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Studie: Tesla rutscht auf Tief im deutschen Gebraucht-Elektromarkt

22.06.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 41 Kommentare

Tesla-Model-3-2019

Bild: Tesla (Symbolbild)

Tesla hat auf dem deutschen Markt für gebrauchte Elektroautos laut einer Auswertung von AutoUncle deutlich an Bedeutung verloren. Im ersten Quartal 2023 entfiel demnach mit 28,3 Prozent fast jedes dritte von Händlern verkaufte gebrauchte Stromer auf die Marke. Im ersten Quartal 2026 lag der Anteil nur noch bei 6,8 Prozent. Das entspricht etwa einem von fünfzehn verkauften gebrauchten Elektroautos und dem niedrigsten Quartalswert, den die Suchmaschine für Gebrauchtwagen bislang ermittelt hat.

Damit hat Tesla seine frühere Stellung als dominierende Marke im deutschen Gebraucht-Elektromarkt eingebüßt. Im ersten Quartal 2026 verkauften deutsche Händler mehr als doppelt so viele Elektroautos von VW wie Tesla-Fahrzeuge. Zudem lagen vier Marken vor Tesla. Anfang 2023 war Tesla noch Marktführer mit einem Vorsprung von mehr als 15 Prozentpunkten auf die zweitplatzierte Marke.

Der Wechsel an der Spitze begann im dritten Quartal 2023. Damals erreichte VW auf dem deutschen Gebrauchtmarkt einen Anteil von 19,5 Prozent, während Tesla auf 16,1 Prozent kam. Seitdem vergrößerte sich der Abstand. Im ersten Quartal 2026 hielt VW 14,4 Prozent Marktanteil, während Tesla auf Rang fünf lag. Vor Tesla platzierten sich Audi mit 9,0 Prozent, Mercedes mit 8,4 Prozent und Opel mit 7,3 Prozent. BMW folgte mit 5,9 Prozent.

Die Auswertung zeigt außerdem Unterschiede bei den angebotenen Modellen. Die Volkswagen Group stärkte ihre Position mit mehreren Baureihen, darunter die VW-ID.-Familie sowie Skoda Enyaq, Skoda Elroq und Cupra Born. Bei Tesla entfielen im ersten Quartal 2026 rund 90 Prozent des Volumens auf die Baureihen Model 3 und Model Y.

E-Auto-Gebrauchtmarkt wächst breiter als Tesla

Gleichzeitig stiegen die absoluten Verkaufszahlen von Tesla auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Im ersten Quartal 2026 registrierte AutoUncle 6166 verkaufte gebrauchte Tesla bei deutschen Händlern. Zum Start der Messreihe im ersten Quartal 2021 waren es 1707 Fahrzeuge. Damit wurden 3,6-mal so viele gebrauchte Tesla verkauft wie zu Beginn der Erhebung.

Der Gesamtmarkt entwickelte sich jedoch deutlich dynamischer. Die Zahl der verkauften gebrauchten Elektroautos stieg im gleichen Quartalsvergleich von 12.463 auf 91.349 Fahrzeuge. Das entspricht einem Wachstum um den Faktor 7,3. Während Tesla mehr Fahrzeuge verkaufte als früher, wuchs der Gesamtmarkt deutlich schneller.

Die Entwicklung fällt mit mehreren Marktbewegungen zusammen. Tesla senkte seit 2023 mehrfach die Preise für Neuwagen. Gleichzeitig kamen größere Mengen von Leasingrückläufern der Modelle VW ID., Skoda Enyaq und Opel Corsa-e auf den Gebrauchtmarkt. Nach Angaben des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts stieg der Anteil rein elektrischer Pkw an den Halterwechseln zwischen April 2025 und April 2026 von 3,0 auf 7,7 Prozent.

Die Auswertung von AutoUncle basiert auf Händlerinseraten für gebrauchte batterieelektrische Pkw in Deutschland zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2026. Berücksichtigt wurden Fahrzeuge mit einem Alter von maximal zehn Jahren. Neuwagen, Leasingfahrzeuge und Privatverkäufe wurden nicht einbezogen. Die Marktanteile wurden quartalsweise berechnet und jeweils mit demselben Quartal anderer Jahre verglichen.

„Tesla war drei Jahre lang die unangefochtene Marke, auf die sich deutsche Händler verlassen konnten, als der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos in Fahrt kam. In drei Jahren ist der Anteil von fast drei von zehn auf rund eines von fünfzehn verkauften gebrauchten Elektroautos gefallen“, erklärt AutoUncle-CEO Jonas Bylov. „Das ist die bislang deutlichste Illustration davon, dass der Gebrauchtmarkt für Elektroautos sich von einem Tesla-Markt zu einem markenbreiten Markt entwickelt hat. Tesla verkauft nicht weniger, der Rest der Branche ist an ihnen vorbeigezogen.“

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Via: AutoUncle
Tags: GebrauchtwagenUnternehmen: Audi, BMW, Mercedes-Benz, Opel, Tesla, VW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Justin Case meint

    23.06.2026 um 14:02

    Die Prozentzahlen reflektieren im Wesenlichen nur 2 offensichtliche Dinge:
    1) der relative Anteil von Teslas im BEV-Bestand nimmt ab, anders gesagt: irgendwann haben zunehmend andere Hersteller BEV angeboten und verkauft
    2) das „Bafa-Karussell“ (gebrauchte Tesla nach 6 Mon. Haltefrist gen Nordeuropa) ist vorbei, die Haltedauer von Tesla normalisiert sich.
    Interessanter wäre die Beantwortung der Fragen:
    a) wie lange sind Standzeiten im Handel?
    b) wie hoch ist der Wertverlust nach Model?

    Antworten
  2. Jörg2 meint

    23.06.2026 um 09:18

    Und nun gibt es doch tatsächlich eine Überblicksuntersuchung von CarVertical über den Gebrauchtwagenpreisverfall.
    „Die Studie befasst sich mit der Wertminderung von Fahrzeugen, die im Jahr 2020 hergestellt wurden. Der Wertminderungsprozentsatz wurde berechnet, indem der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis eines Fahrzeugs mit seinem durchschnittlichen Marktwert nach fünf Jahren verglichen wurde. Die Modelle mit der höchsten Wertminderung wurden nach ihrem Wertminderungsprozentsatz gereiht”

    Im Betrachtungszeitraum liegt der Wertverlust durchschnittlich bei oberhalb 65%. Das Tesla M3 liegt besser als der Durchschnitt (56,7% Wertverlust).

    Antworten
  3. Frank meint

    23.06.2026 um 08:43

    Und was soll uns die Studie sagen?
    Einen deutscher Kunde ist so zufrieden mit seinem Tesla, dass dieser nicht auf den Gebrauchtwagenmarkt kommt?
    Oder sind die Zeiten auf den Gebrauchtmarkt-Plattformen so kurz, dass desswegen so wenige gefunden werden – sind gebrauchte Teslas so beliebt?
    Oder fliessen die Gebrauchtteslas ins Ausland?
    Oder ist das Ziel des Artikels: Tesla ist Scheiße
    Wegen dem CEO von Tesla würde ich mir auch keinen mehr kaufen – auch wenn ich mit dem Auto selbst seit über 7 Jahren sehr zufrieden bin. (Die Autos davor hielt ich im Schnitt unter 3 Jahre)

    Antworten
  4. Ben meint

    23.06.2026 um 02:12

    Aber hey bei VW läufts besser mein ID4 GTX als WOB Leasing hat nach 6 Monaten und 5000km noch 38k gekostet von ursprünglich 68k.

    Antworten
  5. Jörg2 meint

    22.06.2026 um 21:51

    Spannend würde ich eine Auswertung finden, die sowohl die Verweilzeit auf dem Hof des Gebrauchtwagenhändlers, als auch den Preisverfall (vs. Listenpreis) über die Zeit darstellen würde.
    Dann könnte man vielleicht besser die Schnellläufer von den Langstehern unterscheiden, die Preisstabilen von den „nur noch verramschbar“.

    Antworten
  6. Silverbeard meint

    22.06.2026 um 21:43

    Im Übrigen wird Tesla immer noch hauptsächlich an Privatkunden in Deutschland verkauft. D.h. wenig Leasingrückläufer und längere Haltezeit.
    Was es aktuell im Verhältnis zum Bestand viel gibt, sind 10 Jahre alte Model S.

    Antworten
  7. Silverbeard meint

    22.06.2026 um 21:38

    Ja, ich denke auch, dass es echt katastrophal für Tesla ist, dass es kaum verfügbare Gebrauchtfahrzeuge gibt. Dann müssen die Interessenten ja Neuwagen direkt bei Tesla kaufen…

    Antworten
  8. Die Wahrheit meint

    22.06.2026 um 19:42

    Unfassbar. -:))
    TESLA verkauft Neuwagen wie Bolle.
    Der Gebrauchtwagen nach Dänemark erscheint nicht in der Studie.

    Antworten
  9. Jörg2 meint

    22.06.2026 um 16:27

    Wofür ist eine solche Erhebung gut? Für die Gebrauchtwagenhändler, die wissen wollen, was sie sich besser (oder besser nicht) auf den Hof stellen?

    Die Erkenntnis, dass die führenden Bestandsmodelle dann auch die Mehrzahl der Gebrauchtwagen stellen, braucht wohl keine wissenschaftliche Studie. Das Leasingfahrzeuge (s. Firmenflottengeschäft von z.B. VW, angeheizt durch niedrige Raten bei hohem Restwert) wieder zügig am Markt sind, ist so sicher und planbar, wie der Kinderwechsel aus der KiTa in die Grundschule. O.K. Politik ist da manchmal erstaunt (KiTa -> Schule), aber Marktbeobachter im Automobilsektor?

    Antworten
    • Oliver Frei meint

      22.06.2026 um 21:19

      Ich kann den ganzen schmarren schon nicht mehr lesen. Das ganze verfolgt nir ein Ziel und das ist Tela schlecht zu machen für die versäumte Entwicklung der deutschen Hersteller die nach wie vor die Zukunft im Verbrenner sehen. Das ganze ist nicht mehr glaubhaft. Deutschland go home.

      Antworten
  10. Lotti meint

    22.06.2026 um 15:22

    Interessant ist auch, dass die Tesla Preise in letzter Zeit massiv gestiegen sind und in nächster Zeit wahrscheinlich noch weiter steigen werden. Spreche aus Erfahrung, denn ich habe einen gebrauchten Tesla verkauft und nur sehr wenig Wertverlust erlitten. Das wäre mir mit einem Alt- Hersteller nicht passiert. 😜

    Antworten
    • Referendar meint

      22.06.2026 um 17:22

      Ja, wer kennt es nicht. Gebrauchte Tesla sind inzwischen teurer als neue.

      Antworten
      • NeutralMatters meint

        22.06.2026 um 20:26

        Das hätte sogar eine unfreiwillige Komik, wenn der Wert früherer Tesla höher bemessen würde, als aktuelle Modelle.

        Antworten
      • Matthias meint

        23.06.2026 um 01:51

        [ ] Hat die Auswirkung der früheren Förderungen (BAFA-Karussell) verstanden
        [x] Schreibt ebenso aggressiv wie inkompetent ins Forum

        Antworten
  11. Powerwall Thorsten meint

    22.06.2026 um 14:58

    Was für eine sinnlose Studie – aber wenn irgendwie Tesla im Titel steht, kriegt man wohl alles irgendwie an die Presse.
    Man hätte eine Studie mit der Frage machen können:
    Wie lange steht ein Fahrzeug bei Mobile oder einem anderen Gebrauchtwarenanbieter zum Verkauf?
    Was da wohl rausgekommen wäre?

    Antworten
  12. South meint

    22.06.2026 um 14:43

    Mja, mal wieder ein künstlicher Aufreger. Egal welches Produkt, ist doch völlig klar, dass der Pionier Tesla mit zunehmender Marktreife Marktanteile quasi verlieren muss, sonst würde Tesla ja komplett den Markt übernehmen. Das gleiche könnte man bei Dyson oder Thermomix etc. ja auch sagen, solche Konstellationen sind immer temporär.
    Der Markt wird jedes mal aufs Neue verteilt und das gilt natürlich auch für Tesla. Neben den Reputationsschäden gabs auch keine neuen wirklichen Innovationen.
    Zudem immer der gleiche Bullshit hier. Sinnlos einen internationalen Hersteller anhand des deutschen Marktes zu beurteilen. Die bedeutendste Veränderung ist nicht die Stagnation von Tesla, sondern der breite Markteinstieg der Chinesen wie BYD ….

    Antworten
    • hu.ms meint

      25.06.2026 um 10:38

      „der Pionier Tesla mit zunehmender Marktreife Marktanteile quasi verlieren muss“
      Komisch die VWgroup verliert seit 2021 in D und europa kaum BEV-marktanteile.
      Warum also tesla ?
      Vielleicht doch wegen wenig neuheiten und Elons verhalten ?

      Antworten
  13. Futureman meint

    22.06.2026 um 14:33

    Interessant dazu wären die Verhältnisse von Gebrauchtwagenpreisen. Wenn einige massive Preisnachlässe hatten (damit sie überhaupt vom Hof zu bekommen sind), ist es klar, dass sie mehr absetzen. Dazu haben VW und Co massive Wartezeiten und in Zeiten von hohen Spritpreisen wollen viele nicht monatelang warten und greifen zwangsläufig auf gebrauchte Modelle zurück.
    Bei Tesla sind die Gebrauchtwagenpreise dagegen meist sehr lange stabil, trotz ständiger Preissenkungen bei den Neufahrzeugen. Bedeutet entweder, weil auch Gebrauchte dank ständiger OTA-Updates fast wie Neuwagen sind oder dass einfach zu wenige verfügbar sind, weil Besitzer sie einfach nicht hergeben wollen.

    Antworten
    • Paule meint

      22.06.2026 um 15:32

      Denke, Du liegst da richtig. Bei Mobile aktuell 6.859 Volkswagen ID Angebote zu finden. 1.643 davon nahezu neu, bis 5.000 km. Tesla kaum zu bekommen – alles leergefegt. 18 Stück unter 5.000 km. Die Halde von Tesla ist wohl nicht mehr existent.

      Antworten
      • Futureman meint

        22.06.2026 um 17:08

        Gerade kam eine neue Studie zum massiven Wertverlust bei einigen E-Autos. Da steht Jaguar ganz oben mit sehr starken Wertverlust. Gewinner ist mit dem geringsten Wertverlust bei E-Autos, wer hätte es gedacht, ein Tesla Model 3.
        Wer kein Risiko eingehen will, nimmt lieber einen Tesla. Ansonsten geht nur ein möglichst günstiges Neuwagenangebot, wie gerade bei MG. Was wenig kostet, hat wenig Verlust.

        Antworten
        • M. meint

          23.06.2026 um 12:34

          „Wer sich einem Rechtspopulisten andienen will, nimmt lieber einen Tesla“

          Den Satz kann man so stehen lassen.

        • Fred Feuerstein meint

          23.06.2026 um 12:49

          Das ist nur deine „Meinung“…Aber das ist vollkommen in Ordnung.

    • Future meint

      23.06.2026 um 08:50

      Hinzukommt, dass es doch auch nachhaltger ist, den Tesla länger zu fahren. Die Steuerberater empfehlen ja meistens, was neues anzuschaffen, sobald das Auto abgeschrieben ist. Aber diese Haltung passt nicht mehr in diese Zeiten. Ressorcenschonung bedeutet eben auch, dass sich ein Elektroauto jahrelang immer wieder eigenständig »erneuert« und damit viel länger frisch bleibt und gefahren werden kann. Wir kennn das ja auch von den Mobiltelefonen, die aus diesen Gründen auch länger als 2 Jahre lang genutzt werden sollten.

      Antworten
  14. David meint

    22.06.2026 um 14:06

    Das folgt halt mit der üblichen Verzögerung den Marktanteilen im Neuwagengeschäft. Tesla ist selbst unter den rein elektrischen im Marktanteil einstellig. Da muss man halt die Realitäten sehen, Tesla ist nur noch eine Randerscheinung. Häufigstes Elektroauto in Deutschland ist der ID.3. Vielleicht greifen dafür jetzt Spekulanten zum Tesla? Denn es formieren sich ja die erste Klagewellen auch in Europa wegen HW3. Vielleicht greifen Spekulanten aber auch jetzt nicht zu, weil die Preise fallen könnten, nachdem schon wieder ein Wagen im FSD in ein Haus gekachelt ist und die Bewohnerin auf dem Gewissen hat?

    Antworten
    • McGybrush meint

      22.06.2026 um 15:45

      Die Leute rücken Ihre Teslas wohl nicht raus weil sie zufrieden sind.

      Um gebrauchte zu verkaufen muss es auch gebrauchte geben.

      Am Ende braucht man mehr Informationen um raus zu finden ob die nur keiner will, ob andere Autos besser sind oder ob es einfach kaum gebrauchte gibt.

      @David
      Ich hab mein nun mit HW3 im 6 Jahr, bin zu frieden und will auch keine Klage einreichen. Den wenn überhaupt sind nur die 10% betroffen die FSD auch haben. Und da scheinen nur so wenige zu klagen das es noch in keine Mainstream Nachrichten gepasst hat.

      Antworten
      • Paule meint

        22.06.2026 um 17:57

        Bei einer Million FSD- Käufern ist zu erwarten, dass der eine oder andere Kaufreue zeigt. Tesla hat damit locker mal über 6 Milliarden eingesammelt. Ein wenig monetären Schwund werden sie verkraften.

        Antworten
        • hu.ms meint

          25.06.2026 um 17:49

          Von denen ist die mehrheit erstmal richtig sauer, weil die inzwischen veraltete hardware in ihrem auto die aktuelle level-2-software garnicht mehr vollständige verarbeiten kann.

      • David meint

        22.06.2026 um 21:45

        Das ist ja eine persönliche Entscheidung, was man sich alles bieten lässt. Offenkundig haben über 7000 Menschen aus den Niederlanden sich an eine renommierte und im Thema kompetente Anwaltskanzlei gewendet, um Ihre Ansprüche gegenüber Tesla mit ihrer HW3 geltend zu machen. Aber unterm Strich geht es im Thema des Artikels vor allem darum, dass Tesla keine Relevanz mehr auf dem Markt hat. Das zeigt sich eben jetzt auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

        Antworten
      • MichaelEV meint

        22.06.2026 um 23:34

        Die Informationen sind ja nicht unbekannt, für Fakten hat er sich ja aber noch nie interessiert.
        Bei Tesla spielt sich das meiste bei Verkauf und Privatmarkt ab, wo die Kaufentscheidung vom Ursprung an auf längere Haltedauer ausgelegt ist.
        Und bei anderen Herstellern ist vorrangig Flottengeschäft und viel Leasing angesagt. Für die CO2-Flottenziele muss(te) man BEV-Volumen in den Markt bekommen und das kriegt man vor allem mit günstigen Leasingkonditionen erzeugt, weil für die feilgebotene Ware sonst keine Zahlungsbereitschaft da ist.
        Es sollte also niemanden überraschen, dass Fahrzeuge nach Leasing-Ende mit bis dahin teilweise minimaler Wertschöpfung in Masse zurückkehren und dann auf dem Gebrauchtmarkt nach Käufer suchen.

        Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      22.06.2026 um 18:55

      Immerhin das mit dem Haus stimmt – der Rest deines spekulativen FUD wird sich wie meistens bei diesen Unfällen in den letzten Jahren wieder in Luft auflösen – so what?

      Antworten
    • Silverbeard meint

      24.06.2026 um 08:27

      Vielleicht liegen die Auslieferungszahlen auch daran, das Tesla aktuell an der Kapazitätsgrenze arbeitet. Nicht umsonst sollen 1.000 neue MitarbeiterInnen eingestellt werden, um die Produktionskapazität um 20% zu erhöhen.
      Wer heute ein Model Y bestellt, hat immer noch September als Auslieferungszeitraum. Das waren letztes Jahr mal 4 Wochen.

      Antworten
  15. Calimator meint

    22.06.2026 um 14:02

    Man muss auch berücksichtigen, dass ein Tesla oft privat gekauft wird und dann auch länger beim Erstbesitzer bleibt, während die Premiumhersteller vor allem Auto absetzen die fast ausschließlich von Firmen geleast werden und dann schon nach ca. 3 Jahren als Rückläufer auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen.

    Antworten
  16. RainerLEV meint

    22.06.2026 um 13:51

    Wo bleibt denn eigentlich der fliegende Tesla Roaster-Roadster? War da nicht was für Ende April versprochen?

    Antworten
    • M. meint

      22.06.2026 um 14:16

      Wurde das Jahr genannt?

      Antworten
      • RainerLEV meint

        22.06.2026 um 15:30

        Zwinker

        Antworten
  17. BrainBug0815 meint

    22.06.2026 um 13:49

    Man kann ja viel schlechtes sagen, aber wieso soll das jetzt eine Schlagzeile sein?

    Ich meine, klar: wenn es keine oder wenig Konkurrenz gibt, ist man natürlich auch am Gebrauchtmarkt stark. Weil was sollst du denn sonst kaufen?
    Lange Zeit gab es entweder Kleinwagen mit kleinem Akku oder Tesla.
    Mittlerweile gibt es eben schon viele andere BEVs am Markt und alle kommen natürlich auf den Gebrauchtmarkt und finden ihre Abnehmer.

    Der Gesamtmarkt ist gewachsen, aber eben auch die Anzahl der Anbieter und deren Modelle.
    Somit ist der Anteil von Tesla logischerweise geschrumpft.
    Und genauso passiert es am Gebrauchtmarkt.

    Kann denn jemand ernsthaft erwarten, dass eine Marke die Zahlen halten kann, wenn es irgendwann mal Alternativen gibt?
    Ganz egal ob die jetzt besser oder schlechter sind, oder ob man andere Gründe hat eine Marke zu wollen bzw zu meiden. Ist ja sowieso subjektiv.

    Klar gibt es auch diverse gute Gründe, warum so mancher der Marke den Rücken gekehrt hat.
    Aber hier macht man es sich schon „etwas“ zu einfach.

    Antworten
  18. hu.ms meint

    22.06.2026 um 13:34

    Ist doch nur eine logische folge:
    Wenn weniger teslas zugelassen werden, sind nach leasing-ablauf auch weniger im gebrauchtmarkt.

    Antworten
    • Paule meint

      22.06.2026 um 15:25

      Schön zu sehen, dass Du null Sachkenntnis betreffend der Verwertung der Leasingrückläufer von Santander und CA hast.

      Bereits deutlich vor Vertragsende sind die Fahrzeuge weiter verkauft. Anträge auf Übernahme zum Leasingende werden i.d.R. abgelehnt.

      Leg einfach mal die Zulassungszahlen neben die Gebrauchtwagenverkäufe. Und oh Wunder – über 90 Prozent der Gebrauchten fließen ins Ausland ab. Bei Mobile deheh gibt es heute in Summe 550 Model y. Weniger als eine Tagesproduktion GH.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      22.06.2026 um 16:20

      Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, ist die absoöute Gebrauchtwagenzahl gestiegen.
      Was auch logisch ist.

      Gebrauchtwagen gehen nach dem ersten Besitzerwechsel ja nicht alle in Presse. Sie drehen mehrere Runden. Wenn durch Neuwagen der Erstzulassungsbestands steigt, steigt dann irgendwann auch der Gebrauchtwagenbestand. Das geht (in der Theorie) so lange, bis die ersten Autos der Welle an die durchschnittliche Maximallebensdauer kommen.

      Jetzt sind (wenn man sich die % anguckt, natürlich sehr viele der verramschten VW-Firmenleasingrückläufer auf dem Gebrauchtmarkt. Der ID.3 als in D wohl meistzugelassenes BEV, dürfte hier den Gebrauchtwagenbestand natürlich anführen.

      Antworten
      • Futureman meint

        22.06.2026 um 19:15

        Dazu gehen die IDs wieder wesentlich schneller mehrmals in den Markt, da die Käufer schnell unzufrieden sind und ein vernünftiges E-Auto haben wollen.
        Dadurch steigt die Zahl gehandelter IDs natürlich noch schneller

        Antworten
        • hu.ms meint

          25.06.2026 um 10:40

          Wenn es stimmen würde, ändert es nichts am marktanteil !

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