Aral Pulse reduziert die Preise für das Laden von Elektroautos im sogenannten Klassik-Tarif an den eigenen Standorten in Deutschland. Die Preissenkung gilt ab dem 1. Juli und umfasst alle Leistungsklassen. Dabei sinkt der Preis pro Kilowattstunde (kWh) um 7 Cent.
Für registrierte App-Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement kostet das Laden an AC-Ladepunkten (Wechselstrom) künftig 0,47 Euro pro kWh. Bei DC-Ladern (Gleichstrom) mit einer Leistung von bis zu 50 kW reduziert sich der Preis auf 0,52 Euro/kWh. An leistungsstärkeren DC-Ladepunkten mit mehr als 50 kW beträgt der Preis nun 0,62 Euro/kWh.
Die Preise im kostenpflichtigen Extra-Tarif bleiben von dieser Anpassung unberührt. Kunden, die ein monatliches Abonnement für 2,99 Euro nutzen, zahlen weiterhin 0,41 Euro/kWh an AC-Ladepunkten, 0,46 Euro/kWh an DC-Säulen bis 50 kW und 0,54 Euro/kWh an stärkeren DC-Ladern. Durch die Senkung im Klassik-Tarif verringert sich der Preisunterschied in der höchsten Leistungsklasse von zuvor 15 Cent auf nun 8 Cent pro kWh.
Infolgedessen verändert sich laut dem Portal Electrive auch die Grenze, ab der sich das Abonnement rechnerisch auszahlt. Wer primär an DC-Ladepunkten mit über 50 kW Strom in sein Elektroauto zieht, amortisiert die monatliche Gebühr bereits ab einem Verbrauch von etwa 38 kWh pro Monat. In den anderen beiden Preisstufen liegt dieser Schwellenwert bei knapp 50 kWh.
Die Konditionen für das Ad-hoc-Laden sowie das Laden über die App ohne Registrierung bleiben unverändert. Hier liegen die Preise weiterhin bei 0,59 Euro/kWh an AC-Ladepunkten, 0,69 Euro/kWh an DC-Säulen bis 50 kW und 0,79 Euro/kWh an DC-Ladepunkten mit mehr als 50 kW.
Auch für Nutzer von ADAC e-Charge ergeben sich keine Änderungen. Kunden des Partnerangebots zahlen an den Ladepunkten von Aral Pulse weiterhin einen einheitlichen Preis von 0,55 Euro pro kWh, ungeachtet der jeweiligen Ladeleistung.

Jörg meint
Oh, ‚Premium-Elektronen‘ werden günstiger, ist doch schön. Werde da trotzdem nicht laden, ich steh halt nicht auf Apps.
MK meint
Mhh…EWE ist an den Schnellladern über 50 kW für Gelegenheitslader halt immer noch ganze 10 ct günstiger pro kWh.
Miro meint
Immernoch nicht günstig genug bzw. das was die Konkurrenz im Stande ist zu leisten (z.b. JET).
South meint
Klar, ist doch der nette süße Ölkonzern von nebenan. Geläutert, auf dem Weg in die Nachhaltigkeit und hofft auf neue Kunden, um sie wieder fair in den Weg in die Zukunft zu begleiten….
Genau heute endet die Spritpreisbremse, die sie ungeniert mit Marktmacht einsacken konnten. Auch ansonsten sind sie nicht verlegen, die Kunden so übers Ohr zu hauen, dass das Kartellamt Überstunden macht. Dann haben die Ölkonzerne ohne auch nur einen Funken Skrupel viele Millionen Dollar dafür ausgegeben, ja möglichst Informationen zum Klimawandel zu unterdrücken und sogar Unverholen gefälschte Studien verbreitet.
Sag mal, wie naiv kann man sein, da zu laden? Mir würde eher der Stecker meines eAutos abfaulen… bevor ich solchen skrupellosen Konzernen da Geld in den Rachen schieben würde.
Peter meint
Sehr gut, es geht in die richtige Richtung!