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Opel-Chef Huettl fordert CO₂-Bonus für europäische Elektroautos

27.03.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Bild: Opel

Opel-Chef Florian Huettl drängt auf eine stärkere Bevorzugung europäischer Elektroautos innerhalb der CO₂-Flottenregulierung der EU. Fahrzeuge aus europäischer Produktion sollten seiner Vorstellung nach bei der Berechnung der Emissionswerte höher gewichtet werden. Konkret schlägt er einen Faktor von 1,2 vor, für kleine Elektroautos sogar 1,5. Dies würde es Herstellern erleichtern, die CO₂-Grenzwerte einzuhalten und Strafzahlungen zu vermeiden.

Huettl argumentiert laut der Automobilwoche, dass eine solche Regelung auch industriepolitische Ziele unterstützen könne. „Made in Europe“ könne ein wichtiger Teil der Lösung sein, erklärte er demnach auf dem Mobility Summit des VDA in Berlin. Die CO₂-Verordnung biete einen Hebel, um angesichts geopolitischer Herausforderungen die europäische Produktion zu stärken und neue Anreize für die Fertigung innerhalb Europas zu schaffen.

Sein Vorstoß verbindet zwei zentrale Regulierungsinitiativen der EU: den geplanten Industrial Accelerator Act (IAA) und die CO₂-Regeln für Neuwagen. Bereits Anfang Februar hatten die Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen und des Opel-Mutterkonzerns Stellantis ähnliche Forderungen formuliert. Huettl geht mit seinen Vorschlägen jedoch über diese Ansätze hinaus.

Der Entwurf des IAA sieht vor, dass Elektroautos nur dann für Förderprogramme und öffentliche Ausschreibungen berücksichtigt werden, wenn ihre Komponenten zu mindestens 70 Prozent aus Europa stammen. Huettl unterstützt den Ansatz grundsätzlich, kritisiert jedoch die Ausgestaltung deutlich. „Wir halten den Entwurf für viel zu kompliziert, da droht ein Bürokratiemonster“, sagte er.

Neben der inhaltlichen Ausrichtung fordert Huettl auch zeitliche Anpassungen bei den CO₂-Grenzwerten. Er plädiert dafür, die Zielerreichung auf längere Zeiträume zu strecken – konkret auf die Phasen 2025 bis 2029 sowie 2030 bis 2034. Die EU-Kommission hatte bislang lediglich eine Lockerung für die Jahre 2025 bis 2027 vorgesehen.

Hintergrund sind die aktuell jährlich verschärften Vorgaben, bei deren Verfehlung Strafzahlungen drohen. Eine Ausweitung der Zeiträume würde den Herstellern mehr Flexibilität geben. Die Branche stehe vor erheblichen Herausforderungen und dürfe nicht mit „unrealistischen Zielen und hohen Strafzahlungen belastet werden“, so Huettl.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: Emissionen, EUUnternehmen: Opel, Stellantis
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. SG meint

    27.03.2026 um 12:02

    Ich übersetze das mal auf Deutsch: ein CO2-Bonus für die Endmontage in der EU hilft Opel weil aktuell alle Elektroautos in der EU montiert werden.
    Bei der Smart Car Platform (Frontera) betont Stellatis, dass 90% der Zulieferer aus Niedriglohnländern kommen. Deshalb ist die EU-Quote von 70% für Komponenten Teufelszeug.

    Antworten
  2. David meint

    27.03.2026 um 11:43

    Stellantis hatte unter dem alten Chef schlicht nur das Nötigste in die Elektromobilität investiert und steht jetzt vor einem Scherbenhaufen. Das aktuelle Angebot ist nicht attraktiv genug, hoher Verbrauch, geringe Zuverlässigkeit, gerne sogar nicht einmal per App vorzuklimatisieren. Eine Antwort auf die MEB Frontfahrzeuge hat man nicht. Ich wüsste nicht, warum Europa für diesen Haufen an Fehlentscheidungen aufkommen sollte.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      27.03.2026 um 14:33

      (…) „Das aktuelle Angebot ist nicht attraktiv genug (…)“

      Sagen wir mal so, es kommt auf den Preis an. Und da sind derzeit durchaus Schnäppchen zu machen. Ich spreche aus Erfahrung.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      27.03.2026 um 18:51

      Es kommt wohl auf die korrekten Modelle an. Der Elektro Corsa läuft doch ganz gut, war im letzten Jahr Platz 2 in Deutschland in seiner Klasse.

      Klar wird der ID.Polo da wahrscheinlich vorbei ziehen, aber bis jetzt läuft der Corsa gut. Ist auch ein schönes Auto.

      Antworten
      • Gerry meint

        28.03.2026 um 20:02

        👍… da sind wir doch mal einer Meinung 😉.

        Antworten
  3. Justin Case meint

    27.03.2026 um 10:50

    Solche Faktoren ermöglichen ausschließlich mehr CO2-Emissionen an anderer Stelle und sind entschieden abzulehnen!

    Antworten

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