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Neuer Formel-E-Porsche der Gen4 „verschiebt Grenzen“

13.02.2026 in Autoindustrie, Motorsport von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Porsche-Gen4-Formel-E

Bild: Porsche

Die Erprobung des zukünftigen Formel-E-Rennwagens von Porsche läuft auf Hochtouren. Der vollelektrische Monoposto nach den Regeln der vierten Formel-E-Fahrzeuggeneration befindet sich seit November im Testbetrieb.

Mit 600 kW (816 PS) Leistung, permanentem Allradantrieb, neuen Reifen und deutlich mehr Abtrieb bringt die sogenannte Gen4 der Elektroauto-Rennserie Formel E den bislang größten Performance-Fortschritt mit sich. „Die Grenzen jedoch verschieben die eigens von Porsche entwickelten Fahrzeugkomponenten“, sagt der Sportwagenhersteller.

Porsche nimmt seit der Saison 2019/2020 an der Formel E teil. Die für die Gen4 entwickelten Fahrzeugkomponenten sollen bei verlängerter Lebensdauer leichter sein, höhere Leistungen erzielen und obendrein Kosten sparen. Vorerst bleibt Porsche Motorsport bis Oktober Zeit, sein bislang umfangreichstes Hardware-Paket für die Stromer-Rennserie möglichst weit zu entwickeln. Anschließend rückt die kontinuierliche Optimierung der Software in den Fokus.

„In vielerlei Hinsicht ähneln die Entwicklungszyklen in der Rennserie denjenigen für die Sportwagen von Porsche – unter Extrembedingungen“, erklärt das Unternehmen. „In der Formel E entwickeln wir vor allem diejenigen technischen Umfänge, die für unsere Sportwagen relevant sind“, so Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Das ist einer der Gründe, weshalb wir in der Formel E starten.“ Mit Einführung der Gen4 vergrößern sich diese Umfänge im Wesentlichen um zwei Komponenten: den Gleichspannungswandler und das Brake-by-Wire-System.

Bereits bisher zu den Eigenentwicklungen gehörten: Betriebssoftware, Pulswechselrichter, E-Motor, Getriebe, Differenzial, Antriebswellen und weitere Antriebskomponenten an der Hinterachse sowie Kühlungs-, Träger- und Aufhängungskomponenten an der Hinterachse.

„Wirkungsgrad unseres Antriebsstrangs liegt bei über 97 Prozent“

„Beim aktuellen Fahrzeug liegt der Wirkungsgrad unseres Antriebsstrangs bei über 97 Prozent. Von der Batterie bis zum Rad verpuffen weniger als drei Prozent der eingesetzten Energie, was nahe der Perfektion liegt – ein Vorteil des E-Antriebs. In unserem Lastenheft für die Gen4 standen neben der Effizienzsteigerung der Antriebskomponenten Potenziale bei Gewicht, der Dauerhaltbarkeit und den Kosten – ähnlich wie bei EVs für die Straße“, erklärt Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E bei Porsche.

„Gleichzeitig sprechen wir bei 600 kW von 71 Prozent mehr Leistung im Attack Mode. Insgesamt finde ich, dass wir von einer Revolution reden dürfen. Das Fahrzeug mit seiner Beschleunigung erstmals auf der Strecke gesehen zu haben, war eine Freude. Mein Dank gilt der Entwicklungsmannschaft in Flacht für diesen Meilenstein im Projekt.“

Bis Mitte Januar sammelte der Gen4-Porsche Testkilometer auf den Rundkursen von Monteblanco und Almería in Spanien. Ein Großteil der Entwicklungs- und Testarbeit jedoch fand und findet im Simulator statt – das spart Ressourcen und Kosten.

Modlinger: „2024 begann die Konzeptphase. Noch im selben Jahr stiegen wir in die Simulatorarbeit ein. Das Projekt begann also während der Saison 10, als wir noch mit der Vorgängerversion des aktuellen Gen3 Evo unterwegs waren, dem Gen3. Damals kämpften wir bis zum Schluss um alle drei Titel, holten mit Pascal die Fahrer-WM – und entwickelten parallel den Gen3 Evo. Wir arbeiten agil wie in den Serienprojekten: Man betreibt das vorhandene Fahrzeug, bringt das Facelift auf den Markt und konzipiert bereits die nächste Generation. Bloß sind unsere Zyklen kürzer und unsere Budgets kleiner – bei maximalem Erfolgsdruck. Schließlich bestreiten wir eine FIA-Weltmeisterschaft für Porsche.“

In der frühen Testphase konzentrierten sich die Arbeiten am Entwicklungsfahrzeug auf den zuverlässigen Betrieb und das Zusammenspiel aller Komponenten. Nach und nach sei die Performance in den Fokus gerückt. Wegen der streng limitierten Testtage in der Formel E erfolgte die Validierung mancher Erkenntnisse im Simulator. Auch das Porsche-Kundenteam testete das neue Fahrzeug, bevor der Automobilweltverband FIA den Baustand im Herbst homologiert.

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Via: Porsche
Unternehmen: Porsche
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Matthias meint

    14.02.2026 um 12:20

    Formel-Autos sind ein kaum nachvollziehbarer Zirkus, und auch die Le-Mans-Prototypen, das sind Serien die durch Aerodynamik bzw. Abtrieb dominiert werden, und Gewicht bremst dabei in den Kurven. Hat mit Straßenautos nix zu tun. Wäre natürlich lustig wenn bald die Formel E in Monaco den Rundenrekord der F1 schlägt, Rundenzeiten 2025 F1 1:10 gegen FE 1:26, aber über 300km Renndistanz in Monza, das wird noch dauern.

    Beeindruckend wären E-Versionen der bekannten GT-Rennautos, bei Porsche die Zweitürer 911er oder Cayman/Boxster/718, die mit diesen mithalten bzw. diese schlagen, je nach Aufgabenstellung, eine Nürburgring-Runde bis hin zu 24h, dafür gerne auch als RE-EV. Das kann mit der Realität verglichen werden. Wenn ein 911er mit vier E-Motoren, X kWh Akku und Y kW Reichweitenverlängerer das reine 400-kW-Verbrenner-Schwesterauto bei Rundenzeiten und Langstreckenverbrauch schlägt, dabei noch trompetet dass sich der Rennfan freut, dann erst ist „Game over“.

    Bei den MotoGP-Motorrädern haben die E nicht einmal mit den Moto3 mitgehalten und sind aus dem Programm geworfen worden, zumal das Renn-Publikum kaum Interesse daran hatte.

    Antworten
    • R2D2 meint

      14.02.2026 um 14:53

      Seit die Amis die Formel 1 vermarkten scheppert es richtig brutal bei den Zuschauerzahlen, das ganze ist eine hardcore Industrie die zig Mrd. Dollars einbringt. Wer schaut dagegen Formel E? Wen interessiert es ob ein Formel E ne halbe Sekunde schneller in Monaco eine Runde dreht? wenn kaum jemand dabei ist, der sich das anschaut?

      E-Autos sind ganz nice beim stumpfen durch die Gegend fahren, weil es dort Sinn macht, mti wenig Energie sein Buttebrot ins Büro zu fahren, oder die kids zur Kita zu bringen.

      wir sollten zwischen Alltag und Events einen Unterschied machen. Die Konzerte auf Wacken sind ja auch etwas lauter, als wenn die Sternsinger beim Kanzleramt singen…

      Antworten
  2. JuergenII meint

    13.02.2026 um 15:30

    Wieder mal ein Beispiel für Geldversenkung bei Porsche. Da muss beim jetzigen Technikstand von Porsche gar nichts in die Serienproduktion.
    Die zurzeit schwächelnden Märkte – um es vorsichtig auszudrücken – brauchen keine super effizienten Antriebe oder Fahrwerke die bei 200 km/h in Haarnadelkurven noch sicher auf der Straße liegen. Zwischen 110 und 130 km/h ist in diesen Ländern Schluss. 80% davon wird im Stau gefahren. Da braucht es etwas, was die dt. Hersteller erst allmählich erkennen: Software, automatische Fahrassistenten und eine absolute Komfortaustattung. Und das zu Preisen, die deutlich unter der 50.000 Euromarke liegen. Schaft das Porsche? Ich wage es zu bezweifeln.

    Da lobe ich mir dann doch Xiaomi und Co. Anstelle groß in sinnlose Motorsportveranstaltungen zu investieren, bauen sie einen Prototypt, der dem Serienmodell wie aus dem Gesicht geschnitten ist, und versenken alle EV-Rundenrekorde auf dem Nürburgring. Das suggeriert dem chinesischen Käufer: Schau an, wir können auch Fahrzeuge wie Porsche und Co bauen. Kauft sich einen Chinesen und ist selbst von der abgespeckten Serienversion begeistert. Wer arbeitet jetzt profitabler?

    Antworten
    • Claus meint

      13.02.2026 um 16:21

      Porsche war noch nie ein Hersteller, der Autos für HartzIV Empfänger gebaut. Warum sollten sie also ein Auto für <50.000€ anbieten? Damit Porsche noch mehr zu einem Massenhersteller mutiert?
      Wer sportlich fahren will, braucht ein dementsprechendes Fahrwerk und der Motorsport dient zur Entwicklung. Sinnlos sind die Motorsportveranstaltungen nicht, außer für Ökos und sonstige Spinner. Die Fahrassistenten gehen einem nur auf die Nerven, weil sie noch genug Fehlentscheidungen treffen. Zum Glück kann man alles deaktivieren/rausprogrammieren.

      Selbst der GT3 mit Handschaltung zieht deinen Xiaomi auf der Nordschleife ab mit deutlich weniger Leistung. Dein Xiaomi hat weit über 1000PS und nimmt dem Panamera gerade einmal rund 2,5 Sekunden ab. Ganz ehrlich, das ist keine Glanzleistung von den Chinesen.
      Bei der Prototypen-Zeit war selbst der VW ID.R deutlich schneller mit nicht mal 50% der Leistung. Aerodymik ist eben wichtig.
      Wie hoch ist denn die Gewinnmarge pro Auto bei Xiaomi?

      Antworten
    • M. meint

      14.02.2026 um 11:51

      Das ist heute sicher so: da stellt man ein Video ins Internet, und schon glauben das alle. Aber: wenn man in diesen Ländern überall nur im Stau steht – warum dann Rundenrekorde auf der Nordschleife? Ist das nicht Geldverschwendung?
      Und wozu Effizienz, wenn man einfach dickere Batterien und Motoren einbauen kann, tja… weiß auch nicht…
      Den BEV-Rekord für nicht serienmäßige (und nicht straßenzugelassene) Fahrzeuge hält allerdings der VW ID.R – und das mit einem solchen Vorsprung (seit 2019!), dass dem Xiaomi auch 2000 PS – zusätzlich – nicht helfen würden. Was fast 3x so viel wäre, wie der VW insgesamt hat (680 nämlich).
      Unterschied 1: der VW sah nie irgendeinem Serienmodell ähnlich. Das haben die irgendwie verpasst.
      Unterschied 2: die Vermarktung in China beherrscht Xiaomi weitaus besser. Die Chinesen haben sich vielleicht aber auch einfach daran gewöhnt, Dinge einfach zu glauben…
      … und ein paar solche Leute gibt es hier natürlich auch.

      Aber um das nochmal aufzugreifen: Effizienz, auch in Motoren, hilft auf der Straße (wortwörtlich) weiter. 3000 PS und ein Rundenrekord in einem look-a-like helfen bei gar nichts außer Marketing.
      Natürlich muss man diese effiziente Technik in die Serie überführen.

      Antworten
    • Stefan meint

      15.02.2026 um 15:05

      Preise deutlich unter 50.000 Euro ist bestimmt nicht der Markt von Porsche. Das ist eher der Markt von VW. Porsche möchte kein Massenhersteller werden.

      Antworten
  3. Effendie meint

    13.02.2026 um 15:21

    Mit dem Unterschied das die Formel E auf normalen Straßenreifen unterwegs ist und kein ausgeklügelte Airpaket hat vom Windkanal etc hat . Geschweige dem wieviel Geld ihnen zusteht im Verhältnis zur Formel 1. Von der Leistung der Gen4 kommen diese auf 97 Prozent der Leistung der Formel 1 ran. Mit Gen 5 wird erwartet das diese dann Leistungsfähiger ist als die Formel 1.

    Antworten
  4. M. meint

    13.02.2026 um 12:17

    Das ist alles hochbeeindruckend, muss aber den Weg in Serienfahrzeuge finden.
    Sonst ist es nutzlos.

    Antworten
    • David meint

      13.02.2026 um 12:23

      Das sehe ich ganz genauso und habe ich in einem anderen Artikel auch schon heute erwähnt. Ich würde einen leichten Hightech Sportwagen kaufen.

      Antworten
    • ELvenpath meint

      13.02.2026 um 12:39

      Natürlich werden Erkenntnisse aus der Formel-E auch Serienfahrzeugen helfen.
      Diesen negativ erhobenen Zeigefinger finde ich gerade völlig überflüssig.

      Antworten
      • ID.alist meint

        13.02.2026 um 13:45

        Genau

        Antworten
      • M. meint

        13.02.2026 um 14:27

        Das sollte Bezug nehmen auf den Richtungswechsel bei Porsche, wieder mehr Verbrenner und weniger BEV auf den Markt zu bringen.
        Dachte nicht, dass das für regelmäßige Leser dieser Seite so schwierig wäre.

        Antworten

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