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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Flottenmarkt-Prognose: E-Autos werden 2026 Antriebsart Nummer 1

23.01.2026 in Fuhrpark von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Volkswagen-ID.7-Tourer-

Bild: VW

Der deutsche Pkw-Flottenmarkt hat 2025 ein schwieriges, aber insgesamt stabiles Jahr hinter sich. Nach Vorliegen der Dezemberzahlen zeigt sich ein gemischtes Bild: Während der Gesamtmarkt dank eines starken zweiten Halbjahres um 1,4 Prozent wuchs, gingen die Flotten-Neuzulassungen um 4,6 Prozent zurück.

„Das sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas ernüchternd aus. Allerdings gab es bislang überhaupt nur drei Jahre (2019, 2023 und 2024) mit einem höheren Volumen in diesem Marktkanal. Daher gibt es eigentlich weder Grund für Euphorie noch für allzu große Enttäuschung“, so die Analysten von DataForce.

Innerhalb des rückläufigen Marktes konnten einzelne Hersteller zulegen. In den Top-10 steigerten Ford, Cupra und Skoda ihre Flottenzulassungen, wobei Skoda mit einem Plus von 3,0 Prozent auf Rang zwei hinter Volkswagen vorrückte. VW blieb trotz eines leichten Minus von 2,3 Prozent klarer Marktführer und erreichte mit 21,5 Prozent den höchsten Jahresmarktanteil seit 2016. Das erfolgreichste Flottenmodell stellte allerdings Skoda mit dem Octavia.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: DataForce

Ein wesentlicher Treiber dieses Abschneidens waren vollelektrische Modelle. An der Spitze lag der VW ID.7, gefolgt vom Skoda Enyaq sowie den VW-Modellen ID.3 und ID.4. Auch weitere Platzierungen in den Top-8 entfielen überwiegend auf Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern, ergänzt durch den BMW iX1.

Neueinsteiger zeigen unterschiedliche Ergebnisse

Bei den Neueinsteigern, insbesondere aus China, zeigen sich sehr unterschiedliche Ergebnisse. Für viele dieser Marken bleibt der Zugang zum Flottengeschäft schwierig. Während bei Leapmotor oder Dongfeng der Großteil der Zulassungen auf Privatkunden entfällt, liegt der Firmenkundenanteil bei Polestar bei über 50 Prozent. BYD erreicht mit 14 Prozent einen höheren Flottenanteil als etwa MG.

Gerade der einst britische Hersteller MG verdeutlicht, dass die Gleichsetzung chinesischer Marke und Elektroantrieb zu kurz greift. EU-Zölle auf in China produzierte Elektroautos beeinflussen den Antriebsmix sichtbar. Bei den Flottenzulassungen von MG im Jahr 2025 entfielen lediglich 40 Prozent auf reine Stromer, während Plug-in-Hybride, Vollhybride und Benziner zusammen den Großteil stellten. Andere Anbieter wie Polestar, Leapmotor oder Nio setzen hingegen ausschließlich auf Elektroantriebe.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: DataForce

Unabhängig davon schreitet die Elektrifizierung der deutschen Fuhrparks deutlich voran. Der Anteil von Diesel- und Benzinfahrzeugen sank 2025 unter 30 Prozent. Plug-in-Hybride steigerten ihren Anteil auf 16,4 Prozent, Elektroautos legten auf knapp 24 Prozent zu. In den Monaten November und Dezember 2025 lagen die Stromer erstmals an der Spitze der Antriebsarten – ein Trend, der sich laut DataForce fortsetzen dürfte.

Prognose 2026

Für 2026 erwarten die Analysten eine Erholung des Flottenmarktes. Der saisonbereinigte Trend zeige seit September nach oben, begünstigt durch steigende Elektrifizierung und aufgeschobenen Ersatzbedarf. Viele Leasingverträge, die während der Halbleiterkrise verlängert wurden oder noch aus der Zeit der E-Förderprämie 2023 stammen, liefen nun aus.

Insgesamt soll der Flottenmarkt 2026 um 9,9 Prozent wachsen, was 86.000 zusätzlichen Pkw entspricht. Den größten Beitrag leisten der Prognose zufolge Elektroautos mit einem Plus von 65.000 Einheiten und einem Marktanteil von 28,4 Prozent. Damit werden Vollstromer erstmals die führende Antriebsart im Flottengeschäft. Plug-in-Hybride legen zwar leicht zu, verlieren aber Marktanteile – auch, weil neue CO2-Bewertungen sie für Hersteller weniger attraktiv machen.

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Via: Dataforce
Tags: VerkaufszahlenAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Die Wahrheit meint

    23.01.2026 um 16:13

    Da bin ich gespannt, wann die Firmen merken, welche Vorteile Tesla gegenüber den Mitbewerbern hat mit seinem autonomen Fahren, welches hohe Intelligenz in der Entwicklung und großes Durchhaltevermögen zur Erreichung der Ziel und Genehmigungen erfordert.

    Mercedes hat mit seinem stark kastrierten Level 3 aufgegeben (versagt).

    VW hat mit Cariad ebenfalls aufgegeben (versagt) und versucht bei Rivian einzukaufen. Die verzweifeln aber an den veralteten, verkrusteten Strukturen.

    TESLA wird in 2026 viele Genehmigungen in Europa erhalten und den deutschen Mitbewerbern zeigen wie es geht. Später dann, wie jetzt bereits in Austin, unüberwacht. Dann können die teueren Außendienstmitarbeiter auch während der Fahrt produktiver sein.
    Der Deutsche braucht halt deutlich länger, sich auf Veränderungen einzustellen. Bedenkenträger würden heute noch mit der Kutsche reisen, wenn sie nicht doch noch umgedacht hätten.
    Der gesteuerte, deutsche Autokäufer ist absolut kein Maßstab für Neuorientierungen. Da sind andere Länder schon viel weiter.

    Antworten
    • Jimmy meint

      23.01.2026 um 17:15

      Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      23.01.2026 um 17:31

      Das ist gut zusammengefasst und man kann eigentlich nur in allen Punkten zustimmen, „time is money“ das werden insbesondere die Firmenkunden in der Zukunft erst zu spüren bekommen und dann einsehen.
      Wenn in einem autonomen Fahrzeug künftig Arbeitszeit sinnvoll genutzt werden kann, dann nützt es nichts. Wenn man beim Verkauf eines Fahrzeugs ein paar tausender nachlässt – jeder, der rechnen kann, wird das schnell merken.
      Tesla ist hier in einer sehr komfortablen Lage und hat alle Zeit der Welt – die haben die anderen OEMs leider nicht mehr.

      Antworten
    • EVFan meint

      23.01.2026 um 21:43

      Unüberwacht fahren die Autos in Austin nicht. Jetzt fährt eben ein Überwachungsauto hinter dem „selbstfahrenden“ Auto hinterher, um einzugreifen, wenn es Probleme gibt.

      Antworten
    • Mary Schmitt meint

      23.01.2026 um 21:50

      Am Besten, du stampfst noch mit dem Fuss auf! Tesla hat kein autonomes Fahren, das ist Level 2. Die Genehmigungen für Level 4 kann es deshalb nicht geben, weil Tesla keine beantragt hat. In Europa nicht, in China nicht und in den USA auch nicht. In Austin wird das Fahrzeug von einem Teleoperator ferngesteuert und der Sicherheitsfahrer fährt in einem zweiten Auto hinterher. Es gibt autonom fahrende Fahrzeuge nach Level 4. Aber nicht von Tesla. Was sie machen, ist der übliche Du.mm.enfang vor der Hauptversammlung. Wie sagte der Chef von Waymo? Teslas Autos fallen bereits durch den Sehtest.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        23.01.2026 um 22:22

        Du bist hier das Rumpelstilzchen – ich bin eigentlich tiefenentspannt.
        Möchtest du der interessierten Community noch eine valide Quelle für dein tieferes Tesla Level 2 und angeblich ausstehenden Genehmigungsverfahren liefern?

        Antworten
  2. David meint

    23.01.2026 um 12:04

    Vor allem ist aber daran zu sehen, wie unschlau es von Tesla war, zu glauben, dass sich die Firmenkunden nach ihnen richten werden. Man taucht gar nicht mehr in dem Ranking auf. Ohne Zweifel sind auch der Image Verlust der Marke und die politischen Aktivitäten des Chefs ein Faktor. Aber dass man in Deutschland so gut wie vom Markt ist, liegt eben auch an dieser wichtigen Säule im europäischen Markt.

    Antworten
    • Michael Koch meint

      23.01.2026 um 15:33

      Nicht zu vergessen, dass Facelifts zwar schön und gut sind, man aber seit über 5 Jahren kein grundlegend neues Modell mehr in Europa herausgebracht hat. Und mit Autos ab einer Länge von 4,7 m (der ID.3 ist 4,3m lang, der Renault 5 rund 4,0 m), keinem einzigen Steilheck-Fahrzeug im Portfolio und der einseitigen Fokussierung auf Kameras als Sensorik verliert man auch viele Kunden. Kunden, die noch vor 5 Jahren vielleicht sogar einen Tesla gekauft hätten mangels brauchbarer Alternativen.
      Und damit ist man dann beim Stellantis-Problem, dass nun auch Tesla einholt: Es gibt es zwar ein paar Jahre schöne Geschäftszahlen, bei der Entwicklung zu sparen. Irgendwann holt es einen als Firma aber ein…und dieses „irgendwann“ scheint für immer mehr potentielle Kunden erreicht zu sein.

      Antworten
      • RudiFaehrtTesla meint

        23.01.2026 um 21:34

        Hast du eingebaute Radar- und Lidarsensoren? Nein, ein Mensch hat nur 2 Augen und fährt damit problemlos Auto. Warum sollte ein Auto mit mehr als 2 Kameras denn schlechter fahren? Nein, es braucht kein Radar oder Lidar, das waren nur Krücken. Nur mit Kameras und KI lässt es sich tatsächlich autonom fahren.

        Antworten
        • EVFan meint

          23.01.2026 um 21:45

          Es ist schade, dass Tesla die technischen Möglichkeiten mehr zu sehen als ein menschlicher Fahrer nicht nutzen will.

        • Paule meint

          23.01.2026 um 22:46

          Ja, wenn Du im Auto nichts mehr siehst, fährst Du nach Gehör weiter.
          Meinst Du in etwa so?

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