tut den Fans weh.

        • Paule meint

          16.01.2026 um 10:30

          …sagt der falsche Future. Lächerlich!

        • Future meint

          16.01.2026 um 13:36

          Der falsche Future wird sich bald zu Wort melden, abwarten!

  5. Gunnar meint

    15.01.2026 um 13:59

    Passend dazu die Meldung, dass in Deutschland nur noch 50 Wasserstofftankstellen in Betrieb sind. 13 exklusiv für PKWs, 35 für PKWs und LKWs und 2 nur für LKWs.

    Antworten
    • Jakob meint

      15.01.2026 um 16:43

      Wen wundert es?
      Es gibt keine Wasserstoff Autos/LKWs = Infrastruktur wird daher nicht aufgebaut = keiner entwickelt und kauft Wasserstoff Autos, aufgrund fehlender Infrastruktur.
      Ein Teufelskreis der nie endet.

      Antworten
      • Gunnar meint

        16.01.2026 um 08:11

        Es sollte BMW wundern, denn die wollen ab 2028 den X5 mit Wasserstoffbrennstoffzelle in Serie bringen. Ziemlich kurios. Ich tippe hier auf eine absichtliche Ente von BMW. Das Ding wird nie in Serie gehen. Wahrscheinlich wollten sie einfach nur an die Fördertöpfe vom Hubert und Markus ran.

        Antworten
        • Gunnar meint

          16.01.2026 um 08:36

          Zumal gerade BMW die erfolgsversprechendsten BEVs in der Pipeline hat. Das macht deren Wasserstoffaktivitäten noch viel absurder und spricht verstärkt dafür, dass hier nur Fördergelder abgegriffen werden sollen.

        • Peter meint

          16.01.2026 um 09:20

          Nein. Sie wollten ihre Verbrennerverkäufe stützen (solange sie nicht genug BEV-Kapazitäten haben), die BEV-geneigten vom Wechsel auf andere Marken abhalten, die Mitbewerber im Unklaren lassen und haben deshalb technologieoffene Unsicherheit kommuniziert aber intern volle Möhre BEV entwickelt.
          Alte Masche, kennt man doch: das Eine predigen, das Andere wirklich tun.

        • volsor meint

          16.01.2026 um 09:31

          Die wollen nicht nur an den Fördertopf , sie haben mit 273 Millione schon kräftig hin gelangt.

      • Christian meint

        16.01.2026 um 08:23

        Aber Bosch hat doch jetzt endlich das Wasserstoff-Ökosystem komplett fertig für den LKW und damit 2025 den deutschen Zukunftspreis gewonnen! Das muß doch gut sein…

        Antworten

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