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CEO gibt Bestandsgarantie für Seat

04.03.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

Seat-Produktion

Bild: Seat

Der CEO der Volkswagen-Tochter Seat, Markus Haupt, hat eine Bestandsgarantie für den spanischen Autohersteller abgegeben. Obwohl die neue Marke Cupra deutlich schneller wächst, brauche der Konzern Seat, so Haupt im Gespräch mit Auto Motor und Sport.

„Seat ist fester Bestandteil unserer Strategie und hat eine klare Zukunft“, betonte der Vorstandschef des Autoherstellers. „Wir arbeiten an den Modellen, statten die Händler mit neuen Autos aus und haben einen klaren Zeitplan für das Seat-Portfolio angekündigt: Einführung der Mildhybrid-Modelle des Ibiza und Arona im Jahr 2027, Vollhybrid-Versionen des Leon bis 2028 und Aktualisierungen der Leon-Reihe bis 2029.“

Man investiere also weiterhin in Seat und sehe den Nutzen „für unsere Flexibilität“. Beide Marken, Seat und Cupra, würden gebraucht. „Das Duo ergänzt sich um ein sehr breites Spektrum an Antriebsmöglichkeiten. Das soll uns ausmachen und Erfolg bringen.“

Elektroautos bleiben im Konzern vorerst weiter Cupra vorbehalten. Die Marke Seat wird zum Erreichen der CO2-Vorgaben in den nächsten Jahren auf teilelektrische Modelle setzen. „Wir müssen unsere CO2-Ziele erreichen und die Wünsche unserer Kunden erfüllen – deshalb intensivieren wir unsere Bemühungen im Bereich der Elektrifizierung“, erklärte Ende 2025 Marketingchef Sven Schuwirth. „Ein Vollhybrid neben einem Plug-in-Hybrid ist der Schlüssel zur Marktdurchdringung.“

Langfristig könnten auch Modelle wie der Seat Ibiza vollelektrisch fahren. Sollte der Kleinwagen tatsächlich zum Elektroauto werden, wird das aber noch dauern: Laut Schuwirth ist dies frühestens 2029 eine Option. Aktuell sei das „aus technologischer Sicht einfach nicht bezahlbar. Wir müssen die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher berücksichtigen, die unserer Beobachtung nach zurückgeht bei den E-Auto-Verkäufen“.

Bei Cupra geht derweil der Ausbau der E-Auto-Palette weiter. Verfügbar sind aktuell der Kompaktwagen Born sowie der SUV-Crossover Tavascan. Als Nächstes kommt in diesem Jahr mit dem Raval ein sportlicher Elektro-Kleinwagen. Am oberen Ende der Modellpalette plant Cupra den futuristischen Crossover Tindaya, der in einigen Jahren auf den Markt kommen soll. Eine Serienversion des Sportwagens DarkRebel ist weiter offen.

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: SpanienUnternehmen: Cupra, Seat

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    04.03.2026 um 14:59

    VW spielt wieder das Spiel Villariba gegen Villabajo und Werk für das rechte Twix gegen Werk für das linke Twix. Quizfrage: Wer ist eigentlich der CEO von Cupra? Den gibt es nämlich.

    Antworten
    • Future meint

      04.03.2026 um 17:41

      Er kennt sich also doch aus mit dem Werbefernsehen aus dem Vorabendprogramm von früher.

      Antworten
      • David meint

        05.03.2026 um 13:08

        Was hast du denn geglaubt? Dass ich 18 bin? Die Werbespots liefen noch vor 15 Jahren.

        Antworten
  2. Haubentaucher meint

    04.03.2026 um 11:35

    Kenne ich von früher. Diese Garantiegeber waren dann ein paar Monate später nicht mehr im Haus.

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      04.03.2026 um 16:17

      Eigentlich kennst du nur Sachen von früher. In der Realität hast du es damit offenkundig schwer.

      Antworten
  3. ap500 meint

    04.03.2026 um 10:38

    Wie ich es seit Jahren schreibe vor 2030 kann es keine Volumenmodelle wie Ibiza oder Leon geben da die Hersteller keine eingeplant haben.
    Auch wichtig: Ein E-Ibiza ist aktuell zu teuer!
    Ohne Volumenmodelle gibt es keine Antriebswende. Aktuell dümpeln wir deshalb bei 4% Eautos im Bestand als Randrandnische rum.

    Antworten
    • South meint

      04.03.2026 um 11:39

      Schlicht Bl ö ds inn …. wir sind in Europa heute schon bei um die 20% BEV Anteil bei Neuzulassungen… in der BRD werden nur ca. 3-3,5 Mio. Autos zugelassen, bei einem Bestand von ca. 50m. Für jemanden mit etwas Grundintelligenz also keine Überraschung. Gut, für Mike offenbar schon…. ;-)

      Antworten
      • ap500 meint

        04.03.2026 um 12:25

        @South wir liegen bei 4% im Bestand nur das zählt. Und das ist viel zu wenig für eine Antriebswende.
        Es fehlen die Volumenmodelle die kommen aber erst nach 2030.

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          04.03.2026 um 16:13

          Dieses Jahr kommt der Raval. Das ist B-Segment und damit erschwinglich und gleichzeitig begehrt. Von den Stückzahlen her ist das B-Segment das gefragteste Segment in Europa. Nur muss man verstehen, immer noch werden 75% der Leute Verbrenner kaufen. Sie suchen Gründe, warum sie das müssen. So wie du.

        • ap500 meint

          05.03.2026 um 08:03

          @Mary Schmitt ich kauf doch keinen Verbrenner mehr. Das steht übrigens schon seit 2015 fest. Aber ich kaufe auch kein maßlos überteurete Eautos vom privaten Ersparten! Es bleibt dabei vor 2030 werden die Hersteller keine Volumenmodelle anbieten.

  4. Paule meint

    04.03.2026 um 10:31

    Der CEO gibt eine Garantie ab? Hält er sein Haus dagegen, oder wie muss man sich das vorstellen?

    Antworten
    • Daniel S meint

      04.03.2026 um 11:05

      1+
      Der CEO hat bei so einem Entscheid wenig zu melden.
      Eher verdächtig, dass er das Thema überhaupt aufbringt.

      Antworten
    • Mary Schmitt meint

      04.03.2026 um 16:15

      Thierig wird wohl keine Garantie für Grünheide abgeben. Er hat vermutlich Angst, dass die Investigativabteilung vom Handelsblatt an seinen Vertrag kommt, der ihn gut versorgt, wenn er noch zwei Jahre so tut als ob alles im Lack wäre.

      Antworten
      • Paule meint

        04.03.2026 um 17:41

        Thierig CEO?

        Und warum ziehst du grundsätzlich über Leute her, denen du mit Sicherheit 100% nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kannst?

        Antworten
        • Future meint

          04.03.2026 um 17:44

          Und sie kennt sogar seinen Vertrag.
          Vielleicht arbeitet Mary mit den Spionen von der IG Metall zusammen?

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