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T&E: „Verbrenner-Aus“-Aufschub wirft Europas Autobauer weiter zurück

17.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 30 Kommentare

Mercedes-AMG-E-53-HYBRID-4MATIC+

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Die EU-Kommission will den Verkauf von klassischen Verbrennern auch nach 2035 ermöglichen. Damit sendet sie laut der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) „ein verwirrendes Signal“ an die europäische Automobilindustrie und Käufer.

Konkret hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, dass 2035 weiterhin Autos mit Verbrennungsmotoren neu zugelassen werden dürfen, obwohl die EU zum Ziel hat, bis 2050 die letzten umweltschädlichen Autos von den Straßen zu nehmen. Die Entscheidung werde Investitionen von der E-Mobilität abziehen, obwohl europäische Hersteller dringenden Aufholbedarf gegenüber chinesischen Herstellern haben, so T&E.

Flottengrenzwerte

Das Null-Emissionsziel für Pkw im Jahr 2035 soll abgeschwächt werden. Das neue Ziel ist, die CO2-Emissionen um 90 Prozent zu reduzieren. Dies öffnet die Tür dafür, dass selbst Autos mit traditionellen Verbrennungsmotoren weiterhin verkauft werden dürfen. Nach neuesten T&E-Berechnungen werden nach den revidierten Vorgaben 2035 bis zu 25 Prozent weniger E-Autos verkauft als unter dem aktuellen Ziel. Trotzdem werden E-Autos ab 2030 den Automarkt dominieren.

Der EU-Vorschlag sieht vor, dass die neuen Flexibilitäten an Credits geknüpft werden, die Autohersteller für grünen Stahl in der Fahrzeugherstellung erhalten. Zusätzlich soll es Credits für sogenannte fortschrittliche Biokraftstoffe und E-Fuels im europäischen Kraftstoffmix geben. Nach T&E ermöglichen die Kraftstoff-Credits den Autoherstellern, weniger E-Autos zu verkaufen, ohne dass de facto Emissionseinsparungen erzielt wurden. Zudem können fortschrittliche Biokraftstoffe nicht nachhaltig skaliert werden. Gleichzeitig erhöhen sie die Abhängigkeit Europas von Importen von gebrauchtem Speiseöl und tierischen Fetten und sind anfällig für Betrug.

T&E
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: T&E

Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland: „Auf Druck der Bundesregierung, hat sich die EU für Bürokratie statt Einfachheit entschieden. Es verwundert, dass Merz, Söder, Weber und Co. diesen Vorschlag als Erfolg feiern. Jeder Euro, der in Plug-in-Hybride fließt, fehlt, um bei E-Autos den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren. Genauso wenig wie vor 100 Jahren das Züchten schnellerer Pferde die Antwort auf das Auto war, wird heute das Klammern an den Verbrenner die europäischen Hersteller zu alter Stärke zurückführen.“

Elektrifizierung von Unternehmensflotten

T&E begrüßt, dass der Vorschlag nationale Elektrifizierungsziele für große Unternehmensflotten enthält. Aber er sei nicht ambitioniert genug, um den Hochlauf in einem Sektor voranzutreiben, der bei der Elektrifizierung in Europa führend sein sollte.

Beunruhigend sei, dass Plug-in-Hybride auf die Unternehmensziele angerechnet werden sollen, obwohl sie weit mehr CO2 verursachen als von Herstellern angegeben. Insbesondere im Unternehmenssektor seien die Teilzeitstromer mit Stecker problematisch, da die Fahrer durch Tankkarten weniger Anreize zum Laden haben. E-Autos müssten zur Anrechnung auf das Ziel Local-Content-Anforderungen erfüllen, die zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. Die fehlenden Elektrifizierungsziele für Lkw-Flotten seien eine verpasste Gelegenheit, EU-Hersteller bei der Einführung emissionsfreier Lkw zu unterstützen.

Kleine E-Autos

Der Plan der EU, die Produktion kleiner Elektroautos zu fördern, könnte laut T&E zu einem Rückgang der Verkaufszahlen von E-Autos führen. Jedes verkaufte kleine E-Auto soll nach dem Vorschlag als 1,3 emissionsfreie Autos auf das CO2-Ziel der Autohersteller angerechnet werden. Das hätte laut der Umweltorganisation zur Folge, dass sich die Gesamtzahl der zu verkaufenden E-Autos verringert. Die „Supercredits“ für kleine E-Autos würden davon abhängig gemacht, dass die Fahrzeuge bestimmte Local-Content-Anforderungen erfüllen.

Strategie zur Stärkung des Batteriesektors

Die ebenfalls veröffentlichte EU-Strategie „Battery Booster” konnte keine neuen Finanzmittel zur Unterstützung der EU-Batterieindustrie sichern und sei lediglich eine Neuauflage bereits angekündigter Mittel aus dem Innovationsfonds, erklärt T&E.

Sebastian Bock: „Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten wäre ein einfacher Schritt mit massiver Wirkung. Es ist richtig, dass die Kommission diesbezüglich Maßnahmen ergreift. Aber wir sollten darauf hinarbeiten, dass große Unternehmen vollständig auf E-Autos umsteigen, gerade weil ihre Fahrzeugflotten durch milliardenschwere Steuererleichterungen unterstützt werden.“

Die Gesetzesvorschläge zu CO2-Flottengrenzwerten für Pkw, Unternehmensflotten und kleine E-Autos (zusammengefasst: “Omnibus regulation”) müssen vom EU-Parlament und den nationalen Regierungen diskutiert und verabschiedet werden, bevor sie in Kraft treten können. Ein Gesetz zur Förderung der Industrie, das definiert, was als E-Auto und Batterie „Made-in-EU“ gilt, wird im Januar veröffentlicht.

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Via: T&E
Tags: Emissionen, EU, Nachhaltigkeit, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    18.12.2025 um 09:05

    Tesla hat seinen Marktanteil in USA im November wieder stark vergrößert von 43 auf 56 Prozent. Das liegt halt daran, dass die anderen Hersteller so viele Elektromodelle vom Markt nehmen. Mal sehen, wie Rivian und Lucid das in USA überstehen.

    Antworten
  2. eHannes meint

    17.12.2025 um 21:46

    Was soll die ganze Aufregung? Das sogenannte „Verbrenner-Aus“ ist durch die Marktmechanismen bereits „autark“ geworden und kommt – egal was die Politiker gackern. Es kommt irgendwann um 2030 zu einem sich selbst beschleunigenden „Phasenübergang“: Auf der Elektroseite steigen die Umsätze und dann die Gewinne, das Laden wird immer einfacher und Elektromobilität wird alltäglich. Auf der Verbrennerseite wird die Produktion bei stetig sinkenden Absatzzahlen immer teurer, die Modellvielfalt nimmt ab, das Investment in R&D wird eingedampft, die Tankstellen schwinden. Und wenn man/frau nach 2035 den Sprit flaschenweise in der Online-Apotheke kauft um noch mal 911er zu fahren geht das Klima davon dann auch nicht mehr zugrunde.

    Antworten
  3. Jürgen Baumann meint

    17.12.2025 um 20:47

    „Aus vom Verbrenner Aus“ ist nichts weiter als eine Aufforderung zur vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge in Tausenden von Fällen. Die schlechte Luftqualität, vor allem in den Städten, beeinträchtigt nach wie vor die Gesundheit der Menschen in Europa.
    Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) belegen erneut die gravierenden Gesundheitsfolgen von schlechter Luftqualität in Deutschland. Im Jahr 2023 gab es 57.564 Todesfälle durch Luftverschmutzung aufgrund von Feinstaub der Partikelgröße PM2,5, 23.013 Todesfälle infolge des Dieselabgasgifts Stickstoffdioxid (NO2) sowie 22.114 Todesfälle, die auf Luftverschmutzung mit bodennahem Ozon (O3) zurückzuführen sind.
    Die teutonische Manie zur industriellen Zangsbegasung seiner Mitmenschen könnte doch glatt als UNESCO Kulturerbe durchgehen.
    Es liest sich wie eine staatlich verordnete Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch vorzeitige Todesfälle. Vielleicht soll dadurch die Wohnungsnot ein wenig gelindert werden? Denn wer im Pflegeheim landet und auf dem Kirchhof, macht ja Platz für andere.

    Antworten
    • Andi EE meint

      18.12.2025 um 08:53

      😄👍

      „Es liest sich wie eine staatlich verordnete Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch vorzeitige Todesfälle.“
      Oder der „geniale“ Schachzug der Merz-Regierung, das Verhältnis der arbeitenden und nicht arbeitenden Bevölkerung für die Rente, wieder ins Lot zu bringen. 😉

      In den USA ist es noch schlechter, Ford ist ja quasi aus der Elektromobilität ausgestiegen. In den USA gibt es aber immerhin Tesla, die keinerlei Interesse am Verkauf von Verbrenner-Produkten haben. So gesehen ist man dort perspektivisch besser aufgestellt, von den Regeln bezüglich Klima aber deutlich schlechter. Ich glaube aber, dass GM und Ford extrem schlechte Karten haben, denn in den USA ist nicht wirklich Theater bezüglich Robotaxi zu erwarten. Da kann es dann in 1-2 Jahren schnell gehen, dass es einen dramatischen Absturz dieser Hersteller gibt.

      Antworten
  4. CaptainPicard meint

    17.12.2025 um 20:11

    Was hält eigentlich die Chinesen davon ab in Europa künftig eben auch verstärkt reine Verbrenner zu verkaufen, wenn das offenbar politisch gewollt ist. Hier schwärmen zwar immer alle von der angeblichen Technologieführerschaft die deutsche Autobauer beim Verbrennungsmotor haben sollen aber einen 08/15 Ottomotor mit 4-Zylindern für den typischen Familien-SUV können die Chinesen heute auch schon ganz gut zusammennageln. Nur viel günstiger.

    Warum glaubt man dass die chinesische Konkurrenz beim Verbrenner weniger stark sein wird?

    Antworten
    • BeatthePete meint

      18.12.2025 um 12:17

      Die Chinesen haben keine guten Verbrenner.
      Es ist wesentlich schwieriger einen Verbrennungsmotor zu konstruieren.
      Ausserdem hat man beim Verbrennee noch ein Image, bevor man eine Chinesischen Verbrenner kauft, holt man sich lieber was bekanntes, heimisches.

      Das alles entfällt beim Elektroauto.
      Für uninformierte bleibt noch eib Rest-Image-Problemchen.

      Antworten
  5. South meint

    17.12.2025 um 15:42

    Die Umstellung auf das E Auto geht nicht über Nacht, sondern mit fortschreitender Technik wanzt sich das E Auto immer mehr in den Markt. Die erste Generation aber 2015 war sehr teuer und hatte zum Teil Reichweiten von unter 200km, ab 2020 (bei Tesla eher), gab es zwar immer noch etwas teurere aber mittlerweile wirklich langstreckentaugliche Autos und mittlerweile verdrängt das E Auto je Kundensegment quasi immer mehr Verbrenner.
    Und man muss leider sagen, wo die Reise hingeht, kann man mittlerweile in China und nicht mehr in Europa ablesen. Der nächste Sprung, der insbesondere für Kundengruppen hilfreich ist, welche nicht zuhause laden können, ist ganz einfach die Schnellladung mit 800V Technik und zwar wo man eben mit dem Auto hinfährt.
    Ein neuer Trend ist auch der Range Extender. Das ist erstmal gar nicht so schlecht, wie es auf den ersten Blick scheint. Kunden sind nicht gleich und viele Kunden brauchen ein „Sicherheitsnetz“, wenn man so will. Ich kenne wirklich nicht wenige, welche über den Hybrid zum BEV gekommen sind…

    Antworten
    • South meint

      17.12.2025 um 15:45

      … und ich wäre auch mit dem pauschalen Urteil vorsichtig, dass Europas Autobauer da weiter zurückfallen. Sie mögen träge sein, aber sie sind nicht blind. Auch die Hersteller können das Gesetz interpretieren und wissen um die eher marginale Wirkung.

      Antworten
  6. Steffen meint

    17.12.2025 um 15:14

    Wie soll denn das mit den Kraftstoff-Credits überhaupt funktionieren? Die Autohersteller haben es doch nicht in der Hand, ob die Menschen mit Verbrenner dann tatsächlich Biokraftstoffe oder synthetisches Zeugs tanken?! Werden sie natürlich nicht, Fossilplörre ist ja wahrscheinlich günstiger. Also wird auch viel mehr CO2 erzeugt werden als die EU-Kommission vorsieht. Es ist auch nirgendwo die Rede davon andere Tanköffnungen oder Sensoren im Tank ab 2035 zu verwenden, damit nur spezielle Tankstutzen für alternative Kraftstoffe funktionieren.

    Antworten
  7. A-P meint

    17.12.2025 um 14:15

    Plug-in-Hybride sind sowas von unpraktisch:

    Tank leer – extra zur Tankstelle, dann …
    Akku nur 5 % – wieder extra zur Ladesäule aufladen.

    Das ist ja doppelte Tank-/Lade-Arbeit!
    Entweder reiner Verbrenner bzw. Vollhybrid oder reines E-Auto. Punkt!

    Dennoch wird sich das schon von alleine entwickeln: Die Verbrenner werden immer teurer – bis hinaus ins Jahr 2035 (immer strengere Klimaschutzauflagen, strengere Abgasnormen und sinkende Stückzahlen in der Produktion). Irgendwann kommt der Kipppunkt, an dem die Hersteller sagen: „Weiterhin Verbrenner mit aufwändigen Hybridsystemen zu produzieren, ist nicht mehr rentabel.“ Und dann stirbt er langsam aus.

    Der Volkswagen-Konzern zum Beispiel (alles außer den reinen Luxus- und Sportwagensparten) weiß ganz genau, ab wann die Verbrenner- und Hybridmodelle unrentabel werden und wird sie dann zum richtigen Zeitpunkt verabschieden.

    Antworten
    • R2D2 meint

      17.12.2025 um 14:22

      Warum faseln die Leute immer das man EXTRA zur Tankstelle fahren MUSS? Das erledigt man beim vorbei fahren.

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        17.12.2025 um 14:44

        Mit immer mehr BEV und damit weniger Verbrenner werden auch immer mehr Tankstellen dicht machen… so weit schon mal gedacht? ;-)

        Antworten
      • Axel Poeschmann meint

        17.12.2025 um 15:02

        Der E-Fahrer im günstigsten Fall zu Hause im Schlaf, deshalb. 😊

        Antworten
      • South meint

        17.12.2025 um 15:05

        Hehehe, yep, des will ich sehen, wie du schneller tankst, als ich nen Stecker in ein Auto stecke…

        Antworten
        • R2D2 meint

          17.12.2025 um 15:39

          Du bist ein ganz schlauer, Kabel ins Auto und fertig.

        • South meint

          17.12.2025 um 16:19

          Hihihihi, ja, gell, und das Beste, dafür muss man gar nicht schlau sein, sondern nur nicht dooof… ;-)

        • Mäx meint

          18.12.2025 um 09:06

          @R2D2
          Heute mal wieder besonders ausgeglichen was.
          Ich dachte du würdest dich freuen, ist es doch das was du dir immer herbeigesehnt hast.

      • RudiFaehrtTesla meint

        17.12.2025 um 15:08

        Nöö r2d2, viele fahren EXTRA(habe ich am Wochenende wieder sehen können) zum tanken. Während ich an der Wallbox nicht mehr extra fahren muss.

        Antworten
      • Utx meint

        17.12.2025 um 16:17

        Die Leute faseln nicht, sie wissen aus Erfahrung, dass man extra zur Tankstelle fahren muss.
        Anders, als Verbrennerfahrer, die irgendetwas über Elektroautos faseln, obwohl sie nie ein gefahren haben, haben alle Elektroautofahrer vorher Verbrenner gefahren.

        Antworten
      • Future meint

        17.12.2025 um 17:35

        Ich habe noch nie einen Verbrenner gesehen, der volltankt, während der Fahrer im Supermarkt sein Hackepeter einkauft. Sowas können die sich gar nicht vorstellen. Aber das geht tatsächlich, sogar in immer mehr Supermärkten. Das ist praktisch, clever und so klimafreundlich. Dafür bedankt sich dann sogar die Sonne am Strand.

        Antworten
      • Halber Akku meint

        17.12.2025 um 19:00

        Leider macht unsere Tankstelle in der Stadt, bei welcher der Sprit im Schnitt immer 2 Cent billiger war als bei allen anderen, in wenigen Tagen zum 31.12. dicht (das betreffendes Gelände wird anderweitig weiterentwickelt). Ich werde sie vermissen, die Kolonnen, die sich an manchen Tagen vor den vier zur Verfügung stehenden Zapfsäulen gebildet haben. Minutenlang mit laufendem Motor vor der Tanke stehen, um dann 2 Cent billiger zu tanken. Verbrennerfahrerromantik at his best. Aber nun können sie ja alle an den anderen Tanken in der Stadt „im Vorbeifahren tanken“. Vielleicht sind sie ja dann wieder glücklich.

        Antworten
      • BeatthePete meint

        18.12.2025 um 12:22

        Weil du dafüe Zeit einplannen musst!
        Das, bei einem Auto das 99% seiner Lebenszeit eh untätig steht.

        Daher der gut alte EAutospruch:
        „Da wo er steht, da lädt er!

        Antworten
    • Mark Müller meint

      17.12.2025 um 15:45

      Ich habe mehrere Senior-Kollegen, die ein PHEV (deutscher Provenienz) fahren. Sie alle stecken zuhause immer ein und laden mit PV- oder Nachtstrom. Der Tank wird ein paar wenige Male im Jahr geladen. Ausser auf den 2-3 Auslandreisen pro Jahr, wo der Tank unterwegs geladen wird.
      85% elektrisch, Rest Benzin. Überhaupt kein Problem und völlig relaxed.
      Bei uns werden PHEV finanziell auch gar nicht unterstützt, daher kaufen nur die ein PHEV, die es primär elektrisch zu fahren gedenken. Auf die Art können die das PHEV viele, viele Jahre fahren, bis sie den CO2-Vorsprung eines 80kWh-BEV aufgeholt haben.
      Ich weiss, dass D die Anreize so gesetzt hat, dass man auch ein PHEV kauft, wenn man gar nie Strom laden will. Scheint mir dumm und verfälscht alle Statistiken.

      Antworten
      • R2D2 meint

        17.12.2025 um 17:52

        Oh super. Es gibt Menschen die kaufen ein Auto mit 4 Räder die dann von 24 Std am Tag 10 min. Am Tag damit fahren.
        Super Geschichte

        Antworten
    • Halber Akku meint

      17.12.2025 um 19:10

      Habe zwei Nachbarn, die seit fünf Jahren Plug In Hybride fahren. Einmal Volvo V90 und einmal Skoda Octavia IV, dem Stand der damaligen Technik entsprechend mit lahmen AC Lader und nur wenigen Kilometern elektrischer Reichweite. Dennoch fahren beide sämtliche Strecken in der Stadt rein elektrisch, weil sie halt erst am 220 Volt Stecker und nun über die inzwischen installierten Wallboxen zu Hause laden können. Die Nachfolgefahrzeuge werden in beiden Fällen vollelektrisch. Inzwischen sind BEV´s aber schon so weit, dass man sich das PEHV in den meisten Fällen sparen kann.

      Antworten
  8. David meint

    17.12.2025 um 12:45

    Nicht, dass ich mich freue, dass die EU da ein Rückzieher gemacht hat. Aber es wird den Auswirkungen überschaubar sein. Denn aktuell hat die Elektromobilität gerade wieder ihren zweiten Wind und mit jedem Jahr wird es peinlicher, einen Plug In Hybriden zu fahren. Und man macht sich immer lächerlicher mit dem Reichweitenargument. So wie in den frühen sechziger Jahren in Westdeutschland sehr schnell die Zweitakter ausgestorben sind, ohne dass sie verboten werden mussten.

    Antworten
  9. CaptainPicard meint

    17.12.2025 um 12:42

    Glaubt irgendjemand dass es bei diesem neuen Entwurf bleiben wird? Kaum ist das beschlossen wird wieder gejammert werden, man wird noch größere Ausnahmen fordern, noch längere Übergangszeiten, usw.

    Die Debatte wird nie enden egal wie stark man auf die Autolobby und gewisse Politiker zugeht, sie werden immer noch mehr fordern.

    Antworten
    • Steffen meint

      17.12.2025 um 13:18

      Jepp, der nächste logische Aufweichungsschritt sind die CO2-Kosten. Denn die würden 2035 natürlich dazu führen, dass sich nur noch Be_kloppte irgendwas mit nem Verbrenner im Gefährt neu kaufen würden.

      Antworten
      • EVFan meint

        18.12.2025 um 00:16

        Die CO2-Bepreisung wird noch für große Diskussionen sorgen. Die Verschiebung der Einführung des neuen Emissionshandelssystems für Gebäude und Verkehr (EU‑ETS 2) von 2027 auf 2028 war sicher nicht der letzte Schritt.

        Die Debatte über Flottengrenzwerte betrifft den Endverbraucher nicht unmittelbar. Beim Thema Verbrenner-Aus ließ sich noch leicht dagegen polemisieren, doch mit der neuen Regelung wird das deutlich schwieriger.

        Meiner Beobachtung nach nehmen die Stimmen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die vor einer Lockerung warnen, merklich zu.

        Antworten
        • Steffen meint

          18.12.2025 um 00:58

          Ja, ich hatte mich so auf 2027 gefreut. Mir geht es ähnlich wie dem Teil der Autoindustrie, der klug und vorausschauend gehandelt und sich entlang der politischen Leitplanken vorbereitet hat (PV-Anlagen, Wärmepumpe, BEV). Nun sind die Investitionen getätigt und die Einführung verschoben. Tolle Wurst.
          Naja, ich kann mich damit trösten, dass alle drei Komponenten der Sektorenkopplung heute schon Geld sparen im Vergleich zu ihren fossilen Alternativen. Dann spart es halt etwas später noch mehr Geld. ;-)

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