Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) arbeitet an einem rein elektrischen Mitglied der California-Familie. Auf dem Caravan Salon ab Ende August soll ein entsprechendes Konzept auf Basis des Elektro-Kleinbusses ID. Buzz vorgestellt werden. Konkretes verrät man im Vorfeld zum ID. California Cruise noch nicht, gibt aber mit einem Bild einen ersten Ausblick. Das Unternehmen stellt zudem mehrere E-Camper in Aussicht.
Der California gehe in die elektrische Zukunft, kündigt der Hersteller an. Das auf dem ID. Buzz basierende Konzept übertrage „die Freiheit, Flexibilität und Alltagstauglichkeit“ der California-Familie in das Zeitalter der Elektromobilität. Mit der Weltpremiere setze der ID. California Cruise einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg „zu einer ganzen Generation vollelektrischer Campervans“. Diese sollen etappenweise bis 2028 ausgerollt werden.
Bislang gibt es für den ID. Buzz nur Nachrüst-Lösungen von Spezialanbietern. Noch vor zwei Jahren sah es so aus, als ob VWN einen elektrischen California-Camper erst sehr spät, möglicherweise auch gar nicht anbieten könnte. Das hohe zusätzliche Gewicht von Einbauten sowie mehreren Insassen und Gepäck obendrauf macht eine alltagstaugliche Reichweite schwierig. Doch die Batterietechnologie hat sich weiterentwickelt und bei VWN scheint man zuversichtlich, zukünftig ein überzeugendes Produkt anbieten zu können.
Den rein elektrischen ID. Buzz gibt es als Kleinbus derzeit ab 52.270,75 Euro. Mit der kleinen 58-kWh-Fahrbatterie fährt der E-Bulli nach WLTP-Norm bis zu 359 Kilometer. Besser geeignet für die angekündigte Camping-Version dürfte das Akkupaket mit 79 kWh Speicherkapazität sein. Mit dem größeren Energiespeicher sind offiziell bis zu 498 Kilometer pro Ladung möglich. Es wird zudem optional eine 86-kWh-Batterie für die Allradversion des ID. Buzz angeboten, die 476 Kilometer ermöglicht.
Teilelektrisch bietet VWN schon einen California zur Bestellung an, als Basis dient aktuell der VW T7 Multivan. Los geht es mit Plug-in-Hybrid-Antrieb bei 78.242,50 Euro, konventionell angetrieben zahlt man mindestens 66.086,65 Euro. Als Teilzeit-Stromer fährt das California-Modell bis zu 90 Kilometer rein elektrisch. Für weitere Fahrten ist neben einer auch extern aufladbaren Batterie und einem 110-kW-Elektromotor (136 PS) ein 1,5-Liter-Benzinmotor mit 130 kW/177 PS Leistung verbaut.

Matthias meint
Mit 79 kWh Speicherkapazität offiziell bis zu 498 Kilometer pro Ladung möglich, aber 86-kWh-Batterie für die Allradversion nur 476 Kilometer anstatt 540? Heißt Allrad auch grobstollige Reifen, oder wie?
Tesla-Fan meint
Der id.buzz ist durch seine Ableitung vom PKW – MEB völlig ungeeignet für eine Camper-Ausbau.
Er bietet in der Cargo-Version nur 1,26m Innenhöhe bei 1,92m Fahrzeughöhe.
Viel besser geeignet für einen Ausbau ist der Kia PV5 Cargo, der bei 1,90m Fahrzeughöhe 1,52m Innenhöhe bietet.
Zudem ist hier die Ladekante nur 41cm über dem Boden.
David meint
Deine Erklärung übersieht nur, dass es bereits mehrere Hersteller gibt, die auf der Basis komplette Wohnmobile liefern und dass es noch viel mehr Einschublösungen am Markt gibt, die selbst aus der Passenger-Variante einen perfekten Camper fürs Wochenende machen. Nicht, dass ich die Käufer von sowas mag, aber die Realität sagt: Gibt es vielfach. Übrigens, die bekannteste deutsche Ex-Tesla-Camperin fährt seit zwei Jahren statt Swasticar ID.Buzz. Aber das weißt du sicher.
Tesla-Fan meint
Kein Ausbauer dieser Welt kann dir 15cm fehlende Innenhöhe herzuzaubern. Aber das weisst du sicher.
Der Fehler des id.buzz ist die Ableitung vom PKW-MEB. Der Hinterradantrieb treibt das Bodenblech nach oben.
Im Cargo-Sektor setzt man deswegen bei solchen eher kleinen Fahrzeugen auf Frontantrieb samt Blattfedern hinten (oder eine einfache Verbundlenker-Achse) – aber das weisst du ja sicher alles.
Powerwall Thorsten meint
Auch deine ständige Ablenkung von den Fahrzeugen hin zu pseudopolitischen Diskreditierungen wird deinen Angstgegner nicht stoppen können.
Er macht dich nur täglich unglaubwürdiger, da es hier eigentlich um Elektrofahrzeuge geht.
Future meint
David mag ja keine Campingfreunde. Aber er folgt trotzdem der »bekanntesten« deutschen Camperin. Vielleicht träumt er ja heimlich auch von diesem Vanlife mit dem treuen Vierbeiner als Begleitung, denn VW stellt ihm das passende Auto dafür einfach vor die Tür.
Detlef meint
Was ist denn mit dem Limit beim zulässigen Gesamtgewicht?
Man kann zwar schön ausbauen aber jetzt schon wiegt er mit Fahrer 2.6t und hat nur Luft bis 3.3t.
Diese Grenzen kann man doch nicht erweitern oder?
Powerwall Thorsten meint
Ja, mit 100kWh Akku würde den sogar ein Tesla Fan gerne kaufen.
Mir gefällt der Buzz vom Design eigentlich wirklich gut.
Leider wird das wohl auf der MEB Plattform ein Traum bleiben
Jörg2 meint
Als Camperbasis halte ich den ID.Buzz für ungeeignet. Selbst, wenn man sich den Aufwand auf den Tisch zieht, ein Schlafdach einzubauen (Stehhöhe, Kinderbett).
Das PR-Bild halte ich für irreführend. Ist das eine Kleinfamilie mit einem Kind (2+1)? Oder reist hier der/die/das Alleinerziehende mit Einzelkind und Surfbrett?
Elke Patus meint
Wenn das Surfbrett ruhig ist und nicht dauernd „wann sind wir denn daa??“ ruft während der Fahrt, dann lässt sich die etwas beengte Reise bei 1 Erwachsenen und 1 Kind eben schon aushalten;)
hu.ms meint
Genau: der Buzz ist einiges kleiner als ein T7 in langversion. Eigentlich ist der Buzz ein Sharan.
David meint
Der ID.Buzz wird immer beliebter. Im Juli wurden bei uns dreimal so viele zugelassen wie alle Tesla zusammen. Auch bei uns hat er als Familienfahrzeug lange seinen Platz in unseren Herzen erobert. Er ist ohne Konkurrenz: Sympathisch, geräumig, modern und mit 21“ Rädern zur Zweifarblackierung richtig edel. Wohnmobile und Camper lehne ich ab. Aber mit dem Erfolg gibt es indessen so viele Einbauten und Umbauten, dass VW seinen Teil vom Kuchen abhaben will. Das Nightpaket bietet bereits jetzt Bett und Verdunkelung. Die California-Version ist nur der nächste Schritt.
Fred Feuerstein meint
„richtig edel“? Also den Buzz kann man alles nennen, aber edel ist da eher nicht die passende Begrifflichkeit. Das Interieur ist billigster Kunststoff, aber das kennt man aus dem Nutzfahrzeugableger von Volkswagen nicht anders. Vielleicht kommt ja irgendwann ein Facelift, aktuell hat er den Charme eines id.3 der ersten Generation.
David meint
Spässle gmacht.
Future meint
Schade, dass David in diesem Post vergessen hat, über die aus seiner Sicht immer so unangenehme wie überflüssge Personengruppe der Campinglatzurlauber zu lästern. Vielleicht sind die Campingfreunde im Buzz ja für ihn doch bessere Menschen als die ohne Buzz, wenn sie mindestens den Vierbeiner nicht dabeihaben? Ich hätte schon mehr erwartet von seinem Beitrag.
Paule meint
Ja, musste auch unwillkürlich an die abfälligen Randgruppen-Bemerkungen zur Camperszene denken.
David meint
31.07.2026 um 12:51
… Wobei ich persönlich Wohnmobillisten für eine moderne Plage halte.
In etwas so: „Die Camper sind eine Plage, aber die Autos sind geil“
David meint
Dann solltest du in Zukunft alle meine Beiträge nur noch zusammen mit deinem Betreuer durchlesen. Dann dürfte dir nicht mehr entgehen, dass ich auch in diesem Beitrag schrieb, dass ich Wohnmobile und Camper ablehne.
Powerwall Thorsten meint
Nur um einen versuchten Spin auch hier für die Community richtig einzuordnen:
Zulassungszahlen Deutschland Januar bis Juli
Tesla Model Y 20.000
iDBuzz 6200.
Da ist sogar das von dir totgesagte Model drei mit 8950 deutlich vor deinem Familien Fahrzeug.
Betrachtet man hingegen die Monate Januar, bis Juni wird dann verzweifelter Spin sogar noch deutlicher:
Tesla Model Y 19.710
Tesla Model 3: 8898.
iDBuzz : 5254
Macht was draus.
M. meint
Hilf mir mal.
Welcher dieser beiden Fahrzeuge soll hier als Wettbewerber für den Buzz herhalten?
Irgendwie ergibt diese Liste keinen Sinn.
Man kann ja auch den Absatz von Brot mit dem von Melonen vergleichen. Bringt nur keinem was.
Powerwall Thorsten meint
Hol dir bei deinem Gegenüber Hilfe, er hat wie immer Tesla in den Ring geschmissen.
Walter Wurstmüller meint
Das war die Antwort auf David.
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Und die Mercedes A-Klasse verkauft sich besser als ein VW Crafter. Ist Mercedes deswegen jetzt größer oder wichtiger als VW?
Ben meint
Ist das so David, warum wird dann Hannover bis 2030 geschlossen wenn der Buzz so beliebt ist wärend in Grünheide zusätzlich über 1000 neue Mitarbeiter gesucht werden ?
Future meint
In Polen kann VW den Buzz halt billiger bauen als im mondänen Hannover. Dazu gab es auch schon Pressemeldungen.
MK meint
@Ben:
Ihnen ist aber bekannt, dass die Schließung von Hannover nur die Behauptung eines Redakteurs des Handelsblattes war und die tatsächliche, verbindliche Aussage des VW-Vorstandes ist, dass es KEINE Werkschließungen in Deutschland geben wird?
CJuser meint
Im Artikel hätte vielleicht ergänzt werden müssen, dass das 86 kWh Akkupack nur beim langen ID. BUZZ verfügbar ist.
Ich hoffe, dass die zweite Generation des ID. BUZZ, sollte es diese überhaupt getrennt auf PKW-Plattform geben, stylischer und schnittiger ausfällt. Abgesehen von der Frontklappe, gefällt mir der ID. BUZZ nämlich durchaus gut und für den Alltag ansprechender, als ein aktueller VW Transporter, der eben sehr auf Nutzwert ausgelegt ist.
Powerwall Thorsten meint
Also wer schon einmal in einem T5/6/7 campen war, der wird bestätigen können, dass das nur bei gutem Wetter wirklich Spaß macht. Wenn es einmal mehrere Tage regnet, ist das zu zweit in Ordnung – wenn man aber noch ein oder zwei Kinder dabei hat, kippt die Urlaubsstimmung aber eventuell ganz schnell.
Jetzt den iDBuzz – der noch niedriger / kürzer / kleiner ist, zum Camper ausbauen zu wollen, halte ich nur für sehr verliebte Pärchen für eine sinnvolle Idee.
Warum nimmt man nicht den Crafter, und packt entsprechend der höheren Zuladung entsprechend mehr Akkus hinein?
Mit einer 350-400 km realen Reichweite wird sich jeder Camper anfreunden können, aber dann kann man wenigstens stehen, hat ein wenig Platz und vor allem noch etwas Zuladung.
CJuser meint
Höhere Zuladung schön und gut, aber auch an den notwenigen Führerschein dafür gedacht?
Powerwall Thorsten meint
Bis 3,5 t Gesamtgewicht reicht ja der normale BF Führerschein und wenn es eine Auflistung braucht beispielsweise 4,2 t, brauchst du halt C1.
Entweder bist du alt genug, oder Du musst ihn eben nachmachen: Kosten: 1000-1500 €.
Wenn du beispielsweise einen Kastenwagen für eine gewisse Autarkie hochwertig ausgestattest – mit entsprechend großen Lithium Batterien, Solar, Markiese, Klima, und so weiter reichen die 3,5 t meist sowieso nicht einmal dort.
Aber offensichtlich haben einige Entscheider bei VW genauso viel Ahnung vom Campen wie unser David.
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Das Problem ist ja, dass VW den Crafter zwar als „Grand California“ anbietet, aber überhaupt gar nicht elektrisch: die elektrische Variante des Crafter wurde 2023 eingestellt, der Nachfolger soll erst 2028 kommen. Während Amazon, Deutsche Post usw. händeringend versuchen, zehntausende vollelektrische Lieferwagen zusammenzukaufen, selber gar keinen anzubieten, kann wohl ausschließlich ein VW Management erklären…
Powerwall Thorsten meint
Ja, so ist das eben leider bei den Entscheidern.
Um die Pakete auf den letzten Meilen zuzustellen, reichen ja tatsächlich kleine Akkus.
Wenn aber verantwortliche Manager das Potenzial eines Crafters für die unvermeidliche elektrische Zukunft gesehen völlig ignorieren lässt das schon wieder sehr tief blicken.
Wie in einem anderen Thread schon angemerkt, würde ich einen 400 km Crafter gerne kaufen da springe ich dann ganz locker über meinen „Tesla Schatten“
MK meint
@Powerwall Thorsten:
Ich glaube, das Problem sind vor Allem die langen Vorlaufzeiten bei VW. Der Nachfolger für 2028 wurde schon mit der Einstellung des Vorgängers 2023 terminiert. Da hat man bei VW wahrscheinlich noch gedacht, dass die Post auf Streetscooter (da schon unter dem Name „B-ON“) setzen würde und Amazon mit Rivian bedient sei…dass Streetscooter keine Zukunft haben würde, war eigentlich schon beim Verkauf klar. Dass Rivian so träge ist, kommt hingegen eher überraschend. Dennoch hätte VW klar sein können, dass es einen Markt abseits dieser Großkunden gibt.
Paule meint
Bist Du es wirklich?
Kurzer Text, und Inhalt sogar mal voll auf den Punkt gebracht.
Was ist passiert?
MK meint
@Paule:
Ein Text wird nicht sachlich richtiger oder besser in Abhängigkeit davon, ob er Ihrer Meinung entspricht oder nicht…
hu.ms meint
@MK:
Genau so ist es – aber Paule hat das noch nie gepeilt.
Die einigermassen objektivität der autoren hier kann man ganz einfach daran feststellen, dass sie auch mal negatives zu ihrer priorisierten automarke schreiben. Wie z.b. ich über VW.