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Bundesnetzagentur: Jetzt 193.985 öffentliche Ladepunkte in Deutschland

04.02.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Bild: Kia

Zum Stichtag 1. Januar 2026 nennt die Bundesnetzagentur 193.985 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland. Bei der vorangegangenen Veröffentlichung zum Stichtag 1. Oktober 2025 waren es noch 179.938 Einheiten gewesen, zum 1. August 2025 175.141 Einheiten und am 1. Januar zurückliegenden Jahres 165.295 öffentliche Ladepunkte. In einem Jahr sind demnach knapp 28.700 weitere öffentliche Ladepunkte ans Netz gegangen, was einem Plus von 17 Prozent entspricht.

Statt noch 36.652 Schnellladepunkte vor einem Jahr, sind zum 1. Januar 48.729 Einheiten (+33 % YoY) im Bestand – also über 12.000 mehr. Bei den AC-Ladern ging es von 128.643 rauf auf 145.256 Einheiten (+13 % YoY).

Die in Deutschland bereitgestellte Nennleistung stieg binnen eines Jahres von 6,28 auf 8,10 GW (+29 % YoY). Die Bundesnetzagentur betont dabei, dass es sich bei diesem Wert um die kumulierte Nennleistung aller Ladeeinrichtungen handelt – und nicht die Leistung der einzelnen Ladepunkte.

Mit Blick auf die Ladeleistung bleiben der jüngsten Auswertung der Bundesnetzagentur zufolge öffentliche Geringlader (0 – 3,7 kW) mit bundesweit 2762 Einheiten (+1 % YoY) recht unbedeutend. Sonstige öffentliche AC-Lader schneiden mit 11 bis 14 Prozent Wachstum gegenüber dem Januar 202 ab. Lader mit 22 bis 49 kW (+5 % YoY) bleiben mit rund 1740 Einheiten in der Bundesrepublik weitgehend bedeutungslos. Öffentlichen Lader ab 49 kW zeigen eine überproportionale Dynamik. Ultraschnellladepunkte (> 299 kW) legten in einem Jahr um 41 Prozent zu auf nun 16.406 Einheiten.

Die Top-3-Bundesländer sind nach wie vor Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, je mit inzwischen deutlich über 30.000 Ladepunkten. NRW hat im vergangenen Sommer erstmals Bayern überholt – nach acht Jahren. Zum 1. Januar weist die Bundesnetzagentur in NRW 38.388 öffentlich zugängliche Ladepunkte aus (+20 % YoY), in Bayern 37.264 (+16 % YoY). Dahinter kommt weiter Baden-Württemberg mit inzwischen 33.028 Ladepunkten (+14 % YoY). Bei den Schnellladern und der kumulierten Ladeleistung liegt Bayern noch immer vorn.

Ein auf Jahressicht überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten zudem Hamburg (+38 %), Mecklenburg-Vorpommern (+28 %), Bremen (+22 %), Sachsen-Anhalt (+21 %), Thüringen und Berlin (je +20 %). Auf eine fünfstellige Anzahl von Ladepunkten kommen ansonsten nur noch Niedersachsen (18.990, +17% YoY) und Hessen (15.395, +17% YoY).

Die drei größten Betreiber von Ladepunkten in Deutschland sind EnBW mobility+ (11.548 Ladepunkte), E.ON Drive (4752) und Tesla mit 3665 Ladepunkten. Nach der installierten Nennleistung führt weiter EnBW mobility+ mit 1.030.580 kW, dahinter kommen Tesla (906.250 kW) und Ionity (433.704 kW).

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Via: Bundesnetzagentur & Electrive
Tags: Ladestationen, SchnellladenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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