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Mercedes-Benz Trucks erprobt „Megawatt Charging“ unter realen Einsatzbedingungen

23.01.2026 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

Mercedes-Elektro-Lkw-MCS-Test

Bild: Daimler Truck

Mercedes‑Benz Trucks treibt die Implementierung des Standards Megawatt Charging System (MCS) für seinen batterieelektrischen Fernverkehrs-Lkw eActros 600 voran. Im Rahmen einer Langstreckentestfahrt mit zwei MCS-fähigen Test-Lkw erproben Entwicklungsingenieure von Mercedes-Benz Trucks das Laden des eActros 600 mit MCS.

„Ziel ist es, eine bestmögliche Kompatibilität zwischen Fahrzeug und den Megawatt-Ladesäulen verschiedener Hersteller sicherzustellen sowie wertvolle Erkenntnisse über die Praxistauglichkeit – auch bei winterlichen Bedingungen – zu gewinnen: von der Ladekurve über die durchschnittliche Ladeleistung bis hin zur allgemeinen Performance der MCS-Infrastruktur“, so das Unternehmen.

Die Testfahrt führt über eine Strecke von rund 2400 Kilometern von Deutschland über die Niederlande, Belgien und Dänemark bis nach Schweden. Startpunkt ist das Mercedes-Benz-Werk Wörth am Rhein, Ziel ist Linköping im Süden Schwedens. Die E-Fahrzeuge sollen sowohl an öffentlichen als auch an privaten MCS-Standorten, die speziell für Lkw vorgesehen sind, nachgeladen werden.

„Zentrale Herausforderungen beim Megawattladen liegen in der Harmonisierung von Fahrzeug und unterschiedlichen Ladesystemen. Gleichzeitig stellen die extremen Ladeströme beim MCS-Laden hohe Anforderungen an das Wärmemanagement. Die aktuelle Testfahrt bietet eine wichtige Gelegenheit, diese Aspekte unter realen Praxisbedingungen zu erproben“, erklärt Peter Ziegler, Leiter E-Charging Components, Mercedes-Benz Trucks.

Mit Ladeleistungen von bis zu 1000 kW lassen sich die Batterien der E-Lkw schneller aufladen als mit der aktuell gängigen CCS-Technologie. Beim eActros 600 dauert es mit MCS beispielsweise laut dem Hersteller nur circa 30 Minuten, um die Batterien von 20 auf 80 Prozent zu füllen.

Schnelleres Nachladen mit MCS erlaube den Kunden effizientere und flexiblere Logistikprozesse im Langstreckeneinsatz – vorausgesetzt, die entsprechende Ladeinfrastruktur ist vorhanden, so Mercedes‑Benz Trucks. Derzeit seien in Europa nur wenige öffentliche MCS-Standorte verfügbar. Für Speditionen und Flottenbetreiber könne das MCS-Laden ein wirtschaftlicher Vorteil sein, denn die mögliche Auslastung der Fahrzeuge steige dadurch. Dies könne somit den Umstieg auf batterieelektrische Lkw im Fernverkehr erleichtern.

Der MCS-Standard wird federführend von der Organisation CharIN entwickelt und gemeinsam mit den Lkw-Herstellern international standardisiert. Einheitliche Schnittstellen zwischen Ladesäulen und E-Lkw sollen den Aufbau eines europaweiten Schnellladenetzes für schwere Nutzfahrzeuge erleichtern.

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Via: Daimler Truck
Tags: Ladestationen, Mercedes eActros, SchnellladenUnternehmen: Daimler Truck, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dan meint

    24.01.2026 um 12:02

    Schneller laden zu können ist in einem Geschäft, das nur begrenzt planbar ist, immer ein Vorteil. Egal, was der Elektrotrucker sagt. Insofern gehört dem MCS die Zukunft. CCS für LKW ist nur eine Übergangslösung.

    Antworten
  2. Jensen meint

    23.01.2026 um 16:20

    So lange nur ein einzelner Fahrer in der Kabine sitzt, was bei den Langstrecken-LKW beinahe immer der Fall ist, ist nicht die Ladeleistung der Zugmaschine der limitierende Faktor, sondern eben die Lenk/Ruhe/Arbeitszeiten des Fahrers. Und da nach längstens 4,5 h eine kurze Lenkpause ansteht, gilt es in dieser Zeit so viel Energie aufzunehmen, dass es bis zur langen Pause samt dem Rest im Akku auskömmlich ist. Bei der kurzen Pause sind verlässlich 400 kW Ladeleistung auskömmlich und bei der langen Pause reicht auch ein Bruchteil davon. Der Test wird ergeben, dass MCS funktioniert. Für die allermeisten Alltagsanwendungen wird MCS aber nicht benötigt.

    Antworten
    • CaptainPicard meint

      23.01.2026 um 20:15

      Schneller ist immer besser. Der Elektrotrucker ist zwar auch ein Fan von CCS laden aber er sagt das primär als Argument dafür dass man als Logistiker eben nicht auf MCS warten soll, sondern es eben auch schon jetzt mit CCS geht. Und das stimmt auch, aber das heißt nicht dass es mit MCS nicht noch besser wäre.

      Und wenn man seine Videos regelmäßig anschaut konnte man auch schon sehen wie er in etlichen Situationen von MCS profitiert hätte. Etwa wenn er in der früh nicht vollgeladen losfahren konnte und dann in der ersten Ruhepause nicht genug für die zweite Schicht nachladen konnte. Dann musste er schon ab und zu einen extra Stopp einlegen. Er überspielt das immer gerne aber hätte er die Option gehabt in den 45 Minuten tatsächlich vollzuladen, hätte er sie natürlich genutzt.

      Antworten
    • M. meint

      26.01.2026 um 11:19

      Den Spruch haben wir doch nun wirklich oft genug gehört.
      Nach 4,5 Std. ist Pause.
      Es heißt nicht „nach 4,5 Std. ist Pause, wenn du eine freie Ladesäule gefunden hast“.
      Und wenn du nach 4,5 Std. KEINE freie Ladesäule gefunden hast, bist du froh, wenn es bei nächster Gelegenheit schnell geht.
      Andersherum braucht man auch keinen 400 kW-Lader: wenn die „große Pause“ ansteht. Dann reichen 100 kW.
      Aber auch die muss man erstmal haben.

      Antworten
  3. R2D2 meint

    23.01.2026 um 15:11

    Man sollte sich mal Gedanken machen, ob man diese ganze Abwärme von all diesen Ladesäulen nicht irgendwie sinnvoller nutzen könnte, als nur die Umgebungsluft zu erwärmen. Ich meine, wir haben ja schon Klimaerwärmung genug, warum nutzt man die Abwärme der HPCs nicht dafür anliegende Lounges zu erwärmen.

    zum Thema, aber 400 kW oder 1MW.. ist so wie früher mit den PS.. .hauptsache viel davon. Wenn die Akkus das auf Dauer abkönnen ist es ja okay, ansonsten kommt mir da immer ein schmunzeln.

    Antworten
    • eBikerin meint

      23.01.2026 um 15:26

      “ Wenn die Akkus das auf Dauer abkönnen ist es ja okay“
      1 MW sind gerade mal 1,5 C . Die 400kW Peak beim ix3 dagegen sind fast 4 C – noch fragen?

      Antworten
      • R2D2 meint

        23.01.2026 um 16:56

        Mir ging es eher darum, das wir dann irgendwann nur noch direkt unter der Mittellandleitung mit 100.000 Volt Anschlüssen laden können…. nur weil es sooo chick ist, in 5 Min. 600 kWh in den Akku zu pressen. Obwohl eigentlich auch 300 kW reichen würden…

        Antworten
        • Jörg2 meint

          24.01.2026 um 09:16

          Vielleicht macht jemand mal eine Erfindung, die dafür sorgt, dass im Netz, an sinnvollen Punkten, Strom puffernd zwischenspeicherbar ist.

        • Andreas meint

          24.01.2026 um 13:27

          mit der Logik würde es heute auch keine Zapfsäulen mit höherem Durchsatz für LKW geben

        • Werner Mauss meint

          24.01.2026 um 21:44

          Jörg, unsere EX Ministerin Bärbock hatte doch dazu eine Idee. :-)

    • Powerwall Thorsten meint

      23.01.2026 um 17:36

      Erst rechnen und denken, dann schreiben:

      Bei 100 kW Ladestrom an Ladesäule: ~5 kW Abwärme (95% Effizienz).
      Bei Verbrennung von 100 kW Diesel-Äquivalent: ~65 kW Abwärme (35% Effizienz).

      Merkst du selber, oder?

      Antworten
      • Daniel meint

        26.01.2026 um 10:46

        „Bei 100 kW Ladestrom“
        100kW Ladeleistung meintest du wohl. Vielleicht erst nachdenken und dann schreiben. :)

        Die Abwärme beim Verbrennen lässt sich kaum speichern.
        Die stationäre Abwärme der Ladestationen schon ehr.

        Merkste selber. Oder?

        Antworten
    • South meint

      24.01.2026 um 08:50

      Ey sag mal, bei den naturwissenschaftlichen Fächern hast du doch die Schule geschwänzt….? Schon mal die Abwärme bei fossilen Energieträgern angekuckt?
      Und selbst mit logischen Denken müssten man der Klimaerwärmung mit dem Wort „Treibhauseffekt“ draufkommen, dass es darum geht, dass CO2, Methan und Co. quasi ein Glocke bilden, dass die Sonnenenergie auf den Planeten bindet und die Rückstrahlung in den Weltraum unterbindet …
      Jetzt gehst mal bei 30 Grad in der Freien Luft spazieren und dann setz dich mal in ein Treibhaus zu den Pflanzen … dann kapierst du sogar ohne Physikkenntnisse den Effekt…

      Antworten
      • R2D2 meint

        24.01.2026 um 10:05

        Freitags war bei uns in der Schule Humor in der 4ten Stunde. Bei euch wohl nicht?! Abwärme kann man übrigens wirklich sinnvoll nutzen. Frag mal bei Alnatura nach, wie die ihre Läden warm bekommen, ganz ohne externe Heizung ;-)

        Antworten

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