Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet seine Elektro-Modelle in Deutschland bis zum 29. Mai mit einer Sonderprämie von bis zu 10.000 Euro an. Je nach Produkt profitieren Kunden damit von einem Nachlass im Umfang von 5800 bis 10.000 Euro. Das gilt für private wie geschäftliche Einzelkunden. Die Rabatte sind nur bei Erstzulassungen bis zum 31.12.2026 erhältlich.
Privatkunden dürften vor allem am elektrischen Kleinbus ID. Buzz mit bis zu 6000 Euro Sonderprämie und der e-Caravelle mit bis zu 6700 Euro Nachlass interessiert sein. Sie können auch von der angekündigten Elektroauto-Förderung des Bundes profitieren, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Höhe der staatlichen Förderung ist nach Einkommen gestaffelt und hängt zudem von einem Kinderbonus ab.
Eher an Gewerbekunden richtet sich der elektrische Kastenwagen ID. Buzz Cargo mit bis zu 6600 Euro Rabatt. Aus der T7-Baureihe gibt es für den e-Transporter Kombi bis zu 5800 Euro Sonderprämie. Bei den Varianten e-Transporter Kastenwagen und Pritschenwagen ist der Nachlass bis zu 10.000 Euro hoch.
Bei der Aktion unter dem Motto „Große Prämien brauchen Platz“ werden die Rabatte auf „vorrätige Neufahrzeuge ohne Zulassung aus dem Herstellerlager“ gewährt. Für individuell konfigurierte Neufahrzeuge gibt es demnach keinen Nachlass. Die Art der Bezahlung (Barkauf, Leasing oder Finanzierung) spielt bei der Sonderprämie keine Rolle. Großabnehmer und Sonderkunden sind von der Aktion ausgenommen.

MK meint
Vielleicht noch mal für alle, die sich hier in Behauptungen ergehen, wie schlecht der ID.Buzz laufen würde:
– Letztes Jahr sind rund 60.000 verkauft worden und damit doppelt so viele wie 2024 und vor Allem auch doppelt so viele wie vom Verbrennerpendant Multivan.
– Für welche Fahrzeuge genau dieser Rabatt gilt, kann man auf der VWN-Website nachlesen. Dort sind alle „schnell verfügbaren“ Neuwagen sowohl von VWN direkt, aber auch Händlern bundesweit aufgeführt. Insgesamt sind das aktuell 70 Stück…also rund 0,12% der letztjährigen Produktionsmenge.
Jörg2 meint
MK
Vielleicht nocheinmal grundlegende betriebswirtschaftliche Zusammenhänge:
Ob es in Summe gut oder schlecht läuft ist eher durch Vergleich der aktuellen Stückzahlen mit der den notwendigen Stückzahlen feststellbar. Wenn man die Planungszahlen bei Auflage des BUZZ als in der Nähe der „notwendigen Stückzahlen“ sieht, dann sind die akuellen Ergebnisse weit weit weg. Völlig egal, ob es noch schlechtere Vergleichszeiträume gibt.
In der BWL-Welt würde man das „verkauft sich wie geschnitten Brot“-Produkt mit höheren Preisen versehen. Hier gibt es Rabattaktionen.
Nun könnte man anführen, da wäre dermaßen viel Marge mit im Spiel, dass diese Stückzahlabweichung zwar nicht toll aber nicht so schlimm wäre. Da fehlen uns dann die Detail-BWL-Zahlen und wir müssen auf die Zahlen laut Veröffentlichungspflichten (s. Quartalszahlen) zurückgreifen. Da sieht es dann so garnicht nach ganz ganz viel Marge-Spielraum aus. Eher nach 3% und ein Fixkostenproblem auf Grund von Überkapazitäten.
Ich wünsche dem Fahrzeug alles gute. Jedes BEV hilft. Dieses ist (mMn) aber am Markt vorbeientwickelt.
Die Wahrheit meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Jörg2 meint
Die nächstgelegene Nutzfahrzeug-NL von VW steht brechend voll mit BUZZ&Co (Neuwagen) im Langzeitbestand.
Wird nur noch übertroffen von den gewerblichen Leasingrückläufern dieser Fahrzeuge.
Laut Mitarbeiter dermaßen totes Kapital.
MK meint
@Jörg2:
Dann sagen Sie doch mal, welcher Standort das genau sein soll?
Hier bei uns in Hessen laufen die Dinger scheinbar super.
Jörg2 meint
S. VGSG
Such Dir einen beliebigen Standort aus. Überall das Gleiche.
Du scheinst die Richtigkeit meiner Aussagen zu bezweifeln. Darf ich das im Gegenzug ab sofort bei Deinen?
MK meint
@Jörg2:
Natürlich dürfen Sie an der Richtigkeit meiner Aussagen zweifeln…ich würde es eher bedenklich finden, wenn Sie irgendwem, dem Sie nie begegnet sind und der im Internet irgendwo kommentiert, einfach so glauben.
Deswegen versuchen wir es doch mal mit überprüfbaren Fakten: Auf der Website von VW Nutzfahrzeuge sind alle ID.Buzz gelistet, für die dieses neue Rabatt-Angebot gilt…sowohl bei VW direkt als auch bei den selbstständigen Händlern. Das sind aktuell bundesweit genau 68 (heute Vormittag waren es noch 70) Fahrzeuge…die Website können Sie ja auch selber besuchen, um meine Aussage zu überprüfen.
Was die Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen angeht, behaupten Sie ja mit Ihrer Aussage „Such Dir einen beliebigen Standort aus. Überall das Gleiche.“ letztlich jeden einzelnen VW-Standort bundesweit zu kennen und die Lage dort bewerten zu können…und das ziehe ich natürlich in Zweifel. Da glaube ich halt lieber Dingen, die ich selber überprüfen kann.
Dass Sie die „Notwendigkeit“ eines Rabatts für noch nie zugelassene NEUfahrzeuge dann auch noch mit angeblichem Wissen über den bestand bei der VGSG (also der „Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH“) begründen, die gar keine Neuwagen anbietet, lässt mich zusätzlich stutzig werden…übrigens bietet die VGSG als Abnehmer der Leasingrückläufer und Vorführwagen grade an allen Standorten bundesweit zusammen 96 ID.Buzz an. Vor Allem nicht im direkten Vergleich: Vom Multivan, von dem letztes Jahr z.B. nur halb so viele weltweit zugelassen worden sind wie vom ID.Buzz, hat man 278 auf Lager.
Jörg2 meint
Das ist der Unterschied:
Geht man mit dem Hund am Zaun spazieren und/oder guckt sich im Internet um oder kennt man die internen Dinge.
Von der Anzahl, der ins Schaufenster gestellten Autos auf die abzubauenede Halde zu schließen, ist nicht zielführend.
Tt07 meint
Achtung: „Resterampe ID.Buzz“ die Erste
Fred Feuerstein meint
Ist doch klar, wenn die Fahrzeuge erfolgreich wären, dann bräuchte man nicht so einen Rabatt in der Größenordnung. Aber die Absatzziele wurden ja sowieso schon massiv verfehlt. In den USA ist das Fahrzeug nahezu unverkäuflich und auch sonst ist man weit von den Zielen entfernt. Das Fahrzeug wird auf jeden Fall keinen Nachfolger bekommen.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Wie kommen Sie zu diesen Behauptungen?
Also mal zu den Fakten:
– Die Verkaufszahlen 2025 lagen ungefähr doppelt so hoch wie 2024.
– Ja, VW hat mal absurd hohe Absatzziele verkündet…allerdings kann der ID.Buzz weltweit auch nur auf einer Linie in Hannover gebaut werden. Diese kann die von VW behaupteten Absatzziele nicht mal bei 3-Schichtproduktion erreichen.
– Der ID.Buzz hat sich 2025 auf jeden Fall deutlich besser verkauft als das auf der anderen für die gleiche Kapazität ausgelegten Hannoveraner Linie produzierten Multivan/Caravelle (die Verkäufe des ID.Buzz liegen über 50% höher als die von Multivan/Caravelle zusammen)…demnach müssten dessen Diesel-/Benziner-Varianten Ihrer Logik nach ja dann auch eingestellt werden? Was soll man denn dann produzieren, wenn man Benziner, Diesel und Elektro wegen Erfolglosigkeit einstellt? Also: Die mangelhafte Auslastung des Werks Hannover liegt nicht daran, dass sich der ID.Buzz schlecht verkaufen würde, sondern daran, dass man den Transporter als ehemals meistverkauftes Modell aus dem Werk herausgenommen hat ohne für Ersatz zu sorgen…besagten Transporter aus der Türkei gibt es übrigens wie auch den Caravelle aus Hannover ebenfalls vollelektrisch. Wahrscheinlicher als Ihre Prognose wäre also den Verkaufszahlen nach, dass der Multivan eingestellt wird und Transporter und ID.Buzz übrig bleiben.
Damit zur Höhe des Rabatts: Dieser liegt vollkommen im Rahmen dessen, was bei VW auch für alle anderen Modelle üblich ist (rund 15%, wenn man Sonderausstattungen wählt, auch teils deutlich darunter).
Jörg2 meint
Die Plan-Stückzahlen werden nicht deswegen nicht erreicht, weil der Produktionsstandort, auch bei 3-Schichtauslastung, nicht mehr hergibt. Die Planzahlen werden deutlich verfehlt, weil der Markt das Produkt zum angebotenen P/L nicht ausreichend abnimmt. Produktionskapazität hat der Konzern in Überfülle.
Wo steht, dass nach diesem Listenpreisrabatt Vertragsverhandlungsende ist?
VW bekommt aus dem Leasinggeschäft die Preiswert-Leasing BEV der letzten Jahre zunehmend auf den Hof gestellt. Deren Vermarktungsaktionen drücken auch den Wert der entsprechenden Neufahrzeuge.
VW hat da einen gordischen Knoten aus CO2-Stückzahlnotwendigkeit, nichtrealisierbare BEV-Leasingrestwerten, notwendigem Neugeschäft… und aktuell (s. Konzernmarge) wenig Bewegungsspielraum.
MK meint
@Jörg2:
Dass die Produktion aktuell ausgelastet ist, habe ich nicht behauptet. Ich habe nur festgestellt, dass VW die früher mal verkündeten über 100.000 Stück pro Jahr technisch gar nicht in der Lage ist herzustellen. Und das wissen auch die VW Manager…von daher ist auch klar, dass intern schon immer ein anderes, viel geringeres Absatzziel gegeben haben muss.
Auch, dass da Verhandlungsende ist, habe ich nie gesagt. Ich habe gesagt, dass das jetzt erstmal kein unüblich hoher Rabatt ist. Ich meine: ich habe meinen Erloq bestellt, als Skoda 3.150 € „Kaufprämie“ gewährte, jemand aus der Nachbarschaft, als es die grade nicht gab. Unterm Strich war bei beiden der Rabatt prozentual nahezu exakt in gleicher Höhe…die Aussage ist also nur: es ist kein zusätzlicher Rabatt, sondern ein Teil des Rabatts, den man bei deutschen Autoherstellern sowieso immer bekommt.
Zu Ihrem dritten Absatz: Wäre es dann nicht kontraproduktiv, die Neuwagenpreise noch weiter zu drücken? Und wie passt Ihre Behauptung (haben Sie irgendwelche Zahlen, Quellen oder sonst was dazu?) zu dem Fakt, dass sich die weltweiten Verkaufszahlen 2025 gegenüber 2024 verdoppelt haben?
Dass man den CO2-Fußabdruck des Unternehmens senken will/muss, ist natürlich richtig. Genauso, wie dass man das Werk auslasten muss und daher Neugeschäft braucht. Da ist aber die Multivan-Linie in Hannover, die eben bei identischer Kapazität nur halb so viele Autos baut wie die ID.Buzz-Linie, viel kritischer…
Jörg2 meint
MK
„Ich habe nur festgestellt, dass VW die früher mal verkündeten über 100.000 Stück pro Jahr technisch gar nicht in der Lage ist herzustellen.“
Da habe ich dann aufgehört zu lesen.
Fred Feuerstein meint
Ich halte mich lieber an Fakten als an Behauptungen:
ecomento Artikel vom 11.12.2025
„Bei der Einführung des ID. Buzz im Jahr 2022 ließ Volkswagen verlauten, man wolle davon in Hannover ab 2024 130.000 Einheiten pro Jahr bauen.“
ecomento Artikel vom 15.01.2026
„60.700 Kunden wurde ein Exemplar übergeben.“
In den USA wurde ein hohes Absatzpotential gesehen, da verkauft sich der Billigheimer so gut wie gar nicht.
Und natürlich ist der Rabatt eine Verkaufsfördermaßnahme um den mauen Absatz zu steigern.
CaptainPicard meint
Irgendwie werde ich aus solchen Aktionen nicht ganz schlau. Verkaufen sie den Buzz jetzt also mit Verlust oder haben sie ihn bisher mit absurd hoher Marge verkauft?
MK meint
@CaptainPicard:
Der ID.Buzz startet mit 79 kWh-Akku inkl. Überführung ohne jegliches Extra bei rund 64.000 €. 10.000 € Rabatt sind also gut 15% Rabatt und entsprechen dem, was man bei VW eigentlich seit Jahrzehnten immer bekommt, egal bei welchem Modell mit egal welcher Antriebstechnologie.
Es ist also nur der übliche Rabatt, den man immer bekommt, wenn man zum Händler geht und den Preis verhandelt.
Future meint
Den Nachlass von 10.000 Euro gewährt laut Pressemeldung ja VW Nutzfahrzeuge. Der Händlerrabatt von 15 Prozent müsste dann auch nochmal dazukommen. Das gewohnte Verhandeln fällt doch bestimmt nicht aus, wenn der Hersteller das Auto jetzt billiger anbietet. Wenn es also Händler mit vollen Höfen gibt, wie oben beschrieben, dann wird da noch was gehen.
Karl von Rosen meint
Ihre substanzlose Behauptung mit den vollen Höfen wurde längst wiederlegt.
Jörg2 meint
Karl…
Wie?
Durch den Hinweis, wieviel Fahrzeuge in´s Schaufenster gestellt wurden?
Halodri meint
Gerüchteweise hört man, dass der ID BUZZ nach den Werksferien ein umfangreiches Update erhält. Campingmodus etc.
Eventuell möchte man vorher alles verkaufen, damit das Problem mit der Kaufzurückhaltung nicht aufkommt?
Fred Feuerstein meint
Es gibt da so einen Kommentator der erzählt immer etwas davon: „Jedes Fahrzeug bei Volkswagen hat eine Bestellung“ Wie kann es dann zu so etwas kommen: „„vorrätige Neufahrzeuge ohne Zulassung aus dem Herstellerlager“ Stehen die etwa auf Halde?
David meint
Mein Tipp: du liest einfach mal den Beitrag, bevor du deinen Unsinn dazu verzapfst. Dann lernst du ganz schnell, es ist Bestellware. Die Autos sind nicht da, sie werden erst noch gebaut. Wenn du von der Halde kaufen möchtest, dann musst du zu einem anderen Hersteller, der alleine letzten Monat 50.000 wieder neu dazu geschoben hat…nur hat der weder was mit Design noch etwas mit Platz.
Fred Feuerstein meint
Ich zitiere wörtlich aus dem Artikel“„vorrätige Neufahrzeuge ohne Zulassung aus dem Herstellerlager“ Vielleicht kannst du damit etwas anfangen, ich vermute jedoch nicht…
David meint
Ich habe indessen mal nachgeschaut. Eine Halde kann es ja gar nicht geben, weil die Wagen auf Bestellung gebaut werden. Es sind 112 elektrische Neuwagen verfügbar. Da hat also jeder vierte Händler einen Neuwagen im Zulauf, der als Vorführwagen oder Dienstwagen gedacht ist. Und die werden jetzt gegen 2027 mit SW 6 ausgetauscht. Das ist die Aktion. Allerdings sind dabei so einige Kastenwagen vom VW Transporter und die wenigsten sind ID.Buzz Passenger. Daher gibt es eine ähnliche Prämie für Neubestellungen, nennt sich intern Bild Aktion.
Fred Feuerstein meint
„ Dann lernst du ganz schnell, es ist Bestellware. Die Autos sind nicht da, sie werden erst noch gebaut“ Na sowas, einen Post noch weiter oben schreibst du etwas vollkommen anderes und schreibst so etwas wie: …du liest einfach mal den Beitrag, bevor du deinen Unsinn dazu verzapfst.
Nun stellt sich heraus, dass du Unsinn erzählst. Um deine viel genutzte Formulierung zu nutzen: Damit will ich nicht sagen, dass das nicht bekannt wäre. Faktennähe wird indessen (auch so eine hohle Formulierung…) nicht mit deinem Namen verknüpft.
F. K. Fast meint
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: es gab bisher schon solche Rabatte, nur werden sie jetzt marketingtechnisch durch die Presse öffentlich.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Für wie viele Fahrzeuge gilt der hier angepriesene Rabatt denn, also wie viele Fahrzeuge befinden sich denn in diesem „Herstellerlager“? Sind das 5.000? Oder vielleicht nur 5? Dass ein Hersteller Lockangebote macht, die durch da Kleingedruckte so limitiert sind, dass kaum jemand davon profitiert…
Außerdem gibt es immer Fahrzeuge, die beim Händler stehen bleiben: Als ich mein Auto beim Händler (der auch VW Nutzfahrzeuge anbietet…) bestellt habe, musste ich keine Anzahlung leisten, keine Bonitätsauskunft liefern und keiner Schufa-Überprüfung zustimmen. Einzige Bedingung war nur, dass ich den vollen Betrag überweise, nachdem der Händler mir mitgeteilt hat, dass das Auto bei ihm auf dem Hof steht und ich das Auto erst ausgehändigt bekomme, wenn er den Zahlungseingang vermerkt hat. Bei so einer Politik wird es immer Fälle geben, wo jemand einen verbindlichen Vertrag unterschreibt, das Auto dann aber doch nicht bezahlen kann/will…und schon hat man wieder einen Lagerwagen und eventuell zusätzlich gewährte Rabatte (die bis zu 10.000 € werden ja vom Listenpreis gewährt und nicht von dem Niveau aus, dass der eigentliche Kunde herausgehandelt hatte…) wird der Händler/VWN versuchen, vom eigentlichen Kunden einzuklagen.
Fred Feuerstein meint
„Für wie viele Fahrzeuge gilt der hier angepriesene Rabatt denn, also wie viele Fahrzeuge befinden sich denn in diesem „Herstellerlager“?“
Ich empfehle mit dieser Fragestellung einmal bei Volkswagen vorstellig zu werden, das Unternehmen hat sicherlich eine Antwort darauf.
Auf die Konsequenzen einer Nichteinhaltung vertraglicher Bindungen möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen; diesbezüglich verfügen alle Hersteller über eine fundierte, langjährige Routine im Umgang mit derartigen Sachverhalten.
MK meint
Also ein klassisches Lockangebot mit Rabatten, die man so oder so bekommen hätte?
Weil sind wir mal ehrlich: Die Zahl verfügbarer, nicht zugelassener Lagerwagen dürfte grade bei dem elektrischen Caravelle, der schon so ein absolutes Nischenmodell ist, sehr überschaubar sein…und wer feststellt, dass ein lagernder ID.Buzz, der wahrscheinlich nicht mit Mindestausstattung kommt und im Listenpreis über 80.000 liegt, dann immer noch gute 70.000 € kostet, wird sicher doch noch mal in den Konfigurator gehen und schauen, ob er für den gleichen Preis das Fahrzeug nicht auch mit Wunschausstattung bekommt…und da 10% bis 15% bei VW eigentlich immer drin sind, wahrscheinlich auch mit dem gleichen Rabatt auf den Listenpreis.
Für mich also wirklich wieder ein Thema geschickten Marketings ohne Nutzen für den Kunden: Die Pressemitteilung wird für VW kostenlos verbreitet, lockt potentielle Kunden in die Autohäuser und auf die Website und da verkauft man den Leuten dann das gleiche Fahrzeug zum gleichen Preis wie man es sonst auch getan hätte.
David meint
Man weiß natürlich nicht, ob nicht z.B. ein Großauftrag geplatzt ist und, sagen wir mal, 200 Pritschenwagen verfügbar sind. Für den ID.Buzz, und um den soll es hier ja gehen, gibt es solche Fahrzeuge jenseits von Einzelfällen jedenfalls nicht. Da werden jetzt gerade die wartenden Kunden ins neue Modelljahr überführt.
Jörg2 meint
Die VWN-Niederlassungen stehen voll.
David meint
Das tun sie nicht und das weißt du auch!
MK meint
@Jörg2:
Dann wieder die gleiche Frage wie unter dem anderen Kommentar, wo Sie das behauptet haben: Welche VWN-Niederlassungen sollen das denn sein? Die, die ich kenne, haben natürlich immer wieder welche stehen, die ggf. Leasing-Fahrzeuge sind und auch welche ablösen, so dass die auch mal 2 Monate stehen, weil die Ersatzfahrzeuge lieber „rechtzeitig“ bestellt werden, außerdem werden die meist vom Autohaus zugelassen (bei meinem Privat-PKW hat das Autohaus alleine dafür mehrere Wochen gebraucht und ich weiß, dass das kein Einzelfall ist) und bei Firmenfahrzeugen ggf. auch Werbebeklebungen vorgenommen.
Also: Ja, natürlich steht bei einem Autohaus das Gelände immer voll mit Fahrzeugen…sonst würden die kaum Geld für solch große Grundstücke ausgeben: Das ist eher Auftragsbedingt und hat nichts damit zu tun, dass diese Fahrzeuge nicht verbindlich vorbestellt wären.
Und mit diesem Wissen kann ich sagen (an einer VWN Niederlassung laufe ich 2mal am Tag mit dem Hund vorbei und habe daher in bisschen Zeit, mir das genauer anzuschauen und sehe vor Allem immer die Transporter, die neue Fahrzeuge bringen): Hier stehen zwar auch mal 10 oder 15 ID.Buzz, aber diese stehen nicht länger als Diesel-Transporter und wechseln regelmäßig durch…es sei denn natürlich, zu einer Zeit, wo ich nicht da vorbeikomme, kommt ein anderer Transporter, holt die ausgelieferten ID.Buzz wieder ab, um sie dann in der Folgewoche wieder anzuliefern…
Oder mal anders gefragt: Wie unterscheiden sie von außerhalb des Geländes einen silbernen, nicht angemeldeten ID.Buzz von einem anderen? Klettern Sie über den Zaun und schreiben sich die Fahrgestellnummern auf? Ab Werk sehen die unter Umständen vielleicht auch mal gleich aus? Wenn von einem Modell viele Fahrzeuge auf dem Hof eines Händlers stehen, ist das normalerweise eher ein Zeichen dafür, dass das Modell gut läuft.
Jörg2 meint
MK
S. oben den nach langer Prüfungszeit nun freigegebenen Kommentar von mir.
Nein ich klettere nicht über den Zaun oder gehe mit Hund da spazieren. Ich kenne die internen Vorgänge.
Tinto meint
Jörg, zeig einfach mal wahre Größe, mach den Rücken gerade und entschuldige dich für deine Falschbehauptung mit den vollen Höfen.
Das würde dem Kommentarbereich, in dem so viel unwahres zu VW verbreitet wird, sehr gut tun.
Jörg2 meint
Tinto
Meine Aussage ist weder falsch noch eine Behauptung.
Hier wird die Anzahl der ins Schaufenster gestellten Produkte als Gesamtmenge der Halde fehlinterpretiert. Für 70 Stück macht der VW-Konzern eher keine öffentliche Rabattaktion.