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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Stellantis: Batterie-Engpass bei ACC drückt wohl Elektroauto-Produktion

11.02.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

ACC_Nersac-Industrial-Excellence-Center

Bild: ACC

Der europäische Autokonzern Stellantis kann laut Berichten nicht die geplante E-Auto-Produktion erreichen, weil der Batterie-Nachschub von ACC stockt. Die Automotive Cells Company ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Mercedes-Benz und dem französischen Energiekonzern TotalEnergies über dessen Tochter Saft.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, dass die Probleme bei der Batterie-Versorgung aus der französischen Zellfabrik „Verzögerungen bei einigen Elektromodellen“ zur Folge hätten. ACC könne derzeit nur etwa 1000 Stromer pro Monat mit den Batterien ausstatten, was weit unter dem ursprünglichen Ziel liege. Ein Team von Experten aus China solle jetzt die Produktion ankurbeln und hohe Ausschussraten vermeiden.

„Der Hochlauf gestaltet sich schwierig, aber wir lernen täglich dazu und tun unser Möglichstes, um unsere Kunden bestmöglich zu betreuen“, erklärte ACC-Generalsekretär Matthieu Hubert auf Anfrage von Bloomberg. Stellantis selbst hat auf eine Bloomberg-Anfrage nicht reagiert. Der Konzern mit bekannten Automarken wie Citroen, Opel, Peugeot und Fiat ist bislang der einzige Abnehmer von ACC.

Stellantis setzt die Batteriezellen aus der ACC-Fabrik in Douvrin unter anderem in E-Autos auf Basis der Konzernplattform STLA Medium ein, etwa in den Peugeot-Baureihen E-3008 und E-5008. Auch auch die Plattform-Schwestermodelle Opel Grandland Electric und der DS N°8 setzen auf ACC-Akkus. Bei den E-Autos mit ACC-Zellen schreibt Bloomberg von Lieferverzögerungen von bis zu acht Monaten.

Seine Pläne für den Bau von Großfabriken in Deutschland und Italien hat ACC in diesem Jahr endgültig aufgegeben. Das Management der Firma mit Stellantis als Hauptinvestor hat die Arbeitnehmervertreter darüber informiert, dass die Projekte in Kaiserslautern und im italienischen Termoli „definitiv zu den Akten gelegt“ wurden. Hintergrund der Entscheidung ist die gedämpfte Nachfrage nach Elektroautos in Europa.

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Via: Bloomberg & Electrive
Tags: Autozulieferer, BatterieUnternehmen: ACC, Stellantis
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    12.02.2026 um 07:49

    Erstaunlich sind dann die Meldungen aus China, wo viele Hersteller ihre Produktionszahlen verdoppelt haben. Dabei war die Akkuversorgung nie ein Problem. Und das bei Herstellern, die relativ neu in der Autoproduktion sind. Da sollte es doch für so einen alten Hasen wie Stellantis kein Problem sein, Stückzahlen hochzufahren. Oder gibt es die ganzen Schubladen mit den angeblichen schnellen Lösungen gar nicht?

    Antworten
    • Mäx meint

      12.02.2026 um 08:39

      Das ganze Problem ist eben die Akkuproduktion.
      Man hatte sich das ganze wohl leichter vorgestellt, als einfaches Zuliefererteil, welches man dann einbaut, mit den üblichen Vorlaufzeiten.
      Dass dem nicht so ist hat Northvolt und jetzt auch ACC gezeigt.
      Auch bei VW Salzgitter gab es ja Anlaufschwierigkeiten, aber man hat wohl schnell aus Northvolt gelernt und rechtzeitig Fachpersonal eingeholt.
      Und dieses Fachpersonal für die Produktionstechnologie sitzt eben in China, weshalb dort natürlich genügend Akkus zur Verfügung stehen.
      Dazu macht da ja alles und jeder in Akkus und es herrscht ein Überangebot an Zellen, weshalb die Abnehmer Energy Storage und Automotive nicht so stark um die gleichen Kapazitäten kämpfen müssen.

      Antworten
  2. Mary Schmitt meint

    11.02.2026 um 14:33

    Sie sind ja eigentlich froh, erst einmal einen Schuldigen gefunden zu haben. Denn die Werke sind auch nicht auf dem Ausbaustand, dass sie genügend Fahrzeuge herstellen könnten, um die Quote zu erfüllen.

    Antworten
    • Future meint

      11.02.2026 um 15:56

      Da ist keiner froh. Es ist eine Katastrophe. Im Text steht doch, dass es wegen ACC bei Peugeot jetzt zu Lieferverzögerungen von bis zu acht Monaten kommt.
      Es bleibt zu hoffen, dass die angeforderten chinesischen Experten die Produktionsproboeme lösen können.
      In Spanien hat sich Stellantis deshalb auch für ein JV mit CATL entschieden. Tausende Experten aus China sollen die Produktion in Saragossa starten.

      Antworten
      • Werner Mauss meint

        11.02.2026 um 19:26

        Dazu kam vor 2 Tagen eine Reportage im TV. Dort wurde drastisch aufgezeigt wo die Probleme in Europa liegen. Weder hat man hier eine Ahnung wie Akkuzellen funktionieren, noch versteht man wie die Maschinen dazu funktionieren. Der Technische Rückstand ist dermaßen erschreckend, daß jetzt sogar das Personal fast komplett aus China kommen muss. Das Bildungssystem und die Arroganz hat dafür gesorgt, dass die meisten mehr Titel als Ahnung haben.

        Antworten
  3. banquo meint

    11.02.2026 um 12:14

    Gestern war die Nachfrage noch zu schwach bei Stellantis um über ACC die Werke in Kaiserslautern und Italien aufzubauen. Heute ist die Nachfrage wieder zu hoch um die Produktion mit Akkus zu versorgen. Es sollte hier von Stellantis festgestellt werden: Wie hoch sollte der Anteil Zellen sein den wir selbst in Europa herstellen und demnach wie viel kaufen wir zu.

    Antworten
    • Mäx meint

      11.02.2026 um 12:37

      Die Konsequenz ist logisch:
      Erstmal muss der Prozess laufen oder größtenteils laufen bevor ich skalieren kann.
      Nur die Begründung war halt Blödsinn.

      Antworten
  4. eBikerin meint

    11.02.2026 um 12:08

    Muss man das nun verstehen? Bericht hier vom 9.2. ACC begräbt Pläne für Fabriken wegen Nachfrage. Heute ACC baut zu wenig Batterien???

    Antworten
    • Future meint

      11.02.2026 um 16:00

      Es ist wie mit Northvolt. ACC fehlt einfach die Expertise. Stellantis baut sich wohl auch deshalb das neue große Zellwerk mit CATL in Saragossa. PowerCo wäre ohne Gotion auch vollkommen aufgeschmissen: Gotion hat die Einheitszelle entwickelt, liefert die Produktionsanlagen und ist mit chinesischen Experten vor Ort in Salzgitter und Sagunt. Anders geht es wohl nicht.

      Antworten
    • Steffen meint

      11.02.2026 um 16:52

      Naja, solange das eine Werk nicht richtig läuft und weit unter dem geplanten Output liegt, ist es ja klar, dass man sich nicht ein zweites mit denselben Problemen hinstellt. Wenn die Probleme mal gelöst sind, dann hätte man tatsächlich ne viel zu hohe Kapazität. Dann würde eine gut laufende Fabrik vermutlich ausreichen. Ich kann das nachvollziehen. Andernfalls geht es einem wie Northvolt: Groß bauen obwohl man das Produkt noch gar nicht im Griff hat.

      Antworten
  5. MK meint

    11.02.2026 um 12:03

    Und wieder zeigt sich: Angeblich „hinter den Erwartungen zurückbleibende“ Verkaufszahlen von eAutos liegen nicht an fehlender Kundennachfrage, sondern an fehlenden Akkus.
    Und was sich auch zeigt: Stellantis, die sich lange als Vorreiter verkauft haben, hat die größten Probleme.
    Spannend ist doch auch, dass Mercedes zwar in das Joint Venture eingestiegen ist, aber offenichtlich nie mit der Verwendung von Akkus aus diesem Unternehmen geplant hat.

    Antworten

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