• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Suche
  • Über
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
    • Datenschutz

Nio erreicht 300.000 Batteriewechsel in Europa, Ausbau verlangsamt sich

26.06.2026 in Aufladen & Tanken, Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Bild: Nio

Der chinesische Elektroautobauer Nio hat am 21. Juni die Marke von 300.000 durchgeführten Batteriewechseln in Europa erreicht. Der Ausbau neuer Stationen auf dem Kontinent ist derweil aber offenbar nahezu zum Stillstand gekommen.

Die Geschwindigkeit, mit der die jüngsten Wechsel zustande kamen, hat sich laut dem Portal Electric-Vehicles deutlich verringert, obwohl mehr Nio-Stromer auf europäischen Straßen unterwegs sind. Das in Shanghai ansässige Unternehmen hat Europa in seinen Prioritäten bis 2028 nach unten gestuft. Gründer und CEO William Li betrachtet den Wettbewerb dort als ebenso intensiv wie derzeit in China.

Während die ersten 100.000 „Batterie Swaps“ in Europa nach etwa drei Jahren im November 2024 abgeschlossen wurden, dauerte der zweite Meilenstein von weiteren 100.000 Batteriewechseln bis August 2025 genau 269 Tage. Es dauerte länger, bis die dritten 100.000 erreicht waren: 307 Tage, von August 2025 bis zum 21. Juni.

Der Ausbau des physischen Netzwerks ist kaum vorangeschritten, so der Bericht. Nio betreibt demnach etwa 60 Wechselstationen in sechs europäischen Ländern, primär in Norwegen und Deutschland. Nach einem schnellen Wachstum, bei dem die Zahl der Stationen bis Juli 2024 auf 50 anstieg, sank die Rate auf kaum noch eine neue Station pro Monat. Für dieses Jahr soll das Management keine weiteren Ergänzungen in Europa planen und sich auf Eröffnungen in China konzentrieren.

Die Kostenkürzungen bei Nio Power, der Energiesparte der Gruppe, sind Ursache für die Verlangsamung, heißt es. Die europäische Einheit wurde demnach auf fünf aktive Mitarbeiter reduziert. Ein Rückgang im Netzwerk war durch die Schließung der einzigen dänischen Station in Slagelse im November zu verzeichnen. Nio hat insgesamt über 17,6 Millionen kWh durch europäische Wechsel bereitgestellt, was dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 4638 Haushalten entspricht. Die am stärksten frequentierte Station befindet sich den Angaben zufolge im Stadtviertel Bryn, Oslo, Norwegen.

Ein Wechsel dauert etwa drei Minuten. Am 6. Juni wurden an einem einzigen Tag 481 Wechsel innerhalb von 24 Stunden durchgeführt, berichtet Nio. Etwa zwei Drittel der europäischen Kunden des Elektroautoherstellers entscheiden sich mittlerweile für den Batteriewechsel statt für das Laden. Voraussetzung dafür ist, dass sie das Akkupaket für eine monatliche Gebühr mieten statt zusammen mit dem E-Auto kaufen.

Im Februar hatte Nio verkündet, dass der insgesamt 100-millionste Batteriewechsel in der Provinz Zhejiang durchgeführt wurde. Dabei betonte das Unternehmen, weiter in Lade- und Wechselinfrastruktur investieren, sein Energiegeschäft stärken und eine Grundlage für Profitabilität und langfristiges Wachstum der Energiedienstleistungen schaffen zu wollen.

Newsletter

Via: Electric Vehicles
Tags: Batteriewechsel-Station, China, EuropaUnternehmen: Nio
Antrieb: Elektroauto

Hyundai Inster Lounge-Edition: Neue Top-Ausstattungslinie verfügbar

Woidke sieht Tesla als Jobmotor für Brandenburg

Auch interessant

XPeng will bis 2030 mehr als eine Million Autos außerhalb Chinas verkaufen

Xpeng-G9-2024-7-1

China-Marken locken in Deutschland besonders Hyundai- und Kia-Fahrer

Kia-e-Niro

Daimler-Truck-Chefin warnt vor Elektro-Lkw-Wettbewerb aus China

Mercedes eActros

Studie: Europas Elektroauto-Batterieabhängigkeit von Asien wächst weiter

Mercedes-CLA-Elektro-Batterie

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Norbert meint

    29.06.2026 um 16:55

    Also Rauskaufen geht immer. Zweites man bekommt nie einen Akku mit 70% SOC. . Weil Nio einen Verträglich zusichert einen Akku zu bekommen mit min 80% . Meisten bekommt man an der Swap Station einen Akku mit 96 bis 89% SoC . Nach 83 mal Wechsel kann ich das schon behaupten . Der Strompreis wird sehr genau berechnet von Abgabe Akku sagen wir Mal mit 5% zu neuen geprüften Akku zu 92 % . Ja meistens sind die Akkus voller und die Berechnung sogar für den Kunden . Und beim Rauskaufen wird der Akku berechnet wo im Fahrzeug ist . Man kann dann einfach nicht mehr Swapen . Also man kann alles schlecht reden wenn man möchte . Das einzige was mich Nervt sind leider die Öffnungszeiten und die wenige PSS in Deutschland etc weil die Behörden für die Betriebnahme lange brauchen und das ganze in Deutschland und Europa sehr viel Geld verschlingt. Aber so ein Tausch vom Akku kostet ja nix bei anderen Marken wenn die Garantie vorbei ist gel.Komisch das ein bekannter komisch schaute als er sein Akku wechseln musste beim ModelS . Aber gut zahlt man ja nur einmal oder man lässt in drinnen und steckt alle 180km an zum Laden . Also bitte lasst doch jeden sein Ding machen

    Antworten
    • M. meint

      30.06.2026 um 00:24

      Bei anderem Marken ist ein Akkutausch in 95% der Fälle nicht nötig.
      Irgendwie ist es sinnlos, das Thema noch länger zu diskutieren, der „Erfolg“ hat längst gezeigt, wie die Kunden das sehen.
      Wem es passt, hat ja gekauft.

      Antworten
  2. David meint

    26.06.2026 um 15:19

    Damit ist das Konzept ziemlich offiziell am Ende. Und das wird noch vielen Kunden von chinesischen Herstellern so gehen, die sich von Werbung blenden lassen. Die ziehen sich dann zurück und der Kunde schaut blöd aus der Wäsche.

    Antworten
  3. M. meint

    26.06.2026 um 10:28

    „Für dieses Jahr soll das Management keine weiteren Ergänzungen in Europa planen und sich auf Eröffnungen in China konzentrieren.“

    Und damit ist das Modell „BaaS“ in Europa Geschichte. Wer nicht zufällig so lebt und arbeitet, dass er regelmäßig mit leerer Batterie ein Exemplar dieser scheuen und seltenen Spezies „Wechselstation“ erwischt, zahlt er einfach nur Unsummen an Nio, ohne einen echten Nutzen.
    Für die kleine Batterie sind es in 10 Jahren 20.280 Euro, für die große 34.680 Euro! Und es hört ja nicht auf – ohne Batterie ist das Auto keinen Cent wert. Also weiterzahlen, in dem Fall fast 70.000 Euro in 20 Jahren – nur für die Batterie, nicht für das Auto – wenn man das Auto nicht vorher freiwillig verschrottet und das Geld lieber in ein neues Auto steckt, das dann kein Nio ist.

    Antworten
    • MK meint

      26.06.2026 um 12:45

      @M.:
      Nicht zu vergessen, dass (zusätzlich zum Strompreis schon ab dem ersten Wechsel) weitere 10 € pro Wechsel ab dem dritten Wechsel pro Monat fällig werden…und dass ich an einen Monopolisten gebunden bin: Wenn Nio plötzlich die Strompreise drastisch anhebt (diese sind nicht vertraglich festgelegt, sondern werden nur als „marktüblich“ beschrieben), kann ich nicht einfach zur Wechselstation eines Konkurrenten fahren…

      Antworten
      • M. meint

        26.06.2026 um 14:06

        Ja, das kommt noch dazu.
        10 € auf 80 kWh (90% ist der übliche SoC bei der Wechselbatterie, nicht 100%, und auf 0% wird man das kaum runterfahren können) erhöhen den Strompreis um weitere 12,5 Cent / kWh. Damit liegt man dann bei 35 + 12,5 = 47,5 Cent / kWh – aktuell. Bei der kleinen Batterie ist der Aufpreis natürlich nochmal höher (ca. 17 Cent), weil er für weniger Strom bezahlt wird.

        Insgesamt ist ein Nio in der langfristigen Betrachtung so ziemlich das teuerste, was man sich kaufen kann. Es wäre eine Gelddruckmaschine für Nio gewesen, wenn das Konzept angenommen worden wäre.

        Antworten
      • Norbert meint

        29.06.2026 um 07:31

        Eines muss man halt auch sehen. Was kostet ein Akku wenn er nicht mehr seine Leistung bringt und muss nach Jahren nach der Garantie ersetzt werden ?
        Dieses Problem habe ich mit dem Swap Model nicht . Akku abgeben und geprüften Akku ins Auto. Und möchte ich das BaaS Model nicht mehr warum auch immer kann ich ja den Akku rauskaufen . Aber für die Bereitschaft immer einen Funktionierten Akku zu haben ist Nio zu ständig. Aber der deutsche ist noch nicht zu weit er möchte sein Auto und sein Akku haben , Also muss er auch die Konzeqenzen
        tragen wenn was defekt geht oder er bei vielen km auf sein Akku nicht mehr viel bekommt für sein Fahrzeug, Vielleicht sind da die Chinesen uns voraus . Also bitte nicht immer den Fis

        Antworten
        • M. meint

          29.06.2026 um 14:15

          Nio stellt erstmal den Akku, das ist richtig.
          Aber was heißt denn „funktionierender Akku“?
          Die Miete läuft nach Akkutyp, also anhand der Ursprungskapazität. Nio garantiert nicht, dass der geliehene Akku einen bestimmten SoH hat, schon gar keinen, der dem Fahrzeugalter / Laufleistung entspricht. Auch ein Akku mit 70% SoH funktioniert. Und so einen kann man beim Tausch dann auch bekommen. Wenn er nicht gefällt, tauscht man ihn. Aber der muss wirklich kaputt sein, dass er entnommen wird, weil so lange er im System rumgereicht wird, verdient er genauso viel Geld wie ein neuer, den Nio intern beziehen müsste.

          Und warum will man erst Miete zahlen und dann den Akku rauskaufen? Vielleicht macht Nio da mit, aber vielleicht auch nicht. Vielleicht ist der Preis fair, vielleicht ist er es nicht. Wenn das Angebot nicht passt, kann man weiterhin mieten, sonst nichts. Nio wird sich das schon passend rechnen…

        • MK meint

          29.06.2026 um 15:46

          @Norbert:
          Die Frage ist ja: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Akku tatsächlich kaputt geht? Alle Berichte sagen, dass die Akkus im Realbetrieb die Laborergebnisse durch die Bank weg bei allen Herstellern erstaunlicherweise sehr deutlich übertreffen. Als in Hamburg die ersten ID.4-Taxen verkauft worden sind, hatten die rund 300.000 km auf dem Tacho und keines hatte weniger als 90% Restleistung.
          Abgesehen davon kostet wie M. vorgerechnet hat selbst der kleine Akku über 10 Jahre schon über 20.000 €, das Fahrzeug bei gekauftem Akku aber keine 10.000 € mehr. Das Risiko wäre ich also bereit, einzugehen…zumal Nio das ja auch nicht aus Freundlichkeit macht, sondern um Geld zu verdienen. Von daher muss ich sowieso per Se davon ausgehen, dass das Mietmodell teurer für mich ist.

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de