Der Energieversorger Pfalzwerke und Hornbach haben nach eigenen Angaben alle 97 Hornbach-Baumärkte in Deutschland mit mindestens einer Schnellladesäule ausgestattet. Mit der Inbetriebnahme des Standorts Potsdam ist das gemeinsame Schnelllade-Projekt bundesweit abgeschlossen. Die Ausstattung reicht von Kiel bis Kempten, von Düren bis Görlitz.
An den Hornbach-Standorten betreiben die Pfalzwerke insgesamt 253 Schnellladestationen. Dazu gehören 414 HPC-Ladepunkte (High Power Charging) mit bis zu 400 kW Leistung sowie 71 Gleichstrom-Ladepunkte (DC) mit bis zu 50 kW Leistung. Rund 65 Prozent aller Märkte verfügen über eine eigene Trafostation und damit über mehrere „Ultraschnellladepunkte“.
Parallel zum Abschluss der Elektrifizierung haben Pfalzwerke und Hornbach ihre Zusammenarbeit langfristig verlängert. Die Kooperation wurde um weitere zehn Jahre ausgebaut, die Standortverträge um 15 Jahre verlängert. Die Kombination aus vollständiger Ladenetzabdeckung und langfristiger Partnerschaft wird als im Rahmen der Elektrifizierung von Handelsstandorten bisher bundesweit einmalig unterstrichen.
Die Zusammenarbeit zwischen Pfalzwerke und Hornbach besteht seit Oktober 2018. Begonnen hatte sie mit 50-kW-Säulen und entwickelte sich zu einem Ladeinfrastrukturprojekt. „Dass wir heute jeden deutschen Hornbach-Markt mit mindestens einer Schnellladestation ausstatten konnten, zeigt, was mit Vertrauen, langfristigem Denken und technischer Kompetenz möglich ist“, so Dominik Habig, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.
Kai Pichhardt, Leiter Immobilienmanagement und zuständig für E-Mobilität bei Hornbach, verweist auf den Nutzen für Kunden mit Elektroauto. Die Ladestationen seien beliebt, „weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt“. Alexander Häge, Bereichsleiter E-Mobility und Strategie und Unternehmensentwicklung bei den Pfalzwerken, betont den Fokus auf das Laden am Aufenthaltsort. Die meisten E-Auto-Fahrer wollten ihr Fahrzeug direkt dort laden, wo sie einkaufen, Erledigungen machen oder Freizeitaktivitäten nachgehen. Mit Hornbach werde die Infrastruktur dauerhaft verlässlich und kundenorientiert weiterentwickelt.
Nach dem Abschluss des bundesweiten Rollouts beginnt die nächste Phase der Zusammenarbeit. Im Fokus stehen die Modernisierung und Optimierung der bestehenden Ladeinfrastruktur. Genannt werden Leistungssteigerungen, technologische Weiterentwicklungen und eine bessere Integration in das Nutzungserlebnis vor Ort.

Pitt Rockt meint
Hornbach Baumärkte sind sowieso super aufgestellt, immer vorn dabei, wahnsinnig gute Auswahl wie Angebote auch merklich jenseits des Mainstreams. Wenn man was Spezielles braucht, z.B. außerhalb eines 16 A Sicherungsautomaten oder der klassischen Toilettenbrille, ist Hornbach erste Wahl für mich. Verbunden mit der Schnellademöglichkeit nehme ich gerne stets den Aufwand in Kauf, die 90 km aus Nordthüringen bis nach Kassel in den Markt zu fahren.
M. meint
Von der Pfalzwerke-HP:
„Preise für das Ad-Hoc-Laden an Pfalzwerke Ladestationen
AC: 58 Cent/kWh
DC: 79 Cent/kWh“
Nö.
Aktuell noch: Preisaktion (bis 11.7.)
„Nur für kurze Zeit: Ad-hoc-Laden für 0,49 €/kWh an 70 ausgewählten Pfalzwerke Standorten deutschlandweit.“
(an anderer Stelle werden 300 Standorte genannt)
Preise abseits ad-hoc? Keine Info.
Das ist nicht hilfreich, Leute.
T. meint
@M. Preise abseits Ad hoc?
Das hängt ja vom jeweilig genutzten Ladestromanbieter ab. Die könnte man in so einem Artikel gar nicht alle nennen. Aber beispielsweise kannst Du mit EWE Go an Pfalzwerke DC/HPC-Säulen für 0,62€/kWh laden. Oder mit Cariqa für 0,59€/kWh.