Hyundai hat neue Bilder weiterer Ausstattungsvarianten des Ioniq 3 veröffentlicht. Der 4155 Millimeter lange, 1800 Millimeter breite und 1505 Millimeter hohe vollelektrische Kompaktwagen kombiniert ein betont gestaltetes Außendesign, einen individualisierbaren Innenraum und vernetzte Fahrzeugtechnik. Entwickelt wurde das Modell laut den Südkoreanern für die täglichen Anforderungen von Fahrern und Passagieren.
Die Gestaltung des Ioniq 3 basiert auf der Designsprache „Art of Steel“. Sie ist durch klare Formen geprägt und zeigt sich in der sogenannten „Aero Hatch“-Silhouette. Diese soll aerodynamische Effizienz mit einem großzügigen Innenraum verbinden. Die „N Line“ wird als selbstbewusst und kraftvoll beschrieben, während andere Varianten die Karosserie stärker über Innenraumfarben und Bedienbarkeit in den Vordergrund stellen. Kunden können Felgen zwischen 16 und 18 Zoll wählen. Die verfügbaren Designs reichen von effizienzorientierten Varianten bis zu optisch auffälligeren Ausführungen.
Im Innenraum setzt Hyundai auf eine übersichtliche Gestaltung mit klar gegliederten Flächen. Luftauslässe und zentrales Display werden hervorgehoben. Die Formgebung orientiert sich an der Beschaffenheit der eingesetzten Materialien. Das Interieur folgt dem „Furnished Space“-Konzept. Zentrale Elemente sollen weniger wie klassische Fahrzeugkomponenten und eher wie Möbel wirken. Die Farbkombinationen reichen von hell und offen bis gemütlich und raffiniert, so die Designer. Der Innenraum soll „eher an ein Wohnzimmer als an ein Cockpit“ erinnern, heißt es.
Der Ioniq 3 ist das erste europäische Hyundai-Modell mit „Pleos Connect“. Das Infotainment-System nutzt eine smartphoneähnliche Oberfläche, integrierte Apps und basiert auf Android Automotive. Je nach Ausstattung ist ein zentrales Display mit 12,9 oder 14,6 Zoll vorgesehen. Optional gibt es ein schlankes, fahrerorientiertes Display. Zum System gehören der „Pleos App Market“ und „Gleo AI“, Hyundais personalisierter Künstliche-Intelligenz-Sprachassistent. Zum Verkaufsstart sollen rund zehn Content-Apps verfügbar sein, bis zum Jahresende mehr als 30. Gleo AI soll eine natürlichere, transaktionsorientierte Sprachsteuerung ermöglichen.
Zwei Batterieoptionen mit LFP- beziehungsweise NMC-Akkus sollen von über 335 Kilometern (Standard-Range) bis mehr als 490 Kilometer (Long-Range) WLTP-Reichweite ermöglichen. Schnelles Gleichstromladen (DC) mit bis zu 119 kW soll die Energiespeicher von 10 auf 80 Prozent in etwa 29 Minuten füllen, ergänzt durch eine Wechselstrom-Ladefähigkeit (AC) von bis zu 22 kW (Standard sind 11 kW).
„Mit effizienten Elektroantrieben, die eine Leistung von bis zu 107,8 kW (147 PS) und ein Drehmoment von 250 Nm liefern, sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h ist der Ioniq 3 so konzipiert, dass er sich nahtlos in den modernen europäischen Lebensstil einfügt“, werben die Südkoreaner. Das Grundmodell hat einen 99,5 kW (135 PS) starken Elektromotor. Von 0 auf 100 km/h geht es je nach E-Maschine in 9,0 beziehungsweise 9,6 Sekunden. Angaben zur Höchstgeschwindigkeit werden noch nicht gemacht.
Der Ioniq 3 sei für Europa entwickelt, getestet und produziert worden, unterstreicht der Hersteller. Europäische Kunden, Fahrgewohnheiten und Infrastruktur seien während der Entwicklung berücksichtigt worden. Fahrwerk, Lenkung und Fahrkomfort würden vor Ort auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt. Produziert wird das Modell im Hyundai-Werk in İzmit in der Türkei. Los gehen soll es bei knapp unter 30.000 Euro.












Daniel S meint
490km WLTP sind genug. Ich bin interessiert!
Htr35 meint
Warum wird die Sicht nach hinter absichtlicht behindert? Was soll dabei die dicke C Säule? Damit werden viele sehr langsam und ängstlich fahen was ja aktuell der Trend ist.
hu.ms meint
Für 30K – 335 km wltp ist wirklich nichts besonderes.
Da gibts z.b. einen cupra raval mit 444 km für 33K.