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Tesla bekräftigt: „Der Semi kommt nach Europa“

20.08.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 65 Kommentare

Tesla-Semi

Bild: Tesla

Tesla will den vollelektrischen Sattelzug Semi im September auf der IAA Transportation 2026 in Hannover präsentieren. Nach Angaben des Unternehmens sollen dort die Spezifikationen der europäischen Ausführung sowie weitere Details zur geplanten Markteinführung veröffentlicht werden. Die Nutzfahrzeugmesse findet vom 15. bis 20. September statt. Tesla hatte den Semi bereits 2024 auf der IAA Transportation in Hannover gezeigt, nun bekräftigt das Unternehmen seine Pläne für den Europa-Start.

Die angekündigte Vorstellung ist vor allem deshalb relevant, weil sich die technischen und regulatorischen Anforderungen in Europa von denen des nordamerikanischen Marktes unterscheiden. Bislang hat Tesla nicht abschließend erläutert, in welchen Konfigurationen der Semi in der EU angeboten werden soll und wann erste Kundenfahrzeuge ausgeliefert werden. Die aktuelle Ankündigung beschränkt sich auf den Hinweis, dass technische Daten und Einzelheiten zur Einführung auf der Messe veröffentlicht werden sollen.

„Der Tesla Semi ist ein vollelektrischer Sattelzug, der für die Zukunft des Güterverkehrs entwickelt wurde“, so der Hersteller. „Im Vergleich zu herkömmlichen Sattelzügen ist er leistungsstärker und effizienter. Gleichzeitig zeichnet er sich durch geringere Betriebskosten und bessere Fahreigenschaften aus.“

Auf regionalen Tesla-Webseiten sind bereits Angaben zu einer als „Standard Range“ bezeichneten Semi-Version zu finden. Tesla nennt dort ein Gesamtzuggewicht von 40 Tonnen, rund 550 Kilometer Reichweite, drei Motoren an den Hinterachsen, bis zu 800 kW/1088 PS Antriebsleistung und ein Leergewicht von 9100 Kilogramm. Als Energieverbrauch werden 1,0 kWh pro Kilometer angegeben. Außerdem nennt Tesla das Megawatt Charging System in der Version MCS 3.2 sowie eine Nachladung von bis zu 60 Prozent der Reichweite in 30 Minuten. Die Angaben sind laut Tesla von der Fahrzeugkonfiguration abhängig. Ob genau diese Daten der auf der IAA angekündigten europäischen Serienausführung entsprechen, hat das Unternehmen bislang nicht ausdrücklich bestätigt.

Specs & launch details for Semi in Europe to be unveiled at IAA Transportation in Hannover, Germany pic.twitter.com/eEXNUU2Y39

— Tesla Semi (@tesla_semi) August 20, 2026

Damit unterscheiden sich die derzeit auf europäischen Tesla-Seiten genannten Werte teilweise von den Angaben auf der US-Webseite. Dort bewirbt Tesla unter anderem eine geschätzte Reichweite von 500 Meilen, umgerechnet rund 805 Kilometer, einen Energieverbrauch von 1,7 kWh pro Meile und eine Ladefähigkeit von bis zu 1,2 MW. Diese US-Daten lassen sich nicht ohne Weiteres auf das europäische Fahrzeug übertragen. Für Fuhrparkbetreiber werden deshalb insbesondere Nutzlast, konkrete Fahrzeugabmessungen, Reichweitenvarianten, Ladeleistung, Preisgestaltung und Liefertermine zu den relevanten Angaben der angekündigten Präsentation in Hannover gehören.

Tesla trifft in Europa auf einen Nutzfahrzeugmarkt, in dem batterieelektrische Lkw zwar deutlich zulegen, aber weiterhin einen kleinen Anteil ausmachen. Nach Daten des europäischen Herstellerverbands ACEA entfielen im ersten Halbjahr 2026 4,8 Prozent der neuen Lkw-Zulassungen in der EU auf extern aufladbare Fahrzeuge. Ihr Absatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47,7 Prozent. Diesel kam weiterhin auf 92,1 Prozent. Deutschland, die Niederlande und Frankreich standen zusammen für 74 Prozent der Zulassungen elektrisch aufladbarer Lkw in der EU.

Für den praktischen Einsatz des Semi in Europa ist neben den Fahrzeugdaten die Ladeinfrastruktur relevant. Die EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) verpflichtet die Mitgliedstaaten zum schrittweisen Ausbau öffentlich zugänglicher Ladepunkte für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge entlang des transeuropäischen Verkehrsnetzes. Bis Ende 2027 sollen entsprechende Ladestandorte mindestens 50 Prozent des TEN-V-Straßennetzes abdecken.

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Via: Tesla (Symbobild)
Tags: Europa, Lkw, Tesla SemiUnternehmen: Tesla
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    21.08.2026 um 08:38

    Die großen Portale wie Electrek und Electrive sind ja bekanntlich gut informiert und veröffentlichen immer mehr Details zum Semi. Es ist der Hammer, was Tesla da auf die Straße bringt. Durch die Massenproduktion soll es den Semi in den USA für nur 290.000 bzw. 260.000 US-Dollar für die Long-Range- bzw. Standard-Version geben. Damit wird das Modell zum preisgünstigsten BEV-Sattelschlepper der Klasse 8 auf dem US-Markt. Gleichzeitig ist der Semi mit Blick auf die Tech-Specs der schon in die Jahre gekommenen Konkurrenz von Volvo Trucks oder Daimlers Freightliner klar überlegen. Die Logistiker wissen das. Funfact: Der Tesla wird den Markt aufwirbeln und voranbringen. Anders als bei den PKW wird das auch dieses Mal nicht ganz ohne Ideologie gehen – aber das beste Argument ist eben immer noch das gesparte Geld. Wir gucken uns das mal an – Tesla skaliert die Produktion langsam, so wie das üblich sein soll in der Autoindustrie. Ich hätte die 50.000 Semis ja gern sofort auf den Straßen, um die Diesel endlich auszuschalten.

    Antworten
    • Rob meint

      21.08.2026 um 09:47

      Ja, Electrek ist für gewöhnlich gut informiert und scheut sich auch nicht bei Tesla Themen – egal ob „FSD“, Nachfrage oder Technik – das anzusprechen was einige hier als „FUD“ bezeichnen würden.

      Dort kann man dann, zur richtigen Einordnung am Ende deines offensichtlich zitierten Artikels, auch lesen, dass Tesla es in Europa nicht einfach haben wird. Eben weil alle grossen Hersteller längst aktiv sind, nicht mit Konzepten sondern oftmals bereits mit weiterentwickelten Generationen. Zum anderen wird auch nochmal angesprochen was gerade im Flotteneinsatz zählt: Infrastruktur, da geht es eben nicht um Leuchtturmprojekte sondern den Einsatz im Alltag, inklusive Ersatzteilversorgung und Support.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        21.08.2026 um 11:38

        Ja stimmt jetzt wo du es sagst wir fahren seit 100.000 km Tesla und brauchen ständig Service und Ersatzteile – also um genau zu sein: Null mal

        PS: bei unserem VW T5 damals war das anders, aber das war ja auch ein Verbrenner. Da braucht man dann Bremsscheiben, Bremsklötze, Mittel- und Endgöpfe für den Auspuff, mal einen neuen Abgaskrümmer, Mororölwechsel, Getriebeölwechsel …..
        Verbrenner brauchen viel Service und Ersatzteile – da hast du Recht.

        Antworten
        • Rob meint

          21.08.2026 um 13:07

          Toll für dich Thorsten, aber auch dir sollte bekannt sein das Ersatzteile trotzdem benötigt werden, wenn man zum Beispiel mal einen Unfall hatte.

          Nicht so toll, wenn der Hersteller dann erst in drei Wochen liefern kann, weil „normalerweise“ nichts ausfallen dürfte.

        • David meint

          21.08.2026 um 14:04

          Wie ich lese, machen die Tesla Fans denselben Denkfehler wie die Tesla Führung. Ein LKW ist kein PKW. Wir reden von siebenstelligen Fahrleistungen, alleine deshalb ist ein NCM-Akku keine gute Idee. Entsprechend muss ein LKW immer fahren und es passiert ab und zu mal was.

          Ebenso ist ja bekannt, dass die PKW von Tesla extrem schlecht gebaut sind. Einfach mal AT Zimmermann gucken. So kann man deine persönliche Stichprobe ausgezeichnet einschätzen. Und so kann man einschätzen, wie zuverlässig ein LKW von gleicher Firma sein wird.

          Offenbar wissen, das die potenziellen Kunden. Denn anders als beim eActros, der etliche Monate Lieferzeit hat, hat der Tesla praktisch keine festen Bestellungen. Und Spinnweben breiten sich über ein Werk für 50.000 LKW im Jahr aus. Immerhin reiht sich der Semi damit früh in die Ahnengalerie der Misserfolge neben Model X und KlapperTruck ein.

  2. Freddy K meint

    20.08.2026 um 19:56

    Soon….in 2 Weeks….end of the year….

    Antworten
  3. Powerwall Thorsten meint

    20.08.2026 um 19:03

    „Tesla says it will unveil the European Semi’s specifications and launch details at IAA Transportation in Hannover next month.“

    Vielleicht hilft das den wilden Spekulationen und uninformierten Meinungen hier im Threat ja weiter.

    Time will teach you
    ;-)

    Antworten
  4. Future meint

    20.08.2026 um 15:13

    Auf den Semi von Tesla hat die Branche offenbar gewartet:

    Watt EV 370 St.
    Costgo 1000 St.
    Walmart 500 St.
    Amazon 500 St.
    Enride 500 St.
    usw. (s. @nicko-M)

    Es könnte sein sein, dass der Semi zum »Model S«-Moment der Logistik wird und damit eine durch und durch dreckige und schmutzige Dieselbranche komplett umkrempelt. So wie es das Model S damals geschafft hat. Das wäre großartig.

    Antworten
    • M. meint

      20.08.2026 um 16:13

      Zum Umkremeln der Dieselbranche fehlen dann noch 1 Mio. Oder 2.
      Aber die baut man in Nevada/Texas/Grünheide einfach, die anderen (die nicht wollen, richtig?) dürfen nur zusehen.

      Antworten
    • Ossisailor meint

      20.08.2026 um 16:28

      In Europa wurden im 1. Halbjahr 2026 über 4.400 schwere E-Trucks zugelassen. Bei Tesla sind das erstmal nur Bestellungen, und ein paar Semis von denen fahren auch rum. Hier wartet keiner auf Tesla, aber sie können hier mitmischen, klar.

      Antworten
    • Rob meint

      20.08.2026 um 16:33

      Nein, du willst nur gebetsmühlenartig durchbringen Tesla = Heilsbringer, alle anderen = sind dem Untergang geweiht. Dabei übersieht die Aktionärsgemeinschaft geflissentlich, das es mittlerweile eine viel grössere Auswahl gibt, andere aber einfach nicht so viel klappern.

      Ausserdem wird bei Meister M gern unter den Teppich gekehrt, dass er seine Dreckschleudern mittels SpaceX und xAI einfach ausgelagert hat, wobei sich das ja wohl in absehbarer Zeit ändert – sein Image, das er sich um die Umwelt schert, hat er mit der Maga Zusammenarbeit ja eh schon abgelegt.

      Antworten
    • Future meint

      20.08.2026 um 17:02

      Es sind eben viel zu weniger Elektrotrucks. Es braucht Impulse. Daimler baut sich 1 Prozent Elektrotrucks und 99 Prozent Verbrenner. Mit Religion hat das nichts mehr zu tun in der Logistik – hier geht es eben nur ums Geld und nicht um die Ideologie wie bei den Privatkäufern. »Heilsbringer« ist also glücklicherweise ausschließlich das Geld. Das sind die besten Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Semi.

      Antworten
      • Rob meint

        20.08.2026 um 18:42

        Das geht aber aus deinem Beitrag oben nicht hervor. Der schaut eher danach aus, als ob jemand den Eindruck erwecken will Tesla wäre der einzige Hersteller der Bestellungen mit dreistelligen Stückzahlen aufweisen würde.

        Wenn es dir wirklich um die Umwelt gehen würde, sollte man da nicht eher fragen warum Tesla seine Produktion nicht ausweiten will oder kann – oder hängt es am Ende doch an der Nachfrageseite? Dann ist es natürlich umso unverständlicher warum er sich an maga heranwanzen musste, die nun alles dafür tun um elektrischen Fahrzeugen in den USA den Stecker zu ziehen.

        Antworten
        • Future meint

          21.08.2026 um 12:09

          Ich vermute, dass es normal ist, dass eine neue Fabrik langsam skaliert wird und nicht sofort voll produziert. Aber nochmal deutlicher: Als Startup kann es sich Tesla bestimmt nicht leisten, einen Truck zu entwickeln, der nicht profitabel ist. Das sind ganz andere Vorraussetzungen als bei Volvo oder Daimler, die zum großen Teil mit den Verbrennern das Geld verdienen müssen und wollen. Elektroautohersteller ohne Verbrennerproduktion zum Querfinanzieren habe es doch sehr viel schwerer. Tesla muss da ganz anders rechnen und kann nicht ständig so viel Geld verschwenden durch Fehlentscheidungen, wie man das ja von VW und Mercedes kennt.

        • Fliegender Holländer meint

          21.08.2026 um 17:44

          Nochmals, Tesla ist kein Startup mehr. Das ist ein voller OEM Hersteller. Ok es gehört nicht zu den alt gedienten, aber Startup ist es nicht mehr.

        • Rob meint

          23.08.2026 um 09:50

          Ach, sonst wird doch immer die schlanke Struktur und der Verzicht auf das sterbende Vebrennergeschäft als der große Vorteil verkauft? Jetzt, wo es mal darauf ankommt, dass Musk zeigt, dass es ihm ernst ist, gilt das auf einmal nicht mehr, interessant.

          Nochmals zur Erinnerung: Die Produktion sollte bereits in 2019 beginnen, es wurde dann 2022 draus. Dann hat man fast vier Jahre gebraucht, um mit der Massenproduktion zu beginnen? Wirkt auf mich eher wie nicht wollen statt nicht können, eventuell auch bedingt durch den Fakt, dass das Produkt noch nicht fertig war, und nach der öffentlichkeitswirksamen Präsentation danach dann erst die finale Entwicklung nachgeholt werden musste.

        • Future meint

          23.08.2026 um 21:43

          Ich vermute, dass der Truck in 2019 noch nicht profitabel geworden wäre. Damals war hier auch zu lesen, dass Tesla die Zellen auch für die Autos brauchte. Heute gibt es genügend Zellen und sie sind auch viel billiger. Ich bleibe dabei, dass Tesla einfach vernünftig wirtschaften muss als junges Unternehmen. Die alten Unternehmen können sich dagegen viel mehr Geldverschwendung leisten, denn die Verbrenner verdienen ja immer noch genügend Geld.

        • M. meint

          24.08.2026 um 13:05

          Tesla ist kein Startup.
          Und man hat dort schon ein Modell auf den Markt gebracht, das quasi implodiert ist. Daneben war der „X“ ein richtiger Kassenschlager.

    • David meint

      20.08.2026 um 18:08

      Als Erz-Teslafan machst du dir mal wieder alle Ehre. Aber niemand von denen hat das bestellt bei Tesla, was du da fantasierst. Das sind Absichtserklärungen und Wunschdenken. Tesla hat seine Produktionsstätte übrigens auf 50.000 LKW pro Jahr ausgelegt. Selbst wenn also die Zahlen stimmen würden und es Bestellungen wären, sind das 2870 – die sind in drei Wochen gebaut. Das weißt du ganz genau, dass der Semi ein vorher nie dagewesener Flop ist. Trotz Model X und KlapperTruck. Murks kann es einfach nicht…

      Antworten
    • Future meint

      20.08.2026 um 23:00

      Die ganze Träumerei macht die Branche ja nun nicht sauber. Ich verstehe das nicht, dass man sich hier in Deutschland nicht über den Semi freuen will: sauber, effizient, leise, ressourcenschonend, nachhaltig, grün. Es muss endlich schneller gehen mit dem Wandel. Es ist ja gut, dass Marktführer Volvo und auch Daimler da was anbieten – aber das ist eben viel zu wenig, deshalb wollen wohl auch so viele Logistiker den Tesla haben. Es braucht eben viel Konkurrenz und der Semi scheint da etwas zu bewegen in der Branche. Stellt euch mal den Semi auf der Autobahn vor. Das wird die Leute flashen.

      Antworten
      • Rob meint

        21.08.2026 um 09:39

        Die ganze gespielte Begeisterung aller Elon Aktionäre hier sobald es um irgendeine neue Zukunftsvision von Meister Musk geht aber auch nicht.

        Daher nochmal: Wenn es wirklich um die Umwelt gehen würde, sollte man da nicht eher fragen warum Tesla seine Produktion nicht ausweiten will oder kann – oder hängt es am Ende doch an der Nachfrageseite?

        Antworten
        • Future meint

          21.08.2026 um 12:14

          Es geht doch nicht um die Umwelt. Vielleicht geht es manchen noch ums Klima oder um Nachhaltigkeit. In der Logistik geht es aber nur ums Geld. Und die Produktion in einer neuen Fabrik wird sicherlich langsam skaliert. Wichtig ist doch, dass es endlich mehr Konkurrenz bei den Trucks gibt, denn das macht auch was mit den Preisen und mit den Innovationen. Die dreckige Logistik wird sich niemals mit den 99 Prozent Verbrennertrucks von Daimler ändern. Die Zeit kommt jetzt und daher braucht es auch den Semi, damit die alten Hersteller sich mehr bewegen.

  5. Matthias meint

    20.08.2026 um 13:36

    Spricht Tesla von Sattelzug, oder nur der Artikel? Denn ein Sattelzug besteht aus Sattelzugmaschine und Sattelauflieger. Es wäre mir neu dass Tesla oder andere LKW-Hersteller auch Auflieger anbieten, oder gar bei jeder Zugmaschine automatisch einen solchen Anhänger mitliefern (womöglich gar mit Roadster drin?). Schließlich haben die Speditionen schon jede Menge von Drittfirmen (Schmitz Cargobull, Krone, Wielton) hergestellte Auflieger in den benötigen Ausführungen, in den Firmenfarben, teils mit Gabelstapler hinten dran.

    In Europa haben Zugmaschinen üblicherweise nur eine Hinterachse, der Auflieger drei Achsen mit Einzelrädern, was billiger im Betrieb sei als die in USA üblichen 18-Wheeler mit zwillingsbereiften Doppelachsen, aber leider werden die europäischen Straßen dadurch stärker belastet und mehr Spurrillen verursacht. In Kombination mit dem langen Führerhaus ist ein Semi mit 632cm deutlich länger als die z.B. 586cm von anderen Herstellern. Man wird sehen ob die deutlich andere Konfiguration angenommen wird.

    Antworten
    • M. meint

      20.08.2026 um 16:14

      Ich denke schon, dass auf Basis dieser Ankündigung sämtliche Aufliegerhersteller die Produktion auf kürzere Auflieger umstellen, da ab morgen jeder Semi bestellt. Wirst sehen.

      Antworten
  6. nicko-M meint

    20.08.2026 um 13:07

    Also, wo sind denn nun die 100tsden E-Trucks, die jetzt schon auf
    den Strassen sein müssten, die produzieren doch schon alle einige
    Jahre und haben die Fabriken und Bänder dazu, die mussten
    nämlich nicht erst eine neue Semi-Giga bauen,..ganz einfach,.
    die gibts nicht, weil man bei E-Trucks die Leine sogar noch kürzer
    hält als bei E-Autos,die wollen alle noch so lange wie es irgendwie
    geht die fette Dieselmarge abgreifen,..so simpel,.
    der doppelte E-Preis, das sind im prinzip reine Abwehrpreise,
    aber sie haben die explodierenden Spritpreise nicht am Schirm
    gehabt, sodas jetzt doch jeder E-Trucks will, sie aber nicht
    liefern können/wollen und die Kunden schon sauer werden,.
    Benz liegt immer noch bei ca.1% E-Trucks, EINEM Prozent, da sieht
    man, die meinen es voll ernst mit der E.Mobilität, daran kann auch
    kein Elektro-Trucker was ändern, der bekommt seinen Showtruck,das
    alle nur glauben wie ernst sie es meinen,..klar, mit 1%,.Lachnummer,.
    Benz USA,minus30 %.und Tesla kann sich vor Bestllungen kaum retten,
    Watt EV 370 St.,..Costgo 1000 Stck.,..Walmart 500St.,.Amazon 500St.,.
    Enride 500St.,usw.
    Pepsi hats vorgemacht und sind mehr wie begeistert, dort war auch mal
    ein Reporterteam um über ihre Erfahrungen zu berichten,.
    Ein Semi-Driver meinte, er fuhr mit 96 % vom Hof ,fuhr seine Tagestour
    mit 485 ml(780km) und als er Abends wieder auf dem Hof ankam,
    waren noch 12% im Akku, das entspricht einer Totalrange von 925km,.
    Semi-Chef Dan Priestley war ja schon mehrmals hier und meinte auch,
    den Semi für Europa anzupassen sei null Problem,..
    Und in Sachen P/L, Software, Starlink und regelmässigen OtA updates
    kann sich jeder vorstellen, wer hier wieder benchmark sein wird,..

    Antworten
  7. Jörg2 meint

    20.08.2026 um 12:57

    „Man hört im Grunde so gut wie überhaupt nichts vom Semi.“

    Ich habe gestern gelesen, dass EIN Kunde 500 Einheiten für den US-Markt geordert hat um u.A. die Logistik von Amazon-USA zu betreuen.

    „Nichts“?

    Antworten
    • Ossisailor meint

      20.08.2026 um 16:31

      Das war Einride aus Schweden, die für den Betrieb in einigen US-Staaten geordert haben. Die Auslieferung wird sich aber noch ziehen.
      Einride betreibt schon eine Flotte von E-Trucks von europäischen Herstellern und wird dort auch weiter ordern für Europa.

      Antworten
    • MK meint

      20.08.2026 um 16:57

      @Jörg2:
      Nein, in der Pressemitteilung steht nichts davon, dass diese verbindlich bestellt sind. Es handelt sich um einen Rahmenvertrag, der die Preise für eine Abnahme von bis zu 500 Fahrzeuge über mehrere Jahre verteilt regelt. Ähnliche Verträge, teils mit höherer Stückzahl, hat z.B. Daimler auch schon mehrfach abgeschlossen.
      Das ist genauso wie mit der Ankündigung, dass US-Autovermieter Hertz 100.000 Tesla-PKW abnehmen werde: Wie viele davon wurden tatsächlich am Ende abgenommen? 5%?

      Antworten
      • Jörg2 meint

        20.08.2026 um 18:24

        MK

        Dan Priestley hat von „Auftrag“ über 500 Einheiten gesprochen.
        Lies einfach nicht irgendwelche Artikel irgendwo. Informiere Dich an der Quelle.

        Antworten
        • MK meint

          21.08.2026 um 10:23

          @Jörg 2:
          Genau das tue ich…die Quelle ist nämlich Einride und nicht Dan Priestley. Und Einride hat eine Mitteilung dazu rausgegeben. Da steht aber nirgendwo etwas davon, dass die Stückzahl bestellt sei.

        • Jörg2 meint

          21.08.2026 um 11:24

          MK

          Vielleicht liest Du dann doch nochmal die Pressemitteilung von Enride vom 18.08.2026.
          Vielleicht hier dann auch die Ausführungen von Roozbeh Charli.

          Du wirst erkennen können (so meine Hoffnung in Dein Textverständnis), dass es hier bereits um konkrete Zeitpunkte und Kundeneinsatzszenarien geht. Von einer windelweichen Willenserklärung sind die bereits weit weit weg.

          Ja, man muss das nicht mögen … ICH freue mich über jedwedes BEV, was den Einsatz eines Verbrenners überflüssig macht. Völlig egal, welcher Hersteller.

        • MK meint

          21.08.2026 um 13:47

          @Jörg2:
          „ICH freue mich über jedwedes BEV, was den Einsatz eines Verbrenners überflüssig macht.“
          100%ige Zustimmung. So ist es bei mir auch…aber ich feiere das halt dann, wenn die Fahrzeuge auch auf der Straße unterwegs sind und nicht vorher.

          Und ja, Einride hat konkrete Kunden und Einsatzgebiete (auch schon für mehr als 500 zusätzliche Fahrzeuge)…aber eben auch das klare Unternehmensziel, nicht von einem Einzelhersteller abhängig zu sein und die Stückzahlen der eingesetzten Fahrzeuge verschiedener Konzerne in Waage zu halten. Dass andere Verträge bevorstehen zeigt ja auch schon, dass Einride alleine im Juni mehr als 300 Mio. Dollar neues Eigenkapital eingesammelt hat, aber betont, keinen Cent davon für Tesla Semi-Fahrzeuge ausgeben zu wollen, sondern diese vollständig auf anderem Wege zu finanzieren.

  8. Powerwall Thorsten meint

    20.08.2026 um 11:05

    Es ist ja wieder wieder amüsant anzusehen, wie schnell FUD David als erster auf jede Tesla Meldung springt, die hier erscheint und sogleich mit seiner völlig haltlosen Diskreditierung vom Leder zieht.

    Halten wir fest:
    Vor Jahren – als Tesla erstmals 500 Meilen mit einem elektrischen LKW in Aussicht gestellt hatte – haben hier, und dafür gibt es unzählige Quellen deutsche Ingenieure (FH?) und CEOs behauptet, dass das völlig unmöglich sei.

    Mittlerweile haben alle hier immerhin dazu gelernt und festgestellt, dass die Physik in Amerika zwar genauso gilt, wie überall auf der Welt – aber dort offenbar besser verstanden und umgesetzt wird.

    Nun ist es bei den LKWs ähnlich wie bei den PKWs.

    Die Frage ist nicht, ob ein Auto oder ein LKW etwas schneller laden kann, oder ein paar Kilometer weiterfährt.

    Die Frage ist und bleibt, ob daraus ein erfolgreiches Geschäftsmodell werden kann.

    Im Gegensatz zur deutschen Automobilindustrie hat Tesla bereits mehrfach gezeigt, das zumindest sie in der Lage sind, mit Elektromobilität wirklich Geld zu verdienen.

    Das wird bei den Lastwagen aufgrund der hohen vertikalen Integration nicht anders sein als bei den PKWs – davon gehe ich einmal aus.

    Da in der Logistikbranche aber mit sehr spitzem Bleistift gerechnet wird, wird sich zeigen, welche Firmen nicht nur einfach LKWs verkaufen, sondern auch gewinnbringend verkaufen können – vor allem auch, wenn dort die Verbrenner zur Quersubventionierung zunehmend wegfallen – wie das ganze Spiel dann ausgeht…

    Time will tell.

    Aber bis dahin wird David natürlich sein Gift versprühen wo immer und so viel er kann.

    Q.E.D.

    Antworten
    • Matthias meint

      20.08.2026 um 14:01

      Was Tesla 2017 mit Semi und Roadster versprochen hat wurde von Tesla nicht eingehalten. Inzwischen fahren viele elektrische LKW in Europa, man wird sehen ob Tesla Semi deutlich besser sind. Bei den PKW ist Tesla nur noch ein Anbieter unter vielen, Alleinstellungsmerkmal ist die perfekte Einbindung ins eigene SuC-Netz, und natürlich die „Reizperson“.

      “If Tesla really delivers on this promise, we’ll obviously buy two trucks — one to take apart and one to test because if that happens, something has passed us by. But for now, the same laws of physics apply in Germany and in California.”

      https://ecomento.de/2018/02/22/daimler-haelt-tesla-truck-fuer-nicht-realisierbar/

      Im übrigen ist „deutsche Ingenieure (FH?) und CEOs behauptet, dass das völlig unmöglich sei“ schlicht gelogen. Natürlich kann ein LKW 500 Meilen elektrisch fahren wenn man einen entsprechend großen Akku einbaut. Die Frage ist wieviel Nutzlast dann noch befördert werden kann, und was das kostet.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        21.08.2026 um 11:52

        @ Matthias
        2017 hat die deutsche Automobilindustrie noch gehofft, dass das Thema Elektromobilität wieder verschwinden wird und deshalb mit allem dagegen gesprochen.
        Auch 2017 gab es schon entsprechende NMC Zellen und wenn man davon 700 kWh in einen Laster gepackt hätte, dann wäre der auch weiter als die von Mercedes in Aussicht gestellten 200 km gefahren.
        Der Wille war nicht da, aber dafür die bekannte Arroganz gegenüber Neueinsteigern wie Tesla.
        Hätte man wirklich an den Durchbruch und an die elektrische Vision Tesla geglaubt, hätte man die 10% Beteiligung die man zum Schnäppchenpreis von etwa 50 Millionen von Tesla gekauft hatte, wohl nicht wieder verkauft.
        Heute wären das 120-150.000.000.000 $ Geld, das deiner sicher gut gebrauchen könnte.

        Antworten
        • MK meint

          21.08.2026 um 16:24

          @Powerwall Thorsten:
          Haben Sie in allen Punkten Ihres letzten Kommentares recht.
          Das Problem ist doch ein anderes: Tesla hat 2017 eine Sattelzugmaschine mit 500 Meilen Reichweite versprochen, Mercedes kam erst 2022 wirklich in die Pötte und hat dann auch „nur“ 500 km statt 500 Meilen versprochen.
          Der Unterschied aber: Das Daimler Fahrzeug (eActros 600) wird seit Ende 2024 als Serienprodukt in Europa ausgeliefert, den Tesla Semi kann man in Europa bisher nicht mal bestellen. Dass der Tesla natürlich mehr Platz für einen Akku hat, weil die Zugmaschine länger ist, was in den USA kein Problem darstellt, bei der deutschen zulässigen Gesamtlänge aber ein Problem ist, kommt noch oben drauf.
          Lange Rede, kurzer Sinn: Ankündigen kann ich auch alles. Die Frage ist doch: Wo kann ich meinem Kunde, der planen muss, einen verbindlichen und vor Allem zeitnahen Liefertermin nennen? Und wann steht das Fahrzeug dann tatsächlich zugelassen auf dem Hof?

          Oder anders: Ich denke, unsere Fahrzeugindustrie sollte Tesla sehr dankbar sein. Ich sehe es wie Sie: Man hat dort versucht, die Elektromobilität als vorübergehendes Phänomen auszusitzen und es brauchte Tesla, um die anzutreiben. Mittlerweile gibt es aber für europäische Lenkzeiten und Vorgaben an die Abmessungen alltagstaugliche BEV-Sattelzugmaschinen von allen relevanten Anbietern auf dem EU-Markt, während es bei Tesla bis heute bei einer Ankündigung geblieben ist…bei der sich die Kennzahlen in den letzten knapp 10 Jahren auch kein bisschen verbessert haben, während die Konkurrenz enorme Sprünge gemacht hat. Auch da wieder: Tolle Leistungsdaten zu versprechen und dann einfach abzuwarten, bis die Technik so weit ist, dass es tatsächlich jeder kann, ist auch einfach…

    • M. meint

      20.08.2026 um 16:17

      Du bist mal wieder im Jahr 2020 hängengeblieben.
      Zum Zeitpunkt dieser Aussage gab es keine Batterie(zelle), mit der es möglich gewesen wäre.
      Sonst hätten die Genies bei Tesla doch nicht 10 Jahre an dem Ding gefeilt, bis es ging…

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        20.08.2026 um 19:01

        @Herr Ingenieur (FH)
        Schlag mal den Begriff:
        “Battery Constrained” nach – dann noch über 1,6 Millionen jährlich produzierte PKW nachdenken – vielleicht kommst du ja von selber drauf, oder du fragst deine Mitschreiber

        Antworten
        • M. meint

          22.08.2026 um 17:37

          Herr Gärtner, schau doch oben noch mal nach, ob es um PKW geht.

  9. Rob meint

    20.08.2026 um 10:45

    Der Cybertruck wurde auch in diversen Tesla Centern europaweit ausgestellt, das allein sagt also noch lange nichts darüber aus ob und wann der Semi denn mal nach Europa kommen könnte.

    Antworten
  10. David meint

    20.08.2026 um 10:29

    Das ist ja das lustige daran, dass Tesla seine technischen Daten, die seit Jahren auf der Homepage phantastische Werte verkünden, so wie vorher 800 km Reichweite für den KlapperTruck – waren dann 400 – jetzt relativ aufwändig verbal korrigierte und nicht wie sonst heimlich mit einem Federstrich. Außerdem wurden die Daten verbessert, während sie ja sonst vor Serienstart in Salamitaktik einkassiert wurden.

    Der Grund ist ganz einfach: Man hatte die Verbrauchswerte damals frei erfunden und utopisch niedrige Werte genannt. Aber die anderen LKW Hersteller waren in den neun Jahren nicht untätig und haben im Gegensatz zu Tesla wirklich an ihren Produkten gearbeitet und diese Werte in der Praxis deutlich unterboten. So sah man sich seitens Tesla gezwungen, jetzt nachzukorrigieren, um sich nicht vollständig lächerlich zu machen.

    Man startet also schon mit einem Defizit, muss erklären, muss abspecken, muss ändern. Zudem hat man keinerlei Service Infrastruktur, und jeder, der mit Tesla einmal Berührung hatte, dürfte erfahren haben, dass das Thema Service dort an allerletzter Stelle steht. Zudem es nicht vorstellbar, wie sie das Fahrzeug zu auskömmlichen Preisen in Europa anbieten wollen. Man darf ja nicht vergessen, der Semi ist ja auch in den USA bereits ein Flop.

    Das sah man an der Meldung von Einride, die als Start up ihren halben Börsenwert vernichtet haben, es aber jetzt mal wieder in die Presse schaften. Tesla Portale meldeten es gleich als bisher größte Semi-Bestellung mit 500 Fahrzeugen. Guter Move von Einride. Denn es ist gar keine Bestellung, sondern eine Absicht. So etwas hatten wir schon einmal 2022, als Finn bekannt gab, 12.600 Sion von Sonomotors bestellen zu wollen.

    Antworten
    • Future meint

      20.08.2026 um 10:46

      Ja, es ist bitter, dass Volvo Trucks und Daimlers Freightliner den Auftrag in USA nicht bekommen haben. Aber Tesla hat wohl das bessere und neuere Produkt und den bessren Preis. Es geht in der Logistik eben nur ums Geld – das ist eben ganz anders als bei den Privatkäufern von PKWs, wo Geld noch im Überfluss vorhanden ist. So geht das eben in Amerika, obwohl Trump es verhindern wollte.

      Antworten
      • M. meint

        24.08.2026 um 13:11

        Vielleicht ist der Chef einfach nur Teslafan oder ein Buddy von Elon, sowas soll’s ja geben.
        Es ist nun nicht so, dass Volvo und Freightliner in den USA keine Trucks verkaufen. In der Klasse 8 wurden 2025 über 200.000 Stück verkauft. Die 500 fallen da nicht so wirklich ins Gewicht.

        Antworten
    • Tomas Angelus meint

      20.08.2026 um 10:55

      Richtig! Alles an dem Abend war frei erfunden.
      Von den Daten des Semi bis zu den Werten des neuen Roadster. Alles Lug und Betrug wie bei Nikola.

      Antworten
      • David meint

        20.08.2026 um 11:06

        Vorsicht, bei Nikola war der Skandal von Shortern aufgebauscht. Denn Iveco hat das fertige Produkt auf den Markt gebracht und der Elektrotrucker ist es lange und begeistert gefahren.

        Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        20.08.2026 um 12:16

        Hast du auch irgendwelche Belege für deine Kühnen Behauptungen? Sowohl die 800 km mit voller Last als auch der Verbrauch ist mittlerweile mehrfach bestätigt worden was genau kritisierst du also und bitte mit Fakten anstatt mit Meinung -Meinung bekommen wir von David schon täglich genug

        Antworten
        • Fred Feuerstein meint

          20.08.2026 um 13:23

          Lass ihn doch schwallern. Ich denke jeder kann seinen Text einordnen. Da lohnt keine Einlassung. Es ist mittlerweile allenfalls eines: Belustigend.
          „jeder, der mit Tesla einmal Berührung hatte, dürfte erfahren haben, dass das Thema Service dort an allerletzter Stelle steht.“ Sagt David und hat noch nie einen besessen…Ich finde es nur amüsant…

        • David meint

          20.08.2026 um 18:23

          Was heißt denn „wir“? Sprichst du in der Gesamtheit deiner erfundenen Namen? Oder habt ihr in der kurzen Zeit, wo ich nicht so aktiv war eine Forumssprecherwahl zu deinen Gunsten stattgefunden?

          Zu den Verbrauchswerte kann man den runonless anführen. Dort hat sich Tesla letztes Jahr mal wieder um bis auf die Knochen blamiert und in keinem Fall gab es eine Fahrt, die auch nur annähernd an 800 km heranreichte. Elektrotrucker hatte dagegen letzten Sommer auf der Rückfahrt von Spanien, so einige Etappen, bei der der Verbrauch auf eine Reichweite über 800 km hinauslief.

          Tesla kann es einfach nicht, und die Bestellalleingänge bestätigen die großen Vorbehalte der Truckfahrer gegen dieses fehlkonstruierte Machwerk. 50.000 Fahrzeuge kann das Werk pro Jahr ausstoßen. Bestellt ist praktisch nichts.

        • Fred Feuerstein meint

          21.08.2026 um 10:10

          Das sind die Fakten:
          – Beste dokumentierte Reichweite auf einer einzigen Ladung: 460
          Meilen (~740 km) — laut dem NACFE-Abschlussbericht.
          • Durchschnittswerte aus den Pepsi-Flotten lagen bei rund
          425 Meilen (~684 km).

          Das ist ganz ok, insbesondere wenn man sich mal anschaut, dass ein id.7 Pro S seine angegebene Reichweite von 709 km nicht einmal annähernd erreicht. Gleiches gilt für den iX3 mit 800 km unter realen Bedingungen. Also haben sich hier BMW und Volkswagen auch bis auf die Knochen blamiert?

        • David meint

          21.08.2026 um 17:25

          Beim ID.7 Pro S hat niemand behauptet, der würde voll beladen über die Autobahn 709 km fahren. Sondern nach WLTP. Wie du sicher auch weißt, sind mit ihm aber auch schon 941 km mit einer Akkuladung gefahren worden. Mit einem Tesla Semi ist unter keinen Umständen je irgendetwas um 800 km erreicht worden. Mit dem eActros schon, sogar im laufenden Betrieb. Das sind die Fakten.

        • M. meint

          22.08.2026 um 17:43

          Fred vergleicht jetzt auch schon PKW, die nach WLTP gemessen werden, mit LKW.
          Aber gut, hier muss man mit allem rechnen.

          Apropos WLTP, da war doch vor kurzem ein Test, bei dem der als Sportversion angetretene iX3 50 rund 85% seiner WLTP-Reichweite erreicht jat, das nicht mehr erhältliche Y-Sparmodell nur 75% (ungefähr).
          Wer sichbda wohl blamiert hat?

        • Fred Feuerstein meint

          23.08.2026 um 20:57

          Ich denke die Faktenlage ist ganz ok:
          – Beste dokumentierte Reichweite auf einer einzigen Ladung: 460
          Meilen (~740 km) — laut dem NACFE-Abschlussbericht.
          • Durchschnittswerte aus den Pepsi-Flotten lagen bei rund
          425 Meilen (~684 km).

          Ansonsten würde Pepsi wohl keine neuen mehr ordern. Und klar weicht die Realreichweite von der angegebenen Reichweite ab. Ist bei PKW so, ist bei LKW auch so. Aber den beiden lustigen Protagonisten ist das nicht klar.
          Wer käme schon auf die Idee mit einem Semi schon leer durch die Gegend zu fahren. Mit dem Ding soll Geld verdient werden. Etwas das den beiden Protagonisten wohl fremd ist.
          Aber es freut mich wenn der eActros eine ähnlich gute Figur im Realbetrieb macht und die Produktion skaliert werden kann.

    • A124 meint

      20.08.2026 um 13:59

      Zum Glück wissen all die immer genau über die Dinge am Besten Bescheid, die sie noch nie selbst erlebt oder gar ausprobiert haben.

      Antworten
      • David meint

        20.08.2026 um 18:17

        Du meinst also, um eine Spam Mail, mit der sie deinen Konto hacken wollen, als solche zu erkennen muss man erst mal so eine Mail anklicken und sich sein Konto leerräumen lassen? Das ist, glaube ich, in der Tat das intellektuelle Niveau der Tesla Blase hier im Forum.

        Antworten
  11. Future meint

    20.08.2026 um 10:24

    Die Creatoren werden in Massen nach Hannover kommen und sie werden Europa fluten mit Content über den Semi. Warum tun die das? Weil Tesla eben mehr Views bekommt als Markführer Volvo und alle anderen zusammen. Aber wichtig ist eben, dass diese dreckige Logistikbranche endlich nachhaltiger wird. Und wenn Tesla nach Europa kommt, dann wird das was machen mit dieser Branche, wenn die Kosten passen. Es geht eben nur ums Geld in der Branche.

    Antworten
  12. NeutralMatters meint

    20.08.2026 um 10:08

    Er mag irgendwann kommen, aber nicht in dieser Form.

    Von daher fließt noch viel Wasser den Rhein hinab, bis es dann mal soweit ist.

    Die Anderen schlafen in Europa nicht – nicht im geringsten und bauen den Markt, wie deren Kunden bereits seit einiger Zeit auf.

    Antworten
    • Future meint

      20.08.2026 um 10:41

      Im Rhein fließt immer weniger Wasser, habe ich gehört.
      Insofern könnte es schneller gehen mit dem Semi.

      Antworten
      • eBikerin meint

        20.08.2026 um 11:10

        Für einen relavanten Anteil in Europa müsste entweder die Langenbegrenzung fallen oder eben der Tesla eine andere Form bekommen. Von beidem hört man aber sehr wenig.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          20.08.2026 um 12:18

          Du glaubst also, dass Tesla die europäischen Regularien fremd sind – Steile These aus der Bürogemeinschaft.

        • MainTower meint

          20.08.2026 um 12:25

          Man hört im Grunde so gut wie überhaupt nichts vom Semi. Ob er bald in Hannover stehen wird ändert da nicht viel, das ist ein reines Showmobil. Die Fachmedien haben über den Tesla Semi bereits seit längerem nicht mehr groß berichtet, es gab und gibt ja auch nichts zu berichten. Der Boulevard im Kontext mit Elon scheint interessanter zu sein.

        • Powerwall Thorsten meint

          20.08.2026 um 13:38

          @ Main Tower
          Aus der LKW Branche hört man im Allgemeinen nicht so viel in der Öffentlichkeit abseits irgendwelcher Fachpresse – wenn ich mir die Artikel zum Tesla Semi in den letzten Jahren hier im Forum so angucke, ist das nicht zu wenig oder gab es zum e-Actros deutlich mehr Artikel?
          Du kannst ja mal recherchieren.

        • eBikerin meint

          20.08.2026 um 13:45

          Steile These von mir: Thorsten liest entweder Beiträge nicht , oder versteht sie nicht, oder hat schlicht keine passende Antwort. Daher auch seine permanente „Bürogemeinschaft“.
          Aber bestimmt hast du ja wenigstens schon irgendwo eine Entwurfskizze für den Tesla Semi in der Europaversion gesehen und kannst mich mit einem Link zum Beitrag erhellen.

        • M. meint

          24.08.2026 um 13:18

          Powerwall Thorsten meint
          20.08.2026 um 12:18
          Du glaubst also, dass Tesla die europäischen Regularien fremd sind – Steile These aus der Bürogemeinschaft.

          Ach ja, die sogen. Bürogemeinschaft…
          Nein, ich glaube schon, dass man das bei Tesla weiß, es muss halt noch einer den Mut finden, es Musk zu sagen. Der interessiert sich ja nur für seine eigenen Fakten.
          Aber Mathematik ist eben Mathematik. Aus welchen Summanden man die Summe zusammensetzt, ist der Summe egal. Aber die Summe ist fix.
          Mehr Truck = weniger Auflieger. Das ist so.
          (und selbst wenn man das ändert: dann werden die Auflieger länger, weil dann andere halt auch länger werden dürfen)

      • M. meint

        20.08.2026 um 13:49

        Du hast in der Eile vergessen, hier einen Zusammenhang zu erfinden.

        Antworten
    • Futureman meint

      20.08.2026 um 14:30

      Wenn weiterhin so viele Verbrenner fahren fließt bald im Sommer gar nichts mehr im Rhein.

      Antworten

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