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Hyundai veröffentlicht weitere Bilder des Ioniq 3

06.07.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

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Bilder: Hyundai

Hyundai hat neue Bilder weiterer Ausstattungsvarianten des Ioniq 3 veröffentlicht. Der 4155 Millimeter lange, 1800 Millimeter breite und 1505 Millimeter hohe vollelektrische Kompaktwagen kombiniert ein betont gestaltetes Außendesign, einen individualisierbaren Innenraum und vernetzte Fahrzeugtechnik. Entwickelt wurde das Modell laut den Südkoreanern für die täglichen Anforderungen von Fahrern und Passagieren.

Die Gestaltung des Ioniq 3 basiert auf der Designsprache „Art of Steel“. Sie ist durch klare Formen geprägt und zeigt sich in der sogenannten „Aero Hatch“-Silhouette. Diese soll aerodynamische Effizienz mit einem großzügigen Innenraum verbinden. Die „N Line“ wird als selbstbewusst und kraftvoll beschrieben, während andere Varianten die Karosserie stärker über Innenraumfarben und Bedienbarkeit in den Vordergrund stellen. Kunden können Felgen zwischen 16 und 18 Zoll wählen. Die verfügbaren Designs reichen von effizienzorientierten Varianten bis zu optisch auffälligeren Ausführungen.

Im Innenraum setzt Hyundai auf eine übersichtliche Gestaltung mit klar gegliederten Flächen. Luftauslässe und zentrales Display werden hervorgehoben. Die Formgebung orientiert sich an der Beschaffenheit der eingesetzten Materialien. Das Interieur folgt dem „Furnished Space“-Konzept. Zentrale Elemente sollen weniger wie klassische Fahrzeugkomponenten und eher wie Möbel wirken. Die Farbkombinationen reichen von hell und offen bis gemütlich und raffiniert, so die Designer. Der Innenraum soll „eher an ein Wohnzimmer als an ein Cockpit“ erinnern, heißt es.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Hyundai

Der Ioniq 3 ist das erste europäische Hyundai-Modell mit „Pleos Connect“. Das Infotainment-System nutzt eine smartphoneähnliche Oberfläche, integrierte Apps und basiert auf Android Automotive. Je nach Ausstattung ist ein zentrales Display mit 12,9 oder 14,6 Zoll vorgesehen. Optional gibt es ein schlankes, fahrerorientiertes Display. Zum System gehören der „Pleos App Market“ und „Gleo AI“, Hyundais personalisierter Künstliche-Intelligenz-Sprachassistent. Zum Verkaufsstart sollen rund zehn Content-Apps verfügbar sein, bis zum Jahresende mehr als 30. Gleo AI soll eine natürlichere, transaktionsorientierte Sprachsteuerung ermöglichen.

Zwei Batterieoptionen mit LFP- beziehungsweise NMC-Akkus sollen von über 335 Kilometern (Standard-Range) bis mehr als 490 Kilometer (Long-Range) WLTP-Reichweite ermöglichen. Schnelles Gleichstromladen (DC) mit bis zu 119 kW soll die Energiespeicher von 10 auf 80 Prozent in etwa 29 Minuten füllen, ergänzt durch eine Wechselstrom-Ladefähigkeit (AC) von bis zu 22 kW (Standard sind 11 kW).

„Mit effizienten Elektroantrieben, die eine Leistung von bis zu 107,8 kW (147 PS) und ein Drehmoment von 250 Nm liefern, sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h ist der Ioniq 3 so konzipiert, dass er sich nahtlos in den modernen europäischen Lebensstil einfügt“, werben die Südkoreaner. Das Grundmodell hat einen 99,5 kW (135 PS) starken Elektromotor. Von 0 auf 100 km/h geht es je nach E-Maschine in 9,0 beziehungsweise 9,6 Sekunden. Angaben zur Höchstgeschwindigkeit werden noch nicht gemacht.

Der Ioniq 3 sei für Europa entwickelt, getestet und produziert worden, unterstreicht der Hersteller. Europäische Kunden, Fahrgewohnheiten und Infrastruktur seien während der Entwicklung berücksichtigt worden. Fahrwerk, Lenkung und Fahrkomfort würden vor Ort auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt. Produziert wird das Modell im Hyundai-Werk in İzmit in der Türkei. Los gehen soll es bei knapp unter 30.000 Euro.

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Via: Hyundai
Tags: Hyundai Ioniq 3Unternehmen: Hyundai
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    07.07.2026 um 13:17

    Ich frage mich echt, was bei Hyundai falsch läuft, dass sie keine 2026er Version des Ioniq Electric auf die Reihe bekommen.
    Den mit geänderter Bodengruppe, dazu passendem modernen Akku (ab 60 kWh), optischen Updates und aktuellem Infotainment bauen – das wäre ein Hammerauto.
    (nein, der „6“ ist kein adäquater Nachfolger)

    Antworten
  2. Jeff Healey meint

    06.07.2026 um 15:27

    Einfach mal’n fettes Tablet vorne reingeklatscht, un‘ feddich!
    Dazu noch ne C-Säule, breit wie ein Flugzeugträger.
    Einige Designer sind leider voll daneben.
    Zum Weglaufen.
    Unkaufbar.

    Antworten
  3. Thomas Claus meint

    06.07.2026 um 15:26

    Bei der abfallenden Dachlinie werden hinten keine größeren Personen Platz finden. Der Verbrauch fordert seinen Tribut.

    Antworten
    • SB meint

      07.07.2026 um 07:21

      Der Witz ist, dass Hyundai die Form zwar Aero Hatch nennt, der cW-Wert aber quasi identisch dem ID.Polo ist: 0,264 zu 0,263

      Antworten
  4. F. K. Fast meint

    06.07.2026 um 12:56

    Der Preis ist ziemlich ambitioniert für so ein, ähm, polarisierendes Design, und dann noch nicht mal 400km WLTP. Im Grunde hat er ja ID.Polo und Co. als Mitbewerber. Der MG4 Urban ist ja schon grösser.

    Antworten
  5. Daniel S meint

    06.07.2026 um 11:06

    490km WLTP sind genug. Ich bin interessiert!

    Antworten
    • Axel Poeschmann meint

      06.07.2026 um 15:42

      Ich sogar sehr! Endlich mal kein SUV, sondern auch mit der Longrangevariante ein leistbares, technisch modernes E-Auto, das einen eigenen Charakter hat (und nicht so rundgelutscht aussieht wie die neuen, kleinen VW’s auf der MEB-Plattform. Die Ladeleistung ist sicherlich nicht exorbitant, aber dafür sorgt das ausgewogene Ladeplateau für entsprechenden Ausgleich.

      Antworten
  6. Htr35 meint

    06.07.2026 um 10:49

    Warum wird die Sicht nach hinter absichtlicht behindert? Was soll dabei die dicke C Säule? Damit werden viele sehr langsam und ängstlich fahen was ja aktuell der Trend ist.

    Antworten
    • eBikerin meint

      06.07.2026 um 11:20

      Verstehe ich nicht – warum fährt angeblich jemand langsam und ängstlich weil er hinten nicht raus sieht? Klingt irgendwie unlogisch.

      Antworten
      • Htr meint

        06.07.2026 um 12:08

        Dann fährst du kein Auto.
        Wie soll man der Radfahrer HINTER der C Säule wahrnehmen?
        Richtig garnicht deshalb ganz langsam fahren und auf piep Geräusche vom Auto warten.
        Fahr mal ein 90er Jahre Kleinwagen mit top Rundumsicht.

        Antworten
        • Tesla-Fan meint

          06.07.2026 um 14:17

          Hyundai blendet ein linkes bzw. rechtes Kamera-Bild ins Display ein sowie man den Blinker setzt.

          Damit sieht man mehr/besser als im jeweiligen Rückspiegel

  7. hu.ms meint

    06.07.2026 um 10:27

    Für 30K – 335 km wltp ist wirklich nichts besonderes.
    Da gibts z.b. einen cupra raval mit 444 km für 33K.

    Antworten
    • Gunnar meint

      06.07.2026 um 12:04

      Ich schaue mir da gerne die Händlerpreise an.
      Einen EV3 mit 605 km Reichweite gibt es für unter 32k€ im Internet – Neuwagen.

      Antworten
    • M. meint

      06.07.2026 um 12:59

      Liste oder Kundenendpreis?

      Antworten

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