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Stellantis erwägt Einsatz chinesischer E-Auto-Technologie für europäische Marken

05.03.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Leapmotor-C10-Exterieur

Bild: Leapmotor

Der europäische Autoriese Stellantis erwägt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Partnerschaft mit dem chinesischen Stromer-Hersteller Leapmotor zu vertiefen. Hintergrund seien Bestrebungen, die Kosten zu senken und das Angebot des 14-Marken-Konzerns in Europa zu stärken.

Stellantis denkt demnach darüber nach, die Fahrzeugarchitektur, Batteriesysteme und E-Antriebs-Technologie von Leapmotor für Modelle zu übernehmen, die unter Marken wie Fiat, Opel und Peugeot verkauft werden.

Die beiden Unternehmen haben 2024 bereits das Joint Venture Leapmotor International für den Verkauf von Elektroautos der Chinesen in Europa ins Leben gerufen. Stellantis investierte 2023 zunächst rund 1,8 Milliarden US-Dollar in Leapmotor und erwarb damit etwa 20 Prozent der Anteile des chinesischen Herstellers. Inzwischen ist der Anteil auf etwa 15 Prozent geschrumpft. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält Stellantis weiter 51 Prozent.

Stellantis verkauft Modelle von Leapmotor über sein europäisches Händlernetz. Eine umfassendere Vereinbarung zum Technologieaustausch könnte dem etablierten Hersteller einen schnelleren Zugang zu fortschrittlichen Batterie- und E-Auto-Systemen ermöglichen und gleichzeitig die Forschungs- und Entwicklungskosten senken.

Stellantis hat kürzlich für das Geschäftsjahr 2025 einen massiven Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro gemeldet. Die Nachfrage nach E-Autos fällt weniger dynamisch als erwartet aus, hinzu kommt die zunehmende Konkurrenz von chinesischen Unternehmen mit erschwinglichen E-Modellen. Stellantis richtet sich angesichts der aktuellen Entwicklung und den Erwartungen für die nächsten Jahre neu aus. Das führte zu einmaligen Sonderbelastungen in einer Gesamthöhe von 25,4 Milliarden Euro.

„Unsere Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025 spiegeln die Kosten wider, die durch die Überschätzung des Tempos der Energiewende und die Notwendigkeit entstanden sind, unser Geschäft neu auszurichten, um unseren Kunden die freie Wahl aus der gesamten Palette an Elektro-, Hybrid- und Verbrennungsmotortechnologien zu ermöglichen“, so der seit Juni 2025 Stellantis leitende Manager. Der Konzern vereint bekannte Automarken wie Citroën, Peugeot, Opel, Fiat oder Chrysler.

Jede erweiterte Vereinbarung zwischen Stellantis und Leapmotor müsste regulatorische Hürden überwinden, darunter europäische Datenschutzvorschriften und US-Beschränkungen in Bezug auf vernetzte Fahrzeuge mit Verbindungen zu China. Die Gespräche sollen sich in einem frühen Stadium befinden, wobei die Unternehmen die Bedingungen noch in diesem Jahr endgültig festlegen wollen.

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Via: Yahoo Finance
Tags: China, Europa, KooperationUnternehmen: Leapmotor, Stellantis
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Oli meint

    06.03.2026 um 13:34

    Leapmotor wird den Markt mit dem t03 und weiteren Modellen wie dem B10 aber vor allem dem B05 in diesem Jahr ordentlich aufmischen. Zumal die Autos ja ab Jahresende in Spanien gebaut werden sollen, da kann stellantis auch die anderen Marken umkrempeln. Allein der B05 wird, wenn er wirklich ab 20k kommt, VW und co die stirn bieten können. Die Händlerstruktur steht ja schonmal. Bin gespannt!

    Antworten
  2. MK meint

    05.03.2026 um 23:47

    Das Interesse von Stellantis an so einer Vereinbarung ist logisch, hat man doch komplett den Anschluss verloren. Die Frage ist nur: Was hätte Leapmotor davon, deren Autos so schon von Stellantis in Europa gebaut und vertrieben werden?
    Vielleicht wird es am Ende ein anderes Szenario: So wie Opel in GB als Vauxhall läuft und Peugeot 208 und Opel Corsa schon heute technisch weitgehend identisch sind, könnte es doch sein, dass man in Zukunft Leapmotor-Fahrzeuge in Asien weiter als Leapmotor, in Frankreich z.B. als Peugeot, in Deutschland als Opel und in GB als Vauxhall verkauft…gleiches Auto, nur unterschiedliches Markenlogo und anderer Modellname.

    Antworten
    • hu.ms meint

      06.03.2026 um 09:10

      Genau, die basistechnik ist in china entwickelt und wird in günstigen produktionsländern in europa gebaut (Portugal, Ungarn, Türkei).
      Nur die karosserieform, innenausstattung und bedienungselemente (neudeutsch: frontend) ist je nach marke unterschiedlich.
      Ist ja bei stellantis und der VWgroup schon seit jahren so.
      Neu kommen software, akkus u.a. eben aus china.

      Antworten
  3. BEV meint

    05.03.2026 um 13:58

    wieviele Stellen Streicht Stellantis langfristig … 30 … 50 % oder mehr ?
    oder machen wir dann noch mehr Verwaltung und Bürokratie?

    Antworten
    • MK meint

      05.03.2026 um 23:43

      @BEV:
      Warum sollte man keine Zukunft als Lohnfertiger und Vertriebsorganisation für Leapmotor haben? Und die Entwicklung hat man ja schon weitgehend weggespart (ich erinnere an den Verkauf der Opel-Entwicklung an Segula: Aus 2.000 Mitarbeitern wurden binnen kürzester Zeit 700, dann 300 und dann kam die Insolvenz)…genau deswegen steht man ja da, wo man steht…

      Antworten
  4. Egon_meier meint

    05.03.2026 um 12:43

    In Italien beherrscht gerade ein Stellantis-China-Klon den Markt: Leapmotor T03.

    Die Chinesen haben aus eigener Kraft am Markt kaum eine Chance, es muss ein etablierter Konzern die Hand reichen. Hier ist es Stellantis mit Fiat.
    Ein Trauerspiel.

    Antworten
    • BEV meint

      05.03.2026 um 13:57

      warum China-Klon? das ist ein chinesisches Auto und kein Klon
      das schlimme ist, dass die Chinesen mittlerweile nicht mehr Kopieren, sondern umgekehrt, wir schauen was die machen und in einigen sehr wichtigen Bereichen haben wir gar nichts zu bieten und müssen uns dort einkaufen

      Antworten
      • Egon_meier meint

        05.03.2026 um 17:10

        Du hast zum Teil Recht – es ist ein echter Chinese.
        Dass „wir“ nix zu bieten haben ist falsch, Stellantis hat nichts aber auch gar nichts.
        Nur M***s

        Allerdings kann man gegen die Produktionsbedingungen bzw -kosten der Chinesen auch mit gute Produkten nicht anstinken.
        Geiz ist geil – auch wenn es um BEV geht

        Antworten
        • BEV meint

          06.03.2026 um 08:48

          warum sollte es dem Automobil als reines Consumerprodukt nicht genau so gehen wie allen anderen Elektronikgeräten ?
          offensichtlich sind ja immer noch viele Leute bereit für ein Auto unverhältnismäßig viel Geld auszugeben, da schimpft man lieber über zu hohe Spritpreise, als dass man sich davon unabhängig machen würde, das hatte man in der Vergangenheit ja schon so oft und man hat nichts geändert … der dicke Kühlergrill und Auspuff ist scheinbar vielen Männern immer noch sehr wichtig

        • M. meint

          06.03.2026 um 20:22

          Ja. Warum sollte man?
          Ich lach‘ mich ja weg, wenn die ganzen Geiz-ist-geil Typen sich irgendwann fragen, warum ihr Job jetzt in China ist.
          Dann gehen die aber zu Fuß, weil für 400,- € Stütze ist nicht mal ein Chinese drin.

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