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Polestar setzt auf Händlernetz und Modelloffensive für Wachstum in Deutschland

10.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Polestar-Space-Bochum–

Bild: Polestar

Polestar, die zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Schweden-Marke, verfolgt ambitionierte Wachstumspläne in Deutschland. Unter CEO Michael Lohscheller soll eine Neuausrichtung des Unternehmens, einschließlich der Erweiterung des Handelsnetzes und einer Modelloffensive, die Verkäufe deutlich steigern.

Für das laufende Jahr rechnet Lohscheller mit einem weltweiten Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, berichtet die Automobilwoche. Im Jahr 2025 legte Polestar in Europa um 50 Prozent zu, und weltweit stiegen die Verkäufe um 34 Prozent auf rund 60.000 Fahrzeuge.

In Deutschland hat Polestar mit 5000 verkauften Elektroautos einen Anstieg von 57 Prozent erzielt, was etwa acht Prozent des Gesamtabsatzes ausmacht. Landeschef Jan Grindemann strebt in den nächsten Monaten weitere Fortschritte an und erwartet ein „niedriges zweistelliges Wachstum“, mit einer prognostizierten Zahl von rund 6000 Fahrzeugen bis zum Jahresende.

Ein zentrales Element der Wachstumsstrategie ist die Neuorganisation des Händlernetzes. Statt auf Direktvertrieb mit digitaler Bestellung setzt Polestar künftig auf ein unechtes Agentursystem, bei dem Händler die Autos im Namen des Herstellers vermitteln. Dabei bleibt der Hersteller für die Finanzierung von Lager- und Bestandsfahrzeugen verantwortlich, während die Händler für die Kosten von Verkaufsräumen und Personal aufkommen. Im Gegensatz zu einer echten Agentur kann Polestar die Preise nicht festschreiben, die Händler können so ihren Kunden Rabatte anbieten.

Grindemann plant, die Zahl der Vertriebsstandorte in Deutschland in diesem Jahr auf 25 zu erhöhen. Bis 2027 sollen fünf weitere Standorte hinzukommen. Derzeit gibt es 12 Vertriebsstandorte, darunter kürzlich eröffnete Showrooms in München, Karlsruhe, Berlin, Offenbach und Saarbrücken. Diese Partnerschaften beruhen auf der Nähe zur Konzernschwester Volvo, von der Polestar die Vertriebspartner und Servicepartner übernimmt.

Das Ziel ist es, dass 85 Prozent der Zielgruppe bis zum Jahresende in maximal 35 Minuten einen Polestar-Standort erreichen können. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau des Endkundengeschäfts, das als „nachhaltigstes Geschäft“ bezeichnet wird. Grindemann strebt an, den Anteil der Endkundenverkäufe bis Ende des Jahres auf 30 Prozent zu erhöhen. Zudem sollen die Vertriebspartner das Flottengeschäft vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf kleinen und mittelständischen Unternehmen liegt.

Die Händler spielen auch eine zentrale Rolle bei der Vermarktung von Rückläufern. Polestar wird laut der Automobilwoche ein zertifiziertes Gebrauchtwagenprogramm namens „Polestar Pre-owned“ einführen, um die Restwerte der Elektroautos zu stabilisieren und die bestmöglichen Preise zu erzielen. Gebrauchtwagen werden dazu vor dem Verkauf verschiedenen Checks unterzogen, etwa der Zustand der Batterie wird überprüft.

Mit einer Produktoffensive plant Polestar, sein Portfolio in den kommenden drei Jahren erheblich zu erweitern. Geplant sind die Modelle Polestar 5, eine neue Variante des Polestar 4, ein Nachfolger des Polestar 2 sowie der neu angekündigte Polestar 7. Europa bleibt für die Marke der wichtigste Markt, und besonders in Osteuropa soll das Unternehmen bald aktiv werden.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: VertriebUnternehmen: Polestar
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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