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E-Busse: Bundesverkehrsminister zieht Förderfazit und kündigt neue Zuschussrunde an

25.02.2026 in Politik, Transport von Thomas Langenbucher | 24 Kommentare

MAN-Elektrobus

Bild: MAN Truck & Bus SE (Symbolbild)

Auf der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) in Berlin hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) Förderurkunden an Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland übergeben. Im aktuellen Förderaufruf der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr erhalten 151 Unternehmen insgesamt 417 Millionen Euro. Gefördert wird die Beschaffung von 1887 neuen Elektrobussen.

„Elektrobusse sind ein zentraler Baustein für einen klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehr. Mit unserer Förderung investieren Verkehrsunternehmen in saubere, leise und innovative Technologien“, so Schnieder. „Mehr als 2.200 durch uns geförderte Elektrobusse sind bereits im Einsatz. Dadurch werden insgesamt bereits mehr als 130.000 Tonnen an CO₂ im Vergleich zu Dieselbussen eingespart. Weitere rund 1.900 E-Busse kommen jetzt hinzu. Das zeigt: Der Umstieg funktioniert – und bringt Vorteile für Fahrgäste und Anwohner ebenso wie für Klima und Umwelt. Insgesamt unterstützen wir diese Transformation seit 2021 mit rund 1,5 Milliarden Euro.“

Der Verkehrsminister kündigte auf der Konferenz eine neue Förderung an: „Wir wollen noch im Frühjahr eine neue Förderrichtlinie veröffentlichen und einen weiteren Förderaufruf dazu starten. Dafür stellen wir für 2026 bis zu 500 Millionen Euro bereit.“

Seit 2021 unterstützt das BMV über die „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ den Markthochlauf klimafreundlicher Busse. Förderfähig sind insbesondere batterieelektrische Busse sowie Busse mit Brennstoffzellentechnologie, in früheren Förderphasen auch Fahrzeuge mit Biomethanantrieb.

Neben der Fahrzeugbeschaffung werden die erforderliche Lade- und Tankinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien gefördert. Teile der Mittel werden im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäische Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) kofinanziert.

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Via: BMW
Tags: Elektrobus, FörderungAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mary Schmitt meint

    25.02.2026 um 19:16

    Bei den Bussen kommt hinzu, dass die Sache technisch gelöst ist. Mehr Ladegeschwindigkeit und Kapazität brauchen Stadtbusse nicht als heute bereits verfügbar ist. Damit ist man technologisch abgesichert. Denn Stadtbusse werden lange laufen.

    Antworten
  2. Thomas meint

    25.02.2026 um 11:43

    Sehr gut! Bitte eine technologieoffene Förderung mit einheitlichen Fördersätzen pro Fahrzeug. Dann hat diese H2-Geldverschwendung endlich ein Ende. Deutschland hängt bei der Quote der eBusse europaweit deutlich hinterher. Hätte es das H2-Geld gleich in BEV-Busse investiert (und nicht erst, nachdem die H2-Projekte gescheitert sind und erst danach durch BEV ersetzt werden), wären wir heute schon viel weiter.

    Antworten
    • Karsten meint

      25.02.2026 um 11:55

      🤔 … und warum geht das nicht völlig ohne Förderung? Das wäre für die langfristige Sinnhaftigkeit doch wesentlich ehrlicher.

      Antworten
      • Ben meint

        25.02.2026 um 12:06

        Guter Einwand…oh warte Deutschland subventioniert den Diesel mit 8Mrd./Jahr also auch Dieselsbusse somit ist eine BEV Bus Förderung also nur fair, am besten wäre natürlich endlich die Dsieselsubvention abzuschaffen.

        Antworten
        • eBikerin meint

          25.02.2026 um 15:19

          „h warte Deutschland subventioniert den Diesel mit 8Mrd./Jahr“
          Hm dann schauen wir mal – deine sog. Subventionen sind nur der unterschiedliche Steuersatz zwischen Diesel und Benzin.
          So dann schauen wir mal: Energiesteuer Liter Diesel: 47,04 cent/Liter. 19% Mwst auf die Energiesteuer: 8,93 cent/ Liter. Co2 Preis 2026 ca. 18 cent/Liter. Macht zusammen knapp 84 cent / Liter. Steuern auf 1 kWh Strom 2,05 cent.
          Ums einfach zu rechnen. 1 Liter Diesel enthält ca. 10 kWh – 10kWh Strom bringen dem Staat also 20,5 cent.
          Was genau wird also subventioniert?

        • M. meint

          25.02.2026 um 17:15

          Kopier‘ das lieber mal raus, morgen kommt der Nächste mit dem Spruch um die Ecke.

        • eBikerin meint

          25.02.2026 um 17:25

          Ja da hast du leider recht. Ich warte noch darauf, dass jemand Steuern und Abgaben (die an privat Unternehmen gehen) gleich setzt – nur um Recht zu behalten. Ach die Steuer auf Heizöl – was prinzipiell das selbe Produkt wie Diesel ist fallen nur 6,14 cent Steuern pro Liter an. Also zahlt man für das Heizöl an der Tankstelle fast 41 cent mehr Steuern pro Liter als für das Heizöl im Keller. Super Subvention.

        • MK meint

          25.02.2026 um 17:32

          @eBikerin:
          Der CO2-Betrag wird beim Strom ganz genauso fällig, nur nicht getrennt auf der Stromrechnung ausgewiesen (aktuell sind es wohl im durchschnittlichen Strommix ca. 3 ct pro kWh Strom für den CO2-Beitrag bei rund 400 Gramm CO2 pro kWh; bei Kohlestrom sind es fast das dreifache und damit 8 ct pro kWh)…und er ist natürlich abhängig vom CO2-Ausstoß: Jemand, der Windkraftrotoren, -fundamente und Co herstellt, muss dafür entsprechende CO2-Zertifikate kaufen. Auf die Verbrennung von Kohle, Gas oder Öl zur Stromerzeugung wird der CO2-Betrag natürlich sowieso fällig (siehe oben).
          Und natürlich wird sowohl auf diesen CO2-Betrags-Anteil als auch auf die Energiesteuer auch beim Strom die Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Somit komme ich nicht wie von Ihnen behauptet auf 2 ct Abgabe an den Staat pro kWh, sondern auf ca. 6 ct, also das dreifache (bzw. 12 ct/das sechsfache bei reiner Verwendung von Kohlestrom)…natürlich wie beim Diesel zusätzlich zur Mehrwertsteuer, die auf den sonstigen Strompreis fällig werden.

          Also: Nein, Strom wird nicht bevorzugt.
          Was aber natürlich richtig ist: Bei einem Elektroauto bringt der Energieverbrauch dem Staat weniger Steuereinnahmen.
          Aber wie Sie selber sagen: 1 Liter Diesel enthält rund 10 kWh Energie…und ich kenne kein Diesel-Serienfahrzeug, dass ich im Alltagsbetrieb unter 4 Liter und damit 40 kWh Energieverbrauch pro 100 km fahren kann…und kein eAuto, dass vergleichbar groß ist und vergleichbar gefahren wird wie ein real 4Liter verbrauchender Diesel dürfte auch nur annähernd an die 20 kWh Verbrauch rankommen.
          Ist es nicht irgendwo logisch, dass weniger als halb so viel Energieverbrauch auch deutlich weniger Steuer bedeuten? Das ist dann aber keine Subvention, sondern einfach der effizienteren Technologie geschuldet…wenn ein Hersteller einen Dieselmotor entwickelt, der einen Liter pro 100 km weniger verbraucht, zahle ich Ihrer Rechnung nach ja auch 84 ct weniger Steuer pro 100 km. Die Regel ist also für alle gleich: Wer weniger Energie verbraucht, zahlt weniger Steuer. Dass Diesel technologiebedingt nie die Effizienz eines eAutos erreichen, ist ja keine politische entscheidung, sondern Physik: Verbrennen von Stoffen macht halt nun Mal in erster Linie Wärme und erst in zweiter Linie irgendws anderes.

          Kleine Rechnung zum Spaß: Gehe ich davon aus, dass ich ein eAuto mit 20 kWh pro 100 km fahre und Kohlestrom beziehe, sind das wie oben dargelegt 20 x 12 ct, also 2,40 € pro 100 km. Könnte ich einen Diesel bauen, der auch 20 kWh, also 2 Liter Diesel verbraucht, wären das Ihren Zahlen nach 1,68 € pro 100 km…und damit Ihre Frage zurück an Sie: „Was genau wird also subventioniert?“

        • eBikerin meint

          25.02.2026 um 17:37

          Oh was auch immer gerne vergessen wird bei diesem Thema: Diesel PKW sind idR teurer als ihre Benzin Pendents. Mal das in Deutschland meistgekaufte Auto genommen: Golf. Hier einfach nur den Listenpreis – billigst gegen billigst vergleichen. Der billigste Golf Diesel kostet rund 3600 Euro (Liste!) mehr als der billigste Benziner. Das macht beim Kauf schon mal 574,79 Euro mehr MwSt für den Staat. Von der höheren KfZ Steuer beim vergleichbaren Diesel wollen wir nicht sprechen, oder? Ach machen wir es doch – Unterschied bei den beiden von mir genannten liegt bei rund 180 Euro mehr für den Diesel. Ja diese bösen Subventionen!

        • eBikerin meint

          25.02.2026 um 17:43

          MK schöne Rechnung – nur eben nicht Realität. Die Realität sieht so aus wie von mir beschrieben. Gut den Co2 Preis beim Strom habe ich übersehen. Mein Fehler. Allerdings habe ich den Energie Inhalt verglichen – und eben nicht den Verbrauch. Darum geht es ja – du kannst mit einen Diesel mit 3 Litern fahren – macht wenig Spass geht aber (siehe den 1 Million km Skoda Fabia) dukannst aber auch Problemlos ein eAuto immer so treten dass du eben die 40 kWh erreichst. Das ist immer persönliches Verhalten. Darum habe ich den Preis/ Steuern pro kWh angegeben.
          Es gibt nur um die angeblichen Subventionen von Diesel – diese gibt es schlicht nicht! Das wollte ich damit aussagen.

        • Steffen meint

          25.02.2026 um 17:54

          eBikerin: Diese Rechnungen gehen vor allem deshalb nicht auf: Fossile Brennstoffe wälzen die Klima- und Umweltschäden auf die Allgemeinheit ab. Wären sie im Preis inkludiert, dann wäre der BEV-Bus günstiger als der Diesel-Bus. So einfach ist das.

        • Steffen meint

          25.02.2026 um 17:59

          @eBikerin: Diesel-PKW sind deswegen teurer, weil sie die größeren Stinker sind und eine komplizierte Abgasreinigung benötigen. Auch hier ganz einfach.
          Außerdem sind Diesel komplizierter und auch deswegen teurer (KI):

          Hier sind die Hauptgründe, warum Dieselmotoren als aufwendiger gelten:
          Höhere mechanische Belastung: Dieselmotoren sind Selbstzünder mit einer sehr hohen Verdichtung. Um diesen enormen Drücken standzuhalten, müssen Bauteile wie Motorblock, Kolben und Pleuelstangen robuster und schwerer konstruiert werden.
          Aufwendige Einspritztechnik: Dieselmotoren nutzen komplexe Common-Rail-Systeme, die den Kraftstoff mit extrem hohem Druck in den Zylinder einspritzen.
          Abgasreinigung (Komplexität): Dieselmotoren benötigen im Vergleich zu Benzinern eine deutlich aufwendigere Abgasreinigung, um Feinstaub (Dieselpartikelfilter) und Stickoxide (SCR-Katalysator/AdBlue) zu reduzieren.
          Turbolader: Fast alle modernen Diesel sind turbogeladen, was die Technik anfälliger macht als bei vielen Saugmotoren.

        • MK meint

          25.02.2026 um 18:10

          @eBikerin:
          Natürlich ist meine Rechnung die Realität.
          Und ja, ich kann Diesel-PKW mit weniger fahren und eAutos mit mehr Verbrauch…deswegen habe ich ja extra das vergleichbare Fahrverhalten betomnt. Ich kann auch den von Ihnen erwähnten Skoda Fabia mit dem neuen Porsche Cayenne electric vergleichen und feststellen, dass der Fabia gar nciht so gut da steht. Aber was ist das für ein Vergleich? Ein Vergleich macht ja nur Sinn, wenn es auch vergleichbare Dinge sind.
          Also z.B. einen VW Golf, den ich mit 120 km/h auf der Autobahn fahre mit einem ID.3 zu vergleichen, den ich mit 120 km/h auf der Autobahn fahre…oder halt beide mit im Schnitt 20 km/h im Stop&Go der Innenstadt.

          Und ja, Sie haben sicher Recht, dass es keine direkte Subvention für den Diesel gibt. Entgegen Ihrer Behauptung und „Rechnung“ wird der Strom aber eben auch nicht bevorzugt. Weil wie am ende meines vorherigen Kommentars vorgerechnet: Wenn ich Kohlestrom beziehe, ist der Steuersatz pro kWh, den Sie ja als Grundlage haben wollen (was ja auch Sinn macht) beim Strom eben sogar fast 50% höher als beim Diesel.

        • MK meint

          25.02.2026 um 18:17

          @eBikerin:
          Kleiner Nachtrag: Wenn es Ihnen doch um den Steuersatz pro kWh geht: Warum haben Sie diesen dann für den Diesel nirgendwo hingeschrieben?
          So wie Sie es geschrieben haben (84 ct pro Liter Diesel, 2 ct pro kWh Strom) sieht der Unterschied natürlich exorbitant zu Gunsten des Stroms aus. Weist man es aber wirklich pro kWh aus, beim Diesel also nur gute 8 ct pro kWh, beim Strommix mit über 50% „CO-freiem“ Ökostrom 6 ct, beim reinen Kohlestrom sogar 12 ct pro kWh Strom, sehen die Zahlen plötzlich ganz anders aus…und der CO2-Betrag entfällt ja beim HVO100 z.B. auch komplett, da auch dieser im Dieselfahrzeug nutzbare Treibstoff als „CO2-neutral“ bewertet wird…und schon sind es nur noch 6 ct pro Liter Diesel und damit sogar gleich auf mit dem Strommix und nur noch halb so hoch wie der Kohlestrom.

        • eBikerin meint

          26.02.2026 um 08:16

          „Kleiner Nachtrag: Wenn es Ihnen doch um den Steuersatz pro kWh geht: Warum haben Sie diesen dann für den Diesel nirgendwo hingeschrieben?“
          Lieber MK – wenn du meine Beiträge auch ganz lesen kannst habe ich dies sehr wohl getan – ich dachte das so einfache mathematische Übungen die Leser nicht überfordern:
          „Ums einfach zu rechnen. 1 Liter Diesel enthält ca. 10 kWh – 10kWh Strom bringen dem Staat also 20,5 cent.“
          Wenn du nun nicht rückwärts rechnen kannst, dann mache ich es eben für dich: 84 cent bei einem Energiegehalt von 10 kWh macht 8,4 cent für eine kWh. Jetzt zufrieden?

        • MK meint

          26.02.2026 um 11:29

          @eBikerin:
          Und dann sind wir wieder am Punkt: Inklusive der von Ihnen „vergessenen“ Steuern (CO2-Beitrag und Mehrwertsteuer auf diesen und Energiesteuer; wie kommt es eigentlich, dass Sie beim Diesel an exakt diese beiden Steuern denken und beim Strom aus Versehen beide vergessen?) ist der Diesel dann plötzlich von der Steuerlast je nach Stromquelle gleich auf oder sogar deutlich höher mit Steuern belastet als der Diesel, was die Aussage Ihres Kommentars komplett ins Gegenteil verkehrt.

      • MK meint

        25.02.2026 um 13:09

        @Karsten:
        Jede neue Technologie braucht anfangs Förderung…sonst wird es ncihts. Was glauben Sie, warum sie diesen Kommentar heute hier auf einer Internetseite hinterlassen können?
        Welches Wirtschaftsunternehmen erstellt denn Websites, wenn keiner einen Internetanschluss hat? Aber welcher Privatkunde bezahlt einen Internetanschluss, wenn es keine Websites gibt und auch kaum jemand anderen, den man per Mail erreichen könnte?
        Also: So wie z.B. der Glasfaserausbau bis heute maßgeblich von staatlichen Investitionen getragen wird, ist es halt auch bei Elektrobussen: Hersteller brauchen erst mal Stückzahl, um die Entwicklungskosten umlegen zu können…das führt dann zu Preissenkungen und zum verschwinden der Subvention.
        Bestes Beispiel: Offshore-Windparks. Rund um das Jahr 2000 kamen die ersten Planungen dazu in Deutschland auf. Realisiert wurden diese von Unternehmen, die die Sicherheit vom Staat bekamen, für 25 Jahre immer mindestens rund 40 ct pro kWh eingespeistem Strom zu erhalten. Alles, was der Verkauf an der Strombörse nicht bringt, wird bis heute aus dem EEG-Topf zugeschossen…erst über die Stromrechnung der Kunden, mittlerweile aus dem Bundeshaushalt. Seit einigen Jahren wird das versteigert: Wer auf die niedrigste Einspeisevergütung besteht, darf bauen. 2022 wurde erstmals die Null erreicht: Gar keine Subvention mehr. 2023 zahlten Unternehmen wie EnBW zusätzlich zum Verzicht auf Subventionen 12,6 Milliarden Euro an den Staat für das Recht, weitere Milliarden in weitere Windparks investieren zu dürfen.
        Auch bei Bussen besteht ja ein nachhaltiges Interesse Deutschlands an deren Erfolg: Die Energie dafür kann eben z.B. mit Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft, Geothermie usw. in Deutschland unabhängig von dauernden Brennstoffimporten erzeugt werden, was natürlich auch Arbeitsplätze und Vermögen in Deutschland schafft. Bei einem Dieselbus wird Öl irgendwo im Ausland gekauft. Der mit der Energie erzielte Gewinn ist also nicht z.B. das Zubrot für einen Renter, der auf seinem Häusschen eine Solaranlage hat oder Einnahmequelle aus dem Solar-/Windpark der lokalen Stadtwerke in Staatsbesitz, die ihre Gewinne entsprechend an den Staat abführen oder vor Ort reinvestieren…stattdessen finanziert dieser Gewinn z.B. Skihallen und Wasserparks in der Wüste von Dubai. Es ist also letztlich eine unternehmerische Entscheidung des Staates: Erst investieren, um dann später bei Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und Co mehr zu verdienen und bei Arbeitslosengeld, Bürgergeld oder Wohngeld zu sparen.
        Und auch kurzfristig gedacht ist es weniger teuer als es auf den ersten Blick erscheint: Die Subvention wird ausschließlich als prozentualer Anteil der Mehrkosten gegenüber einem Dieselbus bezahlt. Heißt: Die Subvention fließt z.B. an die Daimler-Buspsarte, die ihre Akkus wiederum meist nicht aus China bekommt, sondern von Akasol in Darmstadt. Was schätzen Sie also: Wie viel Prozent der Subvention fließen in Form von Einkommens-, Gewerbe- und Grundsteuer direkt wieder in staatliche Kassen?
        Noch extremer ist es ja bei der Subvention von Privatkunden: Bekommt jemand bei der neuen eAutoprämie die vollen 6.000 € und leitet diese als Teil des Kaufpreises an den Autohändler weiter, fließen 19%, also über 1.000 €, wieder direkt zurück in die Staatskasse. Das vermeintliche 3 Milliarden Euro-Förderpaket ist also maximal ein 2,4 Milliarden Euro Förderpaket.

        Antworten
        • RudiFaehrtTesla meint

          25.02.2026 um 14:01

          Toll geschrieben! Daumen hoch!

        • MK meint

          25.02.2026 um 14:49

          @RudiFaehrtTesla
          Vielen Dank!

        • Steffen meint

          25.02.2026 um 18:08

          Genau richtig. Nur: Lag die EEG-Förderlaufzeit nicht schon immer bei nur 20 anstatt 25 Jahren?!

        • MK meint

          25.02.2026 um 18:38

          @Steffen:
          Da haben Sie natürlich recht…es sind natürlich 20 Jahre plus das Jahr, in dem die Anlage in Betrieb gegangen ist. Schade, dass man Kommentare hier nicht korrigieren kann.

        • Mary Schmitt meint

          25.02.2026 um 19:26

          Hier fördert der Staat den Staat, um die Vorgaben des Staates zu erfüllen.

        • MK meint

          25.02.2026 um 21:44

          @Mary Schmitt
          Es ist immerhin weniger absurd als bei der vorherigen Förderung mit „Herstelleranteil“. Weil was hat denn dieser „Herstelleranteil“ bewirkt? Als die Gesamtprämie da bei 6.000 € lag, wusste der Hersteller, dass er 3.000 € abgeben muss. Also musste er inklusive MwSt. mindestens 3600 € aufschlagen auf den eigentlichen Preis, wovon der Kunde am Ende 3.000 € wieder bekommt und 600 € der Staat. Zusätzlich bekommt der Staat ja auch die Mwst von den vom ihm gezahlten 3.000 €…so hatte es der Staat durch die Einführung eines „Herstelleranteils“ geschafft, dass statt „nur“ 19% fast 40% der Fördersumme direkt wieder in der Staatskasse landen…und die AfD-Stammtische trotzdem was zu erzählen hatten, mit wie vielen Milliarden Steuergeld die eAutos doch angeblich gefördert würden.

        • Torsten meint

          27.02.2026 um 07:39

          „sondern von Akasol in Darmstadt“ werden noch Gen3-Batterien ausgeliefert?

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