Der BMW iX3 verzeichnet ein erfolgreiches erstes Jahr nach seiner Premiere. Allein auf dem europäischen Markt wurden bereits 100.000 Bestellungen für das Modell registriert, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Damit setzt das erste Fahrzeug auf BMWs Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ einen Konzernrekord für das erste Jahr der Verfügbarkeit.
Die Bedeutung des iX3 zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Verkaufszahlen: Seit der Vorstellung macht das Modell etwa ein Drittel der Elektroauto-Bestellungen in Europa aus. Innerhalb der X3-Modellfamilie von BMW liegt der Anteil der E-Autos derzeit bei rund 50 Prozent, was deutlich über dem Durchschnitt des Marktes liegt. Auch in China wird nach der dortigen Markteinführung großes Interesse an dem Fahrzeug beobachtet, konkrete Zahlen liegen für diesen Markt jedoch nicht vor.
„100.000 Bestellungen innerhalb eines Jahres sind ein großartiger Start für die Neue Klasse, deren Roll-out weiter an Geschwindigkeit gewinnt“, sagte Vertriebsvorstand Jochen Goller gegenüber der dpa. „Dies gibt uns zusätzlichen Antrieb für die Zukunft der Elektromobilität.“
Die Neue Klasse umfasst eine Generation von Modellen mit neuen Technologien. Während iX3 und der kommende i3 zunächst als Elektroautos erscheinen, sollen einige der Technologien künftig auch in Modellen mit Verbrennungsmotoren integriert werden. BMW plant, bis Ende 2027 insgesamt 40 neue sowie überarbeitete Modelle der Neuen Klasse einzuführen. Die Bestellungen für den i3 als zweites E-Auto der Plattform sollen Ende des Monats starten.
Im vergangenen Jahr lieferte die Kernmarke BMW weltweit knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge aus. Davon waren 336.000 Elektroautos. Der bayerische Premiumhersteller betont, weiter auf mehrere Antriebsarten setzen zu wollen. Dazu gehören neben klassischen Verbrennern, Plug-in-Hybriden und reinen E-Autos künftig auch mit Wasserstoff betriebene Stromer.

Futureman meint
Jetzt heißt es, schnell die Produktion hochzufahren. Denn bei zu langen Lieferzeiten gibt es inzwischen viele Mitbewerber mit passenden Fahrzeugen. Also nicht zu viel von den Wasserstofffördermillionen ablenken lassen und lieber das bauen, was die Kunden haben wollen.