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Batterie von Chery-Stromer Tiggo 9 besteht 24-Stunden-Test im Meerwasser

28.09.2026 in Neues zu Modellen, Sicherheit von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Chery-Tiggo-9-Batterie-Wassertest

Bild: Chery

Chery hat die Batterie und den Tiggo 9 CSH unter extremen Bedingungen getestet. Bei der erstmals in Europa ausgetragenen „Black Sea Safety Challenge“ lag das Batteriepaket des Plug-in-Hybrid-SUVs 24 Stunden lang etwa einen Meter tief im Meerwasser. Untersucht wurden unter anderem Dichtheit, Isolierung, strukturelle Integrität, elektrischer Zustand sowie der Einfluss von Salz und möglicher Korrosion.

Nach der Bergung und Trocknung prüfte Chery die Batterie erneut auf Dichtheit, Isolationsleistung, strukturelle Integrität und ihren elektrischen Zustand. Das Akkupaket wies keine Mängel auf und wurde wieder in den Tiggo 9 CSH eingebaut. „Das Fahrzeug startete beim ersten Versuch und zeigte bei der anschließenden Funktionsprüfung eine stabile Leistung“, heißt es.

In einer zweiten Challenge absolvierte der Tiggo 9 CSH einen Unterbodenschleiftest. Das Fahrzeug fuhr dabei von einem 250 Millimeter hohen Absatz mit abgerundeter Bordsteinkante herunter. Der Kontakt des Unterbodens mit einem Hindernis simulierte eine mögliche Belastung im alltäglichen Fahrbetrieb.

TIGGO-9-PHEV
Der Chery Tiggo 9 (Zum Vergrößern anklicken) | Bild: Chery

Beim Tiggo 9 verbindet Chery den Batterieschutz mit passiven und aktiven Sicherheitsmerkmalen. Die Karosseriestruktur besteht demnach zu 85 Prozent aus hochfestem Stahl, ergänzt durch einen 140 Millimeter hohen vorderen Aufprallträger, der 85 Prozent der Fahrzeugbreite abdeckt. Bis zu zehn Airbags sowie Sensoren und Fahrerassistenzfunktionen gehören ebenfalls zur Sicherheitsausstattung.

„Sicherheit darf kein bloßes Versprechen sein. Sie muss von Anfang an in die Entwicklung einfließen, gründlich geprüft und verlässlich nachgewiesen werden“, sagt Aaron Zheng, Executive Deputy General Manager von Chery. Für die spezielle Hybridbatterie nennt das Unternehmen unter anderem eine Hochspannungsabschaltung innerhalb von zwei Millisekunden, IP68-Schutz und einen Betriebstemperaturbereich von -35 °C bis 60 °C. Das Batteriesystem sei zudem 100 Zuverlässigkeitstests unterzogen worden.

Chery will seine Kernmarke 2027 in Deutschland einführen. Der China-Hersteller hat den Start der Tiggo-Baureihe für diesen Zeitraum offiziell bestätigt. Zum Auftakt sind vier SUV vorgesehen, die einen Voll- oder Plug-in-Hybridantrieb haben: Tiggo 4, Tiggo 7, Tiggo 8 und Tiggo 9. Der Tiggo 4 ist als Vollhybrid vorgesehen, beim Tiggo 7 sind Vollhybrid und Plug-in-Hybrid geplant. Tiggo 8 und Tiggo 9 sollen als Plug-in-Hybride angeboten werden. Ein rein batterieelektrisches Chery-Modell soll zeitversetzt folgen.

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Via: Chery
Tags: BatterieUnternehmen: Chery
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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