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VW ID. Buzz wird mit Gute-Nacht-Paket zum flexiblen Camper

18.06.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 16 Kommentare

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Bilder: VW

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) erweitert mit dem neuen „Gute-Nacht-Paket“ die Einsatzmöglichkeiten des ID. Buzz. Der vollelektrische Bulli soll in Verbindung mit der neuesten Softwaregeneration als Begleiter für spontane Camping-Ausflüge und Wochenendtrips nutzbar sein. Das Paket wurde für Gelegenheitscamper entwickelt und wird als Komplettlösung für Übernachtungen im Fahrzeug beschrieben.

Zum Ausstattungsumfang gehören ein Bettgestell, eine passgenaue Klappmatratze mit 2,0 mal 1,2 Metern, ein Verdunklungsset für die Scheiben sowie Tisch, zwei Stühle und Lüftungsgitter für die Seitenscheiben im Fahrerhaus. Damit soll sich der ID. Buzz in kurzer Zeit in einen „komfortablen Tinycamper für zwei Personen“ verwandeln lassen. Das Paket ist für den ID. Buzz in den Pkw-Varianten in beiden Radständen und allen Sitzkonfigurationen erhältlich.

Mit der aktuellen Softwaregeneration hält der neue „Übernachten“-Modus Einzug. Er ermöglicht eine dauerhafte Klimatisierung des Innenraums über einen Zeitraum von bis zu 48 Stunden, sodass die Temperatur auch über Nacht konstant auf einem angenehmen Niveau bleibt. Zugleich werden Licht- und Komfortfunktionen reduziert, um eine ruhige Schlafumgebung zu schaffen und Energie zu sparen.

Ergänzend bietet der ID. Buzz eine Vehicle-to-Load-Funktion, durch die er als mobile Energiequelle genutzt werden kann. Über Adapter kann eine 230-Volt-Stromversorgung mit bis zu 2000 Watt Dauerleistung genutzt werden. Damit lassen sich beim Camping elektrische Geräte wie Kühlbox, Kaffeemaschine und ein Ladegerät für e-Bikes betreiben.

VWN verbindet das Zubehör mit Software und elektrischer Infrastruktur. Der ID. Buzz wird damit als vielseitiger Allrounder im Alltag und auf Reisen dargestellt. Das neue Gute-Nacht-Paket kostet ab 2600 Euro und ist nun bestellbar.

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Via: VW
Tags: Camping, VW ID. BuzzUnternehmen: VW
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Multivan-Fan meint

    20.06.2026 um 19:15

    Bin seit 25 Jahren begeisterter und aktiver Fan vom Multivan. >20 Übernachtungen (jeweils 1-4 Nächte) / Jahr!
    Den neuen E-Nachfolger habe ich von Anfang an mit einem lachenden und einem weinenden Auge im Blick.
    Was ich bisher noch nicht erfahren habe:
    Welches Maß hat die längere Version ab dem Beifahrersitz bis zur Heckklappe im Vergleich zum T6.1?
    Wieviel hat er gebremste max. zul. Anhängelast?
    Kann bei der Multivan-Ausstattung die linke Schiebetür abgewählt werden?
    Wer kann mir diese Fragen verbindlich beantworten?
    Dafür vielen lieben Dank

    Antworten
  2. hu.ms meint

    19.06.2026 um 11:05

    Nicht mal vorhänge an den fenstern – da kann jeder ECHTE camper nur mit dem kopf schütteln.

    Antworten
  3. Dunkel-O meint

    18.06.2026 um 16:10

    „Aktuelle Softwaregeneration mit Übernachten-Modus“
    Mein acht Jahre altes Fahrzeug hat so eine Funktion auch, nur dass die Temperatur nicht 48 Stunden gehalten werden kann sondern so lange bis der Ladestand auf 20% fällt.
    Auf einer haushaltsüblichen Matratze die locker in das Fahrzeug passt, haben wir schon einige komfortable Nächte darin verbracht.

    Antworten
  4. simon meint

    18.06.2026 um 15:56

    2kW ist halt nicht gerade viel. Zum Marktstart hätte man schon 3,6kW, mehrere Schuko Steckdosen und einen Campingmodus bringen müssen. Immerhin kosten flexible PV-Module und eine mobiler Speicher eh fast nichts mehr.

    Antworten
    • hu.ms meint

      18.06.2026 um 17:19

      Wofür brauchst Du beim campen mehr als 800 W gleichzeitig an 230 V ?

      Antworten
      • Peter meint

        19.06.2026 um 08:59

        Ich wüsste schon wofür:
        Für lecker Schweinsbraten mit Kruste aus dem Backofen und gleichzeitige Bierkühlung.

        Antworten
  5. hu.ms meint

    18.06.2026 um 15:11

    Der BUZZ (grösse etwa wie ein T2) ist ja kleiner als der aktuelle VW-Bus und eigentlich der Sharan-nachfolger.
    Leider gibts weder den einen noch den anderen mir dem urspr. angedachten 96 kwh-akku.

    Antworten
    • David meint

      18.06.2026 um 20:49

      Ursprünglich waren im ID.Buzz gemäß der Studie 111 kWh netto angedacht. In die Richtung kommen wir aber wohl erst mit der PA zum Modell 29. Nur fährt damit ja niemand gehetzt wie ein Karnickel von Termin zu Termin. Das ist ein Auto für Leute mit Geld und die haben auch Zeit. Denn Zeit ist Geld.

      Antworten
  6. Basti meint

    18.06.2026 um 15:06

    Endlich kommt man mit V2L und einer Schlafmöglichkeit mal dem städtischen Wochenendcamper entgegen.

    Mehr Variabilität mit herausnehmbaren und frei verschiebbaren Sitzen wie im Multivan wären noch besser und ein Aufstelldach wäre das Nonplusultra
    Das Teil würde sich verkaufen wie warme Semmeln

    Antworten
  7. T6Fan meint

    18.06.2026 um 11:46

    Sind das offizielle VW Pressefotos? Wirkt wenig professionell und etwas lieblos mit der zerknitterten Decke :(. 120cm in der breite Liegefläche ist ok.. aber beim T6.1 waren es noch 150cm. Ebenso waren beim T6.1 California die Stühle in der Heckklappenverkleidung versteckt und der Tisch in der Schiebetürverkleidung eingeclipst. Beim Buzz liegen die jetzt einfach hinten drin? Ich denke dann kann der Kunde sich auch einfach x-beliebige Stühle und Tisch kaufen.. Bis zu 48h klimatisieren und den V2L-Adapter finde ich hingegen sehr cool. Das gabs beim „alten“ T6.1 nicht.

    Jetzt nur noch ein Aufstelldach und mehr Reichweite dann verkauft sich das Ding auch wieder besser.

    Antworten
    • David meint

      18.06.2026 um 13:02

      Das Auto war letzten Monat in den Top 20 der Elektroautos. So einen Rang unter den Verbrenner-PKW hatte der T6 nie geschafft. Aber auch nicht der T5 und der T4. In Skandinavien, Frankreich und den Niederlanden ist er auch sehr beliebt. Die Nachfrage ist sicherlich nicht das Problem. Ein weiteres Indiz: Die PA ist auf den Modelljahrgang 29 verschoben worden. Ob man dieses Paket hier genau braucht, wenn man im Fahrzeug übernachten möchte, ist dagegen eine ganz andere Frage. Sie beantwortet sich aber ganz einfach mit einem „ja“, wenn zum Beispiel der Arbeitgeber das Auto zahlt und du ansonsten vom eigenen Geld ein Bett einrichten müsstest.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      18.06.2026 um 14:36

      Ich vermute, der ID.Buzz bekommt nur noch, ab und zu, neue/andere Schminke.

      So grundlegende Dinge wie ein nachträglich reinzuentwickelndes Schlafdach erwarte ich da nicht. Macht vielleicht irgendein Ausbauer für teuer Geld (Einzelabnahme?). Als Werkslösung erwarte ich das nicht.

      Ich erwarte eher ein Auslaufen der Produktion und ein Verramschen der letzten Chargen über freie Händler.

      Antworten
      • Referendar meint

        18.06.2026 um 23:10

        Auslaufen der Produktion, verramschen? Von was träumst du, der ID. Buzz bleibt der führende Elektro-Transporter im B-Segment in Europa. Bei den Gewerbekunden ist er so beliebt, dass VW die Cargo Version auch mit langem Radstand anbietet.

        Antworten
    • hu.ms meint

      18.06.2026 um 15:44

      Ein BUZZ ist kein Bus ! Einfach mal die masse vergleichen !
      Er ist angelehnt an die alten T1 und T2 und eigentlich ein Sharan-nachfolger.

      Antworten
      • David meint

        18.06.2026 um 20:57

        Mit der PA kommt eine California-Version. Aufstelldächer gibt es ja schon für den ID.Buzz. Der Menschheitstraum einfacher Seelen vom Schneckenhaus, das man überallhin mitnehmen kann, wird selbstverständlich ausgebeutet.

        Antworten
      • Paule meint

        19.06.2026 um 05:55

        Was ist ein Bus?

        Antworten

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