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BNM: Ladeinfrastruktur im Gebäudebestand entscheidet über Erfolg der E-Mobilität

23.02.2026 in Aufladen & Tanken, Politik von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Der Bundesverband Neue Mobilität e. V. (BNM) warnt davor, den Hochlauf der Elektromobilität durch unzureichende Rahmenbedingungen im Gebäudebestand auszubremsen. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern bleibe der Zugang zu privater Ladeinfrastruktur für einen Großteil der Bevölkerung strukturell eingeschränkt. Ohne verbindliche nationale Vorgaben und wirksame Förderinstrumente drohe eine dauerhafte soziale Schieflage bei der Nutzung von E-Fahrzeugen.

Aktuelle Analysen zeigen laut dem BNM, dass der überwiegende Teil der Ladevorgänge zu Hause oder am Wohnort stattfindet. Gleichzeitig lebe mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland in Mehrfamilienhäusern. „Wer Elektromobilität ernsthaft in die Breite bringen will, muss dort ansetzen, wo Menschen tatsächlich wohnen“, erklärt der Verband. Der bisherige Fokus auf Neubauten und Einfamilienhäuser greife zu kurz und lasse den Bestand weitgehend unberücksichtigt.

Nach Einschätzung des BNM ist die derzeit diskutierte nationale Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) nicht ausreichend, um die bestehenden Defizite zu beheben. Ohne weitergehende nationale Anforderungen und flankierende Fördermaßnahmen blieben Millionen Stellplätze technisch unvorbereitet. Damit werde E-Mobilität faktisch auf bestimmte Einkommens- und Eigentümergruppen begrenzt.

Der BNM spricht sich daher für einen ordnungspolitischen Rahmen aus, der Ladeinfrastruktur im Bestand systematisch voranbringt. Zinsvergünstigte Kredite in Kombination mit Tilgungszuschüssen bewertet der Verband als besonders wirksam, da sie Investitionen auslösten, ohne hohe dauerhafte Haushaltsbelastungen zu verursachen. Entscheidend sei eine zielgenaue Ausgestaltung, die Wohnungseigentümergemeinschaften und den Mietwohnungsbau explizit einbezieht.

Darüber hinaus betont der Verband die energiewirtschaftliche Dimension: Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern könne einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität und zur Integration erneuerbarer Energien leisten, wenn sie von Beginn an systemdienlich geplant werde. Elektromobilität, Gebäude und Stromsystem müssten gemeinsam gedacht werden.

Abschließend fordert der Bundesverband Nachhaltige Mobilität die Bundesregierung auf, Ladeinfrastruktur im Gebäudebestand als strategisches Infrastrukturthema zu behandeln. „Ohne einen entschlossenen politischen Rahmen wird die Elektromobilität ihr Potenzial weder klimapolitisch noch sozial entfalten“, erklärt Fachvorstand Mazlum Yaylaci. „Jetzt ist der Zeitpunkt, die strukturellen Hürden im Bestand konsequent abzubauen.“

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Via: BNM
Tags: Förderung, LadestationenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Citystromerer meint

    24.02.2026 um 07:48

    Bisher ist man zum Tanken an die Tankstelle gefahren. Die Autofahrer kauften Kanister, dann gab es Säulen mit Handpumpe, und nun geht es super schnell. Außer an der Kasse will jemand 3 Hermes-Pakete abgeben.
    Die Ladegeschwindigkeit wächst rasant. Für mich wäre es kein Problem, statt an Tankstelle an Ladepark zu fahren. Dauert ja nicht mehr so lange wie beim Citystromer. Zu Hause aufladen wäre ein Komfort, aber kein Entscheidungskriterium für mich. War es beim Diesel auch nicht, wo Tankstelle ist.

    Antworten
    • R2D2 meint

      24.02.2026 um 08:56

      Ich bin über 35 Jahren noch nie zur Tankstelle gefahren, sondern immer nur kurz rechts raus wenn die Anzeige vom state of tank bei ca. 25% – also Restreichweite 250 KM, stand.

      Antworten
      • Citystromerer meint

        24.02.2026 um 17:58

        Das ist unwahrscheinlich großes Glück, wenn an der Stelle, wo du mit 25% rechts raus fährst, eine Tankstelle ist.
        Diesen Vorgang würde ich salopp mal als zum Tanken an die Tankstelle gefahren umschreiben. Trifft es das?
        Eine spannende Geschichte von dir, allerdings weiß ich nicht, was du den Menschen damit sagen möchtest. Bezieht sich das tatsächlich auf das ununterbrochene Glück, dass bei Restreichweite 250 km immer eine Tankstelle ist? Na, der flunkerst du doch ein wenig.

        Antworten
  2. R2D2 meint

    23.02.2026 um 21:34

    Das MFH… Der Endgegner der Elektromobilität. Ein Sammelsurium an Kapitalanlegern, Privatpersonen mit gesunder Nächstenliebe und der schnöde Mieter mit enormen Besitzanspruch in spe. Dazu die olbigatorischen Treffen einmal im Jahr, wo das Gros an „Entscheidungen“ getroffen wird.

    Man möge sich mal vorstellen, es müsste ein Gesetz geben, damit Strom in Küche vorrätig ist, damit der Herd funktioniert… herrlich. Kannst dir nicht ausdenken.

    Antworten
    • Franky meint

      24.02.2026 um 08:44

      Leider läuft das heute so. Frag mal Leute aus Neubaugebieten, was die teilweise veranstalten müssen, damit bei ihnen Telefonleitungen verlegt werden…

      Antworten
      • Citystromerer meint

        24.02.2026 um 20:49

        Gibt es tatsächlich noch Leute mit Abhängigkeit von Telefonleitungen?

        Antworten
  3. Mary Schmitt meint

    23.02.2026 um 18:43

    Ist ja alles richtig, für die Leute in Wohnkäfigen muss man Lademöglichkeiten schaffen. Aber es gibt auch noch locker 10 Millionen Haushalte in Eigenheimen ohne Elektroauto.

    Antworten
    • Citystromerer meint

      24.02.2026 um 07:38

      Denkst du wirklich, Insassen von JVAs brauchen Ladedosen?

      Antworten
      • R2D2 meint

        24.02.2026 um 08:54

        Wenn ich mir die vielen neuen Wohnbunker so anschaue, dann hat das schon was von Käfighaltung. Stichwort: 15 min. city
        vorallem fördert so ein „Leben“ den geistigen Zustand. Nicht.

        Antworten
  4. Daniel S meint

    23.02.2026 um 16:18

    „ Entscheidend sei eine zielgenaue Ausgestaltung, die Wohnungseigentümergemeinschaften und den Mietwohnungsbau explizit einbezieht“
    Diese Gebäudekategorien sollten die einzigen sein, welche Förderung erhalten. Dort ist sie dringend nötig. Alle anderen brauchen keine Förderung.

    Antworten
  5. Sascha meint

    23.02.2026 um 14:31

    Vielleicht sollte man auch mit der Diskussion beginnen ob überhaupt jeder eine Wallbox zuhause braucht… Bei Reichweiten von mehreren hundert KM und durchschnittlich 200km in der Woche Bedarf braucht doch nicht jeder jeden Tag laden…

    Wenn Kaptialinvest und Betriebskosten ( ja, eine Wallbox braucht auch eine DGVU3 Prüfung, jährlich….) macht die nur Sinn ab 15-/20tkm Fahrleistung. Vorher kann ich auch einfach öffentlich Laden, 1x pro Woche, z.B. am Supermarkt.

    Antworten
    • M. meint

      23.02.2026 um 16:00

      Klar.
      Aber willst du den Leuten vorschreiben, ob sie eine zu brauchen haben, oder ob es in ihre Leben zu passen hat, 1x die Woche einen Ladeausflug zu machen… und dann 0,75 € / kWh zu zahlen, was das ganze Modell wirtschaftlich erledigt?
      Oder alternativ einen ausgedehnten zweigeteilten Spaziergang, um das Auto irgendwo für ein paar Stunden abzustellen und dann nur 0,59 zu zahlen, was das Modell wirtschaftlich auf Jahre hinaus zumindest fragwürdig macht?
      Wem das so passt, der macht das schon – hier mit Aldi zu 0,29€ (sowas hat nicht jeder), sonst auch nicht.

      Bei den anderen kannst du es ja mal versuchen. Viel Spaß.

      Antworten
    • Franky meint

      24.02.2026 um 07:57

      Um dann 42 statt 29 Cent zu zahlen und bei Wind und Wetter zur Ladestation latschen zu müssen, die je nach Bebauung und Auslastung Kilometerweit entfernt sein können? So wird das nichts.

      Ich sage schon immer, so lange niemand den Laternenparkern günstiges und bequemes Laden ermöglicht, wird das mit der flächendeckenden E-Mobilität nichts.

      Aber so was interessiert betuchte Politiker mit Dienstwagen nicht. Die verkünden großkotzig ohne jeden Plan x Millionen E-Autos und Verbrenner-Ende bis xxxx, ohne Bedingungen dafür zu schaffen. Stattdessen rückt man kleinlaut von den Zielen ab.

      Antworten
  6. Egon_meier meint

    23.02.2026 um 13:28

    Es ist unstrittig, dass der Gebäudebestand – insbesondere bei MFH – für die Ladeinfrastruktur ein riesiges Problem ist.
    Wenn in einem 8-Parteien-Objekt 6 Leute am Verbrenner hängen (das mag durchaus rational sein) ist ein Beschluss ein Problem.
    WEnn dazu noch die Erwartungen über eine 16-Ampere-CEE-Dose hinausgehen – die dem Normalverbraucher völlig ausreicht – dann wird es extra-schwierig.
    Für 8x11kw-Wallbox wird der netzanschluss nicht reichen, es braucht ein Lastmanagement … und .. und .. und es wir sehr teuer.
    Einfach 8x Campingdose und alles ist gut und kein EVU braucht gefragt zu werden und billig ist es zudem.

    Antworten
  7. ChriBri meint

    23.02.2026 um 13:28

    Ich habe mir in meiner WEG, 14 Parteien, eine Wallbox in der Tiefgarage einbauen lassen, das Objekt ist neu und nach GEIG errichtet. Hat trotzdem 3.000 € gekostet, wegen der langen Leitungswege und was man in den meisten neuen Tiefgaragen auch nicht hat, ist Datenempfang. Das ist die nächste Baustelle. Firmenwagenabrechnung etc. ist ohne diese Infrastruktur schwierig, es hängt an ganz vielen kleinen Dingen. Da kann man als Gesetzgeber noch so viele Ansprüche für den Nutzer freigeben, es scheitert einfach in ganz vielen Dingen an den viel zu hohen Kosten.

    Antworten
    • Egon_meier meint

      23.02.2026 um 13:29

      Das ist gar nicht sooo weit weg von einer WB im EFH. Die liegt aucht gerne man 1,5 k€

      Antworten
      • ChriBri meint

        23.02.2026 um 13:55

        Also die Hälfte😉… und meist mit Datenempfang

        Antworten
    • Mike meint

      23.02.2026 um 19:10

      Wozu brauchst du Internet an der Wallbox?

      Antworten
      • ChriBri meint

        23.02.2026 um 20:52

        Abrechnung Firmenwagen & Fahrzeug via App absprechen können

        Antworten
  8. Yoyo meint

    23.02.2026 um 12:56

    Eigentümergemeinschaft, 19 Parteien, 17 Tiefgaragenplätze.
    Verwaltung läßt ein Konzept erstellen für Lademöglichkeiten in der TG, die Eigentümer bezahlen für den Kostenvoranschlag rund € 2.900.
    Bei der Abstimmung, wer denn eine Wallbox haben möchte, regt sich KEINE Hand.
    Ergebnis: € 2.900 zum Fenster rausgeworfen.
    Fazit: Benzin und Diesel sind einfach noch viel zu billig.

    Antworten
    • Duesendaniel meint

      23.02.2026 um 13:08

      Hätte man das Interesse nicht in der letzten ETV schon mal vorfühlen können?
      Unser Elektriker hat das Angebot für 69 Stellplätze übrigens ohne Berechnung erstellt.
      Dank guter Vorarbeit des Beirates an nur 3 Stimmen gescheitert, u.a. weil die Förderung pausierte.
      Beim nächsten Mal sollte es klappen.

      Antworten
      • Yoyo meint

        23.02.2026 um 17:17

        Ich war auch überrrascht, dass die ETG so viel Geld gezahlt hat.
        Aber wird immer der teuerste „Hauselektriker“ genommen, der zudem auch in seinen Angeboten nur „tagesaktuelle“ Preise nennt (kann also direkt auch mal nen Tausender teurer sein…).
        Ich habe (als einziger Mieter) meine eigene Wallbox (11 kw, ohne Lastmanagement) vor zwei Jahren schon von einem anderen Elektriker für 40% weniger Kosten selbst einbauen lassen. Der Strom kostet mich weniger als 10 ct.
        Ich ahne schon das Geheule in wenigen Jahren….

        Antworten
    • Ben meint

      23.02.2026 um 13:27

      Ähnliches bei uns in der Nachbarschaft, nur hat der TG Eigentümer einfach jeden Parkplatz mit einer 11kW WB austatten lassen inkl. dynamischen Lastmanagement, er nannte es Investition in die Zukunft obwohl derzeit nur 2 BEV von 30 möglichen dort laden, für 39c/kWh, PV kommt inkl. 50kW Speicher kommt nächste Jahr meinte er.

      Antworten
    • Mike meint

      23.02.2026 um 19:11

      Also nicht mal deine Hand? Ich finde es richtig, wenn für ein Angebot ein Preis aufgerufen wird, weil – wie man hier sieht – das Angebot für die Katz war.

      Antworten
  9. Futureman meint

    23.02.2026 um 12:42

    Der durchschnittliche Fahrer legt in Deutschland höchstens ca. 50km pro Tag zurück. Bei hohen Verbrauch des E-Autos kommt damit auf 10kWh Strombezug pro Tag. Bei einer durchschnittlichen Standzeit von deutschen Autos um die 23 Stunden am Tag kommt man auf eine nötige Ladeleistung von 0,43kW. Jede Schukosteckdose schafft locker das 5fache.
    Also wenn jemand sagt, dass pauschal zu wenig Lademöglichkeiten vorhanden sind, sollte man das auch pauschalen Nutzungsbedingungen gegenüber stellen.
    Für die Fahrzeuge, die weit über den Schnitt liegen, finden sich auch ohne neue Gesetzesänderungen Lösungen.

    Antworten
    • M. meint

      23.02.2026 um 13:50

      Das ist zwar richtig, aber nutzt dem einen, der regelmäßig 100 km täglich und am Wochenende 500 km fährt, auch nichts. Der braucht eine andere Ladeleistung, auch wenn es 20 anderen reichen würde – solange sie nach Durchschnitt fahren.
      Und interessant wird E-Mobilität ja mit der Laufleistung, sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Der Rentnerin, die mit ihren 2x 5km zum Einkaufen in dieser Statistik auch drinsteckt, rechnest du keine Vorteile raus – ständig laden können statt 2x jährlich tanken -warum? Dafür noch ein neueres Auto kaufen?
      Bevor du fragst: das Beispiel ist real.

      Also: kann funktionieren, aber eher im Kleinen als im Großen. Eine Allgemeinlösung ist es nicht.

      Antworten
      • cbzac meint

        23.02.2026 um 15:54

        Doch es nützt auch für dieses Scenario:
        Fahrer kommt im Ø um 19h heim und fährt um 7h wieder los. Dazwischen liegen 12h, die bei min. 2.3 kW geladen werden können. Das gibt 27,6kWh, die bei den meisten Fahrzeugen auch im Winter für 100km reichen. Bei 500km am WE ist man dann offenbar ohnehin nicht zuhause und nutzt unterwegs Schnellladestationen.

        Also selbst für dieses mit 52TKM/Jahr recht seltene Szenario ist eine Schukodose völlig ausreichend. Der Vorteil der Wallbox sind geringere Ladeverluste und dass man damit nicht jeden Tag einstecken muss.

        Antworten
        • M. meint

          23.02.2026 um 16:12

          Die Rechnung ist falsch.
          Die 2,3 kW sind ohne Ladeverluste gerechnet, und die sind nun mal da. Wenn du 2 kW netto in den Akku bekommst, ist das viel.
          Dann kannst du nicht pauschal annehmen, dass Menschen um 19h nach Hause kommen, manche machen das so, andere eben nicht, und andere fahren morgens früher. Schichtarbeiter, z.B.
          Manche Leute fahren eben auch mehr als 100 km täglich. Und Menschen, die am WE 500 km (also 2x 250 km) fahren, wollen auch mit vollem Akku starten, das Auto Sonntag Abend mit leerem Akku in die Tiefgarage stellen und am Montagmorgen nicht zittern müssen, dass es für den Arbeitsweg reicht.

          Es gibt sicher viele, bei denen das so passt, aber eine Lösung für alle ist es eben nicht.
          Und jetzt stell dir mal die Eigentümerversammlung vor, wo dieses Modell manchen ausreicht, aber eben nicht allen. Aber die, denen es nicht reicht, sollen genauso dafür bezahlen wie die, denen es reicht – nur haben sie nichts davon, weil sie immer noch zwischendurch woanders laden müssen.
          Überleg dir mal selbst, wie die abstimmen. Oder doch auf 11 kW pochen, wenn die den Geldbeutel eh schon aufmachen.

        • cbzac meint

          23.02.2026 um 18:17

          Hallo M.
          das klingt jetzt doch etwas konstruiert.
          Die 2.3 KW und 12 h führen ja zu 27,6kWh, mein mittlerer Verbrauch liegt mit einem Tesla Y aber nur bei 18,6kWh/100km.
          Außerdem kann man, da wir hier ja über Neuinstallationen reden, auch mehr als 2,3KW erreichen. Schon mein Volvo PHEV lud mit 13A, also >3KW abzgl. Verlust.
          (https://depow.de/products/de-typ-2-ladekabel-schuko-v2?srsltid=AfmBOore95tZ7S4KpfedAxtBz1WWfrKnt69hWIVzFgNqcfbZOwzYPZnC)

          Dann ging dein eigenes Beispiel von 100km aus, jetzt sind es plötzlich mehr als 100km …
          Auch gibt es mittlerweile sehr einfache Möglichkeiten beim Einkaufen sehr schnell und ohne nennenswerten Zeitverlust den Akku nachzufüllen, so dass auch bei kürzerer Nachtladezeit oder spontanem Mehrverbrauch ein wöchentlicher Besuch ausreicht um das Defizit zu kompensieren. Das geht hier mittlerweile beim Aldi, DM, Globus und sogar in der Innenstadt, allesamt DC.
          Einen günstigen Ladetarif wird der Wochenendvielfahrer ja ohnehin haben.

          Die hypothetische Eigentümerversammlung ist auch kein Problem, wenn es für die Mehrheit passt, wird wohl dafür gestimmt. Selten brauchen solche Entscheidungen Einstimmigkeit, sonst bräuchte man sich wohl für fast gar kein Thema versammeln.

          Ich glaube vielmehr man kommt mit modernen E-Autos sogar gänzlich ohne eigene Steckdose gut klar. Mein GTI hatte z.B. auch nur eine Realreichweite von 400km und ich hatte auch ohne Tankstelle in der Garage kein Problem.

        • Futureman meint

          23.02.2026 um 19:21

          Die Tücken der Schnittberechnung. Klar fahren auch einige über 100km am Tag. Damit der Schnitt dann 50 ergibt fahren andere also nicht einmal 5km. Also für die Hälfte der Autos reicht schon mal eine Schukodose aus. Es muss nur genug davon geben. Der Vorteil ist, für einen Schnelllader bekommt man 100 Schukodosenstellplätze.

        • M. meint

          24.02.2026 um 14:17

          Was willst du denn hören?
          Dass jetzt jeder so fahren muss wie du (und das,was du fährst), dann klappt es schon?
          Wie gesagt, für viele würde das ausreichen. Das müssen wir doch nicht 700x durchkauen. Aber für manche halt nicht. Und wenn es an denen hängt, in einem MFH Ladeplätze einzurichten, werden die ihre Forderungen haben, oder halt nicht zustimmen oder wenigstens nicht dafür zahlen. Dazu kommen noch die, die aus irgendwelchen Gründen (egal aus welchen…Verbrenner, Homeoffice, Bahncard…) kein BEV haben oder wollen. Auch die werden sich dafür nicht interessieren. Kannst das nachvollziehen oder ist dir das zu viel?
          Wenn man 20 Steckdosen setzten kann, kann man auch 2 Wallboxen anschließen, und wenn nicht… tja, dann muss man es eben mit denen durchbekommen, denen das etwas nutzt.

  10. SB meint

    23.02.2026 um 12:24

    Im Grundsatz richtig, aber man braucht keine Förderung, sondern attraktive Lösungen durch den Netzbetreiber.
    In München bieten die Stadtwerke für Tiefgaragen die M-Ladelösung an. Die Bereitstellung eines Ladepunkts kostet 1699 €, Duplexparker mehr. monatlich fallen 45 € Nutzungspauschale an plus 39 Cent pro kWh „M-Ladestrom“.

    Kein Wunder wenn das mit der Elektromobilität nichts wird.

    https://www.swm.de/elektromobilitaet/private-ladestationen/preise

    Antworten
  11. Jörg2 meint

    23.02.2026 um 12:19

    Einfach die vielen vielen kleinen Tankstellen in den Kellern des Mehrparteien-Wohnungsbestand ausbauen und an deren Stelle Ladepunkte einrichten…..

    Im Ernst: Ich verstehe die Forderung nach Schnarchladungsmöglichkeiten in alten WEG-/Miet-Gebäuden nicht. Sie geht an den baulichen Gegebenheiten vorbei und ignoriert die Entwicklung von Lade- und Batterietechnik.

    Antworten
    • SB meint

      23.02.2026 um 12:30

      Einmal Vollladen dauert nun mal heute und auch die nächsten Jahre viel länger als einmal Volltanken. Andererseits ist die Möglichkeit des Ladens am eigenen Stellplatz ein riesiger Komfortgewinn.

      Das Problem sind bräsige Netzbetreiber und Verhinderer-WEGs. Beides gehört aufgebrochen.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        23.02.2026 um 12:50

        Ich habe eher das Gefühl, hier wird ein unbedingter Bedarf herbeigeredet dessen Notwendigkeit sich auflösen wird. Es bleibt dann „Komfort“.

        Ob Komfort förderfähig ist? MMn: nein.

        Antworten
        • Lanzu meint

          23.02.2026 um 12:57

          Der Artikel nennt doch einen wichtigen weiteren Grund: „Netzstabilität und Integration“

      • Ben meint

        23.02.2026 um 13:31

        Nur mit dem Unterschied das man extra zum Tanken fahren muss und laden im Alltag integriert ist.
        Als ich noch tanken in den Alltag integriert habe und vor der Arbeit geladen habe musste ich trotzdem 5min hin, 5min tanken, 5min zurück zur Fahrgemeinschaft heute kostet mich laden exakt 0min, egal ob auf Arbeit, zu Hause oder beim Einkaufen.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          23.02.2026 um 13:53

          Das gibt sich im Laufe des Lebens: diese 5-Minuten-Taktung und die Angst, irgendetwas zu verpassen…

          Meine Captain-Kirk-Idealvorstellung: voller Lebenslang-Akku für 300.000km bei Werksauslieferung

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