Der BMW X5 startet in seine fünfte Generation und verbindet erstmals fünf Antriebstechnologien mit der Designsprache und Innovationen der „Neuen Klasse“. Angeboten werden auf der bewährten, flexiblen CLAR-Plattform Varianten mit Benzin- und Diesel-Verbrennungsmotor inklusive 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie, Plug-in-Hybride, der erste vollelektrische iX5 sowie der später folgende iX5 Hydrogen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektroantrieb.
Der nur mit Strom betriebene iX5 geht mit der sechsten Generation von BMWs eDrive-Technologie an den Start. Für das zunächst angebotene Modell iX5 60 xDrive werden mit 141-kWh-Batterie (netto) eine WLTP-Reichweite von bis zu 845 Kilometern, schnelles DC-Laden mit bis zu 460 kW (AC bis zu 22 kW), 800-Volt-Technologie und bidirektionales Laden genannt. Im Hochvoltspeicher kommen neue Rundzellen mit einer Höhe von 120 Millimetern erstmals im aktuellsten iX5 zum Einsatz. Von 0 auf 100 km/h geht es mit 425 kW (578 PS) Systemleistung in 4,6 Sekunden, bei Tempo 210 ist Schluss. Der offizielle Verbrauch beträgt 23,9 – 20,1 kWh/100 km.
Mit Plug-in-Hybridantrieb gibt es den neuen X5 in den Ausführungen 50e xDrive und X5 M60e xDrive. Die Allradantriebe bieten eine Systemleistung von 360 kW (489 PS) beziehungsweise 450 kW (612 PS) und mit 29,48-kWh-Fahrbatterie von 98 bis 102 rein elektrische Reichweite. Auf Tempo 100 geht es aus dem Stand in 5,0 beziehungsweise 4,5 Sekunden, maximal sind stets 250 km/h möglich. Der Kraftstoffverbrauch geht los bei 6,0 – 5,2 l/100 km und der Stromverbrauch bei 13,5 – 13,1 kWh/100 km. Die CO2-Emissionen werden noch bekannt gegeben.
„Mit seiner beeindruckenden Präsenz und der perfekten Symbiose aus Komfort und Fahrfreude wurde der BMW X5 zum weltweiten Besteller“, so Joachim Post, Entwicklungsvorstand der BMW AG. „Die neueste Generation profitiert nun zusätzlich von den Technologien der Neuen Klasse und maximaler Antriebsvielfalt. Ich bin mir sicher, so wird der neue X5 wieder Benchmark in seiner Klasse und seine Erfolgsgeschichte fortschreiben.“
Das Design des neuen X5 wird als klar, monolithisch und kraftvoll beschrieben. Es verbindet klassische SAV-Proportionen (Sports Activity Vehicle) mit der BMW-Designsprache der Neuen Klasse. Zu den Merkmalen gehören ein aufrechtes Frontdesign, die vertikal ausgerichtete BMW-Niere Iconic Glow und neue Doppel-X-Lichtikonen, die erstmals bei der Marke eingesetzt werden. Die Seitenansicht wird durch neue Türgriffe mit der Bezeichnung BMW Winglets geprägt. Ein leichtes Antippen der Griffmulde genügt, damit sich die Tür elektrisch unterstützt öffnet. Für die Modelle sind elf Außenfarben und ein Räderprogramm vorgesehen, das erstmals auch 23-Zoll-Räder umfasst.
Der neue X5 M60e xDrive setzt optische Akzente als sportliche Speerspitze. Weitere Differenzierungen bieten das M Sportpaket und das M Sportpaket Pro. Für den X5 werden außerdem M Performance Parts genannt, darunter ein Frontsplitter aus Carbon, ein hochglänzend schwarzer Dachkantenspoiler, ein Heckdiffusor aus Aramid, Außenspiegelkappen aus Aramid sowie Sommer- und Winterkompletträder in 21 und 23 Zoll.
Das Interieur des jüngsten X5 ist neu gestaltet und wird als großzügig, natürlich und innovativ beworben. „Der Innenraum überzeugt mit seiner klaren Strukturierung und beruhigten Flächen“, heißt es. Neue Dekorflächen aus Materialien wie Schiefer und Glas sollen die optische und haptische Qualität unterstreichen.
Mit BMW Panoramic iDrive und BMW Operating System X ziehen zentrale Technologien der Neuen Klasse in den X5 ein. Genannt werden das Zentral-Display im Free-Cut-Design, das 3D-Head-Up-Display, der erstmals im X5 optional verfügbare BMW Passenger Screen, das neue Anzeige- und Bedienkonzept BMW Panoramic Vision über die gesamte Breite der Windschutzscheibe und ein neues Multifunktionslenkrad. Die Ambiente Lichtleiste wird als zentrales Element beschrieben, das einen „Wrap-Around-Effekt von Tür zu Tür“ erzeugt.
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Beim Fahrwerk werden ein serienmäßiges Adaptives Fahrwerk und eine Achslastverteilung von nahezu 50:50 hervorgehoben. Optional sind Adaptive Chassis Control sowie zunächst für alle vollelektrischen und Plug-in-Hybrid-Modelle Adaptive Chassis Control Professional mit Wankstabilisierung verfügbar. BMW Symbiotic Drive, Level-2-Fahrerassistenzsysteme und aktive Sicherheitsfunktionen sollen Assistenz und menschliches Fahrverhalten aufeinander abstimmen.
In den iX5-Modellen und im kommenden iX5 Hydrogen ermöglicht das sogenannte Heart of Joy den BMW Soft-Stop. Dieser wird als sanftester Anhaltevorgang in der Geschichte von BMW beschrieben. Der iX5 Hydrogen soll später als erstes BMW-Serienfahrzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektroantrieb auf den Markt kommen und eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern ermöglichen.
Die Preise beginnen bei 94.800 Euro für den Diesel und bei 98.800 Euro für den Basisbenziner. Die Plug-in-Hybride kosten 102.800 und 125.000 Euro. Die rein elektrische Version iX5 60 liegt bei 102.800 Euro. Die Markteinführung soll Ende November 2026 beginnen, die Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Varianten Anfang 2027 folgen. Die Serienfertigung im US-Werk Spartanburg startet im August 2026, E-Autos und Plug-in-Hybride rollen ab Dezember in Serie vom Band.
























Besser-BEV-Wisser meint
Für den Dienstwagenmarkt wäre es wichtig einen IX5 40 mit einem Motor und etwas kleinerer Batterie für ~80 k€ rauszubringen. Wenn es für ca. 650-700 km WLTP Reichweite reicht, hat der iX5 auch in DE echte Chancen den Markt für knapp 5-Meter SUV zu dominieren. Und auch für Kia EV9 und vor allem der Skoda Peak das Segment übernehmen.
Futureman meint
Hybrid und Rein-Elektro zum gleichen Preis, dafür beim E-Auto über 100kWh mehr Akku verbaut. In der Größenordnung kosten stationäre Stromspeicher rund 50.000€, also blöd wer ein Hybrid kauft. Jeder Firmenchef kann den dann an die eigene PV-Anlage anschließen und die Firma mit Stromversorgen. Alternativ den ganzen Straßenzug. Daher im Vergleich (und dafür, dass es ein BMW ist) eher ein Schnäppchen. Nur über Optik lässt sich streiten…
brainDotExe meint
Stationäre Speicher in der Größenordnung kosten keine 50.000€. im Niedervolt Bereich ist man ab 15.000€ dabei.
McGybrush meint
140kWh für 15.000? Das sind 14kWh für 1500Eur?
Das ja nicht mal bei Temu drin.
brainDotExe meint
Schau bei Basen Green direkt auf der Homepage.
5 * 32 kWh (160 kWh) Akkupack = 14.215€ mit kostenlosem Versand.
Ich habe letztes Jahr im Weihnachtssale 2 Stück für 4.900€ geschossen.
M. meint
Bei Temu für den Selbstbau vielleicht schon.
Sollte man dann aber im Garten machen, weit weg von allem, das brennen kann. Also nicht unbedingt in diesem Sommer ;-)
Den Pylontech US5000 mit 4,8 kWh bekommst du für 750,-
Also ~8,6 kWh (90% DoD) für 1.500 Euro (+ Versand)
M. meint
Die Design ist das, was nach dem iX3 zu erwarten war, das geht so in Ordnung. Der Innenraum wirkt wertig und wohnlich. Über die XX-TFL kann man natürlich streiten.
Dass das Auto richtig groß wird, war auch zu erwarten, und die meisten Menschen werden das schlicht nicht brauchen, zumindest in Europa.
Die Türgriffe (dass man dieses Wort dort überhaupt benutzt!) sind eine Vollkatastrophe. Sorry, geht gar nicht.
Der Verbrauch – quasi nicht unter 20 kWh – ist nach den Werten des iX3 2 kWh zu hoch. Vielleicht kann das mit der CLAR-Plattform erklärt werden, aber es ändert nichts daran, dass er unter dem Strich enttäuschend ist. Mit diesem Monsterakku hätte man näher an die 900 km kommen müssen.
Insgesamt gesehen ist die Reichweite natürlich trotzdem gut, auch wenn die Erwartungen verfehlt wurden. Die Kunden, die sich aus Stromkosten nichts machen, wird Laden mit 460 kW vielleicht versöhnen – wenn man denn eine passende Ladesäule findet. Aber wie man beim iX3 gesehen hat, braucht es das vielleicht nicht, der iX3 unterbietet seine 400 kW-Vorgabezeit an einer 350 kW-Säule, vielleicht kann der iX5 ein ähnliches Kunststück an 400 kW.
Unter dem Strich:
mehr Platz als im iX3, aber wegen CLAR vermutlich nicht sooo viel mehr
mehr Verbrauch, in Relation zum iX3 dann vielleicht auch zu viel mehr: 32 kWh mehr Akku in 50 km mehr Reichweite umzusetzen ist leider kein Ruhmesblatt.
Dafür ist der Aufpreis für die aktuelle Basis mit 31 k€ zu hoch, auch wenn noch günstigere Varianten folgen.
Witzig: der H2 kommt nicht an die Reichweite des BEV heran. Das Ding wird nicht kommen, außer vielleicht für Aiwanger persönlich. Der baut sich dann selbst eine Tankstelle (und die Bayern bezahlen die).
Passt irgendwie, dass das Auto in Spartanburg startet, dort passt er auch besser hin als nach Europa.
Tom meint
Ich finde bei BMW schon gut, dass die WLTP bei dem nicht übertrieben wurde. Ja es ist nur 50km mehr, aber das Fahrzeug ist auch deutlich größer und schwerer als iX3. Es bringt nichts dem Kunde 800km zu Werben, und real auf der Autobahn dann nur 400km zu sehen.
M. meint
Was auf der Autobahn rauskommt, werden wir bald wissen. Natürlich ist das wichtiger als der Normwert, nur glaube ich nicht, dass er sich dort spürbar vor dem iX3 positioniert. Mit dem sind real durchaus mehr als 500 km drin, ohne Hypermiling zu betreiben, oder erst den Wetterbericht zu checken.
David meint
Wunderbares Fahrzeug, technisch einfach überlegen. Das Thema Reichweite gibt es damit nicht mehr. Das wird man später in der Geschichtsschreibung erinnern, dass die ersten Elektrofahrzeuge, die keine Nachsicht mehr verlangen, 2026 von BMW kamen.
McGybrush meint
In den Geschichtsbüchern taucht wenn dann nur der Toyota Prius, Der BMW Ur i3 und das Model S / Roadster auf. Danach gab es soviel Evolution das es nur in Summe eine Revolution ist. Aber nicht konkret dieser eine BMW jetzt die Geschichtsbücher ziert.
Denza mit der Ladeleistung.
EQ Modelle von Mercedes sind ebenfalls gut. Mehr Frunk weniger verbrauch.
Alle Autos sind irgendwie gut. Es ist nicht dieses eine Konkrete Auto mehr.
Wäre der iX5 mit 200kWh Akku gekommen schon. Das wäre ein Meilenstein gewesen. Aber die 120kWh haben ja auch so einige Modelle.
Gutes Auto. Keine Frage. Aber für Geschichte reicht dieser Sprung nicht mehr. Maximal innerhalb von BMW. China hat ja bereits seit längerem Autos mit 500kW Ladeleistung von denen wissen wir hier nicht mal was.
Besser-BEV-Wisser meint
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South meint
Die angegebenen Preise sind mittlerweile schlicht nur noch absurd… spannend, über 100T€ Listenpreis gibts auch die 0,25% Besteuerung nicht mehr…
Gut, Design, ich finde das neue Design an den SUV wirklich hässlich, aber nicht weil SUV generell affig finde, sondern weil das doch wie Hasenzähne aussieht, oder? Bei normalen Autos wie dem i3 sieht das neue Design deutlich besser aus.
Trotzdem. BMW hat verstanden, dass eAutokunden nicht auch gleichzeitig eine eigene fancy Designlinie wollen, hat die Modelle mit ordentlicher Schnelladefähigkeit ausgestattet und ermöglich Reichweiten, welche sogar eher skeptischen Kunden die Reichweitenangst nimmt.
Aber hey, der Preis. Mal wird ja sehen, obs noch vernünftige Modelle/Varianten gibt. Deutlich besser und cleverer vom Verbrauch könnte wahrscheinlich ein potentieller neuer i5 werden.
Ansonsten. Hey, für mich sind solche Preise ein NoGo. Das bezahle ich nicht mehr für ein Auto. Da kann ich nur sagen, da gibts aktuell den A6etron um Meilen günstiger…. ebenfalls sehr gut Schnellladefähig und mit 750WLTP muss man da sicher nicht darben… da gibts aktuell deutlich bessere Preis-Leistung… aber man wird ja sehen, was von dem Märchenpreis letztendlich übrig bleibt…
brainDotExe meint
Du bist halt schlicht und einfach nicht die Zielgruppe.
Wie so oft gilt beim Autokauf besser haben als brauchen. Also lieber mehr Akku und Leistung kaufen als bei dem „vernünftige Modell/Variante“.
South meint
Doch, ich bin die Zielgruppe und ich habe mir ein Auto der oberen Mittelklasse gekauft und ich bin auch den Q6etron Probe gefahren. Übrigens auch den i5.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jeden Fantastie – Preis bezahle und auch ganz sicher nicht, dass ich so ein ineffizientes überteuertes Modell kaufe….nur weil mal Geld hat, heisst da noch lange nicht, dass man sein Geld zum Fenster raus schmeisst. Faireshalber, ein Rentner SUV kommt für mich nicht infrage… soweit bin ich natürlich nicht die Zielgruppe für Q und X… aber insofern dann doch wieder, als das ich mir den i5 definitiv angeschaut hätte, wenn BMW eher das sinnvollere Modell vorher rausgebracht hätte… aber hey, der A6etron kommt erst noch… bist jetzt fahre ich witzigerweise den blechenen alten ID.3. Auch so ein Ding. VW habe ich mir nicht einmal mehr angeschaut…
brainDotExe meint
Du schreibst doch weiter oben dass dir das Design nicht passt und der Preis zu hoch bist.
Also bist du nicht die Zielgruppe.
Der Q6 e-Tron ist ja auch nicht wirklich vergleichbar, der ist Mittelklasse.
David meint
Der A6 e-tron ist gehobene Mittelklasse. Der passt schon zu i5 und EQE. Er ist das kommerziell erfolgreichste Fahrzeug dieser Klasse. Was auch daran liegt, dass der Einstiegspreis für ein Fahrzeug mit 800 V Technik und vernünftiger Reichweite durchaus fair kalkuliert ist. Wenn BMW einen i5 mit 141 kWh bringt, wird der auch mehr kosten. Insofern wird es dann Luxusprobleme wie 750 km oder 950 km WLTP geben.
Noka Hust meint
100 k Liste für so ein Schiff mit den Daten finde ich nicht viel. Klar ist es mir zu teuer, aber ich bin da auch nicht die Zielgruppe. Heute war ich im Skoda Autohaus, da stand ein stink normaler Skoda Scala im Angebot für 40 k bei Barkauf. Der Scala steht auf der VW Polo Plattform. Das finde ich übel :)
M. meint
Ich habe sogar 42k geschafft, beim Sondermodell „Monte Carlo“ volle Hütte mit AHK, den übliche Käufer eines Skala eher nicht brauchen.
Immerhin geht’s bei 25k los – vor Rabatt (APL).
Der drückt den Basis-Skala auf 20,5 k, einen sehr gut ausgestatteten „Selektion“ (inkl. 1,5 L + 7G DSG, was nicht jeder braucht…) auf 29,4 und das 42k Sondermodell auf 31,7 k€.
10k€ gespart, wenn man will.
Auch beim Händler zahlt man nicht den Listenpreis – wenn man fragt.
Man darf nicht schüchtern sein, wenn’s ums Geld geht ;-)
ID.alist meint
Ich werde auf jeden Fall auf den iX5 Hydrogen warten…….
….. um diesen dann nicht zu kaufen, aber mit Sicherheit wird Herr Söder aus der eigenen Tasche 5 davon kaufen.
cbzac meint
Leider ist der Verbrauch des iX5 mit 23,9 – 20,1 kWh/100 km ziemlich enttäuschend – kommt doch der iX3 bei ähnlichen Fahrleistungen mit 18,1-15,1 kWh/100 km aus.
Da Frunk, 0-100 km/h, Anzahl Sitzplätze, VMax und Cockpitdesign auch sehr vergleichbar sind, stellt sich die Frage wie groß der Geltungsdrang sein muss um 30.000€ Aufpreis für die deutlich schlechtere Effizienz und 500 weitere kg Materialverbrauch zu investieren. Bzgl. der Chauffeurqualitäten scheint mir die iX3 Langversion das attraktivere Auto zu sein, das leider nur in China angeboten wird.
brainDotExe meint
Welches Fahrzeug mit vergleichbaren Werten (cW 0,28, Stirn ca. 3 m², ca. 2,9t) verbraucht denn signifikant weniger?
In seiner Klasse/Segment geht der iX5 doch total in Ordnung.
Wer bezahlt den Aufpreis? Jeder der jetzt schon einen X5 statt einem X3 gekauft hat, er ist schließlich die eine Klasse höher angesiedelt, das zeigen vor allem die äußeren Abmessungen.
Mäx meint
Warum sollte ich Cw Wert herannehmen für einen Vergleich?
Ein vergleichbares Fahrzeug heißt vor allem Größe hernehmen, wenn das dann weniger wiegt oder einen besseren cw Wert hat und daher einen besseren Verbrauch, ist das eben so.
Ich würde da z.B. den bisherigen BMW iX 60xDrive nehmen. Der ist auch mit ca. 18kWh angegeben bei ähnlicher Größe und Leistungswerten.
Schade dass BMW den cw Wert so schlecht hat werden lassen, 0,25 stünden ihm deutlich besser und hatte ich auch erwartet, mit 0,28 bin ich unterwältigt.
brainDotExe meint
Weil das meist Hand in Hand mit dem Design einher geht.
Wenn man ein klassisches SUV Design (senkrecht stehenden Flächen, kantiges Design und weniger Tropfenform) will, ist das ein Zielkonflikt mit dem cW Wert.
Der iX wurde ja teilweise wegen seinem Design kritisiert, da hat man die Einflüsse der Aerodynamik auf das Design gesehen. Hier beim X5 hat BMW wieder ein klassischeres SUV Design gewählt, was der Kunde wünscht.
0,28 ist in diesem Segment übrigens nicht schlecht, die bleiben Hauptkonkurrenten (Audi Q7 und Mercedes GLE) sind deutlich schlechter.
M. meint
Brain, der CW-Wert ist ein Formfaktor, unabhängig von der eigentlichen Größe. An der Stelle hätte man nahe an den iX3 herankommen müssen. Da bin ich bei Mäx.
Und wenn man das mal annimmt, braucht man den iX nur noch für den Reichweitenvergleich. Und da ist diese alte Konstruktion effizienter. Er verliert halt wegen Akkugröße und Spannungslage, aber davon abgesehen ist der Fortschritt beim iX5 ziemlich auf der Strecke geblieben.
Ich hab ja eh nichts an SUV, aber selbst wenn, der iX5 holt mich nicht ab.
Hugo meint
Ihr habt die Batteriegröße vergessen?
BEV meint
hoffen wir mal, dass das die Leute mit Reichweitenangst erreicht
ich sehe keinen Grund warum man noch einen Verbrenner kaufen soll
wozu es das Auto mit sovielen Antriebsvarianten gibt, man hätte stattdessen auch einfach die Vorteile eines reinen BEV ausspielen können, aber gut das ist beim iX3 schon nicht so gut gelungen, der hat auch wenig Platz, trotz hoher Frontklappe keinen nennenswerten Stauraum darunter und auch der Kofferraum ist nur ok für die Größe
sogesehen die richtige Entscheidung von BMW die alle auf einer Produktionslinie zu bauen, der mit Wasserstoff wird sowieso nicht gekauft weils gar keine Tankstellen gibt und der Anteil an Verbrennern wird hoffentlich so weit sinken, dass die Entscheidung schnell das Volumen beim BEV hochfahren zu können, die bessere ist
LOL meint
Sieht irgendwie aus wie ein toter Smiliy mit xx_xx Augen
brainDotExe meint
Wenn es dir nicht gefällt, kannst du es ja umstellen.
Mir gefällt es, es hebt den X5 von den anderen Fahrzeugen ab.
Futureman meint
Wollte gerade sofort das dritte Kreuz mache und TicTacToe rufen, war aber dann von dem Hasen abgelenkt. Da haben Ferrari und BMW wohl beim gleich Typ-berater gefragt.
Justin Case meint
Was der Aiwanger-Wagen wohl kostet, wenn die Vollkosten für den Wasserstoff-Antrieb auf die später erzielte Stückzahl umgelegt werden würde? Da fährt dann sicher jeder Politiker, der diesen Punkt machen möchte, ein Auto im 2-stelligen Millionenwert.
Gut, dass BMW diese Kosten über Subventionen von uns Steuerzahlern erhält.
brainDotExe meint
Stichwort Quersubventionierung durch andere Modelle. Bei Prestigeprojekten üblich.
RudiFaehrtTesla meint
Du hast es nicht verstanden. BMW hat über 270Mio Euro H2 Subventionen erhalten. Das sind unsere Steuergelder welche hier sinnlos verbrannt werden. Klatten&Quandt werden sich darüber gefreut haben.
brainDotExe meint
Das ist mir bewusst und das ist auch gut so, dass BMW dafür eine Förderung erhalten hat. Es würde sich schließlich sonst kaum lohnen.
Dafür können sie meine Steuergelder gerne haben, das ist (für mich zumindest) nicht sinnlos.
Aber diese 270 Mio. € reichen doch bei weitem nicht für die Entwicklung. Da wird auch von anderen Modellen quersubventioniert werden.
RudiFaehrtTesla meint
Dir ist aber schon klar, dass die von BMW verwendete Toyota H2-Technik schon vollständig erforscht ist und seit Jahren so hergestellt wird? Da ist nichts neues erforscht worden. H2 wird sich auf dem PKW-Marit nie etablieren.
Das Geld ging einfach in die Taschen von Quandt&Klatten.
M. meint
Die 270 Mio. sind sicher nicht nur deine Steuergelder gewesen. Ob da jeder so darüber denkt?
Klar ist, mit 270 Mio. kann man an der Stelle nichts reißen, aber es hilft natürlich schon, die mehr zu haben.
Auf der anderen Seite stellt sich aber die Frage, ob sich das „lohnt“ – also auch für die Steuerzahler, die 270 Mio. zugeschossen haben. Wenn ich sehe, dass der X5 Hydrogen nicht mal bei der Reichweite gegenüber dem BEV punkten kann, obwohl der hinter den Erwartungen zurückbleibt, muss man sich schon fragen, wozu man diese Technologie eigentlich brauchen kann.
Teure Technik (Brennstoffzelle, Tanks, und trotzdem eine HV-Batterie)
Wartungsaufwändig (im Vergleich zum BEV)
Begrenzte Lebensdauer der Tanks
Km-Kosten hoch
kaum Tankstellen
geringe Reichweite
Keine Ahnung, was man politisch machen muss, um das ins Plus zu drehen.
brainDotExe meint
@Rudi
Das ist mir alles klar, ich verfolge das Thema wahrscheinlich schon länger als du.
Trotzdem reichen 270 Mio. für die Entwicklung nicht aus, glaubst du abseits vom den Brennstoffzellen selbst ist die kostenlos?
Toyota wird die auch nicht ohne Bezahlen rausgerückt haben.
Dass das eine absolute Nische bleiben wird ist mir klar, es ist halt ein Prestigeprojekt. Ich finde es gut das auch Prestigeprojekte gefördert werden.
Justin Case meint
Politik hat’s bestellt, Politik hat’s bezahlt. Aiwanger hat einen 270 Millionen-Euro-Punkt auf unsere Kosten gemacht, der für Forschung und Markt irrelevant ist.
BMW kommt es entgegen, teils überschneidene talking-Points und die Landschaft zu pflegen.