Der BMW iX5 Hydrogen erreicht eine weitere Entwicklungsstufe auf dem Weg zur Serienproduktion. Aktuelle Prototypen des Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektroautos absolvieren laut dem Hersteller ein umfassendes Erprobungsprogramm, während im Wasserstoff-Kompetenzzentrum München die nächste Prototypenbauphase des Brennstoffzellensystems der dritten Generation beginnt. Im BMW-Group-Werk Steyr laufen zugleich die Vorbereitungen für die Industrialisierung und die künftige Serienfertigung dieses Systems.
Bei den Erprobungen stehe das Zusammenspiel des gesamten Antriebssystems unter unterschiedlichen Umwelt- und Betriebsbedingungen im Mittelpunkt, erklärt BMW in einer aktuellen Mitteilung. Geprüft und optimiert werden demnach unter anderem Brennstoffzellensystem, Elektromotor, Hochvoltbatterie, Wasserstoffspeicher und die Steuerung des Gesamtsystems.
Die Hochvoltbatterie und der „Energy Master“ als zentrale Steuereinheit des Hochvoltsystems sollen eine höhere Rekuperationsleistung ermöglichen und damit die Effizienz des Gesamtsystems steigern. Gleichzeitig zielt die Entwicklung auf Fahrleistungen auf dem Niveau des rein elektrischen iX5 sowie auf eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden.
„Ein echter BMW – mit Freude am Fahren“
„Unser Anspruch an den BMW iX5 Hydrogen ist klar: ein echter BMW – mit Freude am Fahren“, sagt Josef Hochreiter, Leiter Wasserstofffahrzeuge der BMW Group. „Dafür ist ein perfekt abgestimmtes Gesamtsystem entscheidend. Die aktuelle Erprobung zeigt, wie erfolgreich Brennstoffzellensystem, Hochvoltbatterie und elektrischer Antrieb bereits zusammenspielen und wie konsequent wir die Technologie in Richtung Serie entwickeln.“
In München konzentriert sich die neue Bauphase des Brennstoffzellensystems auf die Finalisierung und Absicherung der Prüfmethodik sowie die weitere Vorbereitung der Industrialisierung. Die vorherige Prototypenphase befasste sich mit der Baubarkeit der Komponenten und der grundlegenden Befähigung der Lieferanten. In Steyr wurden den Angaben zufolge bereits erste Prüfstände und Produktionsanlagen aufgebaut sowie Mitarbeitende schrittweise geschult.
Der iX5 Hydrogen soll als erstes wasserstoffbetriebenes Serienmodell der BMW Group auf den Markt kommen. Der neue X5 soll künftig mit batterieelektrischem Antrieb, Plug-in-Hybrid, Benzin-, Diesel- und Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie angeboten werden. Bei letzterem Antrieb sieht BMW den Vorteil vor allem im lokal emissionsfreien Fahren und in der kurzen Betankungszeit.
In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff aus den Tanks in einer elektrochemischen Reaktion mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft. Dabei entsteht elektrischer Strom, der den Elektromotor antreibt und das Fahrzeug mit Energie versorgt. Im iX5 Hydrogen kommt die dritte Generation des Brennstoffzellensystems zum Einsatz, die BMW gemeinsam mit Toyota entwickelt.
Für den iX5 Hydrogen werden eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern nach WLTP-Norm und eine Betankungszeit von weniger als fünf Minuten angestrebt. Die Entwicklung des Antriebsstrangs und des Tanksystems wird über das Projekt „HyPowerDrive“ im Rahmen des IPCEI Hy2Move gefördert. Der Bund stellt dafür 191 Millionen Euro bereit, das Bundesland Bayern beteiligt sich mit insgesamt 82 Millionen Euro.

hu.ms meint
BMW baut den antrieb ja nicht zum spass in autos. Es gab marktforschung und man sieht einene ausreichende nachfrage um ihn zu realisieren. Wo und wie hoch auch immer – trotz geringer energieeffizienz und hohen ersatzteilkosten (stacks).
Florian meint
Wasserstoff Autos gibt es seit über 40 Jahren in der Entwicklung bei BMW. Bisher aber kein Fahrzeug das in Großserie Produziert wurde. Wasserstoff war vor 10 Jahren noch der Bringer und das Argument Gewicht und Tank zeit waren noch von Vorteil.
Das sich das aber Geändert hat und das sich das auch weiter ändert sind diese Argumente Augenwischerei. Es gibt viele Gründe warum sich Wasserstoff noch nicht durchgesetzt hat und es auch nicht werden. Zum einen der Preis. Ein Fahrzeug das die Energie mittels Wasserstoff Speichert ist Teuer, sehr Teuer. Heutzutage sogar immer noch viel Teurer als ein Vergleichbares Auto mit Batterie. Dann kommt der Preis für Wasserstoff dazu. Die Herstellung von Wasserstoff ist Energie hungrig und bedarf einen hohen Technischen aufwand. Klar man kann das wo Produzieren lassen wo die Lohnkosten usw. niedriger sind. Wo vielleicht auch Energie günstiger ist als bei uns weil weniger Steuern darauf ist. Doch das muss erst mal zu uns gebracht werden, was die kosten in die höhe treibt. Es muss im Land verteilt werden was auch wieder die kosten erhöht. Wasserstoff zu transportieren ist nicht so einfach als Öl oder Treibstoff. Da Wasserstoff ein Gas ist kann es entweder unter hohem Druck transportiert werden oder Flüssig bei sehr niedrigen Temperaturen. Das treibt die kosten wieder hoch. Dazu kommt Wasserstoff verflüchtigt sich aus einem Tank im vergleich zu Treibstoff sehr schnell. Was wieder Probleme verursacht. Mal ganz abgesehen das wir auch erst mal eine Infrastruktur dafür Aufbauen müssen, wo ja schon gejammert wird das das für die Stromer nicht klappt. Ist es bei Wasserstoff nicht leichter. Auch das schnelle Laden ist nicht die volle Wahrheit. Ja man kann schnellladen. Laden aber mehrere Fahrzeuge hintereinander sinkt die Tankleistung. Um dies zu verhindern braucht es auch wieder mehr Technik und das treibt die kosten hoch.
Das man dann auch deutlich höhere Wartungskosten hat beim Fahrzeug dürfte klar sein. Da hier mehr Technik verbaut ist als bei einem Reinelektrischen Fahrzeug. Denn was keiner Laut sagen wird ist, das ein Wasserstoffauto auf der Autobahn in Deutschland wohl denn kürzeren zieht gegenüber einen E Auto. Warum? Na die Brennstoffzelle kann nicht soviel Energie erzeugen als wie das Fahrzeug verbraucht. Auch ein Grund warum ein Wasserstoff Auto einen Akku hat. Noch was für alle die meinen das Wasserstoff der Bringer ist. Warum gibt es dann keine Rennserie die nur mit Wasserstoffautos fährt? Aber die Formel E die in denn letzten Jahren immer besser geworden ist und kaum schwächer ist als ihre Verbrenner Serien. Ok die Rennlänge ist geringer aber das waren die der Verbrenner vor 70 Jahren auch!
Ich denke das spätestens 2030 BMW das ganze abschreiben werden muss. Da die verkaufszahlen zu weit hinter denn Erwartungen sind. Zudem werden wenn überhaupt 10.000 Autos in denn 3 Jahren verkauft werden wo bei ich eher Glaube das es keine1000 sein werden. China setzt voll auf Batterien nur Europa klammert sich am Wasserstoff und die USA naja die denken auch wie einige in Europa das der Verbrenner eine Zukunft hat. Bin gespannt wenn es heißt Öl welches Öl wir haben keins mehr! Was dann ist?
Future meint
Vor 15 Jahren wurde das Wasserstoffauto ja immer gefordert. Jetzt gibt es da endlich eines von BMW und sie müssen es nicht einmal mehr verkaufen, denn es handelt sich ja um eine staatliche Auftragsarbeit. Damals konnten sich halt viele noch nicht vorstellen, dass es heute überall im Land noch genügend Strom gibt, um damit so ein komisches Elektroauto einfach und schnell aufzuladen. So schnell ändern sich die Zeiten. Was wird wohl erst in 15 Jahren los sein.
Mark Müller meint
Wenn ich all die Kommentare hier lese – welche übrigens die genau gleichen wie seit 5 Jahren sind – erstaunt mich das PISA-Ranking von D nicht, und es überrascht auch nicht, dass D weder in Technik noch in Betriebswirtschaft eine Spitzen-Uni hat. Die HSG aus St. Gallen und (natürlich) die ETH in Zürich sind in den jeweiligen Rankings weit vor den ersten deutschen Unis.
Man glaubt, dass der Dreisatz die Spitze der Mathematik sei und ist dann gleichzeitig arrogant genug, ganzen Forschungsteams von Firmen wie Toyota, Hyundai, Bosch, BMW und anderen vorzuwerfen, sie könnten nicht rechnen.
Einer der grundlegendsten Denkfehler beim ewiggleichen Hinweis auf die schlechtere Effizienz als die Batterie ist, dass man nicht erkennt, dass Zeit und Ort auch wichtige, bzw. elementare physikalische Grössen sind. Wenn ich bei einer alternativen Lösung Strom dann oder dort beziehe, wo er fünfmal weniger kostet als am Mittag in D, dann spielt auch eine kleinere Effizienz weder finanziell noch ökologisch eine grosse Rolle.
Dabei hätte man ja bei den heutigen Verbrennern ein gutes Beispiel – das man aber auch nicht versteht. Die Verbrenner sind von der Effizienz her noch deutlich schlechter als ein FCEV. Trotzdem schaffen wir sie nicht ab, weil sie nicht genügende effizient sind, sondern weil sie CO2 produzieren. Wenn sie das nicht tun würden, wäre uns die Effizienz völlig egal, bzw. finanziell problemlos akzeptiert.
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Ja, das batterieelektrische Auto produziert weniger CO2 als ein Verbrenner; vor Ort sogar keines. Ich habe darum auch eines. Nein, es ist keine optimale Lösung. Ein neu entwickeltes Auto, das für das Mitführen der Energie 500-1’000 kg braucht, wo bisher unter 100 kg gereicht haben, ist einfach keine optimale Lösung. Wenn dann das Nachladen noch 1 Stunde statt bisher 5 Minuten dauert, dann ist noch klarer, dass das keine optimale Lösung ist. Es ist mehr als notwendig, bessere Lösungen zu suchen. FCEV sind eine Variante. Danke BMW.
Frank meint
Ich biete Dir eine Wette an: Wenn der Zulassungsanteil der Wasserstoffbrennstoffzellenautos 2030 mehr als 5% der Zulassung der BEV hat bekommst du von mir 20 Flaschen Champagner. Wenn es unter 3% sind bekomme ich von Dir 20 Flaschen Champagner.
Mark Müller meint
2035 in den Benelux-Staaten und Frankreich, okay.
Deutschland hat mir viel zu viele verborte Politiker und Ideologen; da weiss man nie.
EQ-Fahrer meint
In Belgien gibt es aktuell genau 5 funktionierende H2-Tankstellen. In Luxemburg immerhin eine. Glauben Sie ernsthaft, dass sich jemand das Risiko antut und dort einen FCEV kauft?
In Frankreich gibt es ein paar in Paris und Lyon. Ansonsten sind noch ca. 15 Tankstellen über das gesamte Land verteilt.
Mäx meint
Lustig, wie du es immer schaffst, diese Sachen sehr einseitig zu sehen.
„Ein neu entwickeltes Auto, das für das Mitführen der Energie 500-1’000 kg braucht, wo bisher unter 100 kg gereicht haben, ist einfach keine optimale Lösung.“
> Da könnte man auch sagen, dass die bisherige Lösung grob das 3-4 fache der Primärenergie gebraucht hat, ist das die bessere Lösung?
„Wenn dann das Nachladen noch 1 Stunde statt bisher 5 Minuten dauert, dann ist noch klarer, dass das keine optimale Lösung ist.“
Braucht es ja nicht. Die neuesten Entwicklungen bzw. Serieneinsätze sind bei 10 Minuten.
„Es ist mehr als notwendig, bessere Lösungen zu suchen. FCEV sind eine Variante.“
FCEV sind eine Variante, den Individualverkehr zu dekarbonisieren, bis hier hin richtig.
Implizieren, dass diese Lösung besser wäre, naja. Auf welcher Grundlage?
Aha nur die angesprochene Tankzeit und Gewicht des Speichermediums.
Was ist wenn das nicht die Metrik ist nach der bewertet wird.
Wenn einen die Tankzeit nicht interessiert weil ich einfach zuhause anstecke, sehr wohl aber die laufenden Kosten (Tanken und Wartung)?
Was ist mit Energieaufwand für die Herstellung der Fahrenergie?
Spricht alles gegen das FCEV.
Jetzt kann man anführen, dass sich das alles ja entwickeln könnte, aber viel passiert ist da die letzten 30-40 Jahre nicht, außer ein paar Leuchtturmprojekten.
Strukturelle Probleme bleiben prinzipbedingt einfach erhalten, wie eben der höhere Energieaufwand und der Wartungsaufwand.
Ben meint
Bei den Absatzmärkten vom iX5 Hydrogen wird Deutschland bzw. Europa überhaupt nicht von BMW genannt. Nur versteht das kaum jemand, dass es noch eine Welt außerhalb von Europa gibt, die unter anderem auf Wasserstoff setzen und nicht nur reine BEV.
Das schlimmste ist, mit solchen Menschen soll man Deutschland in die Zukunft führen.
ChriBri meint
Gibt es denn für ein breites Ausrollen im Individualverkehrssektor ausreichend grünen Wasserstoff? Gibt es ein ausreichend verbreitetes Tanknetz? Mir persönlich ist es ehrlich gesagt vollkommen Hupe, welcher „Treibstoff“ antreibt… Wegen der zwingenden Dekarbonisierung muß der Treibstoff nur grün verfügbar und auch erreichbar sein. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Das bietet Strom aktuell noch am besten. Wenn die beiden Dinge nicht vorhanden sind, wird‘s von der Sinnhaftigkeit und der Marktdurchsetzung schwer.
McGybrush meint
BYD, PSA (Opel, Alfa, Jeep, Citroen, Peugeot, Fiat), Leapmotor, Suzuki, Renault, Mercedes, VAG (Audi, VW, Seat, Skoda, Porsche), Jaguar, LandRover, GM, Crysler, Dodge, Mazda, Geely (Volvo, Polestar, Smart)…
BMW und Toyota sind beim Wasserstoff bei weil sie so schlau sind. Also alle anderen sind dumm? VAG oder PSG könnten Ihre Kompetenzen sogar bündeln was Preisvorteile bietet.
Es geht am Ende nicht um die technische machbarkeit. Es muss auch gekauft werden. Und bei der Ökonomie hörts beim Kunden auf.
Übersetzt. Wasserstoff nennen wir mal Benzin. 100km kosten etwa 20Eur. Das ist bereits Subventioniert.
Benzin kostet 12Eur auf 100km da haben alle schon verdient.
Elektro kostet 4-12Eur. Da haben auch alle schon verdient bis abgezockt.
Würde man an der Tankstelle 100% grünes Benzin anbieten der zum unsubventionierten Wasserstoffpreis verkauft wird dann würde kein Verbrenner das bezahlen. Warum sollte er das bezahlen wenn es einfach nur anders heisst? Also Wasserstoff statt Benzin?
Würde man das abzocken von Strom auf Wasserstoff übertragen wäre man dann so bei so 60Eur auf 100km. Das war subventioniert mal bei 10Eur auf 100km. Da hat jeder einzelne. Steuerzahler über das doppelte pro 100kn mit bezahlt.
Und aktuell haben wir VIEL ZUWENIG Wasserstoff. Das sollte daher Sinnvoller genutzt werden.
Bsp:
Ich habe strom für 1.000.000 eAutos. Und ich habe nochmal (mit grünen Strom) Wasserstoff
für 1.000.000 Wasserstoffautos.
Dann kann man auch sagen. Man hatte ursprünglich Strom für 4.000.000 eAutos ohne Wasserstoff.
Oder extrem Übertrieben gesagt. Eine einzige Finka auf einer Insel bräuchte 1000 Windräder. Ist das grün.m? Zu 100%. Ist das kostentechnisch sinnvoll? Auf gar keinen Fall.
Jetzt kann man sagen. den Wasserstoff für 1.000.000 PKW lass lieber in 200.000 Baumaschinen verwenden. Denn die sind oft alternativlos statt in 1.000.000 PKW zu „verbraten“ so das die Baumaschinen doch weiter mit Diesel rödeln.
Denn es reicht eh nicht für alle. Im PKW ist es Verschwendung. Mit Ausnahme so PickUp, VAN, Grossraum SUV (BMW X7) die dann auch Anhänger ziehen wollen. Nur da macht es evtl Sinn da es auch hier alternativlos sein kann. Schifffahrt, Flugzeug.
Aber nicht im PKW. Aber kauft eh keiner wenn Wasserstoff unsubventionierte Preise erlangt hat. Dann gehe ich von 25-35Eur auf 100km aus. Bei einem grossen PKW bzw mittleren SUV.
South meint
Mja, muss ja nicht der letzte kapieren, dann geh doch bitte mit guten Beispiel voran und kauf dir eines, anstatt immer von der Theorie zu reden.
Und da du schon mal das Thema Pisa ansprichst. Da glänzt du nicht gerade mit Physik, denn die Wasserstoffproduktion kosten ein vielfaches an Energie, was deutlich stärker zu Buche schlägt, als das Zusatzgewicht der Accus. Und ja, das kann man sogar relativ leicht berechnen…. und Universitäten beschäftigen sich sehr oft mit Grundlagenforschung, viele Firmen haben sich schon so oft geirrt und nur eben primär staatliche Gelder verpulvert, das sagt also gar nix aus, sondern ist nur der verzweifelte Versuch noch irgendein positives Argument bringen zu können.
Mal davon abgesehen, haben die meisten Firmen im Automobilsektor ihre H Programme drastisch reduziert und zum Teil sogar wieder eingestellt… da kommt dann wieder das mantraartige, Technologieoffenheit. Aber es ist ganz Simpel…
Die eAutos haben die H Autos schlicht technisch pulverisiert…
Powerwall Thorsten meint
Da du dich hier ja auf Pisa, das Thema Zeit und die Physik im allgemeinen berufst und gleichzeitig monierst, dass hier seit 5 Jahren das gleiche geschrieben wird, habe ich schlechte Nachrichten für dich.
Mein Zauberwort: aktuell
Bekomme also erst einmal deine Zahlen richtig hin, du bist da irgendwo in der Vergangenheit hängen geblieben.
Zwei Beispiele aus der Realität, denen sich deine Wasserstoff Utopie leider stellen muss:
Ein Fahrzeug Akku für 500 km Reichweite wog vor 5 Jahren etwa 100 kg mehr als heute:
Heute sind das beispielsweise bei einem CATL Akku der dritten Generation aber nicht deine „1000 Kg“ sondern lediglich 430 kg
Diesen Gen 3 Akku von CATL läd man idealer Weise während einer Reise von 10 auf 80% – das hat auch mit deiner hier angeführten Physik zu tun.
Leider habe ich auch hier schlechte Nachrichten für Lobbyisten wie dich, die während der letzten 5 Jahre offensichtlich zu tief in der Wasserstoff Bubble geatmet haben.
Der oben angesprochene Akku erreicht den oben angesprochenen Ladehub nicht in „einer Stunde“, was offenbar dein aktueller Erkenntnisstand zu sein scheint.
Jetzt bitte setzen:
Er erreicht in in unter 4 Minuten.
Jetzt ab auf die stille Treppe und informiere dich bitte erst einmal, ehe du den Deutschen schlechte Pisa Ergebnisse oder schlechte Universitäten vorhältst.
Manchmal hilft selbst ein Studium nicht weiter – man muss nur lesen können.
Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob man schnell und fehlerfrei lesen kann (Pisa) – man kann sogar schlecht und langsam lesen, solange man weiß, wo und was mas lesen sollte.
PS:
Deine Wasserstoff Bubble zerplatzt zumindest im Bereich Fahrzeuge immer weiter, du merkst es leider seit nunmehr 5 Jahren immer noch nicht.
EVrules meint
Dieser Beitrag ist der unrühmliche Beweis für die darin enthaltenen Aussagen zur PISA Studie nicht auf die Beschuldigten anzuwenden ist, sondern auf den Kommentator Mark Müller.
Technisch ist die Angelegenheit durch und von den Luftschlössern „5-fach geringere Stromkosten führen zu spottbilligem H2“ geht halt hinten und vorn nicht auf, denn die Wirkungsgradkette bleibt und H2 wird immer teurer als Elektrizität bleiben.
D.h. ich habe die Chance dann das BEV mit diesem „20% Kosten Strom“ zu fahren oder teureren H2 zu nutzen.
Auch werden die Zellen leichter und kleiner, dank steigenden Energiedichten auf Zell- und Packebene.
H2 im PKW (und zunehmen auch in der Nutzlast) ist die Milchmädchenrechnung und der Beweis für gescheiterte Bildung in sich.
tritratrulala meint
Das wird witzig, wenn man das Fahrzeug möglicherweise endlich kaufen kann, wird das Netz an Tankstellen (vor allem in der PKW-Variante mit 700 Bar) vollends ausgedünnt sein.
Mark Müller meint
Europaweit nimmt die Anzahl H2-Tankstellen laufend zu. Neuerdings v.a. auch in Frankreich und Spanien.
In D wurden ein paar Uralt-Tankstellen aus der Pionierzeit abgebaut, was in solchen Foren dann ausgiebig gefeiert wird. In der Schweiz übrigens aktuell gerade auch.
Moderne H2-Tankstellen haben einen viel grösseren Durchsatz und fast immer 350 und 700 bar. Da bleibt fast alles gleich, bis zum Druck des Lade-Kompressors.
Diese Woche gerade habe ich folgende Meldungen zu H2-Tankstellen gelesen:
– Eine neue 350/700 bar in Riese, D (wo auch immer das ist; gross, für mehrere LKW).
– Agrola/Landi schliesst ihre 4 H2-Tankstellen in der Schweiz.
– Eine neue 350/700 bar in Rotterdam Hafen.
– Auftrag für mehrere H2-Ladestellen in Spanien ging raus.
EQ-Fahrer meint
Aktuell sind ganze 3 H2-Tankstellen in Spanien geplant. Wow, das wird sicher geil so ein Fahrzeug zu fahren und darauf zu hoffen, dass die einzige Tankstelle der Stadt nicht ausfällt.
Portugal hat gar keine H2-Tankstelle. Frankreich hat insgesamt 27, davon ca. 15 in Paris und Lyon. Die anderen sind übers Land verteilt. Auch da begibt man sich in ein unkalkulierbares Abhängigkeitsrisiko.
Österreich hat inzwischen gar keine mehr. Italien ganze 4 Stück. Dänemark hat noch eine Tankstelle. Norwegen 3, Schweden 16. Das ist alles lächerlich wenig, wenn man im Vergleich die Anzahl öffentlicher Ladepunkte anschaut.
David meint
Warum nicht? Niemand hier wird ihn kaufen. 100 km weniger Reichweite als die Elektroversion, die man an jeder Ecke für günstig Geld nachladen kann.
EVrules meint
Dann können auch wertvolle Forschungs- und Fördergelder sinnvoller eingesetzt werden, warum auch nicht?
Werner Mauss meint
Schon seit 40 Jahren nähert sich BMW, Daimler usw. sich mit Wasserstoff der Serie. Bei Kernfusion usw. das Gleiche. Ich hatte mich in den 80ern von diesen haltlosen Versprechen leiten lassen. Es sind die Märchen des Wartens einer Industrie die nichts drauf hat, gar nichts.
Jeff Healey meint
„Es sind die Märchen des Wartens einer Industrie die nichts drauf hat, gar nichts.“
Aber nein, das kann ja gar nicht sein.
Das sind doch unsere hoch gebildeten Eliten.
Die sind einfach so gut darin von Boni zu Boni zu planen, das kann kein Fehler sein. Die Zukunft ihrer Arbeitgeber/Unternehmen kann da nur peripher jucken.
/s
Uwe meint
Wie kann man nur sooo viel von unserem Steuergeld in die Förderung eines toten Gauls stecken … unglaublich …
Andere entwickeln autonome Fahrzeuge, und wir forschen noch am Wasserstoffauto … kein Wunder, dass wir ganze Industriezweige gegen die Wand fahren.
Jeff Healey meint
💯 Hundert Pro!!!
Mark Müller meint
Apropos autonome Fahrzeuge: Bei autonomen LKW braucht es erst recht FCEV. Es gibt ja keinen Fahrer mehr, der nach 4 Stunden eine Pause machen muss, während der nachgeladen werden kann.
Daniel S meint
Sollen sie doch H-Autos bauen. Aber Fördergelder vom Steuerzahlen sollen dafür bitte keine mehr ausgegeben werden.
South meint
Es ist mittlerweile extrem unwahrscheinlich, dass sich Wasserstoff im PKW durchsetzt, sogar in den Nischen. Sogar eAutos haben bessere WLTP und man kriegt wesentlich komfortabler nen guten Schnelllader also überhaupt eine Wasserstofftankstelle zu finden… von den höheren Kosten und der Wartung mal ganz zu schweigen.
Aktuell sieht es sogar danach aus, dass es der Wasserstoff sogar bei den LKW ziemlich schwer haben wird. Aber hey. Mittlerweile ist die technogieoffene Pary so gut wie vorbei und Zipse geht in die Geschichtsbücher dementsprechend als Fehlbesetzung ein.
Und die teure Party wäre schon lange dabei, wenn BMW da nicht sinnlos Staatsgelder verpulvern dürfte…
Frank Büchler meint
Wozu das alles – man könnte denken, dass das Projekt von der Fossilindustrie finanziert wurde um die potentiellen Autokäufer zu verunsichern „Ist Wasserstoff vieleicht doch die Zukunft – ich kauf mir noch mal einen Verbrenner.
Kennt von euch jemand einen der tatsächlich ein Wasserstoffahrzeug mit all seinen Nachteilen kaufen möchte? (geringe Infrastruktur und hohe Kilometerkosten)
Micha meint
Die große Frage, plant man hier mit ein- oder zweistellige Stückzahlen?
Wahrscheinlich amüsiert man sich aber einfach immer noch über die Millionenförderung, die man mit dieser Totgeburt einstreichen konnte.
Ben meint
Mach doch mal eine repräsentative Umfrage in den potentiellen Absatzmärken, dann weißt du es, ob ein- oder zweistellig.
Die von BMW genannten Absatzmärkte kennst du bestimmt noch nicht einmal.
Der1210er meint
Was ich mich frage… wie fühlen sich die Leute, die an dem toten Gaul herumentwickeln?
Man bekommt Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen. Ja.
Aber den Menschen kann man durchaus Bildung und Intelligenz „vorwerfen“. Somit sollte allen Beteiligten klar sein, dass man die hineingesteckte Arbeit niemals regulär auf den Straßen antreffen wird. Abgesehen von einigen Erprobungsfahrzeugen.
Das ist alles für die Katz bzw. die Schrottpresse. Ein Exemplar entgeht dem vielleicht und landet in einem Museum.
Man hat doch irgendwo den Anspruch an sich selber, etwas zu bewirken. Das die eigene Arbeit sinnvoll ist. Und nicht nur Fördergelder abgreifen soll. Ginge mir zumindest so.
Ich wäre frustriert und demotiviert.
Futureman meint
Anderseits etwas zu schaffen, was gleich ins Museum kommt, können nicht so viele von sich sagen.
Die große Frage ist, ob die Millionen am Ende überhaupt direkt in das (sinnlose) Projekt gesteckt wird/wurde oder ob es einfach ein den Gesamt-BMW-Etat fließt?
brainDotExe meint
Warum nimmst du an, dass die Arbeit der Leute an diesem Fahrzeug nichts bewirkt?
Ein Ingenieur der Begeisterung für H2 Technik hat, wird gerne daran arbeiten.
mipu meint
BMW agiert technologieoffen. Denn: vielleicht gibt es ja irgendwo ein Paralleluniversum, in dem die horrend-miese Energiebilanz der Wasserstofferzeugung keine Rolle spielt und H2-Tankstellen an jeder Ecke aus dem Boden spießen – und nicht nur ganze 50 Stück fürs ganze Bundesgebiet vorhanden sind. Aber hey, sobald man das Wurmloch dahin gefunden und geöffnet hat, steht einem Geschäftsmodell wohl nichts mehr im Weg.
In der echten Welt hat man wenigstens ein Vorzeigeprodukt entwickelt, dass mit vielen Millionen aus der bayrischen Staatskasse gefördert wurde – und dann sang und klanglos im BMW-Museum verschwinden wird. Bravo Söder/Aiwanger, ihr habt es echt drauf!
Ben meint
Liste mal alle zukünftigen Absatzmärkte auf, die BMW für den iX5 Hydrogen nennt.
Kleiner Tipp vorab, Europa wird nicht genannt und Deutschland spielt überhaupt keine Rolle. 😉
Ben meint
Ist das, das Fahrzeug was schon seit 2022 zum exklusiv Leasing für 1024€/mtl. Angeboten werden sollte…oh ich lese gerade es gab Förderung mit der BMW seine BEV wieder quersubventioniert, dann ist ja klar warum sich dieser Toyota mit BMW Optik verzögert hat…oder baut BMW die Brennstoffzellen endlich selber anstatt diese bei Toyota aus dem Regal zu nehmen.
Ben meint
Warum sollte BMW die Brennstoffzelle selbst bauen? Um die Kosten künstlich in die Höhe zu treiben?
cbzac meint
Es ist auf jeden Fall ein interessantes Fahrzeug, da es sich dann direkt mit der Batterievariante vergleichen lässt. Die Reichweite und sonstigen Fahrwerte sind allesamt beim BEV leicht besser, es bleibt einzig die Nachtankzeit. Da die beim elektrischen iX5 jedoch bereits recht kurz ist, wird man aufgrund der niedrigen H2-Tankstellendichte real wohl kaum einen Vorteil herausfahren können.
Langfristig ist ein H2-Fahrzeug ohnehin keine kluge Entscheidung. Aktuell kostet H2 /100km etwa 13-15€, allerdings arbeitet keine H2-Tankstelle kostendeckend. Außerdem ist H2 für Brennstoffzellenfahrzeuge bereits steuerbefreit – beim Strom zahlt man wenigstens noch Strimsteuer und Netzentgelte. D.h. wenn sich H2 wirklich durchsetzen würde, müsste es mittelfristig teurer werden. Aufgrund des hohen Primärenergiebedarfs zur H2-Herstellung ist ein fallender Preis fast ausgeschlossen.
Man ist also 100% von wenigen Anbietern abhängig, während einem beim BEV mehrere Alternativen (Laden zu Hause, in Firmen, bei Supermärkten) und viel mehr Anbieter zur Wahl stehen.
Doch zuerst einmal ist der iX5 bald das perfekte Referenzfahrzeug für Vergleiche. Ich bin gespannt, vielleicht kann man danach das Thema H2 für PKW endlich beerdigen.
MK meint
@cbzac:
Sehe ich genauso. Die Leute sollten sich eines vor Augen führen: Dezentral erzeugten Strom (z.B. aus Solaranlagen) durchs Netz zu wenigen zentralen Fabriken zu leiten, die damit Wasserstoff herstellen, diesen mit LKW zu dezentralen Tankstellen zu fahren um mit dem Wasserstoff dann wieder Strom herzustellen kann doch niemals effizienter werden als den dezentral erzeugten Strom durchs Netz direkt an dezentral platzierte Ladesäulen zu verteilen und zu verwenden.
Mark Müller meint
‚Langfristig ist ein H2-Fahrzeug ohnehin keine kluge Entscheidung. Aktuell kostet H2 /100km etwa 13-15€.‘
Merkst Du deinen Denk-, oder vielmehr Logik-Fehler? Konzentriere dich bei der Suche nach dem Fehler auf die beiden Worte ‚langfristig‘ und ‚aktuell‘.
Mäx meint
Wenn man weiterliest gibts die Begründung auf dessen sich das genannte langfristig fußt.
Da kann man dann natürlich sachlich drüber diskutieren, vermisse ich hier in deiner Antwort aber.
MK meint
@Mark Müller:
Das sollten Sie dann vielleicht cbzac sagen und nicht mir, da die Zitate von ihm stammen und nicht von mir.
Aber sonst ist der springende Punkt doch der, den ich in meiner Antwort an ihn beschreibe: Sowohl beim Brennstoffzellenfahrzeug als auch beim BEV muss Strom erzeugt werden, um damit das Fahrzeug anzutreiben. Beim Wasserstoff schaltet man da noch absurd komplexe und Verlustbehaftete Industrieprozesse zwischen, die man beim BEV nicht braucht. Damit kann (unabhängig davon wie das Preisgefüge in 5, 10 oder 50 Jahren ist) niemals billiger bei den Energiekosten werden als ein BEV: Ich brauche mehr Strom und dann noch Industrieanlagen, LKW-Transporte usw.
Und dann kommt natürlich die Versorgung dazu: Es wird wohl kaum einen Parkplatz in Deutschland geben, wo nicht schon heute in direkter Nähe eine Stromleitung vorbeiführt. Aber eine Wasserstoffleitung?
Haubentaucher meint
Ein Geburtsdatum für das tote Pferd wurde bewußt nicht genannt.
Futureman meint
Freude beim Fahren – Panik beim Tanken.
Viel Fördergeld, welches sinnlos versenkt wird. Gute Kontakte zur Politik machen es möglich.
Selbst wenn der Wasserstoff-BMW irgendwann, später, dann aber wirklich bald kommt, wo soll er denn dann Tanken? Was bringen 5 Minuten Standzeit (schaffen einige E-Autos übrigens auch schon), wenn man mindestens eine Stunde zur nächsten Tankstelle braucht?
brainDotExe meint
In den Zielmärkten wird eine Infrastruktur vorhanden sein bzw. aufgebaut werden.
Spoiler: Deutschland und Europa sind nicht der Zielmarkt, du musst über den Tellerrand schauen.
Ben meint
Können solche Leute nicht, über den Tellerrand schauen. Der Absatzmarkt ist für sie nur Deutschland und das ist schon sehr hoch gegriffen. Wenn es im Umkreis von 500m um den eigenen Wohnort nicht funktioniert, dann funktioniert es nirgendwo.
Selbst informieren ist auch zu viel verlangt, weil man dann nicht mehr hetzen kann bei der neu gewonnen Erkenntnis über die potentiellen Absatzmärkte des iX5 Hydrogen: China, Japan, Südkorea, USA (Kalifornien)
Da braucht sich niemand mehr wundern, warum wir in vielen Bereichen abgehängt werden.
Mäx meint
Kalifornien xD
Guck dir mal an was da letztes Jahr so mit H2 passiert ist und dann denk nochmal über deinen Absatzmarkt nach.
Ben meint
Das ist mir klar, dass du nicht weißt was in den USA mit Wasserstoff los ist.
Mir ist auch klar, dass du nicht weiß was in den 2030er Jahren auf der Welt los ist oder hast du eine Glaskugel?
Was kommt als Nächstes für ein Argument? Verfügbarkeit, Kosten, Effizienz?
1. Wasserstoff kann so viel wie Sand am Meer produziert werden.
2. Wer sich dumm anstellt, zahlt natürlich zu viel.
3. Effizienz interessiert nicht, sonst hätte es der Verbrenner nie auf den Markt geschafft. Kosten – Nutzen ist angesagt und da kann man Elektro nicht immer gebrauchen.
4. Klassisches Henne-Ei-Problem.
5. Einfach mal einen Schritt weiter denken, aber das ist heutzutage zu viel verlangt und dich schätze ich auch so ein, dass man das Denken für dich übernehmen muss.
Mäx meint
1. Wasserstoff kann so viel wie Sand am Meer produziert werden.
> Joa, zu welchem Preis?
2. Wer sich dumm anstellt, zahlt natürlich zu viel.
> Absolut nichtssagend
3. Effizienz interessiert nicht, sonst hätte es der Verbrenner nie auf den Markt geschafft. Kosten – Nutzen ist angesagt und da kann man Elektro nicht immer gebrauchen.
> Effizienz interessiert sehr wohl, denn irgendwann sind die Kosten für den Nutzenvorteil eben zu hoch.
4. Klassisches Henne-Ei-Problem.
> H2 Tankstellen gibt es grob 80 Stück seit 2019, dann auf knapp über 90 hoch 2022 und nun werden es wieder weniger; hat die Henne wohl einfach kein Ei produziert…
5. Einfach mal einen Schritt weiter denken, aber das ist heutzutage zu viel verlangt und dich schätze ich auch so ein, dass man das Denken für dich übernehmen muss.
> Ich finde es interessant, dass du direkt persönlich wirst
Nochmal zu Kalifornien:
Erstmal Trump, aber der ist wohl irgendwann mal weg.
Die Absatzzahlen sind rückläufig und sogar die Flotte selber hat sich verringert, weil so wenig neu verkauft wird
> 18k Maximum, mittlerweile 14k, long term Potential sieht man bei 16k für 2028
Das liegt auch daran, weil teils Tankstellen geschlossen wurden, vor allem aber weil der Preis pro kg sich grob mehr als verdoppelt hat
> ca. 15$/kg vorher, nun ca. 35$/kg
Zu den anderen Absatzmärkten kann ich ja gerne mal das von unten wiederholen:
Japan: 0,02% Anteil 2025, 431 Stück > BEV 1,7% Anteil (Faktor 85)
Süd Korea: 0,39% Anteil, 3300 Stück H1 2026 > BEV 23% Anteil (Faktor 59)
China: 0,00000043%, 918 Stück H1 2026 > BEV ca. 35% Anteil (Faktor 81 Mio.)
Feuer frei für weitere Beleidigungen…
Mäx meint
Japan: 0,02% Anteil 2025, 431 Stück > BEV 1,7% Anteil (Faktor 85)
Süd Korea: 0,39% Anteil, 3300 Stück H1 2026 > BEV 23% Anteil (Faktor 59)
China: 0,00000043%, 918 Stück H1 2026 > BEV ca. 35% Anteil (Faktor 81 Mio.)
Wo ist jetzt besagter Absatzmarkt genau?
Okay, in Süd Korea könnte man evtl. 100 verkaufen, das wäre ein Erfolg, gebe ich dir recht. Ob das allerdings zum Durchbruch verhilft?
brainDotExe meint
Wo steht was von „Durchbruch“?
Das H2 eine Nische ist und bleibt sollte klar sein. Trotzdem gibt es für diese Nische Märkte.
Steffen meint
Genau so, Mäx, danke fürs Recherchieren.
Mäx meint
Ich meinte auch den Durchbruch um die Nische so groß werden zu lassen, dass es sich lohnt.
Meinst du ein H2-Marktanteil von 1% in Japan China und Süd Korea rechnet sich für BMW.
Denn die haben ja dann sagen wir 10% von dem 1%.
Wie soll sich das rechnen?
Futureman meint
Hab über den Tellerrand geschaut, allerdings weltweit keinen Markt gefunden, der solch hohe Forschungsgelder rechtfertigen kann. Die gleiche Summe für Batterie-Forschung und wir hätten evtl die Chance unter die 20 größten Hersteller der Welt zu kommen.
Aber dann würde man sich selbst in die Suppe spucken und nicht mehr den Verbrenner Markt rechtfertigen, den man doch braucht, bis Wasserstoffautos den Durchbruch schaffen.
EVrules meint
Wenn der übliche iX5 einfach mal mehr Reichweite hat, als der tote Gaul mit Wasserstoff.
BMW – du überraschst immer wieder mit absurden Antrieben.
Justin Case meint
Politik.
Subvention.
Landschaftspflege.
Es geht hierbei nicht um Technik, nicht um Markt, nicht um zukünftige Wege sondern um die Aufrechterhaltung bestimmter Narrative, die bestimmte politische Akteure brauchen.
Besondere Grüße gehen nach Ergoldsbach.
CJuser meint
Ich bin eher mal auf den iX5 50 xDrive gespannt und ob vielleicht auch noch ein 40 xDrive nachgeschoben wird. In Gerüchten wird letzterer nämlich bisher nicht genannt. Kann natürlich sein, dass man diesem aber auch geringe Marktchancen ausrechnet und dann auf den iX3 verweist.
MK meint
@EV Rules:
Man hat immerhin über 270 Mio. € deutsches Steuergeld von den Leuten bekommen, die offensichtlich nur mit Windel die Urlaubsreise antreten. So kann sich das für BMW finanziell durchaus lohnen, wenn man dann zu sagen wir mal 80.000 € vom Fahrzeugkunde umgelegt wahrscheinlich über 1 Mio. € Steuergeld pro Fahrzeug bekommt. Und das beste: Mit diesem deutschen Steuergeld wurde hauptsächlich der Aufbau der Brennstoffzellenmanufaktur in Österreich finanziert. So erhält man die Freundschaft zu den Nachbarländern.
Ben meint
@EVrules
Du kennst doch noch nicht einmal die geplanten Absatzmärkte vom iX5 Hydrogen.
@MK
Wen interessieren 270 Mio. € Förderung bei gleichzeitiger >20 Mrd. € legaler Steuerhinterziehung von großen Unternehmen?
MK meint
@Ben:
Der Unterschied ist: das eine ist Fakt, das andere eine absurde Verschwörungstheorie ;)
Ben meint
@MK
Die geplanten, besser gesagt, die genannten Absatzmärkte von BMW sind Fakten. Kann jeder selbst nachlesen.
Die legale Steuerhinterziehung sind auch Fakten und das kannst du dir sogar selbst ausrechnen oder bist du damit schon überfordert?
MK meint
@Ben:
Dann sagen Sie doch mal ganz konkret nur ein einziges Bespiel, wo welches Unternehmen welche Steuer in welcher Höhe „legal hinterzieht“? Oder sind Sie damit schon überfordert? ;)
EVrules meint
Absatzmärkte, ja? Welche sind denn so lukrativ für eine Fahrzeugserienproduktion und keinen Manufakturbetrieb?
Zumal wird Strom immer günstiger bleiben als Wasserstoff – der Energieursprung ist immer grünstiger, als das damit erzeugte Gut.