Volkswagen hat kürzlich den externen Zugriff auf eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, kurz API) geschlossen. Darüber konnten etwa Elektroauto-Nutzer bisher auf den Ladestand ihrer Fahrzeuge zugreifen sowie Ladevorgänge auslösen und steuern. Nun begründete das Unternehmen die Abschaltung.
Die API diente als Verbindung zwischen Softwareprogrammen, wie Lademanagement-Software oder Smart-Home-Steuerungen, um Daten ohne direkten Zugriff auf den Fahrzeugcomputer auszutauschen. Die Änderung wurde bereits Anfang April angekündigt und mit Wirkung zur Kalenderwoche 21, also im Zeitraum vom 18. bis 24. Mai, umgesetzt. Die bisherige „Brand-App-Schnittstelle“ werde für externe Zugriffe geschlossen.
Auf Anfrage des Portals Heise teilte Volkswagen jetzt mit, dass die API ursprünglich nur für die eigene Fahrzeug-App-Infrastruktur entwickelt worden sei. Durch „Reverse Engineering“ hätten sich dann aber Drittanbieter Zugriff verschafft. Das sei dem Unternehmen bekannt gewesen und man habe es zunächst geduldet. Doch die Schnittstelle sei nicht für so hohe Zugriffszahlen konzipiert worden, was zu Fehlern geführt habe.
„Vor dem Hintergrund steigender technischer Anforderungen und einer hohen Auslastung der bisherigen Architektur haben wir den Übergang auf dokumentierte und standardisierte Schnittstellen vollzogen“, so VW gegenüber Heise. Man habe im Vorfeld der API-Schließung Kontakt zu verschiedenen betroffenen Unternehmen aufgenommen und ihnen einen Wechsel zu offiziellen, kostenpflichtigen APIs ermöglicht.
Einige dieser Firmen agierten „ihrerseits als Datenprovider für weitere Dritte, sodass auch kleinere Unternehmen sowohl technisch auf die Umstellung vorbereitet als auch frühzeitig über die Schließung der Schnittstelle informiert wurden“, unterstreicht Volkswagen. Den Angaben nach gehört unter anderem Tibber zu den Partnern, die die neue Schnittstelle nicht kostenlos nutzen. Zu weiteren Partnern, die schon auf die neue API setzen, gehörten Enode, Kraken, Ohme, Tronity und EEVEE. Tibber setzt dabei auf Enode als Partner.

Miro meint
Wieso kriegen es dann die anderen hin?
MK meint
@Miro:
Wer genau sind denn diese ominösen „anderen“?
Fred Feuerstein meint
Tesla, BMW…
F. K. Fast meint
Sendet ein aktuelles VW-BEV automatisch immer nach Hause? Oder nur dann, wenn eine App eingerichtet ist?
Fred Feuerstein meint
Ich empfehle zu dieser Fragestellung einmal den Bericht vom Chaos Computer Club „Wir wissen wo dein Auto steht“ anzusehen.
Gernot meint
Bei L6e-Fahrzeugen und anderen Spezialfällen mag es anders sein, aber ansonsten sendet jedes aktuelle BEV Daten an eine Hersteller-Cloud – auch fast alle aktuellen Verbrenner/Hybride. Ob Du Dir die Hersteller-App installiert hast, ist dafür nicht relevant und das hat nichts spezifisch mit VW zu tun.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann muss in der EU jedes seit 2018 neu zugelassene Auto verpflichtend eCall verbaut haben. Damit steckt in jedem Auto zwangsweise ein Mobilfunkmodul und eine eSIM. Und wenn das schon mal da ist, werden damit auch Status- und ggf. auch Nutzungsdaten übermittelt.
M. meint
Nicht alles, das kann man eingrenzen.
Aber Fahrzeugdaten wie den SoC immer.
Das macht es ja so unverständlich: die Daten liegen eh vor.
Nur die Nutzung ohne Kosten für die Eigentümer der Hardware schmeckt VW nicht.
Dass das kurzsichtig ist und langfristig zu nichts führt, haben andere Firmen kapiert, VW braucht noch eine Nachschulung.
Andreas meint
Exakt der gleiche Unsinn, der auch dazu führte, dass BMWs zwischen September 25 und April 26 praktisch nicht mehr zur Ladeoptimierung gesteuert werden konnten. Mittlerweile sitzt auch da zwischen Tibber und BMW ein Drittanbieter drauf. Klar, die ganze Ladeoptimierung – soweit selbst geschrieben – ist ein Nerd-Ding, da nehme ich mich nicht aus. Aber das ist extrem Kostenwirksam für den Anwender, durch optimiertes Laden lade ich unsere BMWs im Schnitt für 0,17€/KWh mit Tibber… Ich selber hab mittlerweile ein halbes Dutzend Kunden zum BEV gebracht, wir Nerds sind defintiv Multiplikatoren. Also behandelt uns auch entsprechend…
brainDotExe meint
Kein Unsinn, das war genau der selbe Sachverhalt. Die Schnittstelle welche u.a. Tibber damals genutzt hatte war die Schnittstelle der myBMW App, die per Reverse Engineering zugänglich gemacht wurde.
Da hatte niemand drittes einen Anspruch drauf.
BMW hat aber relativ schnell eine Schnittstelle öffentliche und kostenlos Schnittstelle für den Kunden bereitgestellt. Das ist der Unterschied zu dem Fall von VW hier.
Gernot meint
Es ist richtig, dass man keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, Schnittstellen zu nutzen, die man sich nur per Reverse Engineering zugänglich gemacht hat.
Aber
1. Wir haben 2026. Es ist heute völlig klar, dass jegliche nicht geschützte Schnittstellen genutzt werden. Wenn VW das nicht will, hätten sie diese Schnittstellen gleich anders aufsetzen und schützen können. Die Technologien dafür existieren seit Jahrzehnten. Das hat VW nicht gemacht und die Zugriffe jahrelang toleriert. VW wusste, dass Zigtausende ihre Autos über die Schnittstellen in Smarthome-Systeme, spezielle Ladelösungen etc. integriert haben, denn VW hat ja die Zugriffe auf die Schnittstellen gesehen. Keines der ganzen OpenSource-Projekte wurde vorab informiert. VW hat einfach abgeschaltet und die Systeme ihrer Kunden wissentlich an die Wand fahren lassen. Rechtlich soweit völlig OK, aber (mal wieder!) Zeichen völlig abwesender Kundenorientierung.
2. Kunden haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Daten, die VW zu ihren Autos erhebt. Diese Daten gehören den Kunden und nicht VW. Das EU Data Act Portal von VW ist schwachsinnig aufgesetzt und aktuell überlastet. Das Portal hält die letzten 30 Exporte also bei 15-MInuten-Intervall letztlich Daten für die letzten 7,5 Stunden bereit. Heute morgen gab es für mein Fahrzeug wieder nur 30 „…no_content_found.zip“-Dateien. Wenn VW das nicht auf die Reihe bekommt, sollen sie weiter den Zugriff auf die Schnittstellen ermöglichen. Die aktuelle Situation ist ein Rechtsbruch von VW.
3. Und ich habe das bereits geschrieben: Für mich ist eine zeitgemäße Einbindung eines BEV in ein Smart-Home-System ein Kaufkriterium. Ich muss (nach 3 Jahren) bereits für die Konnektivität des Autos bezahlen. Ich bezahle nicht noch dafür, um an Schnittstellen MEINE Daten abgreifen zu können. Wenn VW nicht noch eine API-Lösung für die OpenSource-Community bringt, kaufe ich nie wieder ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern. Das werden nicht alle so haben, aber ich werde auch nicht der einzige sein.
Future meint
Was macht denn die PR-Abteilung bei VW? Das ist ja alles ein riesengroßes Kommunikationsdesaster bei VW. Warum können die das nicht ordentlich in der Öffentlichkeit ankündigen, also rechtzeitig, und dann allen Beteiligten, besonders ihren Kunden, eine nutzerfreundlich Lösung anbieten? Das kann doch nicht so schwer sein, kundenorientiert zu kommunizieren. Ich bin mir sicher, dass sich da in der Volkswagenbehörde eine Abteilung etwas ausdenkt und der anderen nichts davon erzählt. Und dann hat man in der PR diesen Salat und die ganze miserable Presse. Stattdessen werden jetzt von einigen Akteuren die VW-Kunden veralbert. Die Kunden werden sich das merken beim nächsten Autokauf.
brainDotExe meint
Was soll die Aufregung?
Die Änderung wurde bei allen offiziellen Nutzern der Schnittstelle angekündigt.
Auf der Reverse Engineering angebundene Drittanbieter muss man keine Rücksicht nehmen, die hätten sie eigentlich noch nichtmals dulden müssen.
Future meint
Mich interessiert nur der schlecht gemanagte PR-Unfall in dieser Sache.
Die Aufregung scheint aber bei sehr vielen VW-Kunden durchaus vorhanden zu sein. Auch hier im Blog ist das erkennbar.
Referendar meint
Einmal VW, immer VW. Die Kunden sind leidensfähig, das wird zumindest hier im Kommentarbereich immer wieder runtergebetet. Nur deshalb verkauft VW überhaupt noch Autos. Liest man hier jedenfalls, dann wird es auch stimmen.
Future meint
Die einfachen Kunden wissen doch auch nicht, was ein API sein soll. Das betrifft doch sowieso nur diese 10 Prozent Akademiker, die sich unbedingt was elektrisches von VW aussuchen müssen und dabei auch noch technikaffin sind ;-)
Referendar meint
Laut Zensus hat die Marke VW 20% Akademikeranteil unter den Käufern. Bei den BEV sogar über 50%. Wieviele davon den Geisteswissenschaften angehören und von Technik keine Ahnung haben ist nicht bekannt ;-)
David meint
Die Daten gibt es und alles funktioniert weiterhin. Es ist nur so, dass die Piratenzugriffe mit Vorankündigung abgeschaltet wurden, weil sie abgeschaltet werden mussten. Die Authentifizierung entspricht nicht den neuen EU Regeln.
Wer ein bisschen fit ist, hat schon vorher gelesen und gewusst, dass Car Connectivity das Nachfolgesystem ist. Aber wir sind ja hier in Deutschland und da sind die Leute im Großen und Ganzen unschlau, unwissend und unfähig. So ist Ihnen im Leben nicht viel gelungen, und sie sind es entsprechend gewohnt, anderen die Schuld daran zu geben. Dieses Muster sieht man auch hier wieder.
Ich nenne hier keine Namen, kann ja jeder selber lesen. Aber man fragt sich schon, warum ein angeblicher Unternehmer mit großem Fuhrpark einen der vielen Wagen aus seiner Firmenflotte, zuhause mit Home Assistant verbindet, um ihn privat zu laden. Dafür gibt es natürlich viele Erklärungen. Eine wäre, dass alles, was er hier erzählt, gelogen ist und er als frustrierter Rentner zu Hause nur dieses Auto besitzt.
Fred Feuerstein meint
„einen der vielen Wagen aus seiner Firmenflotte, zuhause mit Home Assistant verbindet, um ihn privat zu laden“ Nennt man Komfort…Kennst du nicht.
Und weißt du was das Beste ist: Ich kann zu Hause über die PV Laden und den Strom über die Firma abrechnen. Aber auch das ist dir als Angestellter nicht bekannt. Ich sag dazu nur eines: Blinder und Farben…
Gernot meint
Ich weiß nicht, ob Du mich meinst, aber falls ja, habe ich mich garantiert nie als „Unternehmer mit großem Fuhrpark“ dargestellt. Darfst gern versuchen, mir das Gegenteil zu beweisen. Du äußerst Dich wahrscheinlich nur wie üblich meinungsstark aber wissensarm.
Keine der bisherigen Schnittstellen wurde abgeschaltet. Die sind weiter existent und werden alle weiter genutzt. VW nutzt jetzt nur Play-Integrity von Google bzw. App-Attest von Apple, um sicherzustellen, dass nur noch die Android- und iOS-Apps der einzelnen VW-Marken darauf zugreifen können. Daneben zahlende Kunden. Ebenfalls ist unzutreffend, dass sich an der Authentifizierung etwas geändert hat. Die ist unverändert.
Aber laut Dir hat VW Cariad und die Softwareentwicklung dort wahrscheinlich nur deshalb aufgegeben und setzt zukünftig auf das Rivian-JV bzw. Xpeng, weil die Software von Cariad einfach zu gut und zu erfolgreich war. VW war dem Markt so dermaßen weit voraus, dass das unfair war. So in etwa?
David meint
Nein, ich hatte dich nicht gemeint. Der Richtige hatte sich schon gemeldet.
CD meint
Der schlaueste, wohl situierte D-d, dem im Leben so viel gelungen ist, weiß gar nicht, wovon er spricht. Die Daten kommen, wenn überhaupt, nur nach mehreren Stunden an. Alleine schon die Datenstruktur mit sehr vile redundantem Müll, die Datenpunkt-Bezeichnungen etc. zeigt, dass VW nix von der Software und IT versteht. Auch mit ihrem Milliardengrab cariad.
Aztasu meint
Volkswagen handelt hier natürlich absolut richtig.
Diese künstliche Empörung die, inbesondere auf YouTube und Social Media schon recht professionell geschieht, nur um der deutschen Wirtschaft zu schaden ist nicht nur ermüdend sondern einfach nur traurig
David meint
Vor allen Dingen, weil es weiterhin geht. Man muss nur sein Setup jetzt ein bisschen umstellen. Das können die meisten aber nicht, weil sie alle Codings nur von anderen abgeschrieben haben.
Gernot meint
Ja, super. Allwissend wie Du bist, hast Du jetzt die einmalige Chance, zigtausende Nutzer von VW-, Audi-, Cupra-, Seat-, Skoda-Fahrzeugen glücklich zu machen und dem VW-Konzern einen riesigen Image-Boost zu verschaffen: Wie geht es denn?
Enode und Co. zählen nicht, weil bekannt und kostenpflichtig. Das EU-Data-Act-Portal bietet überhaupt keine API sondern lediglich einen Datenexport, der auch gar nicht für automatisierte Verarbeitung gedacht ist. Also welche APIs bietet VW der OpenSouce-Community? Lass uns teilhaben, an Deinem Wissen.
Fred Feuerstein meint
„Vor allen Dingen, weil es weiterhin geht.“ Ja, klar geht es wenn man dafür bezahlt. Na ja, mir soll es egal sein, es gibt ja bessere Alternativen. Die Schnittstelle von VW war ohnehin schlampig programmiert, Echtzeit passiert da gar nichts. Aber das kennt jeder der einen Fahrzeug aus dem VW Konzern fährt und die App nutzt. Die Übertragungsgeschwindigkeit kennt man noch aus dem Modemzeitalter.
Gernot meint
Künstliche Empörung? VW hat zigtausenden funktionierende Lösungen zerschossen. Lösungen, die z.T. auch deshalb nötig werden, weil VW in Sachen Software nicht mal Basics beherrscht. Beispiel:
Vielen Kunden möchten eine Ladehistorie einsehen könne. Deshalb bietet die My-Cupra-App auch einen Menüpunkt dafür. Diese Ladehistorie ist aber unbrauchbar. Meine Madame lädt ihren Tavascan regelmäßig bei der Arbeit in einer Tiefgarage, wo das Auto kein Netz hat. Diese Ladevorgänge erscheinen dann nie in der My-Cupra-App. Den Ladevorgang an die VW-Server schicken, sowie das Auto aus der Tiefgarage raus ist und wieder Netz hat, kann VW nicht. Home-Assistant überwacht den SoC, saldiert jeweils positive und negative Veränderungen in getrennten Entities auf und generiert darüber eine vollständige Ladehistorie. Etwas, das VW nicht schafft.
Irgendwann fiel auf, dass die Verbräuche, die der Bordcomputer anzeigt, überhaupt nicht stimmen können, teils mehr als 1/3 abweichen. Das auch nicht in einer Weise, in der die Werte konstant beschönigt werden, also zu niedrige Verbräuche angezeigt werden, sondern teils mehr als 1/3 zu viel. Beispiel: 200 km gefahren. Durchschnittsverbrauch laut Auto 20 kWh/100km also 40 kWh. SoC müsste dann um 54% gefallen sein. Der ist aber nur um 40% gefallen = 15 kWh/100km*. Auch da liefert HA verlässlichere Netto-Verbrauchswerte pro Woche.
*Bevor jetzt irgendein Schlaumeier kommt: Die Zahlen in dem Beispiel sind fiktiv und glatt, damit man es besser nachvollziehen kann, als mit krummen Werten aus der Realität. Aber die Relationen sind so, wie dargestellt.
David meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Paule meint
Die KI listet mir folgendes – ist das noch zutreffend?
Zusätzliche digitale Dienste und Fahrzeugfunktionen (On-Demand-Upgrades) von VW kosten je nach Funktion einmalig zwischen ca. 195 € und 635 € oder im Monats- bzw. Jahresabo. Buchungen erfolgen direkt im Fahrzeug (In-Car Shop) oder über die Volkswagen Connect App.Die Kosten für beliebte Funktionen im Überblick:Navigation (inkl. Online-Kartenupdates): ca. 15,90 € pro Monat oder einmalig 635,00 €Sprachassistent IDA: ca. 6,99 € bis 7,09 € pro Monat oder einmalig ca. 279,00 €App Connect (Apple CarPlay & Android Auto): einmalig ca. 200 € bis 229 € (sofern nicht ab Werk verbaut)Fernlichtregulierung („Light Assist“): ca. 4,89 € pro Monat oder einmalig 195,00
Matze meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Deity meint
Volkswagen tut Volkswagen Dinge.
Der Konzern hängt beim digitalen Fahrzeug hinter her und tut alles dafür diesen Abstand weiter auszubauen.
hu.ms meint
Jo – und weil sie so hinterherhängen verkauft die VWgroup mit abstand die meisten BEV in europa. Und jetzt begründe das mal…
Gernot meint
Weil VW nichts begriffen hat, hat VW den ganzen Open-Source-Sektor rund um BEVS aus dem VW-Konzern absichtlich und wissentlich an die Wand krachen lassen. Kontaktiert wurden nur die, von denen sich VW Lizenzzahlungen für die Nutzung der APIs verspricht. Zigtausende haben die Autos aus dem VW-Konzern in Lösungen wie Home-Assistant, EVCC, ioBroker, etc. eingebunden, um vernünftige Ladelösungen rund um PV-Überschussladen, dynamische Stromtarife, zeitvariable Netzentgelte, uvm. zu bauen. Das spart Kosten und macht Elektromobilität attraktiver. Es ist meist auch netzdienlich, was politisch gewollt und gesellschaftlich dringend nötig ist.
Aufgrund von EU Recht (EU Data Act) ist VW gezwungen, den Kunden Zugriff auf ihre eigenen Daten einzuräumen. Dafür hat VW unter eu-data-act.drivesomethinggreater.com ein Portal geschaffen. Das Portal bietet keine APIs sondern nur einen viertelstündlichen Datenexport. Die Datenexporte im JSON-Format sind extrem schlecht bis gar nicht dokumentiert (das angebotene Data Dictionary ist Vollschrott). Und natürlich ist ein Export read-only, während man bei den bisherigen APIs auch zahlreiche Fahrzeugfunktionen steuern konnte. Weil es für VW ja „völlig überraschend“ kam, dass nach der Sperrung der APIs alle gezwungenermaßen auf das EU-Data-Act-Portal umschwenken, hat da erst mal gar nichts mehr funktioniert. VW musste einräumen, dass die Infrastruktur dafür (data extraction) völlig überlastet ist.
Irgendein schwachsinniger BWLer hatte vermutlich die „tolle“ Idee, dass man doch Geld damit verdienen könne, Gebühren für den Zugriff auf APIs zu verlangen. Da generiert man dann Einnahmen, aber durch die Art und Weise wie das EU-Data-Act-Portal designed ist, braucht das viele Ressourcen, verursacht viel Serverlast und sicher deutlich höhere Kosten, als wenn man einfach weiter Zugriff auf effiziente APIs gewährt hätte.
Ich fahre ein BEV aus dem VW-Konzern. Wenn VW bezüglich APIs für die Open-Source-Community nicht noch mit einer akzeptablen Lösung kommt, war es mein letztes Auto aus dem VW-Konzern. Wir haben 2026. VW kann immer noch keine Software, bewirbt bei allen angebotenen BEVs groß OTA-Updates, liefert aber keine, behebt Bugs nicht. Wenn VW immer noch nicht die Bedeutung von Open Source begriffen hat, dann sollen sie halt sterben gehen.
Fred Feuerstein meint
Die Analyse passt soweit und deckt sich mit unseren Erfahrungen mit dem id.3 von der Resterampe. Allerdings muss man Volkswagen zumindest in dem Punkt OTA Updates zu Gute halten, dass sie das mittlerweile hinbekommen.
Gernot meint
Welche Updates bekommen Fahrzeuge, die in den letzten 2 Jahren mit v5.x ausgeliefert wurden?
Fred Feuerstein meint
Also unser hat auch noch keine neuen 5.x Updates erhalten. Aber von einem Bekannten gab es kürzlich ein Update für seinen betagten ID.3 mit 3.8.3. Waren aber ausschließlich Fehlerbehebungen.
MK meint
@Gernot:
Wobei man ja auch sagen muss: ein Standard ist das nicht. Schaut man z.B. bei Tibber, die hier explizit genannt werden, sehen die nur Schnittstellen zu Fahrzeugen des VW-Konzerns, den auf dem VW-MEB-basierenden Ford-Modellen, BMW/Mini, Volvo/Polestar, Nio und Tesla.
Stellantis, Renault, BYD, MG oder Mercedes sucht man hingegen vergeblich.
Tesla z.B. hat die Änderung, die VW jetzt vorgenommen hat, also von einer freien kostenlosen zu einer beschränkten kostenpflichtigen Schnittstelle, bereits 2023 umgesetzt wie u.a. in damaligen Artikeln des „Teslamag“ nachzulesen ist.
Von daher: Gibt es das, was Sie fordern, überhaupt von irgendeinem Hersteller am Markt? Oder war VW der letzte, der eine solche kostenlose Möglichkeit, die ja auch ein offenes Tor für Hackerangriffe ist, überhaupt noch angeboten hat?
Gernot meint
Ich bin bekanntlich überhaupt kein Fan von Elon Musk und schließe deshalb den Kauf eines Tesla aus. Trotzdem versuche ich, immer fair zu beurteilen. OTA-Updates und APIs sind ein Bereich, in dem Tesla einfach gut ist.
Völlig eskalierende Kosten kann der Hersteller durch Rate Limits verhindern. Die sind heute ohnehin Standard bei jeder vernünftigen API.
Das was VW mit dem EU-Data-Act-Portal anbietet, erinnert mich strukturell sehr an ein Online-Order-Tracking-System, das ich mal für einen Hersteller von Medizintechnik-Produkten umgesetzt habe. Das lief auch mit Datenexporten und automatischer Verarbeitung dieser Daten in festen Zeitintervallen. Das war vor einem Vierteljahrhundert. 2001. Da war so was vielleicht noch zeitgemäß…
Das die Leute sich jetzt Routinen bauen, um die Daten von dem EU-Data-Act-Portal automatisiert abzurufen und zu verarbeiten, soll VW auch schon wieder nicht passen. VW hatte das Portal eigentlich für den händischen Abruf per Browser vorgesehen, um das absolute Minimum des EU Data Act zu erfüllen.
VW begreift offenkundig nicht, dass eine aktive OpenSource-Community rund um die eigenen Produkte erheblichen Mehrwert für die Kunden generiert.
MK meint
@Gernot:
Sie reden hier von etwas vollkommen anderem. Hier geht es um wirkliche API-Schnittstellen und wie diese zur Verfügung gestellt werden. Und das, was Sie hier fordern und VW bis vor wenigen Wochen noch getan hat, nämlich eine unbegrenzt kostenlos von jedem nutzbare direkt Schnittstelle, bietet kein Hersteller an, der in Europa eAutos anbietet, auch Tesla nicht.
Wenn Sie hier also sagen, dass das wohl Ihr letzter VW werde, frage ich mich schon: Zu welchem Hersteller wollen Sie dann bitte wechseln?
Gernot meint
@MK
Ich fordere keine unbegrenzt nutzbare API. Natürlich sprengt es den Rahmen, wenn irgendwelche Leute dann mit schlecht programmierter Software, 100 Abfragen pro Sekunde auf VW-APIs abschießen, weil sie jede verfügbare Entity „Realtime“ jede Sekunde einzeln abfragen (würde in dem Fall mehr als 3 Mrd. API-Zugriffe pro Jahr von einem einzigen Nutzer ergeben).
Aber jede moderne API hat ohnehin Rate-Limiter eingebaut. So ist es bei Tesla auch und dann kann man für die APIs eine kostenlose Nutzung mit bestimmten Limits definieren und wer mehr will, muss zahlen. Die Limits kann man vielfältig ausdefinieren, z.B. 100 Abfragen pro Stunde und 5 Kommandos pro Tag (z.B. Auto jetzt auf 21 Grad klimatisieren) sind frei. Oder die API- Zugriffe werden generell bepreist und jeder Nutzer hat ein Frei-Kontingent von 5 Euro im Monat. So ähnlich macht es Tesla auch.
Und es ist dann nicht so, dass Tesla oder VW dann tatsächlich 5 Euro pro User und Monat aufwänden sollen, die ihnen niemand erstattet, sondern die tatsächlichen (Infrastruktur)Kosten dürften grob bei 1, 2 Cent pro User und Monat liegen. Das wird von kommerziellen und Hardcore-User mitfinanziert. Halt das typische Freemium-Modell, das heute so ziemlich Standard ist.
MK meint
@Gernot:
Nachdem Sie aber gesagt haben, dass sie keinen Tesla wollen, nochmal meine Frage: Zu welchem Hersteller wollen Sie denn dann wechseln?
PS: „Kostenlos“ ist bei Tesla genau gar nichts. Ja, Sie können 10 € Guthaben jeden Monat „gratis“ bekommen…aber nur, wenn Sie für 9,99 € im Monat die „Premium-Konnektivität“ buchen, während „VW connect plus“ nur 4,99 € kostet. Also: Letztlich zahlen Sie bei Tesla 5 € Aufpreis jeden Monat für diese Möglichkeit, auch wenn Sie die gar nicht nutzen.
Fred Feuerstein meint
„Kostenlos“ ist bei Tesla genau gar nichts. Ja, Sie können 10 € Guthaben jeden Monat „gratis“ bekommen…aber nur, wenn Sie für 9,99 € im Monat die „Premium-Konnektivität“ buchen, während „VW connect plus“ nur 4,99 € kostet. “
Nein, das stimmt nicht. Die 10 € bekommt man von Tesla monatlich auch ohne die Premium Konnektivität. Schade, dass hier Leute zu Tesla etwas schreiben, die selbst keine Erfahrungen dazu haben. Unser Tesla hat keine Premium Konnektivität und ist trotz allem in Home Assistant eingebunden. Problemlos. Anders als bei unserer id.3 Gurke, da hat Volkswagen einfach den Stecker zur API gezogen und so wie Gernot es geschrieben hat, ohne Ankündigung. Auch beim Solarmanager funktioniert das mit dem id.3 nicht mehr, da hat es auch keine Ankündigung gegeben.
MK meint
@Fred Feuerstein:
Natürlich hat man die ersten Jahre Konnektivität „kostenlos“ im Kaufpreis inklusive. Das ist bei Tesla so, das ist bei VW so. Aber Fakt ist nun Mal: Die beste Schnittstellenprogrammierung der Welt bringt nichts ohne Internetanschluss und einige Jahre nach Kauf fängt es halt an, dass man den bezahlen muss. Wie viele Jahre haben Sie denn inklusive? 3? 5? 10?
PS: Schon mal überlegt, dass es die Ankündigung gab, Sie die nur ignoriert haben? Immerhin haben Anbieter wie Tibber Monate im voraus auf die anstehende Umstellung hingewiesen und auch, dass deren Service uneingeschränkt weiterlaufen wird.
Gernot meint
@MK
Es gab definitiv keine Ankündigung von VW. In einem englischen Statement hat VW auch explizit geschrieben „We contacted numerous companies before the closure to inform them of the planned changes and to support their migration…“. Firmen, von denen VW sich Lizenzzahlungen erhofft, hat VW individuell kontaktiert. Ich kenne kein betroffenes OS-Projekt, dass jetzt vorgewarnt war. Kein einziges. Nicht mal die richtig Großen wie EVCC. VW hat alle wissentlich an die Wand fahren lassen und damit tausende Kunden von VW, Audi, Cupra, Seat, Skoda. Deswegen war die Wut jetzt ja so groß.
Letztlich dürfte VW ein doppeltes Eigentor geschossen haben. Zehntausende Kunden sind sauer. Und weil jetzt alle gezwungenermaßen erst mal auf das EU Data Act Portal wechseln dürften die Kosten für VW eher steigen statt sinken.
Bezüglich der Frage, welches Auto es denn zukünftig wird, kann ich jetzt keine definitive Antwort geben. Ich habe vor dem aktuellen Kauf recherchiert, mit welchen Entities sich das Auto in Home Assistant einbinden lässt. Das war alles fein. Das VW die APIs sperren könnte, hatte ich nicht bedacht, was sich nun als Fehler, als unzureichende Recherche erweist.
Für Renault, Nissan, Dacia, Subaru, (Tesla) gibt es offizielle Integrationen für Homeassistant, die zum Core gehören. BMW soll auch besser sein. Ich gucke mir in 2, 3 Jahren an, was es dann an Modellen gibt und wie bei denen die Situation um brauchbare APIs aussieht.
Fred Feuerstein meint
Also von den Behauptungen ist erstmal nicht mehr viel übrig. Die API Schnittstelle ist bei Tesla kostenfrei, anders als behauptet auch ohne Premium Konnektivität. Wie lange das so bleibt, keine Ahnung, Fakt ist: Es ist seit mehreren Jahren kostenfrei, auch ohne Premium Konnektivität. Bei Volkswagen soll man trotz We Connect Plus für die API für die Schnittstelle zahlen.
Und ja, bei Tibber hat Volkswagen Bescheid gegeben, bei den Entwicklern von Home Assistant und Solarmanager eben nicht. Aber was soll man von einem kundenunfreundlichen Unternehmen wie Volkswagen erwarten, immerhin hat man schon im Abgasskandal gezeigt wie man seine Kunden sieht…
MK meint
@Fred Feuerstein:
Ihr Kommentar enthält leider viele unwahre Behauptungen. Aber setzen wir dem doch mal Fakten entgegen:
– Große gewerbliche Anbieter wie z.B. Tibber können APIs bei VW und auch bei Tesla nutzen. Für diese großen gewerblichen Nutzer ist es bei beiden Herstellern kostenpflichtig.
– Eine Schnittstelle kann generell immer NUR und ausschließlich funktionieren, wenn das Auto eine Internetverbindung aufbauen kann. Nach dem Auslaufen der „Gratisjahre“, die über den Kaufpreis/Leasingrate abgedeckt sind, kostet das bei VW 4,99 € im Monat, bei Tesla 9,99 € im Monat.
– Aktuell bekommt man bei Tesla für ein Fahrzeug, dass diese Internetkonnektivität hat, ein Guthaben von 10 € im Monat „geschenkt“ zur privaten Nutzung der API, bei VW gibt es diese Möglichkeit aktuell nicht. Und das ist doch genau der Kritikpunkt des Artikels: Eine Möglichkeit, als Privatperson diesen Zugang weiterhin zu erhalten gibt es bei VW grade zumindest übergangsweise nicht…was es nicht gibt, ist aber auch nicht kostenpflichtig.
Fred Feuerstein meint
Viel Text, wenig Inhalt. Fakt ist: Alle modernen Fahrzeuge haben heute Internetkonnektivität. Und nochmal, bei Tesla ist die Nutzung für die API Schnittstelle durch ein Kontigent von 10 € im Monat für den Kunden kostenlos. Ohne Zahlung des Endkunden, egal ob ich die Premiumkonnektivität gebucht habe oder nicht.
Woher ich das weiß? Ich nutze es mit unserem Tesla und wir als Familie genieße den Komfort am Display im Flur alle relevanten Informationen einsehen und das Fahrzeug steuern kann. Darüber hinaus in Kombination mit der PV Anlage…
Das kann man ohne Zahlung bei Volkswagen eben nicht mehr. Das ist der Unterschied. Und daran ändert auch dein: Ja, aber nichts…
MK meint
@FredFeuerstein:
Alle modernen Autos haben Internetkonnektivität so lange jemand einen Provider mit Handynetz (also z.B. Telekom oder Vodafone) dafür bezahlt, die eSIM des Fahrzeugs ins Netz zu lassen. Wenn man das nicht tut, gibts auch keine Verbindung.
PS: Wie alt ist denn Ihr Tesla? Ich habe einen Skoda und bezahle die 4,99 €, die VW aufruft, auch nicht…weil eben die ersten Jahre über den Kaufpreis abgegolten sind. Wir reden hier davon, was passiert, wenn Ihr Auto z.B. 15 Jahre alt ist…
Fred Feuerstein meint
Nochmal, du hast irgendwelche alternativen Fakten in den Raum gestellt, die haben sich als unhaltbar dargestellt weil sie schlicht und ergreifend nicht stimmen: Man braucht Premium Konnektivität damit die Nutzung der API geht. Das ist klar und deutlich widerlegt. Unser Tesla ist 1,5 Jahre alt. Spielt aber keine Rolle, ein Freund besitzt ein 10 Jahre altes Model S, selbst da funktioniert die kostenfreie Nutzung der API. Fakt ist doch: Selbst wenn man bei Volkswagen die We Connect Plus Option bucht, kann man die API Schnittstelle nicht verwenden. Man muss nochmal für die Nutzung der Scnnittstelle bezahlen. Und da kannst du einfach zugeben, dass das bei deinem geliebten Volkswagenkonzern alles ist, aber nicht kundenfreundlich. Der Konzern handelt eigentlich wie immer, maximal kundenunfreundlich, das hat er bestens beim Abgasskandal gezeigt, wie er seine Kunden sieht…
MK meint
@Fred Feuerstein:
Nochmal: Ich habe nur gesagt, dass ein Auto um sich mit dem Internet zu verbinden, einen Internetanschluss braucht und das nach Ablauf der Gratisjahre das Tesla-Paket doppelt so viel wie das VW-Paket kostet.
Und es interessiert nciht, was ein 10 Jahre altes Model S, das wahrscheinlich auch noch unbegrenzt Garantie und kostenloses Laden am Supercharger hat, bietet, sondern was SIE mit Ihrem Auto gekauft haben? Um Ihnen auf die Sprünge zu helfen: Wer heute ein Tesla kauft, hat die Services 8 Jahre inklusive und muss danach bezahlen.
Auch, dass das kundenfreundlich ist, habe ich nie behauptet. Aber nochmal: Bezahlen muss dafür niemand, weil das Problem doch grade ist, dass man gegen alles Geld der Welt diese Funktion als Privatkunde grade nicht kaufen kann.
Fred Feuerstein meint
PS: „Kostenlos“ ist bei Tesla genau gar nichts. Ja, Sie können 10 € Guthaben jeden Monat „gratis“ bekommen…aber nur, wenn Sie für 9,99 € im Monat die „Premium-Konnektivität“ buchen, während „VW connect plus“ nur 4,99 € kostet. Also: Letztlich zahlen Sie bei Tesla 5 € Aufpreis jeden Monat für diese Möglichkeit, auch wenn Sie die gar nicht nutzen.
Hier nochmal deine Ausführung…Die ist nun hinreichend widerlegt. Da hilft auch dein herauswinden nichts…
Tesla bietet etwas, das Volkswagen eben nicht bietet. Aber das ist nichts neues.
Fred Feuerstein meint
Wunderbar, jetzt darf ich bei Volkswagen für meine Daten und die externe Steuerung zahlen. Wie immer zeigt sich das Unternehmen als besonders kundenfreundlich. Man möchte nur sein Bestes: Das Geld. Damit fliegt der id.3 bei uns aus Homeassistant, die Schnittstelle war ohnehin nicht besonders zuverlässig.
Wie man es besser machen kann zeigt Tesla, da gibt es für Privatanwender ein kostenfreies Kontigent und damit lässt sich die Steuerung per Homeassistant zuverlässig abbilden. Läuft bei uns schon seit einem Jahr störungsfrei auf dem Wanddisplay im Flur.
brainDotExe meint
Du bekommst die Daten, nur vielleicht nicht in dem von dir gewünschten Format.
Darauf hast du ja auch keinen Anspruch, zumindest wenn du es kostenlos haben willst.
Wie schon erwähnt, war das eine interne Schnittstelle, die nie für die Öffentlichkeit gedacht war. Sich jetzt zu beschweren, dass VW den Zugriff einschränkt ist naiv und kindisch.
Sicher kann man das kundenfreundlicher und kostenlos gestalten, siehe zum Beispiel bei BMW. Aber letztendlich bezahlt man das auch irgendwo mit, im Zweifelsfall beim Kaufpreis des Autos.
Fred Feuerstein meint
Ich hab von Volkswagen nicht viel erwartet, aber der Konzern bestätigt mich doch immer wieder, dass man Kundenfreundlichkeit eben nicht erwarten kann.
Das kenne ich von BMW und auch Tesla anders. Bei beiden funktioniert die Integration in Homeassistant oder dem Solarmanager sehr gut.
brainDotExe meint
Für dich ist es also „Kundenfreundlich“ interne Schnittstellen unsicher zu lassen und Missbrauch zu dulden?
Also ich arbeite jetzt schon fast zwei Jahrzehnte in der Softwareentwicklung, das ist es nicht. Interne APIs sollten dem Endkunden oder Dritten nicht zugänglich gemacht werden.
oldluke meint
Also ich arbeite erst seit ca. 10 Jahren in der Softwareentwicklung.
Und meine Meinung dazu:
Dann isoliert man halt den use-case und baut eine authentifizierte und dokumentierte extern verfügbare API mit Sicherheitsvorkehrungen und Rate limiting. Dürfte besonders für die zahlenden Kunden (connect plus) jawohl kein Problem sein.
Eigentlich würde ich als Kunde verdammt nochmal erwarten, dass ich das Auto in der Garage via Wifi verbinden und über eine lokale, kostenfreie API direkt ansteuern und auslesen kann. Mein Auto, meine gottverdammten Daten…
Fred Feuerstein meint
Du kannst meine Ausführung so interpretieren wie du willst, trifft halt meine Aussage nicht einmal im entferntesten.
Volkswagen könnte eine kostenfreie vernünftige API für ihre Kunden zur Verfügung stellen, es gibt Automobilhersteller die das einfach machen.
Aber es ist halt der kundenunfreundliche Volkswagenkonzern, die für jede Kleinigkeit dem Kunden das Geld aus den Rippen leiern wollen.