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Hermes stellt in über 80 deutschen Innenstädten lokal emissionsfrei zu

13.03.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Hermes_Germany_Elektromobilitaet_Hamburg

Bild: Hermes Germany | Willing-Holtz

Hermes Germany stellt zum März 2026 in über 80 deutschen Innenstädten – darunter alle 16 Landeshauptstädte – elektrisch zu. Damit habe man ein wichtiges Zwischenziel erreicht, erklärt der Paketdienstleister. In Hamburg, München und Hannover erfolge die lokal emissionsfreie Zustellung im gesamten Stadtgebiet mit E-Transportern oder Lastenrädern. Man arbeite mit Fokus daran, in den nächsten Jahren 85 Prozent der gesamten Zustellflotte auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzustellen.

„Als Paketdienstleister gehören wir mit unseren Servicepartnern auf der Letzten Meile zu zentralen Akteuren im Stadtverkehr, denn wir versorgen die Menschen Tag ein, Tag aus mit Päckchen und Paketen. Für eine zukunftsweisende City-Logistik gibt es keine Universal-Lösung. In jeder Stadt und jeder Region herrschen individuelle Ausgangsbedingungen, die jeweils zu einem Gesamtkonzept geformt werden müssen“, so Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. „Entsprechend ist die Elektrifizierung der Zustellflotte eine echte Teamleistung und ich möchte allen Beteiligten für ihr Engagement danken. Mit der Vollendung unseres ‚80-Innenstädte-Projekts‘ haben wir einen Meilenstein überschritten, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden diesen konsequent weitergehen.“

Für die Erreichung des Etappenziels hat Hermes Germany die 50 einwohnerstärksten Städte Deutschlands berücksichtigt. Darüber hinaus wurden weitere urbane Räume mit hohen Einwohnerzahlen und hoher Einwohnerdichte einbezogen, die sich für eine Umstellung auf Elektromobilität besonders eignen – zum Beispiel aufgrund lokaler Verkehrsgegebenheiten, der vorhandenen Infrastruktur vor Ort oder operativer Bedingungen wie beispielsweise durchschnittlicher Tourlängen. In all diesen Städten wurden innenstadtnahe Postleitzahlengebiete ausgewählt, in denen sowohl die elektrische Zustellung an die Haustür als auch an PaketShops sinnvoll umgesetzt werden konnte. Die Größe der umgestellten Fläche je Stadt variiert entsprechend

Ladeinfrastruktur und Einbindung in bestehende Prozesse

Um die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte voranzutreiben, arbeitet Hermes Germany eng mit seinen Servicepartnern zusammen, die die Zustellung von Sendungen „auf der letzten Meile“ im Auftrag des Paketlogistikers übernehmen. Zudem investiert der KEP-Dienstleister an ausgewählten Logistik-Standorten in eigene Ladeinfrastruktur. Neben einem E-Mobility-Hub in Hamburg und zahlreichen Ladepunkten an Logistik-Centern und Hermes Germany Depots bundesweit hat das Unternehmen an seinem Logistik-Center Langenhagen im Sommer 2025 ein leistungsfähiges und skalierbares Ladeinfrastruktursystem in Betrieb genommen, das seine Elektrifizierungsziele im Allgemeinen und die lokal emissionsfreie Zustellung in Hannover im Speziellen unterstützt.

„Das integrierte Lösungskonzept berücksichtigt die Ladezeiten und den Leistungsbedarf verschiedener Nutzergruppen – vom E-Transporter über den E-Lkw bis hin zu Flurverkehren”, erklärt Felix Spethmann, Projektleiter Sustainability Implementation bei Hermes Germany. Die installierte Ladeleistung werde dynamisch verteilt und sei so ausgelegt, dass sie den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der E-Fahrzeugflotte des Paketlogistikers gerecht wird.

„Gleichzeitig bleibt ein flächendeckendes Netzwerk an leistungsstarken, öffentlichen Ladepunkten ein entscheidender Erfolgsfaktor für einen ambitionierten Hochlauf der E-Mobilität auf der Letzten Meile“, so das Unternehmen. „Eine wichtige Erkenntnis, die wir über die vergangenen Jahre im Zuge der schrittweisen Elektrifizierung der Zustellflotte auf der Letzten Meile gewonnen haben: Um die Verkehrswende zu meistern, braucht es einen Schulterschluss zwischen den Kommunen und wirtschaftlichen Akteuren“, sagt Martin Jugel, Sustainability Manager Operations bei Hermes Germany.

„Unsere erfolgreichen Bemühungen in allen 80 Innenstädten und im Rahmen der Großprojekte in München, Hannover, Berlin und Hamburg sind häufig auch Ergebnis eines engen Dialogs mit städtischen Akteuren. Hier wünschen wir uns für die Zukunft eine weitere Etablierung von gemeinsamen Austauschformaten sowie eine frühzeitige Einbindung in verkehrspolitische Maßnahmen, z. B. zur Verkehrsreduzierung, um gemeinsam ziel- und praxisorientiert voranzuschreiten.”

Blick nach vorn

Hermes Germany will seine Fahrzeugflotte über die 80 Innenstädte hinaus an weiteren Orten in der Stadt und auf dem Land elektrifizieren. Aktuell sind Unternehmensangaben zufolge bundesweit insgesamt rund 1960 elektrisch betriebene Fahrzeuge, darunter rund 170 Lastenräder im Einsatz.

„E-Mobilität wird immer alltagstauglicher – und das nicht nur in urbanen, sondern auch in ländlichen Gebieten. Dazu tragen zum einen die technischen Fortschritte bei, z. B. was die Reichweiten der Fahrzeuge oder die Schnelllademöglichkeiten angeht. Zum anderen machen zunehmend auch ökonomische Vorteile die Umstellung von Zustellflotten attraktiver”, so der Projektleiter Sustainability Implementation Spethmann.

Spätestens bis zum Geschäftsjahresende 2031 sollen 85 Prozent der gesamten Zustellflotte, die Hermes-Päckchen und -Pakete an die Haustüren und PaketShops bringt, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt werden.

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Via: Hermes
Tags: Emissionen, NachhaltigkeitUnternehmen: Hermes
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    15.03.2026 um 19:46

    Mir schleierhaft, warum man die üblichen Päckchen von Prime etc. – wo der Warenwert teilweise bei unter 10 euro liegt, kostenfrei an die Haustüre liefert? Ich würde das ganze Zeugs ausnahmslos an Paketboxen am einkaufsladen ausliefern. JEDER Rewe, Lidl, Aldi etc. etc haste nicht gesehen hat an der Hauswand 2 bis 4 boxen…

    Fahrer kommt, liefert in die Box und hat in 20 Min. 50 Pakete zugestellt.

    Wenn ich mir zwei Rasenmäher liefern lasse, für ca. 1.200 Euro ist es okay wenn die ans Haus kommen.

    Antworten
  2. Duesendaniel meint

    14.03.2026 um 17:04

    In der Kölner Innenstadt leider noch nicht. Da haben im Gegenteil die Fahrer offensichtlich auch noch die Vorgabe, ihre betagten Dieselmotoren während der Zustellung durchlaufen zu lassen, angeblich um die Starter-Batterien zu schonen. Teilweise 10 Minuten lang oder noch länger. Eine unglaubliche Sauerei in den engen Häuserschluchten bei völliger Uneinsichtigkeit.
    Hoffentlich geht die Transformation auch bei Hermes planmäßig voran. Alle anderen Zusteller fahren bei uns schon elektrisch.

    Antworten
    • Future meint

      15.03.2026 um 18:04

      Das Laufenlassen der alten Diesel kenne ich von Hermes und seinen vielen Subunternehmern auch in meiner Stadt. Leider ist auch DHL bei mir noch mit alten Dieseln unterwegs. Einziger Lichtblick ist Amazon – die liefern seit Jahrn meistens elektrisch aus. Also bestelle ich bevorzugt bei Amazon.

      Antworten

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